'schlechtes wetter macht kreativ'
bei herannahendem winter heranpirschendem winter
der einstechen wird
in die frische bewegung diese juengste bewegtheit
setzt das kreativ etwas hoffnung
in mein nest aus angst.
let's hope so apsi
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@fuehling
'schlechtes wetter macht kreativ'
bei herannahendem winter heranpirschendem winter
der einstechen wird
in die frische bewegung diese juengste bewegtheit
setzt das kreativ etwas hoffnung
in mein nest aus angst.
let's hope so apsi
🎢
Hi, Lesen entschleunigt. Etwas Beschleunigung meiner geistigen Präsenz durch Kaffee vorausgesetzt, wirkte das Lesen von Beerholms Vorstellung gerade, und wirkt es noch, beruhigend. Eintauchen in fremde Gedanken, Aussteigen aus dem eigenen Strudel. Ich geh jetzt wohl laufen. Weil das helfen soll. Ich kann das Hier nicht festhalten, auch Schreiben schafft das nicht. Bei aller Verzweiflung, vielleicht Panik, die mich erwartet, mich immer wieder ereilt, ist das Jetzt, und bald das Eben, doch real. Wie kurzweilig auch immer diese Form der Ruhe bestehen mag, sie bestand, besteht; entstand, entsteht; sie gehört dazu. Ein unsichres Schimmern, in Mitten der Gewalt.
i’m stunningly confused right now
but utterly intrigued
- Frank Gallagher, s10e7
wasted it. before we even tasted it - Coyle Larner
Die Phrase
als bloß äußerliche Erscheinung,
als Binse
bleibt unzugänglich.
Erst das “menschliche”
- das leid-/glücksvolle Erleben
des darunter liegenden
oder darin begriffenen Gegenstands
~ führt die Phrase in die Emphase ~,
verleiht den Worten Gewicht,
setzt Subjekt und Objekt in Beziehung.
der zufall ist auch nur ein konstrukt
sucker for love
fremd
mir
allem
allen
sehnsucht
nach nie dagewesenem
vergangene hoffnung
geborgenheit
die sicher mal war
ich bin allein
völlig
____________________
wie cool alle aussehn
wie kalt alle sind
also liebeskummer.
enttäuschung, entträumung.
die ganze schleudertour
aus hoffnungen und realitäten,
aus festhalten und verlorengehn,
aus lieben und lassen.
gehen lassen,
ohne, dass etwas zu bleiben scheint.
ja ohne,
dass etwas bleibt.
Ian Gallagher, s4e12
ein brennen in der seele ohne kühlende umarmung
- Amewu
der mensch der
zur fiktion begabt
aus der eignen geschichte
an geschichten sich labt
findet sich
in der mitte der zeichen
die dem ich bedeuten
es stehe hervor
im gleichen
grenzziehung | nichtich
die grenzziehung zwischen mir und anderen fällt mir schwer.
immer wieder ertappe ich mich beim versuch voller identifikation mit dem anderen, bei der notwendig eintretenden erfahrung der nichtidentität.
immer schon habe ich mich angepasst, habe ich zugehörigkeit über erzwungene ähnlichkeit zu erreichen versucht.
ich sein bedeutet nicht die anderen zu sein, niemals völlig aufzugehen in all dem, was nicht ich ist.
wohin mit all der liebe?
nichts hat einen anfang
auf bewegung muss immer ruhe folgen; irgendwann.
die ruhe aber kann, fern jeder regung, endlos fortbestehen. wie das sein die eigene vergänglichkeit, so kennt das nichts die unendlichkeit.
der reiz jeder bewegung liegt auch darin, dass sie dem tod weniger ähnelt.
aufer Lauer . aufn Lurk (Tom Jarmey)
wenn mit jemand anders sein
sie herbeisehnen macht,
all das verschüttete neu entfacht,
dann bringt mir klar zu tage
jene nacht,
i hab mit ihr gut lacht // dem liebe sein macht