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@inkunabelbruch
Aus: Leipziger Amtsblatt. Nuff said.
An example of how social forces behind the creation process do not always align with actual use.
Adding a link to the original comic, over at xkcd: http://xkcd.com/773/
Soeben ist im Verlag BibSpider in Berlin der Titel 'Tatort Bibliothek : Bücherklau und Seitenraub' von Andrea Nikolaizig und Conny Schwarzer erschienen.
Der Titel macht es klar: das Buch ist ein Brevier des bibliotheksbezogenen Mediendiebstahls und verzeichnet akribisch alle publik gewordenen Fälle der Jahre 1990 bis 2013, von der Gelegenheits-Stibitzerei bis zum konzertierten Raub ganzer Sammlungen. Es lässt, und das ist ein großer Pluspunkt, selbst den Raub durch Bibliotheken nicht unerwähnt, so das noch auf lange Sicht aktuelle Thema NS-Raubgut, aber auch administrativ verursachte Bestandszersetzung, wie die Causa Stralsund, welche weit über die Grenzen der Disziplin für Aufsehen gesorgt hat. Die Autorinnen haben ihrer Arbeit Presseberichte über die verzeichneten Vorfälle eines knappen Vierteljahrhunderts zugrunde gelegt, was eine geradezu detektivische Recherchearbeit vermuten lässt, die dem Gegenstand ja auch nichts weniger als angemessen ist.
Aufgrund vielfältiger Register und Verzeichnisse ist der Zugang zum Thema auf diverse Arten möglich. So finden sich über das ausführliche Literatur- und Quellenverzeichnis hinaus eine umfangreiche Bibliographie der verzeichneten Fälle, ein Verzeichnis der ausgewerteten Medien und ein Verfasser-, Titel- und Ortsregister. Dieses ist auf das Fallverzeichnis rückbezüglich, was der Übersichtlichkeit zugute kommt aber auch den Gebrauchswert als Nachschlagewerk deutlich erhöht. Da sich der Hauptteil nach Tatszenarien, Täterprofilen und Tatopfern, -beuten und -motiven gliedert, ist 'Tatort Bibliothek' nicht nur die "gut lesbare Kriminologie des Bücherdiebstahls", als die Eric W. Steinhauer sie im Vorwort bezeichnet, sondern das Werk kann getrost als Methodenhandbuch zum Medienklau betrachtet werden. Da dies ein Novum in der Bibliothekswissenschaft darstellt, füllt der Titel mithin eine Lücke *räusper*, derer viele - Sie werden es im Buch nachlesen wollen - in deutschen Bibliotheken leider noch zu füllen sind.
Das Buch dürfte somit nicht nur in den Erwerbungs- und Benutzungsabteilungen der Bibliotheken viele aufmerksame Leserinnen und Leser finden, es sei auch allen interessierten Laien zur vergnüglichen (oder für empfindsame Buchliebhaber/-innen: misvergnüglichen) Lektüre empfohlen. Da in den Bibliotheken, in denen der Titel bereits vorhanden ist, spätestens jetzt mit aufmerksamen und zu allem bereiten Bibliothekarinnen und Bibliothekaren gerechnet werden muss, sollte das Buch lediglich entliehen werden. Ein Kapitel über bibliothekarische Selbstjustiz ist nicht enthalten ("Sie katalogisieren das jetzt alles nach RAK Musik!"), aber vielleicht arbeiten die Autorinnen ja bereits an einem eigenen Band zum Thema. Für alle, die das Buch aus gutem Grund nicht zurückgeben möchten, ist es auch im Buchhandel erhältlich.
Nikolaizig, Andrea; Schwarzer, Conny:
Tatort Bibliothek : Bücherklau und Seitenraub / Mit einem Vorwort von Eric W. Steinhauer.
BibSpider, Berlin: 2015. - 203 Seiten.
ISBN: 978-3-936960-78-5. - Preis: 26,80 EUR
Weitere Informationen zum Buch beim Verlag: http://www.bibspider.de/node/358
In der Pressemitteilung vom 13.01.2015 heißt es unter anderem:
"Die Hochschulbibliothek der HTWK Leipzig führt als erste Bibliothek in Deutschland das Bibliotheksmanagementsystem ALMA ein, welches vollständig cloudbasiert ist und erstmals die Verwaltung verschiedener Medien wie Bücher, Onlineressourcen und Datenträger aus einer Hand ermöglicht." ...
Weiterlesen...
Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir euch auf den aktuellen Stand bringen. Zuerst jedoch sagen wir noch einmal Danke für die Unterstützungswelle der letzten Wochen!
Es heißt nun erstmal abwarten. Die Entscheidung des Kulturamts, uns 2015 nicht zu fördern, steht zunächst fest. Der geplante Haushalt muss allerdings im März durch den Stadtrat. Einige Stadträtinnen und Stadträte haben uns bereits zugesagt, einen Änderungsantrag zugunsten der MONAliesA zu stellen. Mit einer Mehrheit im Stadtrat hätten wir die Chance, doch noch Förderung zu erhalten. Wir rufen hiermit also alle Fraktionen auf, sich für den Erhalt der MONAliesA einzusetzen!
Aktuelle Informationen zum Status der feministischen Bibliothek MONALiesA e.V.
Nach der Rettung vor ein paar Wochen steht die MONAliesA wieder vor dem Aus. Die im 25. Jahr bestehende feministische Bibliothek MONAliesA soll nicht mehr vom Kulturamt gefördert werden. Dabei liegt die Wiedereröffnung der Bibliothek im September 2014 nicht so weit zurück. Mit einer Spendensumme von über 15.000 Euro, ohne staatliche Unterstützung, wurde die MONAliesA damals gerettet. Doch nun soll das endgültige Aus der MONAliesa drohen, wenn es keine Unterstützung durch die Stadt Leipzig gibt.
Aktueller Beitrag auf INFO TV Leipzig zur Situation der feministischen Bibliothek MONALiesA.
Out of stock with the world
"I have thousands of tapes, and photos and flyers, letters, posters, artwork; basically everything that ever happened, I kept. I'm not a hoarder, though. I'm sort of a librarian." - Ian MacKaye
Quelle: 'The 27FM Radio Show' auf Radio Lotte, Weimar (http://radiolotte.de/sendung/27FM/?id=4422)
New Age Records' own 'Eleven Thirty-Four' rocks 'Dimension' at the Huntington Beach Library in 1996 w/ 'Far'.
Seems as if they played library gigs more than once. Better sound this time. Enjoy!
90ies legends 'Eleven Thirty-Four' playing live @ The Huntington Beach Library, Huntington Beach, CA, 1995. Golden days, back when cinemas, bookshops and seemingly libraries were the spots to see punk shows. Not the Nickelback stadium crap we nowadays so often face ... DIY culture, ho!
Der kürzlich verstorbene Harold Ramis, Regisseur, u.a. von "Ghost Busters" und "Und täglich grüßt das Murmeltier", hier als Egon Spengler selbst im Bild, mit einem für 1984(!) visionären Späßchen.
Netz-Fundstück: Gerd Arntz war der 'Erfinder' des modernen Piktogramms, zudem Résistance-Kämpfer und alles in allem eine ziemlich spannende Persönlichkeit. Das 'Gerd Arntz Archive' in Den Haag erinnert mit einem hübsch gemachten Memory-Spiel an ihn und hat dafür 250 seiner Arbeiten extra aufwendig gescannt. Ganz umsonst und OHNE jegliche Rechte-Anforderungen für euer Mobiltelefon gibt es das Ding als App. Klasse!
"We Need Libraries" was written by One Man And His Beard in 2011 in response to the alarming cuts happening to the Library service in the UK...
Check out this great song, written and performed by the patron saint of all libraries, librarians and libary users: One Man and his Beard! The song itself is from 2011 originally, and it is a comment on the cuts that have been made to the british public library system. The song's intention is still a relevant one, so listen closely, y'all! And finally a fabulous video has been made, in celebration of this year's National Library Day in Great Britain. (I'm lurking from behind a library card in there, myself, somewhere :-P).
Ha! In dieses Community-Mashup (siehe letzten Post zum Rap "La Biblioteca" aus der Sitcom Community) ist das Original, dass man leider nicht einbetten kann, kongenial eingeflossen. Grandios!
Und hier etwas zur Geschichte dieses Phänomens: http://knowyourmeme.com/memes/donde-esta-la-biblioteca-spanish-rap
Der Rap "La Biblioteca" aus dem Abspann der Folge "Spanish" (Staffel 1, Folge 2) der sehr amüsanten Sitcom Community von 2009 hat scheinbar weltweit (außer in Deutschland?!) ein kleines Internetphänomen ausgelöst - es finden sich aberwitzigste Coverversionen dieses Songs. Leider kann man den youtube-Clip aus der Serie nicht einbetten, also müsst ihr selbst einen Weg finden, euch das Original anzusehen. Hier stattdessen eine der witzigsten Coverversionen. Donde, esta la biblioteca. Me llamo T-Bone la araña discoteca. Discoteca, muñeca, la biblioteca. Es en bigote grande para manteca. Manteca, bigote, gigante, pequeño. Cabeza es nieve, cerveza es bueno. Buenos, Días, me gusta papa fríes., Bigote de la cabra es Cameron Diaz! Yeah boi boi It's 2009 Word
Die am längsten laufende Science-Fiction-Serie der Welt (mit kurzer Pause 50 Jahre) hat natürlich auch eine Folge, die in einer Bibliothek spielt. Hier ist der Trailer zu: Doctor Who: Series 4 Episode 8 "Silence in the Library" - Geschrieben von Steven Moffat, der auch für die großartige Serie "Sherlock" verantwortlich ist.
Gerade entdeckt: der Bücherei-RAP ...also, mir gefällt's irgendwie!
Ergebnis eines Workshops "Hip-Hop und RAP für Bibliotheken" am 01.12.2012 in Nürnberg (geleitet von Daniel Schneider, RAP SCHOOL NRW)
Quelle: http://www.lfs.bsb-muenchen.de/Rap.1593.0.html Mehr unter: http://www.rapschool-nrw.de/