Wenn ich schon in mir drinnen keine Kraft habe, kann ich immerhin meine Füße stärken, die mich trotzdem tragen.

bliss lane

@theartofmadeline
YOU ARE THE REASON
we're not kids anymore.
Claire Keane
Sade Olutola
Jules of Nature

No title available
Monterey Bay Aquarium
𓃗
One Nice Bug Per Day
🪼
Fai_Ryy
The Stonewall Inn
art blog(derogatory)
KIROKAZE
trying on a metaphor
EXPECTATIONS
noise dept.
PUT YOUR BEARD IN MY MOUTH

seen from Malaysia
seen from United Kingdom

seen from Germany

seen from United States

seen from United States

seen from Türkiye

seen from Estonia
seen from United Kingdom
seen from United Kingdom
seen from Italy

seen from Brazil

seen from United Arab Emirates

seen from United States

seen from United States
seen from United States

seen from United States
seen from Germany

seen from United States

seen from Türkiye
seen from United States
@everykissacursiveline
Wenn ich schon in mir drinnen keine Kraft habe, kann ich immerhin meine Füße stärken, die mich trotzdem tragen.
mood: 20 unread messages but still feeling lonely
I wish I could find words as easily as I can lose myself.
Meine kleine Welt ist zerbrochen.
Verliebe dich in Seelen, nicht in Gesichter.
Liege Nacht für Nacht wach und frag' mich wofür ich all das überhaupt mach'..
Mir egal, wer deine Sonne ist, denn viel lieber würde ich dein Mond sein. An guten Tagen glänzen kann jeder, aber ich will für dich in dunklen Stunden schein’.
Regen
Ich war nur noch eine dunkle kleine Regenpfütze – am Boden liegend, auf schmutzigen Asphalt, trüb vom Dreck und widerstandslos. Menschen konnten durch mich hindurchlaufen, ohne meine Präsenz wahrzunehmen. In manch schlaflosen Nächten, wenn die Gedanken wieder so laut waren, dass ich nicht schlafen konnte und die Tränen in Fluten meine Wangen herunterliefen, sah ich mich im Spiegel an. Meine Hände umklammerten das kalte Keramik des Waschbeckens, während ich in meine blauen Augen blickte. Ich sah mich nicht. Alles was mir entgegenblickte, war ein Geist meiner selbst. Da war nichts mehr. Nichts als dieser Schmerz, der meinen Körper in Besitz genommen hatte. Je mehr ich mich gegen ihn wehrte, je mehr ich dagegen ankämpfte ihn zu fühlen, desto stärker zwang er mich in die Knie. Buchstäblich. Ich hatte das Gefühl mich auf den Boden legen zu müssen, da dies der einzige Ort war, dem ich mich nah fühlte. Selbst das Bett schien zu weit über dem Erdboden. Ich wusste nicht, wie ich es jemals schaffen sollte, von dort unten wieder aufzustehen. Genau da gehörte ich jetzt hin. Ich hatte keine Kraft. Am liebsten wäre ich einfach liegen geblieben und nie mehr vor die Tür getreten. Aber meine Beine trugen mich trotzdem. Ohne Schlaf. Kein Bissen im Magen… Trotzdem übergeben, als versuchte mein Körper auf diese Weise den Schmerz aus mir herauszubekommen. Oder die Liebe. All die Liebe, die ich für dich in mir hatte. Vielleicht wollte mein Körper sie einfach nur auskotzen, weil das dann alles keine Rolle mehr gespielt hätte. Irgendwann fing ich an mich zu fragen, ob das alles ein Déjà-vu war. Warum mir das schon wieder passierte. Hätte ich es sehen müssen? Lief alles darauf hinaus? Hatte ich dieses Lied gefunden, um es heute mit Tränen in den Augen anzuhören und bei jedem Wort an dich zu denken, weil es so perfekt meine Gedanken beschrieb? War das alles ein ewiger Kreis, dem ich nicht entfliehen konnte? Aber es war doch anders, als beim ersten Mal. Liebevoll. Schmerzhaft. Meine innere Stimme erzählte mir, dass nun jeder Moment mit dir nicht mehr von Bedeutung war.. Dass sie sich wünschte, all deine Erinnerungen an mich wieder zu löschen, weil es dir dann besser gegangen wäre. Dass jedes deiner Worte keinen Wert mehr hatte. Waren sie jemals echt gewesen? Ich liebe dich viel mehr als mich. Wenn ich daran denke, was ich alles an dir liebe, dann kann ich eine endlose Liste beginnen zu schreiben. Aber ich arbeitete an mir. Dann versuchte ich herauszufinden, was du an mir geliebt haben könntest. Aber ich habe nicht mal halb so viele Dinge gefunden wie an dir.. Vielleicht weil ich mich seit schon immer kenne. Betriebsblindheit nennt man das auch. Oder weil mein Selbstwertgefühl immer mal wieder einen Booster vertragen könnte. Aber es könnte auch daran liegen, dass ich selbst die kleinsten Dinge an dir so schön fand. Für manche kannst du gar nichts. Das Gefühl deiner Haut, der Klang deiner Stimme, wie du gebückt über einem Schneidebrett in der Küche stehst und Essen zubereitest, dass du dir die Nägel lackieren lässt und mich drei Mal geküsst hast, wenn wir uns verabschiedet haben. Ich wünschte das alles wäre die Realität und das jetzt hier nur ein Albtraum. Aber stattdessen wache ich jeden morgen in diesem Albtraum auf, um festzustellen, dass er meine Realität ist. Und vor mir liegen leere Seiten, auf denen du jetzt nicht mehr stehen willst. Alle versuchen für mich da zu sein, hören mir zu. Aber sie sagen auch, dass sie nicht wissen, was sie sonst tun könnten. Das weiß ich auch nicht. Niemand kann mir diesen Schmerz nehmen und meine Füße für mich tragen. Schritt für Schritt muss ich jetzt alleine gehen. Wie konnte ich jemals ohne dich leben? Wie soll ich jemals ohne dich weiterleben? Ich kann doch nie wieder jemand anderen lieben. Du kannst das bestimmt. Ich bin jetzt nur noch eine von vielen. Eine Zahl auf deiner Liste. Aber ich kann das nicht. Ich habe niemals jemanden geliebt außer dich. Ich wusste vorher nicht, was es heißt jemanden so zu lieben, wie dich. Und selbst jetzt finde ich keinen Grund von dir getrennt zu sein. Am liebsten würde ich einfach aufgeben und das Spiel auf reset stellen. Einfach mit einem neuen Charakter noch mal von vorne anfangen. Ich hab richtig doll Angst, dass es jetzt für immer so bleibt. Dann sehen wir uns nie mehr.
Ich wäre lieber ein Stein anstatt einer Pfütze. Steine sind fest und widerstandsfähig. Gefühllos. Kann man auch als Waffe benutzen. In Pfützen ertrinkt man nur.
Blythe Baird, from If My Body Could Speak; “Concerns from a hot-boxed jeep”
[Text ID: “How do I stop / carrying everything / that had ever / happened to me?”]
“Du darfst weinen, schreien, du darfst auch kurz zweifeln. Aber dann gehst du raus und kämpfst und holst dir, was du haben willst!”
—
(via einmal-noch)
DANKE FÜR DIESEN TEXT!!
(via but-i-still-love-youu)
Una Via Lattea a Campo Imperatore. Abruzzo , Italy .
Morgenröte
5:30 uhr, schon wieder sehe ich aus als hätte ich nicht geschlafen. Dabei geh ich jeden Tag schon um 21 uhr ins bett, weil der schlaf die einzige zeit ist, in der ich nicht nachdenken kann. zumindest manchmal verschont mich mein Unterbewusstsein vor Träumen von dir. Stattdessen hab ich die augenringe, weil ich gestern abend mal wieder geweint habe. wie jeden tag. seit dem du weg bist, kann ich die tage an einer hand abzählen, an denen ich nicht geweint hab. ich weiß gar nicht mehr, wie leicht sich das leben anfühlte, ohne diese schwere auf der brust. mit einem ganzen herzen und nicht den tausend splittern, die ich seit dem versuche zusammenzuhalten. oder vielleicht weiß ich es doch. umso mehr tut die Erinnerung weh und das Gefühl, dass es niemals enden wird. jeder tag ist ein Schritt. jeder schritt is so schwer. am liebsten möchte ich einfach liegen bleiben. unter meiner Bettdecke, in Embryostellung. nie mehr aufstehen.