Manchmal verlässt einen das Glück wohl doch nicht.
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@gedanklichnichthier
Manchmal verlässt einen das Glück wohl doch nicht.
Es ist zu warm für Gedanken. Hier ist eine Blume.
Pfandglas spricht #6
Du sagtest, dass dein Hobby nicht so viel kosten soll.
Du Lügnerin, ich habe deine Rechnungen gesehen! Dein Pfandglas hat gekündigt und ich bin geplündert!
Emotionale Resteverwertung
Mood of the day
Neues Jahr ✅
Juckt nicht ✅
Spirit Animal 2026: Thaddäus Tentakel ✅
Pleite ✅ aber mit Struktur
Mood of the day:
Ich brauche ein Hobby, das nichts kostet.
Stattdessen habe ich… mich.
Mein Pfandglas sagt, das erklärt einiges.
Pfandglas spricht #5
Im stillen Gedenken an das Bankkonto.
Selbst ich weiß jetzt das Bisschen zu schätzen, das ich habe. 🕯️
Eine Reise durch die Ironie
Ja… ich hab TikTok wieder runtergeladen.
Aber bevor jemand was sagt: Ich hab’s im Griff. (Glaube ich.)
Gerade mal zwei Hashtags, keine Tänze, kein Influencer-Geschrei – einfach nur Stille mit Algorithmus.
Ich öffne die App kaum noch, also alles im grünen Bereich.
Und ehrlich? Mein Konsum ist wirklich besser geworden.
Nicht, weil TikTok mich verführt hätte – das war nie mein Problem –
sondern weil ich gelernt hab, mich auch ganz ohne App selbst zu ruinieren.
Eine Reise durch den Konsum
Es hat lange gedauert bis man endlich an dem Punkt angekommen ist, an dem man endlich den eigenen Konsum hinterfragt.
Der Kleiderschrank war ein guter Anfang.
Man will nicht mehr so viel kaufen, dass der Schrank platzt und wenn man doch etwas braucht, dann bitte in besserer Qualität. Keine Fast Fashion mehr, keine Plastiksachen, die nach dem zweiten Mal Tragen unschön werden oder kaputt gehen.
Auch wenn es nicht toll ist, pleite zu sein, hat es doch ein bisschen was Gutes und man muss sich endlich hinterfragen.
Aber dem Thema kann ein eigener Post gewidmet werden.
Diesen Gedanken hatte ich vor Wochen gehabt und jetzt bin ich sehr froh, dass er fast nur auf Kleidung bezogen ist!
Es hätte sich am Ende wie eine Lüge angefühlt, wenn man bedenkt was in letzter Zeit gekauft wurde. 😅
Dass es keine Kleidung war ist das einzig Gute aber Fail bleibt Fail.
Pfandglas spricht #4
Neulich erst ein Ausflug, jetzt auch noch ein neues Spiel bestellt. Notwendig? Natürlich nicht.
Das nächste Spiel ist schon im Blick und das Konto hat mehr Mitleid mit mir - und das, obwohl es ständig ausgebeutet wird. 🎮💸
Eine Reise durch die Gedanken
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich TikTok gelöscht und vermisse es tatsächlich nicht. Eigentlich habe ich damit gerechnet, dass ich es nicht lange durchhalten und doch wieder installieren werde, aber nein.
Instagram fühlt sich auch seit einiger Zeit eher wie Arbeit an, obwohl man nicht mehr viel postet und das wundert mich irgendwie nicht.
Es ist nur noch toxisch und oberflächlich und die eigenen Gedanken werden nur noch chaotischer oder lauter.
Tumblr nutze ich schon mit dem dritten Account und erst jetzt bin ich angekommen und kann meine Gedanken verarbeiten.
Liegt es daran, dass man einfach älter wird oder dass man einfach überreizt ist?
Juli 2025
Telefonieren ohne Ortsgefühl
N., Abiturient, fragt mich, wie er vom Handy aus eine Telefonnummer in Hamburg anrufen soll: mit Ortsvorwahl oder ohne? Ortsvorwahl mit 0 oder ohne? Wir sind in Hamburg – und ihm ist nicht klar, wann man die Vorwahl mit eingeben muss.
Ich erzähle das, weil mir daran mehrere Dinge auffallen. Erstens: wie selten er überhaupt telefoniert. Zweitens: wie ungewohnt es ihm ist, eine Telefonnummer manuell einzutippen. Wenn er telefoniert, dann meist mit Freunden oder Familie, deren Nummer längst im Handy gespeichert ist.
Und drittens: Was ihn offenbar wirklich irritiert, ist das Konzept der Ortsvorwahl. Verständlich, wenn man bedenkt, dass für ihn Handys nie „neu“ oder „besonders“ waren, sondern einfach normal. In Mobilfunknetzen wird sowieso fast immer die komplette Nummer gewählt – mit Vorwahl, manchmal mit +49, und die 0 der Netzvorwahl lässt man dann aber weg… auch wieder verwirrend.
Er hat also kaum erlebt, was für mich früher Standard war: das Ortsgespräch über Festnetz, das man von Hand wählt, und bei dem man keine Ortsvorwahl eingeben musste. Ich erinnere mich noch an alte Visitenkarten von Handwerkern, auf denen nur die Rufnummer stand – ohne Vorwahl, weil die eben klar war.
Heute dagegen: „Vorwahl? Was soll das sein? Tipp einfach immer die ganze Nummer ein!“
(Molinarius)
Kann mir zum Glück nicht passieren. Ich habe nur mein Pfandglas - das ignoriert mich eh schmollend. 💐
Pfandglas spricht #3
Du erzählst was von neuem Mindset und bewussterem Konsum?
Ich lache, die RedBulldosen lachen und das Pfandgeld lacht.
Wenigstens erfüllt es mich... ein bisschen.
Mindset Of The Day
„Ich bin nicht reich, aber ich denke endlich anders.“
> Ich habe kein Geld.
Und trotzdem (oder genau deswegen?) habe ich endlich angefangen, nachzudenken:
✂️ Muss es das Teil von New Yorker sein, das nach zwei Wäschen schon nicht mehr passt – oder lohnt sich das Warten auf ein Teil von Armedangels, das ich wirklich will?
🧠 Muss ich wirklich alles sehen, liken, posten – oder ist es okay, TikTok zu löschen, Instagram zu sortieren und Pinterest einfach gelegentlich zu öffnen wie ein schönes Buch?
📉 Mein Kontostand ist low – aber mein Kopf ist klarer.
Ich denke über Käufe nach. Ich frage mich, was ich wirklich mag, nicht nur, was im Trend ist.
🍨Man fühlt sich endlich etwas besser, weil es eben weniger Benachrichtigungen gibt und eine App weniger, an die man ,,denken muss".
Es ist kein großes Life-Update. Kein Vorher-Nachher-Bild.
Nur ich. Zwischen Wunschlisten, gelöschten Apps und ein paar Teilen, die wirklich zu mir passen.
Und vielleicht ist das ja schon ziemlich viel.
Mood of the day
Keine Lust auf alles.
Zu pleite für die eigene Eisfabrik.
Mein Pfandglas träumt schon wieder von Flaschenpfand-Bonus, den es eh kaum gibt.
Pfandglas spricht #2
„Red dir nur weiter ein, dass du dich WIRKLICH über Waschmittel freust.
Ich seh doch, wie du mich anschaust.
Wir wissen beide, was dir hier wirklich den Tag rettet – und es hat keine Duftnote ‘Frühlingsfrisch’.“
Worauf ich mich tatsächlich freue 🧼🫧 und wie mein Pfandglas🫙 dabei aussieht.
👁️👄👁️