Medikamente können die Denkleistung steigern. Welche Form des Gehirndopings ist erlaubt und macht nicht krank?
Wer in Schule, Studium oder Beruf an seine Leistungsgrenzen stößt, sucht nach Wegen, seinem Gehirn auf die Sprünge zu helfen. Neuro-Enhancement beschreibt legale und gesunde Möglichkeiten, den grauen Zellen auf die Sprünge zu helfen. Eigenmächtiges Gehirndoping birgt dagegen Risiken.
Ausschlafen, dann ein gutes Frühstück - das sind beste Voraussetzungen für einen guten Tag. Um den Stress und die Anforderungen in der Berufswelt zu bewältigen, reicht das aber lange nicht aus. Immer mehr Leistung wird jedem Einzelnen abverlangt, so dass wir an unsere Leistungsgrenzen stoßen. Verschiedene Medikamente versprechen schnelle Hilfe gegen Konzentrationsstörungen, Müdigkeit oder Leistungsschwächen. Einige davon sind frei verkäuflich, andere gibt es nur vom Arzt. Der behandelt damit Krankheiten wie die Altersdemenz oder die Aufmerksamkeits-Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Auch bei gesunden Menschen können diese Medikamente theoretisch die Denkleistung steigern.
Diagnostiziert ein Arzt eine Konzentrationsschwäche und verschreibt ein passendes Medikament, wird dies als Neuro-Enhancement bezeichnet. Besorgt sich ein gesunder Mensch die Wirkstoffe unter einem Vorwand, nur um für kurze Zeit eine persönliche Leistungsgrenze zu überwinden, dann handelt es sich um Gehirndoping, also Medikamentenmissbrauch.










