“Seitdem ich mit dir zusammen bin, war ich nicht mehr richtig glücklich”
Was soll ich dazu sagen? Wie soll ich mit so einer Aussage umgehen? Was kann ich machen, damit alles wieder gut und schön wird? Ich verstehe weder dich noch mich.
Glaub mir bitte, ich wollte dich nie kaputt machen und es tut mir unendlich leid, dass ich jede schöne Situation immer wieder kaputt machen muss, weil ich meine Gedanken nicht für mich behalten kann.
Ich wünsche mir so so sehr, dass ich die Person sein kann, die dich glücklich macht, die dir Schutz bietet, Zuneigung und Verständnis.
Aber ich mache immer alles und jeden kaputt. Die Menschen, die die stark genug sind, um das zu erkennen, die haben auch die Courage zu gehen. Sie gehen und verlassen mich, um sich selbst zu schützen, weil ich sie sonst immer tiefer reinreißen würde.
Du willst keine Verantwortung für mich übernehmen, weil du genug Verantwortung für dich übernehmen musst. Das kann ich total verstehen, du bist nicht mein Aufpasser, sondern mein Freund. Du bist ein eigenständiges Lebewesen und ich muss auch eins werden. Und ich will daran arbeiten.
Aber die kleinen Schritte, die ich gehe, ich gehe sie in einer zu langen Zeit. Sie fallen dir nicht auf. Du fühlst dich weiter eingeengt. Ich hatte gehofft, dass du mir Zeit geben kannst, dass du mich unterstützen kannst.
Dabei habe ich aber vergessen, dass dein Leben und deine Entwicklung auch wichtig sind. Der Stress den du hast, in dir und der, der dir von außen auferlegt wird. Deine eigenen Konflikte, die keinen Raum bekommen, weil ich mit meinen alles erdrücke.