Warum ich so gerne Lehrer bin?
Weil ich gerne mit jungen Menschen zu tun habe und ihnen vom Leben erzähle und etwas für das Leben beibringen möchte, da ich glaube, dass ich viele wichtige Erfahrungen gemacht habe, die es wert sind, weitergegeben zu werden. Wenn sie sich dazu noch für meinen Sport- oder Englischunterricht interessieren, ist das optimal.
Ja, Schüler nerven teilweise enorm und verhalten sich unmöglich und benehmen sich völlig daneben und bringen Sachen, die einfach nicht gehen und die Konsequenzen zur Folge haben müssen. Aber das gehört dazu. Ich weiß noch genau, wie ich selbst als Schüler war und möchte mich hiermit bei vielen Lehrern aufrichtig entschuldigen. Es war nicht immer nur spaßig mit mir.
Aber man muss Schülern vieles nachsehen. Sie stecken voll in der Entwicklung und manche suchen noch ihren Platz im Leben, in ihrem Umfeld, in ihrem Körper, in ihrer Sexualität, in unserer Gesellschaft oder sogar in unserem Land, da sie aus ganz anderen Umständen zu uns nach Deutschland gekommen sind. Das heißt nicht, dass Schüler einen Freifahrtschein für Dummheiten haben, aber es ist nachvollziehbar, dass Schule nicht immer oberste Priorität hat.
Und viele verstehen auch die Rolle des Lehrers und unser Verhalten.