Es ist schwer sich selbst einzugestehen dass man sich ändert die Welt mit anderen Augen sieht. Alles was früher dein Herz berührt hat siehst du mit einem kalten und starren Blick an, müde von dieser Welt davon dass nichts so sein kann wie es mal war Leute kommen und gehen. Die Momente egal wie schön oder schrecklich sie sind vergehen, und bleiben als Errinerung an etwas zurück was mal dein Herz berührt hat, ich fasse an mein Herz und fühle einen langsamen kalten Schlag, es schlägt grade soviel, dass es nicht aufhört mich am Leben zu halten. Früher war dein Herzschlag schnell und irgendwie nie im Takt dennoch fühltest du dich lebending.
Alles um dich rum zerbricht andauernd, du redest nicht drüber weil es eh keiner verstehen würde, jeder würde dich nur ansehen und dir sagen dass alles nicht so schlimm wäre. Also sitzt du hier alleine, aber du hast dich daran gewöhnt und es macht dir nix mehr aus komplett alleine auf der welt zu sein.
Ab und zu triffst du jemanden, jemanden der deiner Welt wieder einen Sinn gibt, zumindest für einen Zeitraum aber nie auf Dauer, sie verlieben sich in dich, in die Person die alle sehen, und merken nach einer Zeit wer du wirklich bist, sie sehen deine Fehler deine Ängste und finden diese inakzeptabel. Sie gehen weil sie sich nicht damit befassen wollen du hast versucht diese Personen festzuhalten nicht los zu lassen eine Bindung aufzubauen aufrichtig dein Herz für die Sache geopfert aber egal wie sehr du es versuchst es klappt nicht.
Du hast dich schon lange damit abgefunden, und in Momenten wo du etwas fühlen möchtest denkst du an die schönen Augenblicke zurück. Meistens fühlst du aber nur Schmerz, weil du weißt dass es nicht sein soll. Du willst deinem Leben ein Sinn geben, aber lebst für den Moment du gehst von der einen party zur nächsten betrinkst dich nimmst Drogen weil es dir egal ist was mit dir passiert weil es sonst keinen interessiert.