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@hannahwoljaschmitz
Lachs, Wildkräuter Salat und Couscous - Sommer auf einer Platte
Kennt ihr diese Momente in denen alles stimmt? Die Sonne scheint, es riecht im Garten nach Frühling, die Kinder spielen friedlich und das Essen schmeckt. Was war das für ein herrliches Frühlingslunch am Wochenende.
Für 1 Familienlunch (2 Erwachsene und zwei kleine Kinder)
Für den Salat: 3 Händevoll Salat, z.B. Portulak, Rauke, Babyspinat, Löwenzahn Gänseblümchenblütenblätter und Löwenzahnblütenblätter nach belieben
Für das frische Honig-Zitrus Dressing: 50 ml Olivenöl 1 EL Honig 2 EL Reisessig 1 EL Mirin (süsser Reiswein) Saft einer halben Orange Prise Meersalz
Für den Couscous: 300 ml Wasser 300 g Couscous 3 Esslöffel Butter Prise Salz ½ Gurke 1 Tomate 2 Esslöffel Minzblättchen, gehackt
Für den Lachs: 400 g Wildlachs Meersalz 2 Esslöffel Olivenöl Sojasauce Prise Zucker
Für den Salat das “Grünzeug“ waschen, trocknen und in eine große Salatschüssel geben. Für das Dressing in einer kleinen Schüssel Olivenöl, Honig, Essig, Mirin und Orangensaft miteinander verrühren. Mit Salz abschmecken und beiseite stellen.
Für den Couscous 300ml Wasser zum kochen bringen. Den Couscous, die Butter und Salz in eine mittelgroße Schüssel geben und miteinander vermischen. Mit dem kochenden Wasser aufgießen und zugedeckt 5-10 Minuten ziehen lassen bis das Wasser aufgesogen ist. Die Gurke schälen. Gurke und Tomate in gleich große Würfel schneiden. Wenn der Couscous das Wasser absorbiert, das Gemüse untermischen und mit der gehackten Minze bestreuen. Evtl. mit etwas mehr Salz abschmecken.
Für den Lachs eine beschichtete Pfanne bei mittelhoher Hitze aufsetzen. Denn Lachs grosszügig salzen und Öl in die Pfanne geben. Den Lachs auf der Hautseite zuerst ca. 4-6 Minuten anbraten bis die Haut knusprig ist und der Fisch zu 2/3 durchgegart ist. Den Lachs umdrehen und für eine weitere Minute anbraten. Er sollte in der Mitte immer noch leicht glasig sein.
Den Salat mit Dressing anmachen und den Lachs mit dem Couscous servieren. Dazu passt Rhabarberschorle oder ein fruchtiger Weisswein. Enjoy!
Pecorino-Rührei
Die Oster Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Das Eier auspusten ist erledigt, aber was macht man mit dem Ei? Ein Rührei ist nicht nur plausibel sondern auch äussert schmackhaft. Vorallem wenn sich noch würziger Käse dazugesellt…
Ach, und das Flüssigei lässt sich, gut verschlossen, auch ohne Probleme einfrieren und wartet dort geduldig bis zu seinem Einsatz beim Osterbrunch.
Für 4 Personen
8 Eier 2 EL Sahne Salz und Pfeffer 80 g Pecorino 1 EL Butter 50 g Rauke, gewaschen
Die Eier in eine mittelgroße Schüssel schlagen und mit der Sahne verquirlen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Pecorino entrinden und in kleine Würfel schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und die Eiersahne darüber gießen. Pecorino Würfel unterrühren und alles bei geringer Hitze langsam stocken lassen. Das Pecorino-Rührei auf einen Teller geben und mit der Rauke toppen. Dazu passt ein kräftiges Brot. Bei uns gibts Walnuss-Sauerteigbrot.
Bärlauch-Cashew-Pesto
Herrlich wie der Bärlauch duftet, wenn wir am Bach entlang spazieren. Da konnte ich einfach nicht anders als im Vorbeigehen ein dickes Bund mit Nachhause zu nehmen.
Für 2 Personen
Ergibt 250 g Pesto:
50 g Nüsse Cashews
80 g frischen Bärlauch
30 g Parmesan, in kleine Würfel geschnitten
30 g Gruyer ,in kleine Würfel geschnitten
75 ml mildes Olivenöl
Salz
250 g Pasta, z.B. Spaghetti
Salz
Mehr Parmesan zum servieren
Cashews in einer beschichteten Pfanne goldbraun rösten. Grünzeug waschen und mit Nüssen, Käse und Öl in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer pürieren. Mit Knoblauch und Salz abschmecken und in ein heiß ausgespültes Glas füllen. Pesto ganz mit Öl bedecken und gut verschließen. Im Kühlschrank ist das Pesto unangebrochen einige Wochen haltbar. Nudeln in einem großen Topf in reichlich, großzügig gesalzenem Wasser al dente kochen. Nudeln abgießen und dabei eine Tasse vom Nudelwasser auffangen. Nudeln im Topf mit dem Pesto mischen. Etwas von dem Nudelwasser unter die Pasta mischen, bis die gewünschte cremige Konsistenz des Pestos erreicht ist und alle Nudeln überzogen wurden. Auf Tellern verteilen und mit mehr Parmesan bestreuen. Fertig.
News
Hallo ihr Lieben!
Die Zeit bei ‚Grill den Henssler‘ war eine tolle Erfahrung mit einem wunderbaren Team, in der ich meiner Leidenschaft für gutes Essen nachgehen konnte. Zukünftig möchte ich mich wieder auf meine Familie und neue kulinarische Herausforderungen konzentrieren.
Ein neues Projekt das mir dabei besonders am Herzen liegt ist „Tummy Love – mein neuer Blog rund ums Thema Babyernährung“ bei dem ich beides miteinander vereinen kann. Gerade für mich als Food Experte und Mama ist das Thema Essen für meine Kleinen eine ganz spannende Reise und auf diesem Blog möchte ich Euch ein Stück weit mitnehmen. Durch eigene Erfahrungen und mein „MAMA-Kochbuch“ habe ich mich viel mit Beikost für Babys beschäftigt. Natürlich achte ich dabei auf altbewährte Bekömmlichkeit und Verträglichkeit, aber angestaubt wird es dank moderner Twists trotzdem nicht. Hier wird alles, was sich daheim als wahrer Dauerbrenner entpuppt oder besonderer Beliebtheit erfreut hat, gezeigt: also erprobte, authentische, moderne Rezepte, die unkompliziert nachzumachen sind und sich gut in den Familienalltag integrieren lassen. Und wo gibt’s das ganze? Auf www.tummylove.de
Eure Hannah
Federkohl Salat
Ein Wintersalat wie er im Buch steht. Mit regionalem Wintergemüse das auch noch voller Vitamine und Nährstoffe steckt. Dazu gesellen sich Trauben und Granatapfelkerne für Süße und Säure.
Ob als leichtes Lunch oder als Snack für Zwischendurch, es lohnt sich auf jeden Fall es mal auszuprobieren. Er lässt sich auch gut vorbereiten ohne zusammenzufallen.
Für 1 Person:
Für das Dressing:
1 EL Ahornsirup
1 EL Gewürzessig
2 EL Walnussöl
Salz und Pfeffer nach Geschmack
In einer kleinen Schüssel alle Zutaten zu einem Dressing verrühren.
Für den Salat:
70 g Federkohl, gewaschen
2 EL halbierte rote Trauben
60 g gekochte Rollgerste
2 EL Granatapfelkerne
2 EL geröstete Haselnüsse
In einer großen Schüssel Federkohl mit dem Dressing vermischen und das Dressing mit den Händen leicht in den Federkohl einkneten. Trauben und Gerste untermischen und auf einem großen Teller anrichten. Granatapfelkerne und Haselnüsse darüber streuen et Voila: Fertig!
Rosarot
Ein echter Girlie-Drink, der aber auch bei den Herren der Schöpfung Anklang findet. Passt hervorragend zu Silvester!
Für 2 Sektflöten
3 Teelöffel Rhabarberkompott 3 Esslöffel Gin 2 Esslöffel Agavendicksaft Sekt zum Auffüllen
Für das Kompott: 150 g Zucker 2 Esslöffel Wasser 600 g Rhabarber, in 1 cm dicke Stücke geschnitten 1 Vanilleschote Schale von ½ Orange und ½ Zitrone
Zuerst Rhabarberkompott herstellen. Zucker mit Wasser in einem mittleren Topf bei hoher Temperatur zum Karamellisieren bringen. Wenn das Karamell gleichmäßig gebräunt ist, Rhabarber hinzugeben. Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark sowie die Schoten und die Orangen- und Zitronenschale hinzufügen. Ca. 15 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. In eine Schale füllen und abkühlen lassen. In einem kleinen Gefäß Kompott mit Gin und Agavensirup verrühren. Auf zwei Gläser verteilen und mit Sekt auffüllen. Fertig!
Virgin-Variante: Einfach den Gin weglassen und alkoholfreien Sekt verwenden.
Teig-Männli
Versüssen uns neben Plätzchen und Co. die Weihnachtszeit: Der Weckmann – oder der „Grittibänz“, wie man ihn auch in der Schweiz nennt.
500 g Mehl 1.5 TL Salz 3 EL Zucker 0.5 Würfel Hefe (ca. 20 g), zerbröckelt 3 dl Milch, lauwarm 60 g Butter, in Stücken, weich 1 Ei, verklopft zum Bestreichen Haselnüsse, Mandeln und Rosinen zum Verzieren
Mehl, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Hefe in Milch auflösen und mit der Butter zur Mehlmischung geben. Ca. 10 Min. zu einem weichen, glatten Teig kneten. Zugedeckt bei Raumtemperatur ca. 2 Std. auf die doppelte Grösse aufgehen lassen
Formen: Teig in 4 Portionen teilen, zu je einer Rolle formen. Beine und Arme einschneiden und Kopf formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Grittibenzen mit Ei bestreichen und verzieren. Ca. 17 Min. in der unteren Hälfte des auf 180 Grad vorgeheizten Ofens. Herausnehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Schmecken frisch am besten.
Merci Sonnenberg
Das Praktikum ist zu Ende. Mir bleibt nur eins zu sagen:
Danke an den Entremetier „Tschofi“, seiner Leidenschaft für gute Pasta, für all seine leckeren Gerichte, die er unaufgefordert noch während des Abendservices für mich zubereitet hat. Danke Adrian, für all die Messerpflege Tipps. Danke Verena, dass ich bei ihr in der Patisserie alles probieren durfte und danke Mathias, dass er mir am Saucierposten Platz gemacht hat. Und danke an Antonio und Herr Fernini, dass sie es mir durch ihre nette, freundliche Art am ersten Abend so einfach gemacht haben. Danke an das gesamte Küchenteam, Herr Walch, Herr Fleischhauer und Herr Donatz. Es war wunderbar.
Sonnenberg Patisserie
Verena macht alles selbst, was im Sonnenberg im entferntesten mit Teig oder Süssem zu tun hat. Hier zaubert sie gerade den Teig für Macarons.
Sonnenberg Tag 3
Als meine Tochter die Bilder dieser King Crab sah, war es um sie geschehen. Seit dem gibt es eigentlich kein anderes Gesprächsthema mehr für sie. “Mama, warum hast du die Krabbe gegessen?”oder “Mama, warum macht man die Scheren (die der Krabbe) mit einer Schere auf?” Und so weiter und so fort...
Sie ist aber auch wirklich eine imposante Kreatur: Die King Crab. Gut 200 Franken kostet die Krabbe im Einkauf, und dabei kann man das Fleisch nur in den Beinen finden. Dafür ist dies aber auch wirklich fantastisch – süsslich, zart und voller Aroma.
Und wo wir gerade bei gastronomischen Spezialitäten sind, hier ist er: Der echte, der weisse Trüffel aus Alba.
Der wunderbare Duft durchströmt die gesamte Küche. Einfach herrlich!
Sonnenberg Tag 2
Das Küchenzepter schwingt Herr Fleischhauer. Er ist der Küchenchef und führt Jacky’s Linie in Perfektion fort. Ursprünglich aus Leipzig, verschlug es ihn als Koch schon früh um die ganze Welt: Schweiz, London, Sydney – und wieder zurück in die Schweiz. Die klassische Küche ist seine Leidenschaft. Ich habe noch nie jemanden gesehenen, der mit so viel Stolz, Überzeugung und Begeisterung eine Hollandaise von Hand aufgeschlagen hat. 10 Minuten High-Speed-Rühren bei hoher Flamme. „Kann man das nicht auch mit dem Rührgerät machen?“, frag ich. „Nein, das muss man so machen. Sonst ist es keine Hollandaise.“
Für ihn ist Kochen Handwerk, und das Handwerk führt er mit einem Ehrenkodex durch. Dem einfachen Weg traut er nicht. Auch wenn es aufwendiger, mühevoller ist; er macht es lieber so wie die großen Meister es auch gemacht haben. Ich glaube, ihm ist es wichtig, dass die klassischen Techniken der Französischen Küche weiter leben und nicht verloren gehen.
Fleischhauer’s Spruch zur Hollandaise hat gesessen! Überhaupt könnte man Herr Fleischhauers Erscheinung als etwas einschüchternd beschreiben: groß, breitschultrig und mit ernstem Blick steht er vor mir. „Kochen hat viel mit Schmerz zu tun“, erzählt er mir später. „... und diesen Schmerz sollen sie auch zu spüren bekommen.“ Die Küche ist für Herrn Fleischhauer kein Ponyhof. Foodblogger sind für ihn Ponyreiter.
Trotz anfänglicher Skepsis lässt er mich am ersten Abend beim Schicken vorne am Pass stehen. Er ruft mich immer, wenn es etwas Interessantes zu sehen gibt. Jetzt wird ein Entrecote pariert. Er erklärt mir alles, zeigt mir jeden Handgriff. Er ist begeistert von der Qualität des Rindes aus Graubünden. „So schön mürbe, das kann man Roh essen”. Er schneidet dünne Scheiben ab und hält mir eine zum Probieren hin. Ich koste. Es ist unglaublich zart. Wieviel das Stück Fleisch im Einkauf kostet, will er wissen. „360 Franken“, sag ich. „Nicht schlecht, es sind 330“, meint er. Puhh, glück gehabt. Beim Pass schneidet er mir immer wieder kleine Häppchen ab. Er lässt mich alles probieren. Das Essen ist köstlich. Ich versuche, so viele Eindrücke wie es nur geht aufzusaugen. Am nächsten Tag darf ich mit 40 Artischocken beginnen. Sie müssen gerüstet, also geputzt und in Form bzw. tourniert werden. Drei Stunden später und mit einem leichten Krampf im rechten Daumen bin ich fertig. Ich bin sehr zufrieden. Wann kann ich schon mal drei Stunden am Stück eine Sache machen, ohne alle zwei Sekunden von meinen beiden Kleinen unterbrochen zu werden: Nase putzen, Getränke reichen, beim Pipi machen helfen, Streit schlichten, trösten, Gumpi-Ecken bauen… das fällt mal alles weg und tut tatsächlich gut. Die Kisten voller Artischocken werden zu meiner persönlichen Zen Oase. Immer wieder dasselbe – bei jeder Frucht der Versuch, sich zu steigern. Dem Produkt gerecht werden. Und das alles in meinem Tempo. Irgendwie herrlich.
Herr Fleischhauer zeigt Interesse für mein Mama-Kochbuch. Er blättert es durch, verweilt immer wieder auf einzelnen Seiten. Es gefällt ihm. „Das ist ein cooles Buch“, sagt er. Er lächelt und ist zufrieden mit den Artischocken. Herr Fleischhauer bleibt seiner Linie treu. Immer wenn es etwas interessantes, außergewöhnliches zu sehen oder machen gibt, werde ich gerufen. Am Ende gesteht er mir, er habe zwar Vorurteile gehabt, dass ich ihm als Foodblogger nur im Weg rumstehe, aber ich hätte unter Beweis gestellt, dass mit mir richtig was anzufangen sei.
Praktikum im Restaurant Sonnenberg
Hoch über den Dächern von Zürich liegt es: das Restaurant Sonnenberg.
Zur Abwechslung, um neue Inspirationen zu sammeln und auch für einen Perspektivwechsel, zog es mich mal wieder in die Küche.
Mit der Familie schien ein Kurz-Praktikum auf jeden Fall am ehesten vereinbar zu sein und so kam ich gemeinsam mit meinem Mann aufs Restaurant Sonnenberg. Für mich liegt es praktisch vor der Haustür und ist mit einem fantastischen Ruf in Sachen klassischer Schweizer Küche gesegnet. Man nennt es auch gerne den “Fleischtempel“. Der Gastraum überzeugt mit gediegenem Ambiente und einem spektakulären Blick auf den Zürichsee.
Abonnenten des Beef-Magazins würden sich wahrscheinlich am liebsten einmal durch die Karte probieren. Vom Kalbskotelett am Knochen bis zum Kobe Steak (und hier ist das echte Kobe Fleisch aus Kobe und nicht irgendein Wagyu gemeint) kommt man als Fleischliebhaber voll auf seine Kosten.
Jacky Donatz, der Geschäftsführer am Restaurant Sonnenberg, hat lange die Küche selbst geleitet. Er ist so etwas wie eine Koryphäe in Zürich, eigentlich in der gesamten Schweiz. Die Zeiten Ende der 70er beim 3-Sterne Koch Gualtiero Marchesi in Italien haben seinen Stil geprägt. Jacky war seiner Zeit voraus. Er schuf Mezzelune-Gerichte, die elegant daherkommen und doch schmeckten, als seien sie von italienischen Mamas von Hand gemacht. Er entwickelte eine geheime Gewürzmischung, die sein berühmtes Kalbskotelett einzigartig macht (ja, Calli ist gern gesehener Gast im Sonnenberg und weiß genau wovon ich spreche ; ) ) und gab dem Cordon Bleu einen Twist, den es Fine-Dining tauglich machte.
Knusprige Polenta mit geschmorten Tomaten
Außen knusprig, innen cremig. Und dazu dann herrlich süßlich karamellisierte Tomaten. Ein vegetarisches Hauptgericht, das keine Wünsche offen lässt.
FÜR 4 PERSONEN
3 Tassen Wasser ½ Teelöffel Salz 1 Tasse Polenta 1 Dose Mais (285 g), püriert ½ Teelöffel Kurkuma 2 Esslöffel Butter 100 g Parmesan, gerieben 2 Zwiebeln 3 Knoblauchzehen 2 Esslöffel Olivenöl 2 Sardellenfilets 1 Esslöffel Zucker 2 Dosen Tomaten (je 400 g), gehackt 2 Eier 100 g Semmelbrösel 80 g Mehl 1 Mozzarella (200 g) 4 EL Olivenöl Einige Oreganoblättchen, gezupft
In einem großen Topf Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Salz hinzufügen. Polenta einrieseln lassen, dabei mit einem Rührbesen ständig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. 10 Minuten bei mittlerer Hitze kochen lassen. Mais und Kurkuma einrühren und weitere 10 Minuten köcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Zum Schluss Butter und Parmesan unterrühren und nochmals mit Salz abschmecken. Eine Kastenform mit Pergamentpapier auslegen und die Polenta darin einfüllen. Auskühlen lassen. Abdecken und für mindestens 4 Stunden kalt stellen. In der Zwischenzeit die Sauce zubereiten: Zwiebeln schälen und grob würfeln. Knoblauch schälen und grob hacken. In einem gusseisernen Topf Öl erhitzen und Sardellenfilets, Zwiebeln und Knoblauch hinzufügen. Mit dem Zucker bestreuen und für 10 Minuten bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze schmoren lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Wenn die Zwiebeln weich und karamellisiert sind, mit den Tomaten ablöschen. Eine der Tomatendosen zur Hälfte mit Wasser befüllen und dieses zu der Sauce geben. 15–20 Minuten köcheln lassen. Polenta in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Mozzarella in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Jede zweite Polentascheibe mit einer Mozzarellascheibe belegen und mit den verbliebenen Polentascheiben toppen. Eier in einem tiefen Teller verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. Mehl und Semmelbrösel auf getrennte Teller geben. Polenta-Sandwiches erst in Mehl, dann in Ei und dann in den Semmelbröseln wenden. Öl in einer Pfanne erhitzen und die panierte Polenta nach und nach in der Pfanne von beiden Seiten ca. 3 Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze knusprig braten. Mit Tomatensauce und frischem Oregano servieren.
Quetschtüten mit Birne, Pflaume und bunter Karotte
Als ich ein Kind war gab es keine Quetschtüten. Jetzt sind sie überall. Viele Anbieter springen auf den Zug auf und sie sind aus den Supermärkten genau so wenig wegzudenken wie aus dem Snack Proviant Vorrat in vielen Wickeltaschen oder Kinderrucksäcken. Warum? Wir sind doch auch ohne Quetschtüten groß geworden. Sie sind einfach sehr praktisch! Unterwegs sind sie eine begehrte Cracker Alternative. Gerade die ganz Kleinen, die sich mit dem Brei löffeln schwertun, lieben das aussaugen und essen oft mehr wenn es gequetscht wird. Mir haben es die Tüten auch angetan. Allerdings finde ich sind die Tüten fast zu schade zum Wegschmeißen. Es fällt schnell eine Menge Müll an. Als ich die Travel Kit Tüten von Meraki entdeckt habe kam mir da sofort eine Idee. Sie sind wiederverwendbar und „Food Safe“. Warum nicht meine eigenen Tüten herstellen? Das spart nicht nur Verpackung, sondern man kann auch bei der Breimischung kreativ werden und den Gemüsegehalt individuell erhöhen.
Für 3 Tüten, plus mehr Brei den man im Weckglas verwahren kann.
6 Möhren, hell und violett gemischt 1 Birne 2 Pflaumen 1 Teelöffel Butter
Möhren schälen und Obst waschen. Pflaumen und Birnen entkernen und vierteln. Möhren in 1 cm dicke Scheiben schneiden. In einem kleinen Topf mit 100 ml Wasser aufsetzen und zum Kochen bringen. bei kleiner Hitze 10-15 Minuten weiter gar köcheln lassen. Gemüse und Obst abgießen und das Kochwasser dabei auffangen. Mit dem Pürierstab Gemüse-Obst Mix pürieren und gegebenenfalls wieder das Kochwasser hinzufügen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Butter unterrühren und abkühlen lassen. In eine große (100ml) Spritze füllen und den Brei dann in die Tüten drücken. Einmal geöffnet, möglichst schnell verzehren.