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@danielknecht
Stress - Die Droge des Volkes
Es ist schon eine seltsame Zeit in der wir leben. Auf der einen Seite wünscht man sich mehr denn je Ruhe und Besinnung auf das Wesentliche und auf der anderen Seite füllen wir unser Leben mit Stress und können ohne ihn gar nicht richtig agieren. Unser Leben wird inzwischen vom Stress bestimmt, der für uns schon fast zur Droge geworden ist. Man muss die ganze Zeit über das Handy erreichbar sein, denn es könnte ja wichtig sein.Man muss dabei auch im Internet via Facebook, Twitter und co. verbunden sein, denn es könnte ja etwas Wichtiges passieren. Und man muss neben der Arbeit noch eine Vielzahl von Hobbys mit zahlreichen Verpflichtungen angehen, denn man könnte ja im Leben etwas Wichtiges verpassen. Das Paradoxe an der Situation – ständig reden wir uns ein, dass wir im Stress sind und einfach mal abschalten müssen, aber wenn wir dann einmal Zeit für uns haben wird uns schnell so Langweilig oder unwohl, dass wir uns gleich wieder eine Beschäftigung suchen. Hat die heutige Generation vergessen, wie man abschaltet? Oder hat sie sich gewandelt? Die zunehmende Technisierung und die Möglichkeit 24 Stunden erreichbar zu sein haben uns verändert. Wir verbringen mehr Zeit in sozialen Netzwerken, Blogs, Nachrichtenseiten etc. und müssen daneben noch arbeiten und sehen, wie dabei die Zeit an uns vorbei fliegt. Viele haben dann zum „abschalten“ noch ein Hobby. Aber kann man bei einem Hobby wie Musik oder Sport überhaupt richtig abschalten? Das Hobby bringt wieder Verpflichtungen mit sich, die auch wieder zu Stress führen. Aber trotzdem kommen die Menschen durch den Alltag. Wir sind Anpassungstiere. Im Lauf der Zeit haben wir uns so sehr an dieses schnelle Leben gewöhnt, dass wir es bewusst gar nicht mehr wahrnehmen. Der Mensch ist ein verkorkstes Wesen. Wir sehnen uns nach Ruhe, aber ohne den täglichen Stress funktionieren wir gar nicht mehr.
Musik – Wenn das Geld den Spaß verdrängt
Viele Musiker kennen das Problem – man wird für einen Auftritt gebucht oder soll bei einer Kapelle aushelfen, aber was dabei immer zu kurz kommt, ist die Bezahlung, denn meist gibt es nur einen warmen Händedruck und in den besseren Fällen noch eine Flasche Sekt/Wein. Rechnet man also die Zeit für Proben und Auftritt und die Anfahrt gegen, zahlt man als Aushilfe drauf.
Doch warum rechnet der Amateur-Musiker überhaupt diese Zahlen aus? Haben wir vergessen warum wir Musik wirklich machen? Ich habe schon früh mit der Musik angefangen und hatte seit dem immer Spaß am Spielen. Ein Spaß der nicht mit Geld aufzurechnen ist und genau deswegen waren die Finanzen stehts nebensächlich. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man als Aushilfe viel Zeit und Mühe in die Literatur hängt und dann am Schluss nicht einmal eine Würdigung bekommt, aber soll man ernsthaft feste Tarife verlangen? Soll man wirklich sein Hobby so ausreizen, um damit Geld zu verdienen? Gerade in der heutigen Zeit, in der wir aus dem Stress nicht mehr hinaus kommen, immer beschäftigt sind und kaum noch Entspannung haben muss doch ein Hobby um des Spaßes und nicht um des Geldes Willen gemacht werden. In der eigenen Kapelle oder dem Verein werden hohe Beiträge bezahlt, die meisten engagieren sich daneben zusätzlich noch als Helfer, sie müssen jede Anfahrt selber bezahlen und bekommen dafür nichts. Das macht man, weil man dazu gehört und Spaß an der Gemeinschaft hat. Aber warum ist das auf einmal etwas anderes, wenn man in anderen Kapellen spielt? Zählt nicht hier auch in erster Linie die Gemeinschaft? – die musische Gemeinschaft.
Es ist nicht falsch, wenn Aushilfen für ihre kurzfristige Unterstützung gewürdigt werden, aber es darf nicht der Punkt kommen, an dem die Musik keinen Spaß mehr macht, weil es zu wenig Geld gibt. Dann ist nämlich der Zeitpunkt gekommen, in dem man sich fragen muss aus welchen Gründen man sich Stress macht, wo eigentlich keiner sein darf.
SBMV - Endlich sind alle Noten weg
Nach einer geschlagenen Stunde purer Verzweiflung und wildem Notensortieren, sind nun endlich alle Noten für die SBMV'ler draußen. Ich bin echt froh, dass nun der größte Teil der Arbeit vorbei ist und ich mich jetzt einfach nur auf das Probenwochenende und das Konzert freuen kann! Natürlich gibt es für den Verein noch viel zu erledigen, aber wir haben viel der Arbeit geschafft und den Rest schon geplant :)
An dieser Stelle auch einmal vielen Dank an alle, die ihre Hilfe angeboten haben, mit organisiert haben und auch an alle die konstruktive Kritik geäußert haben! Es ist nicht einfach für uns, da niemand im Verein so ein Orchester schon einmal organisiert hat. Wir schwimmen also alle gemeinsam auf Neuland und ich bin sehr dankbar für jeden der Hilft, dass wir ein Stückchen mehr Land in Sicht haben ;-) Eins noch zum Schluss: Am 05.05. werden zur ersten Anspielprobe die Plakate und Flyer verteilt! Ich freu mich drauf :)
Ich war für den Förderverein und mit unserem Quintett beim Stifterabend der Sparkasse!
Die Neue :)
Mal schauen wie es ist :)
So mal ein erster kleiner erster Artikel und gleichzeitig ein kleiner Test, wie Tublr. so funktioniert. Auf jeden Fall hat es schonmal eine schöne Oberfläche und bietet mal endlich Platz genug um alle Gedanken aufzuschreiben. Aber jetzt genug getestet und ran an die lieben Uni-Hausarbeiten ... die wollen ja auch mal geschrieben werden D: