Schrittmacher Im Meer schimmern die Sterne Der Mond scheint wie eine Laterne Auf mein Haus am Meer Der Horizont, er ist schwarz wie Teer
In dem Haus aus einem Fenster Leuchten meine Augen wie Gespenster Denn zur Geisterstunde ist mein Geist erwacht Und die Wellen wogen sacht An die Grenzen meiner Augen Sie wollen mit ganzer Kraft die Wellenkrone rauben Es mag nicht recht gelingen
Während meine Lippen blasse Verse singen Sie handeln von Liebe, Gott und Tod Sie strömen mit den Wellen aus dem Lippenrot Die Verse verhallen im Zimmer Ich schaue aus dem geschlossenen Fenster, noch immer
Ich könnte aus dem Fenster steigen und davon fliegen Doch ich bleibe einfach liegen Um mir die Welt mit der Fantasie zu zeigen Bleibt die Welt doch stets virtuell
Meine Finger ticken schnell Sie versuchen verlorene Zeit einzufangen Das ist ihnen noch nicht gelungen Vielleicht hat die Nacht das falsche Schlaflied gesungen Die Zeit zieht mich zu sehr in ihren Bann In mir steigt der Elan Einen Schritt noch in die Stadt zu gehen Es ist doch schon nach zehn Nun blüht die Stadt im Lichter-Glanz Und Dyonisos lädt ein zum Tanz
Doch meine Wenigkeit Liebt im Menschenmeer Dann doch die Einsamkeit Jetzt bin ich wieder froh gestimmt Hab übers Leben sinnvoll Nachgesinnt Und ertrinke nun im Weltgeist einer toten Zeit
Ich lege mich hin Meine Lippen malen das Lächeln der Heiterkeit Denn ich weiß da ist kein Sinn Doch die Natur ist stark in mir Deswegen liege ich Nachts am Fenster Und bin immer noch hier Um dich willkommen zu heißen Einen ersten Schritt tat ich bereits Einen ganz leisen.














