Wer “expressionistischer Film” sagt, meint in der Regel Das Kabinett des Doktor Caligari (1919) von Robert Wiene. Jene Mischung aus Theater, Malerei und Film, zu deren wichtigsten Merkmalen nicht nur die langen Schatten zählen, die dann ja in der Tat weltweit ihren Weg in die Filmgeschichte fanden, sondern auch die gemalten Kulissen, das Theaterhafte unterstreichend. Beispiele für diese Reinform sind neben Caligari etwa Genuine und Raskolnikow, ebenfalls von Wiene. Ein weiteres Karl Heinz Martins Von morgens bis Mitternacht (1920), nach einem Bühnenstück von Georg Kaiser.












