Vielleicht kennen Sie das: Wenns kommt, dann alles auf einmal.
Der Montag Morgen mit Werbetexter Grauen
Vorige Woche: Am Montag morgen startete ich meinen Computer. Er zeigte mir eine Fehlermeldung an. Der PC startete nicht mehr. Entweder war das Betriebssystem total im Ars... oder eine Hardware-Komponente sagte fĂŒr immer ade.
Computer haben eine kurze Lebensdauer - meiner eine von nur fĂŒnf Jahren.
Nachmittags fuhr ich zum nÀchsten Computerladen. Ich fuhr zu MediMax. Ich rein in den Laden und schnurstracks in die Regale zu den Computern.
Und dann der nÀchste Stress.
Die Auswahl an Tower PC hielt sich in Grenzen. Die Auswahl an Notebooks ĂŒberforderte mein Stress-Level und meine technischen Kenntnisse.
Ich hatte mir zu Hause einige Daten notiert, die der neue Computer erfĂŒllen muss. Ich holte den Zettel aus meiner Tasche und verglich meine Notizen mit den Daten auf dem Computer im Regal.
Wie immer blieben Fragen offen. Ich ging zu einem Mitarbeiter des Marktes. Nach der zweiten Frage verwies er mich an einen weiteren Mitarbeiter. Das kann ja heiter werden dachte ich.
Der zweite Mitarbeiter von MediMax beriet mich fachmĂ€nnisch. Er beantwortete alle Fragen. Ich kaufte den PC. Ohne Computer bin ich handlungsunfĂ€hig, ja total aufgeschmissen. Die Zeit drĂ€ngt. Ein Werbetexter-Auftrag von zehn Seiten fĂŒr eine FirmenbroschĂŒre plus Werbetexte fĂŒr die Webseite steht gerade an.
Wenn mir als Werbetexter die Stimme versagt
Kaum hatte ich meinen neuen Computer mit den wichtigsten Software-Komponenten arbeitsfÀhig eingerichtet ⊠kam der nÀchste Schlag: Halsschmerzen.
Am nĂ€chsten Tag stand mir der SchweiĂ auf der Stirn, die Nase juckte und gefĂŒhlte tausend âhatschisâ schrie ich heraus. Meine Stimme hörte sich an, wie nach einer durchzechten Nacht.
Am spĂ€ten Nachmittag trĂ€nten mir dann so die Augen, dass ich beschloss mich hin zu legen. In den nĂ€chsten Tagen trank ich soviel heiĂe Zitrone und Salbeitee, wie in den letzten zehn Jahren zusammen.
Der Mittwoch â jetzt gabs noch eins drauf
Mittwoch Vormittag arbeitete ich mit mehreren Pausen. So versuchte ich mir die KrĂ€fte einzuteilen. Nachmittag hatte ich einen Termin. Ich stieg ins Auto ein. Schon nach den ersten Metern zog das Fahrzeug nach links. Ich hielt an, stieg aus und das linke Vorderrad â platt wie eine Flunder.
Drei Tage hintereinander geschlagen â das reicht
Computer kaputt, ErkĂ€ltung vom allerfeinsten, Luft raus â im wahrsten Sinne des Wortes â das dĂŒrfte doch reichen fĂŒr eine Weile.
Denken entscheidet ĂŒber das Leben
Ich blieb relativ gelassen. Ich setzte einfach meine PrioritÀten tausend prozentig in die Praxis um.
- E-Mails las ich schneller und antwortete sofort auf die dringend wichtigsten
- Unwichtige Mails löschte ich sofort
- Soziale Netzwerke â es geht auch mit nur zehn Minuten am Tag
- Kurze Erholungspausen sind effektiver als lÀngere Pausen
- Ich konzentrierte mich nur auf den Werbetexter-Auftrag
- Leichte Kost dankt der Körper mit Energie
Eine Erkenntnis, die nicht neu ist
Das Arbeiten nach PrioritĂ€ten bringt wesentlich mehr. Plötzlich treten Dinge in den Hintergrund und es lĂ€uft trotzdem alles â und besser.
Zugegeben, ich habe mich vom Hype um Facebook und Co anstecken lassen. Ăber Facebook habe ich noch keine Werbetexter-AuftrĂ€ge erhalten. Also werde ich zukĂŒnftig mich dort weniger blicken lassen.
Ăbrigens ist das Unterhalten per Telefon wesentlich effizienter, als Kommentare bei Facebook zu schreiben.
Wie ist es bei Ihnen? Woher bekommen Sie Ihre AuftrÀge, Besucher, Kunden, Interessenten?
Laufen Sie den Tipps der Gurus hinterher oder ĂŒberlegen Sie selbst mit gesundem Menschenverstand WAS fĂŒr IHR GeschĂ€ft der passende Weg ist?
Saugen Sie nicht alles Wissen und alle Informationen unkritisch auf. Nutzen Sie lieber Ihr Gehirn fĂŒr das eigene Denken.
Ăberlegen Sie, ob Ihnen die Informationen aus Newslettern, Webseiten, Ratgebern, Facebook usw. helfen, an Ihre Zielgruppe mehr zu verkaufen. Und wenn ja, dann WIE.
Wenn Sie beim WIE Ihren Denkapparat anstrengen, dann finden Sie oft IHREN Weg mit IHREN StÀrken.
Das GefĂŒhl der Bequemlichkeit spielt beim Werbetexte schreiben immer wieder eine entscheidende Rolle. Das Gehirn ist faul.
Die Bequemlichkeit zeigt sich darin, dass Menschen âSchritt-fĂŒr-Schritt-Anleitungenâ kaufen, weil sie glauben so bequemer zum Ziel zu kommen. Nur anfangs scheint der Weg bequemer.
Auf lange Sicht gesehen, nĂŒtzen Ihnen Anleitungen mit âGehirnschmalzâ weit mehr. Wenn Sie beispielsweise wissen,
- wie Ihre Interessenten und Kunden denken
- welche GefĂŒhle sie haben
- welchen Defizite sie beseitigen wollen
- was sie motiviert
- wo sie sich aufhalten
- was sie interessiert
- welche Probleme sie haben
profitieren Sie ewig davon, weil Sie immer wieder genau dort im Verkauf ansetzen können.
Sie brauchen nur einmal RICHTIG Ihre Kunden zu analysieren und dann ab und an nachjustieren â ergĂ€nzen und Ă€ndern. Diese Wissen nutzt Ihnen garantiert lĂ€nger, als das nĂ€chste technische Tool.
Sie brauchen nur diese Bequemlichkeit des Nicht-Denkens in aktives Denken umwandeln.
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