Meine Kopf ist wieder wie ein Hurrikan. Meine Gedanken wirbeln hin und her aber bleiben am Ende immer bei dir hängen.
Ich weiß nicht einmal warum. Ich gestehe mir ein, dass ich dich gern habe, doch ist das alles? Ich weiß es einfach nicht und bin mir nicht sicher ob ich das jemals wissen werde.
Als wir uns das erste mal getroffen haben, wusste ich, dass wir uns verstehen würden, ich wusste es einfach. Es war so ein schöner Abend auch wenn ich wieder einmal betrunken geweint hatte. Du hast es mir nicht übel genommen und hast mich ohne Grund beruhigt. Beruhigend waren nicht nur deine Worte, auch dein Kuss. Ich weiß ich war zu betrunken, doch ich würde es wieder tun.
Vielleicht ist es komisch, doch du warst der erste, dem ich erzählt habe, dass ich nach langer Zeit einen Rückfall hatte und eine Therapie anfangen möchte. Es hat sich einfach richtig angefühlt es dir zu sagen.
Es war befreiend, es dir gesagt zu haben, auch wenn wir uns so lange nicht gesehen hatten.
Manchmal weiß ich nicht, wie ich mit unserem 'Drama' umgehen soll. Wie ich dir sagen soll, dass du nicht gehen sollst. Das ich die Nacht mit dir besser überstehen würde. Doch immer wenn ich darüber nachdenke, fühlt es sich so komisch an, als würde ich eine Grenze, die da zwischen uns ist überschreiten, wenn ich diesen Gedanken aussprechen würde.
Dieses Gefühl, dass es irgendwie falsch ist, gibst du mir zum Teil. Du verwirrst mich. Manchmal sind wir wie Fremde und keine fünf Minuten später, wie beste Freunde und dann wieder wie Geliebte, die keine Sekunde ohne den anderen aushalten.
Diese Gedanken halten mich nächtelang wach und lassen mich kaum schlafen. Ich weiß nicht wohin mit ihnen.
Ich weiß, dass wir endlich reden sollten. Aber wie? Oder wann? Ich wünschte es wäre einfacher, ich wünschte unsere Leben wären einfacher Ich wünschte, du könntest mir diese Fragen die in meine Kopf herumgeistern beantworten, anstatt so ein Chaos darin zu hinterlassen. Doch ich habe Angst, Angst nachzufragen..