@sandramayerk9 ist wieder da und wartet wieder auf harte Benutzung durch möglichst viele SchwÀnze
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@joshil1982
@sandramayerk9 ist wieder da und wartet wieder auf harte Benutzung durch möglichst viele SchwÀnze
via r/2b2h
Wunderschön
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Wie sich das Blatt wenden kann
Die Seminarraum-TĂŒr schlieĂt sich mit dem gedĂ€mpften Klicken guter Architektur. Professor Hellmann lĂ€sst sich auf dem Stuhl nieder, eine Bewegung, die er in drei Jahrzehnten Lehre zur Perfektion gebracht hat. Der dunkle Anzug sitzt wie eine zweite Haut auf seinen Schultern, die Krawatte â burgunderrot, heute â hĂ€ngt prĂ€zise zwischen den Revers. Er nimmt sich die Zeit, die Manschetten zu justieren, obwohl niemand da ist, der es sehen könnte. Der Raum riecht nach alter Tinte und dem leisen Staub verwaister BĂŒcher. Ein Raum, der darauf wartet, dass man ihn mit Bedeutung fĂŒllt.
Er hat den Raum gewÀhlt. Nicht sie. Das ist wichtig.
Die TĂŒr öffnet sich wieder, und sie tritt ein mit der PrĂ€zision einer Uhr, die pĂŒnktlich schlĂ€gt. Höchstens Ende zwanzig, schĂ€tzt er. Der graue Rock endet knapp ĂŒber dem Knie, die weiĂe Bluse ist so makellos gebĂŒgelt, dass sie im matten Licht des Raumes fast leuchtet. Rundbrille, schmaler Goldrand. Das Haar zu einem strengen Knoten gebunden, nicht eine StrĂ€hne aus der Reihe. Ihre Haltung verrĂ€t etwas, das er sofort erkennt: die Anspannung derer, die etwas beweisen mĂŒssen.
âFrau Doktor Weber,â sagt er und bleibt sitzen. Eine kleine Machtdemonstration. Er kennt ihren Titel, obwohl sie ihn nicht eingefĂŒhrt hat. Er hat sich informiert.
âHerr Professor Hellmann.â Sie setzt sich ihm gegenĂŒber, legt eine Akte auf den Tisch zwischen ihnen. Nicht öffnend. Nur platzierend. Eine Barriere. âDanke, dass Sie gekommen sind.â
âAls ob ich eine Wahl hĂ€tte.â
Sie lĂ€chelt nicht. Ihre HĂ€nde liegen flach auf der geschlossenen Akte, die FingernĂ€gel kurz, unpoliert. Praktisch. âDer Rektor hat mich gebeten, dieses GesprĂ€ch zu fĂŒhren. Wie Sie wissen, gibt es... Bedenken.â
âBedenken.â Er schmeckt das Wort im Mund wie etwas Abgestandenes. âEin hĂŒbscher Euphemismus.â
âEs gibt mehrere Beschwerden. Von Studentinnen. BezĂŒglich unangemessenen Verhaltens.â
âSexuelle BelĂ€stigung,â korrigiert er sie. Die Direktheit lĂ€sst sie kurz blinzeln. Gut. Er mag es, wenn Menschen blinzeln. Es verrĂ€t, dass er sie ĂŒberrascht hat. âDas ist der Begriff, den Sie meiden. Ich nicht.â
Sie nimmt die Brille ab, wischt sie mit einem Tuch aus ihrer Blusentasche ab. Eine Geste, die Zeit kauft. Er beobachtet, wie das Licht auf ihrem nackten Gesicht spielt. Ohne die Brille wirkt sie jĂŒnger. Verletzlicher. Er mag das auch.
âDie Beschwerden sind ernst zu nehmen, Herr Professor. Der Rektor möchte die Angelegenheit diskret halten. FĂŒr alle Beteiligten.â
âFĂŒr die UniversitĂ€t, meinen Sie.â Er lehnt sich zurĂŒck, verschrĂ€nkt die HĂ€nde im SchoĂ. Ein Mann, der sich in seiner eigenen Haut wohlfĂŒhlt. âSeien wir ehrlich. Es geht um Reputation. Nicht um Gerechtigkeit.â
Die Therapeutin â Doktor Weber, muss er sich merken, sie hat den Titel verdient, das respektiert er â setzt die Brille wieder auf. Der goldene Rand schneidet eine feine Linie in ihre Wangen.
âEs geht um Sie, Herr Professor. Um Ihr Verhalten. Um die Dynamik zwischen Ihnen und Ihren Studentinnen.â
âAh.â Er nickt langsam, als hĂ€tte sie endlich den Punkt erreicht, auf den er gewartet hat. âDie Dynamik.â
Sie wartet. Er sagt nichts mehr. Ein Spiel, das er beherrscht â das Schweigen lassen, bis der andere es fĂŒllt. Sie fĂŒllt es nicht. Stattdessen öffnet sie die Akte, nimmt ein Blatt heraus, legt es vor ihn hin. Er rĂŒhrt es nicht an.
âDrei Beschwerden. Alle innerhalb des letzten Semesters. Alle folgen einem Ă€hnlichen Muster.â
âIch kenne die Muster,â sagt er. âIch habe sie geschrieben.â
Das bringt sie aus dem Konzept. Ihre Augenbraue zuckt â kaum merklich, aber er sieht es. Er sieht alles. âEntschuldigung?â
âDie Muster. Die ErzĂ€hlungen. Sie sind... vorhersehbar. Eine junge Frau sucht Hilfe bei ihrem Professor. Der Professor bietet mehr als akademische UnterstĂŒtzung. Es entwickelt sich etwas... Kompliziertes. Und dann, wenn die akademischen Vorteile ausbleiben, wird daraus plötzlich BelĂ€stigung.â Er zuckt mit den Schultern. Die Bewegung lĂ€sst seine Krawatte leicht verrutschen. Er korrigiert sie nicht. âEs ist ein Klischee. Fast langweilig.â
Sie starrt ihn an. Ihre Lippen sind eine dĂŒnne Linie. âSie geben also zu, dass es zu sexuellem Kontakt gekommen ist? Mit den Studentinnen, die sich beschwert haben?â
âJa.â Ein einfaches Wort. Er sagt es ohne Gewicht, als sprĂ€che er ĂŒber das Wetter.
âUnd Sie sehen kein Problem darin?â
âIch sehe ein Problem in der Konsequenz. Nicht im Akt selbst.â Er beugt sich vor, legt die Ellbogen auf den Tisch. Seine Manschettenknöpfe â silbern, monogrammiert â blinken im Licht. âDiese jungen Frauen kamen zu mir. Sie suchten... Verbindung. Ich habe sie gegeben. Der Unterschied ist nur: Ich habe ihnen danach keine bessere Note gegeben. Wie den anderen.â
Die Therapeutin erstarrt. Ihr Atem geht flach, kaum hörbar. Die Akte vor ihr scheint plötzlich schwerer zu werden, obwohl sie sich nicht bewegt hat.
âWelche anderen?â Ihre Stimme ist leise. Zu leise fĂŒr den Raum.
Er lÀchelt. Nicht breit. Nur ein Anflug, ein Schatten an den Mundwinkeln. Er sieht, wie ihre Augen dahintergehen, die Berechnung, die plötzlich stattfindet. Wie viele? Wie lange? Wie tief?
âDie anderen,â wiederholt er. Und sagt nichts mehr.
Der Raum ist still. Durch das Fenster fÀllt spÀtes Nachmittagslicht, staubig und golden, und zeichnet lange Rechtecke auf den Boden zwischen ihnen. In einem dieser Rechtecke liegt seine Hand, ruhig, geduldig. In einem anderen liegt ihr Stift, unbenutzt, vergessen.
Sie schlieĂt die Akte. Langsam. Mit einer Sorgfalt, die verrĂ€t, dass ihre HĂ€nde zittern wollen und sie es nicht zulĂ€sst.
âHerr Professor,â sagt sie. Ihre Stimme hat sich verĂ€ndert. Etwas ist eingetreten, etwas KĂŒhleres, SchĂ€rferes. âIch denke, wir sollten von vorne anfangen.â
Er nickt, als hĂ€tte er nichts anderes erwartet. âNatĂŒrlich. Ich habe Zeit.â
Und das hat er. Drei Jahrzehnte Lehrzeit haben ihn gelehrt, dass Zeit auf seiner Seite steht. Immer. FĂŒr junge Frauen wie sie â brilliant, ehrgeizig, unberĂŒhrt von der wirklichen Macht der Welt â ist Zeit der Feind. Sie hetzen. Er wartet.
Sie wartet auch. Er sieht, wie sie ihre Haltung anpasst, die Schultern strafft, den Kopf leicht hebt. Die MusterschĂŒlerin, die Kontrolle zurĂŒckgewinnen will. Er lĂ€sst sie. FĂŒr jetzt.
âErzĂ€hlen Sie mir,â sagt sie, âvon den anderen.â
Und so beginnt es.
âDie anderen,â sagt Professor Hellmann, und sein Ton hat sich verĂ€ndert. Weicher geworden, fast vertraulich, als teilte er ein Geheimnis, das zu schön ist, um es fĂŒr sich zu behalten. âWie viele Jahre haben Sie studiert, Frau Doktor Weber? Sechs? Sieben? Ich unterrichte seit zweiunddreiĂig Jahren. ZweiunddreiĂig Jahre, in denen junge Frauen durch meine TĂŒr kommen. Hilfesuchend. Ambitioniert. Verletzlich.â Er pausiert, genieĂt das Wort auf seiner Zunge. âVerletzlich ist der SchlĂŒssel. Man erkennt es an den Augen. An der Art, wie sie ihren Kaffee halten â zu fest, als mĂŒssten sie sich an etwas festhalten.â
Die Therapeutin sagt nichts. Ihre HĂ€nde liegen noch auf der Akte, aber die Finger haben sich verkrampft, die Knöchel weiĂ.
âIch habe nie gedrĂ€ngt. Das ist wichtig, das sollten Sie verstehen. Ich habe... angeboten. Eine bessere Note. Ein Empfehlungsschreiben fĂŒr Oxford. Ein Stipendium, das plötzlich frei wurde.â Er lĂ€chelt. âDie Welt der Akademie ist klein, Frau Weber. Und ich bin sehr gut darin, TĂŒren zu öffnen. Oder zu schlieĂen.â
âSie beschreiben Erpressung,â sagt sie. Ihre Stimme ist flach, aber er hört das Zittern darunter. Das professionelle Mantra, das Riss bekommt.
âIch beschreibe RealitĂ€t. Eine Transaktion. Jeder bekommt, was er will.â Er lehnt sich zurĂŒck, betrachtet die Decke. Ein Riss zieht sich durch den Putz, fein wie eine Ader. âEine junge Doktorandin. Brillant, aber unsicher. Ich habe sie entjungfert. Auf diesem Schreibtisch, nachts, als der Flur leer war. Sie hat geweint. Vor GlĂŒck, sagte sie spĂ€ter. Ich habe ihr geholfen, ihren ersten Orgasmus zu finden. Mit meiner Zunge. Mit meinen Fingern. Mit meinem Schwanz, der so tief in ihr war, dass sie dachte, er wĂŒrde ihr Herz berĂŒhren.â Er schlieĂt fĂŒr einen Moment die Augen, als genösse er die Erinnerung. âSie hat ihren Abschluss mit Auszeichnung gemacht. Arbeitet jetzt in Genf. Schickt mir zu Weihnachten Karten.â
Die Therapeutin atmet durch die Nase ein, langsam, kontrolliert. Ihre Brille beschlÀgt leicht. Sie wischt sie nicht ab.
âEine andere. Zwanzig, einundzwanzig. Kleine BrĂŒste, aber ein Hintern, der... nun ja.â Er macht eine Geste, die alles sagt. âDrei Monate. Jede Woche, manchmal zweimal. Sie kam zu mir, kniete nieder, öffnete meinen Hosenstall, und ich fickte ihren Mund, wĂ€hrend ich ĂŒber ihre Hausarbeit redete. Sie mochte das. Die Doppelmoral. Die verbotene Intelligenz davon. Ich habe ihr beigebracht, wie man deepthroated. Wie man schluckt, ohne zu wĂŒrgen. Sie hat ihr Examen mit einer Eins bestanden. Ich habe das Gutachten geschrieben.â
âHören Sie auf.â Die Therapeutinâs Stimme bricht. Zum ersten Mal. Ein winziger Riss in der Fassade.
âWarum? Es interessiert Sie. Ich sehe es in Ihren Augen.â Er beugt sich vor. âDie Augen lĂŒgen nie, Frau Weber. Ihre Pupillen sind geweitet. Ihre Wangen sind gerötet. Ihr Körper reagiert, auch wenn Ihr Verstand sich strĂ€ubt.â
Sie steht abrupt auf, geht zum Fenster, dreht ihm den RĂŒcken zu. Ihre HĂ€nde sind zu FĂ€usten geballt. Das Nachmittagslicht umhĂŒllt sie, macht sie durchscheinend, fast geisterhaft.
âWas Sie beschreiben, ist Missbrauch. Punkt. Das MachtgefĂ€lle zwischen einem Professor und einer Studentin macht jede formale Zustimmung irrelevant. Sie nutzen Ihre Position aus. Sie nutzen diese jungen Frauen aus.â
âAusnutzen.â Er sagt das Wort langsam, als kostenprĂŒfe er einen fremden Wein. âEin hartes Wort. Ich habe ihnen gegeben, was sie wollten. Orgasmus. BestĂ€tigung. Erfolg. Und im Gegenzug habe ich bekommen, was ich wollte. Junge Haut. Junge MĂŒnder. Die Energie von jemandem, der noch nicht mĂŒde ist vom Leben.â Er zuckt mit den Schultern. âNennen Sie es, wie Sie wollen. Die Mathematik stimmt.â
Sie dreht sich um. Ohne die Brille jetzt â sie hat sie abgenommen, hĂ€lt sie in der Faust wie einen Dolch. Ihr Gesicht ist bloĂ, nackt, und darauf steht etwas, das er selten sieht: echte, ungefilterte Empörung.
âWie,â sagt sie, und jedes Wort ist ein Nagel, âkann eine Frau Anfang zwanzig sich von einem Mann ficken lassen, der ihr Vater sein könnte? Wie kann das jemals freiwillig sein? Wie kann das jemals in Ordnung sein?â
Die Frage hĂ€ngt im Raum wie Rauch. Er betrachtet sie â die junge Therapeutin mit ihrem aufgerissenen Weltbild, ihren zitternden HĂ€nden, ihrer perfekten Bluse, die jetzt Falten wirft, wo vorher keine waren. Er sieht die Frau unter der Profession. Die Verletzlichkeit unter der Kontrolle.
Und er sieht etwas anderes. Etwas, das ihn interessiert.
Sie ist neugierig. Unter all der Empörung, all der moralischen EntrĂŒstung â da ist eine Neugier. Eine Frage, die nicht gestellt wurde: Wie fĂŒhlt es sich an?
Er lĂ€sst die Stille arbeiten. LĂ€sst sie atmen. LĂ€sst sie ĂŒberlegen, was sie gerade gefragt hat, und warum.
âEs ist nie in Ordnung,â sagt sie schlieĂlich, leiser. Sie setzt die Brille wieder auf, eine Geste der RĂŒckkehr zur ProfessionalitĂ€t, die zu spĂ€t kommt. Er hat schon gesehen, was dahinter ist. âEs ist nie freiwillig, nicht wirklich. Nicht in diesem Kontext.â
âUnd doch,â sagt er sanft, âtun sie es. Immer wieder. Jahr fĂŒr Jahr. Frau fĂŒr Frau.â Er steht auf, geht zum Fenster, stellt sich neben sie. Nicht zu nah. Genug, dass sie seinen Geruch wahrnehmen kann â teures Rasierwasser, alte BĂŒcher, die leichte SĂ€ure von Kaffee. âSie fragen sich, warum. Die einfache Antwort ist: Weil sie es wollen. Die komplizierte...â Er lĂ€sst den Satz in der Luft hĂ€ngen, unvollendet, ein Köder.
Sie beiĂt nicht an. Stattdessen tritt sie einen Schritt zurĂŒck, stellt wieder Distanz her zwischen ihnen. Ihre HĂ€nde glĂ€tten den Rock, eine nervöse Geste, die sie sofort bereut â er sieht, wie sie innerlich flucht, weil sie es getan hat.
âWir sind hier, um Ihr Verhalten zu adressieren, Herr Professor. Nicht um es zu rationalisieren.â
âSind wir?â Er lĂ€chelt. âIch dachte, wir sind hier, um zu verstehen.â
Und in diesem Moment versteht er sie besser, als sie sich selbst versteht. Er sieht die MĂŒdigkeit in ihren Augen â die MĂŒdigkeit der MusterschĂŒlerin, die immer die Beste sein muss, immer kontrolliert, immer korrekt. Er sieht die leere Stelle, wo Entspannung sein sollte. Wo Hingabe sein sollte.
Er sieht eine Frau, die vergessen hat, wie man den Kopf ausschaltet.
Und er weiĂ, wie man das beheben kann.
Er lacht. Laut, ungehemmt, ein Lachen das den Raum fĂŒllt und gegen die WĂ€nde prallt und zurĂŒckkommt, verstĂ€rkt. Die Therapeutin â Frau Weber, Doktor Weber, er sollte bei den Titeln bleiben, Respekt ist wichtig, auch im UnglĂŒck â zuckt zusammen. Das Lachen trifft sie wie etwas Physisches.
âIch zeigs dir,â sagt er, und die Vertraulichkeit des âDuâ lĂ€sst sie erröten. Nicht aus Scham. Aus Wut. Er sieht den Unterschied. Er sieht alles.
âHerr Professor, das ist unangemessen. Ich bin hier in professionellerââ
âKapazitĂ€t, ja, ich weiĂ.â Er unterbricht sie mit einer Handbewegung, sanft, fast bedauernd. âAber lassen Sie uns doch ehrlich sein, Frau Weber. FĂŒr einen Moment nur. Sie sind, was? FĂŒnfundzwanzig? Sechsundzwanzig? MusterschĂŒlerin. Hohe Intelligenz. Promotion mit Auszeichnung, nehme ich an. Mehrere Preise. Eine Karriere, die steil nach oben geht.â Jedes Wort ist ein Pinselstrich, der ein PortrĂ€t malt, das sie erkennt â sich selbst, durch seine Augen gesehen. âUnd was haben Sie geopfert? Zeit. Erfahrung. Die Freiheit, Fehler zu machen.â Er lehnt sich vor. âWie viele MĂ€nner haben Sie⊠gekannt? Wirklich gekannt? Drei? Vier? Haben Sie jemals etwas getan, das nicht durchdacht war? Jemals den Kopf ausgeschaltet und einfach... gefĂŒhlt?â
Ihre Wangen brennen jetzt. Zwei rote Flecken, deutlich sichtbar trotz ihrer BemĂŒhungen, kĂŒhl zu bleiben. âDas geht Sie nichts an.â
âDoch. Es geht mich alles an. Das ist mein Job. Menschen zu lesen. Sie zu lesen ist... nicht schwer.â Er sagt es ohne Arroganz. Als wĂ€re es ein Fakt, so unumstöĂlich wie die Schwerkraft. âSie sind mĂŒde, Frau Weber. MĂŒde vom Immer-die-Beste-sein. MĂŒde von der Kontrolle. Ich kann Ihnen helfen.â
âHelfen.â Das Wort kommt flach aus ihrem Mund, ein Echo ohne Bedeutung.
âHier. Jetzt. Sie können sich mir unterwerfen. FĂŒr eine Stunde. Und ich werde dafĂŒr sorgen, dass Ihr Kopf ruht. Dass Sie nichts denken mĂŒssen. Dass Sie nur fĂŒhlen.â Seine Stimme ist weich geworden, ein Samttuch, das ĂŒber raue Kanten gleitet. âEs wĂ€re ein Geschenk. FĂŒr uns beide.â
Sie springt auf. Der Stuhl kratzt ĂŒber den Boden, ein scharfes GerĂ€usch in der Stille. âDas ist... das ist völlig inakzeptabel. Sie stehen unter disziplinarischer Untersuchung wegen sexueller BelĂ€stigung, und jetzt... jetzt bieten Sie mir an, mich zu...?â Sie findet das Wort nicht. Oder will es nicht finden.
âZu entlasten,â vollendet er. âDas ist das Wort, das Sie suchen. Entlastung.â Er bleibt sitzen. Ruhig. Ein Fels in ihrer brandenden Empörung. âSie sind wĂŒtend. Das verstehe ich. Aber Wut ist oft nur die Vorderseite von etwas anderem. Von Neugier. Von Lust. Von dem Wunsch, endlich loszulassen.â
âHören Sie auf.â Ihre HĂ€nde zittern jetzt deutlich. Sie steckt sie in die Rocktaschen, eine kindliche Geste, die sie sofort bereut. Er sieht es. Er sieht alles. âDieses GesprĂ€ch ist beendet. Ich werde dem Rektor meldenââ
âDass ich Ihnen angeboten habe, was jede der Frauen, die zu mir kamen, wollten? Dass ich Ihnen geholfen hĂ€tte, etwas zu finden, das Sie vermissen, obwohl Sie es nie hatten?â Er schĂŒttelt den Kopf. âErzĂ€hlen Sie ihm. Er wird lachen. Oder neidisch sein.â
Sie erstarrt. Der Rektor. Ein Mann in seinen Sechzigern, mit HĂ€nden, die zu lange auf zu vielen jungen Schultern geruht haben. Jeder weiĂ es. Niemand spricht darĂŒber.
Professor Hellmann steht auf. Langsam. Eine Bewegung, die Zeit braucht, Absicht zeigt. Er geht nicht auf sie zu â nicht direkt. Er umrundet den Tisch, setzt sich auf die Couch neben ihrem Stuhl. Nicht zu nah. Genug, dass sie seinen Geruch wahrnehmen kann. Teures Rasierwasser. Alter Tabak, obwohl er nicht raucht. Die warme, lebendige Note eines Mannes, der sich seiner selbst sicher ist.
âSetzen Sie sich,â sagt er. Nicht als Befehl. Als Einladung.
Sie setzt sich nicht. Sie steht da, eine Hand am Stuhl, als mĂŒsste sie sich festhalten.
âFrau Weber.â Sein Ton hat sich verĂ€ndert. Weicher. Fast zĂ€rtlich. âSie haben recht. Ich bin ein alter Mann mit zweifelhaften Moralvorstellungen. Sie sind eine brillante junge Frau mit einer makellosen Karriere vor sich. Alles, was Sie denken, ist richtig.â Er hĂ€lt eine Hand aus. Nicht fordernd. Angeboten. âUnd doch.â
Das âund dochâ hĂ€ngt zwischen ihnen. Schwer. Bedeutungsvoll.
Sie bewegt sich nicht. Er auch nicht. Die Sekunden dehnen sich, werden zu etwas anderem, zu einer Substanz, die den Raum fĂŒllt.
Dann â er bewegt sich nicht, sie bewegt sich nicht, aber irgendwie schrumpft der Abstand zwischen ihnen. Er streckt die Hand aus, langsam, gibt ihr Zeit, wegzugehen. Sie geht nicht weg.
Seine Finger berĂŒhren ihre Wange. Eine leichte BerĂŒhrung, kaum spĂŒrbar, wie ein Hauch. Sie zuckt nicht zusammen. Sie erstarrt. Ihr Atem geht flach, kaum hörbar.
âSie sind so angespannt,â murmelt er. Seine Hand gleitet höher, streicht eine verirrte StrĂ€hne aus ihrem Gesicht, obwohl ihr Haar perfekt gebunden ist. Es gibt keine verirrte StrĂ€hne. Er hat sie erfunden, um sie berĂŒhren zu können. Sie lĂ€sst es zu.
Sein Daumen findet ihre Lippe. Ein Streichen, leicht, fast zufĂ€llig. Die Unterlippe, weich, leicht geöffnet â er spĂŒrt den warmen Hauch ihres Atems gegen seine Haut.
Und etwas bricht.
Ihr Körper verrĂ€t sie, bevor ihr Verstand eingreifen kann. Ein Zittern. Ein kaum hörbares Stöhnen, tief in der Kehle, unterdrĂŒckt, aber da. Ihre Lippen öffnen sich weiter, unwillkĂŒrlich, und sein Daumen gleitet zwischen sie, berĂŒhrt die feuchte WĂ€rme ihres Mundes.
Ihre Augen â hinter der Brille, die jetzt beschlagen ist, die die Welt verschwimmen lĂ€sst â sind weit. Erschrocken. Erregt.
Sie beiĂt nicht. Sie leckt. Einmal, schnell, fast unmerkbar, die Zungenspitze gegen seinen Daumen. Ein Reflex. Ein GestĂ€ndnis.
Er lÀchelt. Nicht triumphierend. Dankbar. Als hÀtte sie ihm ein Geschenk gemacht.
âSiehst du,â flĂŒstert er. âDu weiĂt, was du willst. Dein Körper weiĂ es. Lass ihn sprechen.â
Und zum ersten Mal seit er den Raum betreten hat, sagt sie nichts. Keine Verteidigung. Keine Empörung. Nur Stille, schwer und sĂŒĂ und voller Möglichkeit.
Seine Hand gleitet in ihr Haar, löst den Knoten mit einer sanften Drehung. Das Haar fĂ€llt, dunkel und wellig, auf ihre Schultern. Er sieht, wie sie die Augen schlieĂt â nicht vor ihm, sondern vor sich selbst, vor der Erkenntnis, die kommt, unaufhaltsam wie die Flut.
Er beugt sich vor. Sein Mund findet ihr Ohr, seine Lippen berĂŒhren die zarte Haut darunter, und er flĂŒstert ein Wort, das nur fĂŒr sie ist.
âUnterwerfung.â
Und sie gibt nach.
Er steht auf. Langsam. Eine Bewegung, die Zeit braucht, Bedeutung trĂ€gt. Die Therapeutin â nein, nicht mehr die Therapeutin, jetzt ist sie nur noch sie, nur noch dieser Körper, dieser Atem, diese surrende WĂ€rme â bleibt sitzen, die Augen geschlossen, als könnte sie, wĂŒrde sie sie öffnen, die RealitĂ€t zurĂŒckkehren und alles zerstören.
âSteh auf.â
Sie gehorcht. Ihr Körper gehorcht, auch wenn ihr Verstand noch irgendwo im Hintergrund schreit, leise, immer leiser. Sie steht, die HĂ€nde an den Seiten, die Finger leicht gekrĂŒmmt, unsicher.
âDreh dich. Langsam.â
Sie dreht sich. Der graue Rock dreht sich mit ihr, eng an den HĂŒften, enthĂŒllt die schlanken Oberschenkel, die zitternde Wade. Er betrachtet sie wie ein GemĂ€lde. Kritisch. Bewundernd.
âDie Bluse. Aus.â
Ihre HĂ€nde finden die Knöpfe. Zitternd. Langsam. Ein Knopf nach dem anderen, und mit jedem öffnet sich ein StĂŒck mehr Haut â der Hals, das SchlĂŒsselbein, die leichte Kurve der BrĂŒste unter einem schlichten weiĂen BH. Sie lĂ€sst die Bluse fallen. Sie steht da in BH, Rock, und etwas in ihr â die MusterschĂŒlerin, die niemals aus der Reihe tanzt â wartet auf eine Note. Auf Bewertung.
âGut,â sagt er. Ein einziges Wort. Sie atmet aus, als hĂ€tte sie eine PrĂŒfung bestanden.
Er tritt nĂ€her. Seine HĂ€nde finden ihre HĂŒften, gleiten unter den Rock, spĂŒren die warme Haut ihrer Oberschenkel, dann höher, zu dem dĂŒnnen Stoff des Slips. Er fĂŒhlt die Feuchtigkeit durch den Stoff, heiĂ, schon jetzt, und er lĂ€chelt. âDu bist nass. Schon bevor ich dich berĂŒhrt habe.â Seine Finger drĂŒcken gegen den feuchten Stoff, reiben einmal, leicht, und sie stöhnt â ein kurzes, unterdrĂŒcktes GerĂ€usch, das sie sofort bereut.
âAuf die Couch. Auf den RĂŒcken. Beine breit.â
Sie legt sich hin. Die Couch ist hart unter ihrem RĂŒcken, die Bezugstoff rau gegen ihre nackte Haut. Sie spreizt die Beine, und die Scham brennt in ihrem Gesicht, brennt in ihrer Brust, brennt zwischen ihren Beinen, wo seine Augen jetzt ruhen, hungrig, wissend.
Er kniet zwischen ihre Beine. Seine HĂ€nde schieben den Rock hoch, bis er um ihre HĂŒften liegt, ein dunkler GĂŒrtel. Er zieht den Slip aus, langsam, lĂ€sst den nassen Stoff ĂŒber ihre Schenkel gleiten, und wirft ihn beiseite. Nicht weg. Beiseite. Er wird ihn wieder brauchen.
Jetzt liegt sie nackt vor ihm, bis auf BH und Rock, die Beine gespreizt, ihre Muschi bloĂ, feucht, die Lippen leicht geöffnet, die Klitoris hart und sichtbar unter der feinen Haardecke. Er betrachtet sie. Ein langer, langsamer Blick, der sie bis ins Mark erschauern lĂ€sst.
âSchön,â sagt er. Und dann beugt er sich vor.
Seine Zunge trifft sie mit der PrĂ€zision eines Chirurgen. Ein langer, flacher Strich von ihrem Eingang bis zur Klitoris, langsam, grĂŒndlich, als wĂŒrde er eine Landkarte lesen. Sie zuckt zusammen, ein scharfes Einatmen, und ihre HĂ€nde krallen sich in die Couch.
âRuhig,â murmelt er gegen ihre Muschi, und die Vibration seiner Stimme lĂ€sst sie wieder stöhnen, lauter diesmal, unkontrolliert. âIch werde dich nicht kommen lassen. Noch nicht.â
Er leckt sie. Systematisch. Seine Zunge erforscht jede Falte, jeden Winkel â die Ă€uĂeren Lippen, die inneren, den Eingang, wo sie bereits tropft, feucht und heiĂ, dann zurĂŒck zur Klitoris, die er mit flachen, breiten Strichen bearbeitet, immer im selben Rhythmus, langsam, unerbittlich.
Ihre HĂŒften heben sich. UnwillkĂŒrlich. Sie sucht mehr Druck, mehr Reibung, aber er weicht aus, lĂ€sst seine Zunge nur leicht streifen, gerade genug, um sie am Rand zu halten, nie genug, um sie ĂŒber die Klippe zu stoĂen.
âBitte,â flĂŒstert sie. Das Wort kommt aus ihr wie ein GestĂ€ndnis, schwer, beschĂ€mt.
âBitte was?â
âLass mich... lass mich kommen. Bitte.â
Er hört auf. Zieht sich zurĂŒck, betrachtet sie â ihr Gesicht, gerötet, verzweifelt, ihre BrĂŒste, die unter dem BH schnell auf und ab gehen, den nassen Schimmer zwischen ihren Beinen.
âNein.â
Und er beginnt von vorne.
Diesmal ist seine Zunge hĂ€rter. Schneller. Sie konzentriert sich auf ihre Klitoris, kreist sie ein, drĂŒckt zu, und sie keucht, ihre HĂ€nde greifen nach seinem Haar, krallen sich fest, aber er lĂ€sst sich nicht lenken. Er bestimmt den Rhythmus. Immer schneller, immer hĂ€rter, und sie spĂŒrt, wie es sich aufbaut, dieses unglaubliche, unertrĂ€gliche DruckgefĂŒhl, das sich ausbreitet von ihrer Muschi durch ihren ganzen Körper, ein Beben, ein Donnern, und sie ist so nah, so verdammt nahâ
Er stoppt. Zieht sich zurĂŒck. Sie schreit â ein kurzer, verzweifelter Laut, der im Raum verhallt.
âDu lernst langsam,â sagt er. Seine Lippen glĂ€nzen von ihrer Feuchtigkeit. Er leckt sie ab, langsam, genieĂend. âNoch einmal.â
Der dritte Anlauf bricht sie. Seine Zunge dringt diesmal in sie ein, tief, fĂŒhlt die pulsierenden WĂ€nde ihres inneren, wĂ€hrend seine Lippen ihre Klitoris saugen, hart, rhythmisch, und ihre HĂŒften schlagen gegen sein Gesicht, wild, verzweifelt, und sie bettelt, sie jammert, sie fleht, Worte, die keine Bedeutung mehr haben, nur GerĂ€usche, nur Lust, nur dieses rasende BedĂŒrfnisâ
âBITTE LASS MICH KOMMEN BITTE BITTE ICH KANN NICHT MEHR ICH BRAUCHE ES BITTEââ
Und er lÀsst sie.
Seine Zunge presst gegen ihre Klitoris, flach, hart, unnachgiebig, und gleichzeitig schieben sich zwei Finger in sie ein, krĂŒmmen sich, finden den Punkt innen, der sie zum Explodieren bringtâ
Sie kommt mit einer Gewalt, die sie nie fĂŒr möglich gehalten hĂ€tte. Ihr Körper versteift sich, bogenartig, jedes Muskel angespannt, und dann bricht die Welle ĂŒber sie hinweg, ein Orkan aus Sensation, der sie von innen zerreiĂt, durchfĂ€hrt, wieder und wieder, und sie schreit, ein langes, ununterbrochenes Schreien, das den Raum fĂŒllt und gegen die WĂ€nde prallt und in ihr eigenes Echo zurĂŒckfĂ€llt, verstĂ€rkt, endlos.
Als es endet, liegt sie zitternd da, atemlos, benommen, ihr Körper bedeckt mit einer dĂŒnnen Schicht SchweiĂ, ihre Muschi pochend, ĂŒberempfindlich, jedes Nachzucken ein kleiner Blitz durch ihr Nervensystem.
Er betrachtet sie. LĂ€chelt. Streicht ihr ĂŒber die Wange, die nass ist von TrĂ€nen, die sie nicht bemerkt hat.
âDanke,â flĂŒstert sie. Ohne zu wissen, wofĂŒr. FĂŒr die Qual? FĂŒr die Erlösung? FĂŒr beides?
âJetzt du.â
Er steht auf, öffnet seinen Hosenstall, zieht seinen Schwanz heraus. Er ist hart, voll, die Eichel feucht, dunkelrot vor Blut. Er stellt sich neben die Couch, nimmt ihren Kopf zwischen seine HÀnde.
âMund auf.â
Sie öffnet den Mund. Er schiebt sich hinein, langsam, fĂŒhlt, wie ihre Lippen sich um ihn schlieĂen, warm, feucht, unsicher. Sie hat wenig Erfahrung â er spĂŒrt es sofort, die steife Zunge, die unbeholfene Saugbewegung. Er lĂ€sst es zu. GenieĂt ihre Unschuld fĂŒr einen Moment.
Dann nimmt er die Kontrolle. Seine HĂ€nde in ihrem Haar, fest, bestimmend, und er schiebt sich tiefer, fĂŒhlt, wie sein Schwanz gegen ihre Kehle stöĂt, wie sie wĂŒrgt, panisch, ihre HĂ€nde gegen seine HĂŒften drĂŒckend.
âRuhig,â sagt er. Seine Stimme ist rau, aber kontrolliert. âAtme durch die Nase. Entspanne deinen Hals. Lass mich rein.â
Er zieht sich zurĂŒck, gibt ihr Luft, dann wieder vor, langsamer diesmal, und er spĂŒrt, wie sich ihr Hals öffnet, wie der Widerstand nachlĂ€sst, und dann ist er drin, sein Schwanz gleitet in ihre Kehle, und sie wĂŒrgt nicht, sie schluckt, und die Vibration trifft ihn wie ein Schlag, lĂ€sst ihn stöhnen.
Er trainiert sie. Immer wieder. Tief rein, halb raus, tief rein, halb raus, ein Rhythmus, der ihr beibringt, was ihr Körper kann. Ihre HĂ€nde umklammern seine Oberschenkel, fest, als mĂŒsste sie sich festhalten, und er spĂŒrt ihre NĂ€gel durch den Stoff seiner Hose.
Nach Minuten â er zĂ€hlt nicht, die Zeit hat aufgehört zu existieren â zieht er sich zurĂŒck. Sein Schwanz gleitet aus ihrem Mund, glĂ€nzend von Speichel, hart, pochend. Sie keucht, hustet leicht, ihr Mund rot, geschwollen, ihre Augen trĂ€nenverschmiert.
âGut,â sagt er. âNicht sehr gut. Aber hat Potenial.â
Er packt ihren Slipânass, schwer, klebrig von ihrâund presst ihn ihr zwischen die ZĂ€hne. Der Stoff fĂŒllt ihren Mund, drĂŒckt gegen die Zunge, schmeckt nach Salz und Kupfer und ihr, nur ihr, und sie wĂŒrgt, aber er hĂ€lt ihn fest, die Finger in ihren Wangen, bis sie still wird. Dann reiĂt er ihren Rock wieder hoch, bis er sich um ihre Taille krĂ€uselt wie ein Strick. Ihre Beine fallen auseinander, weich, nachgebend, die Muskeln zu erschöpft, um Widerstand zu leisten. Er greift unter ihren Hintern, hebt sie an, und dann rammt er sich in sieâkein weiteres Vorspiel, kein Zögern, nur ein einziger, brutaler StoĂ, der sie aufschreien lĂ€sst, gedĂ€mpft durch den Stoff in ihrem Mund.
Sie ist eng. So eng, dass es wehtut, so heiĂ, dass es brennt, und ihre WĂ€nde krampfen um ihn, melken ihn, als wollten sie ihn nie wieder loslassen. Er stöhntâein kehliges, tierisches GerĂ€uschâund beginnt, sie zu nehmen. Nicht zu ficken. Zu nehmen. Jeder StoĂ ist ein Befehl, jeder RĂŒckzug eine Drohung. Die Couch Ă€chzt unter ihnen, die Federn kreischen wie ein verletztes Tier, und der Raum fĂŒllt sich mit dem GerĂ€usch nassen Fleisches, keuchender Lungen, ihres erstickten Flehens. Ihr Körper bebt, ihre NĂ€gel graben sich in seine Schultern, Blut tritt hervor, aber er spĂŒrt es nicht. Er spĂŒrt nur sie. Nur das.
Dann kommt er. Nicht sanft. Nicht langsam. Mit einem Knurren reiĂt er sie an sich, drĂŒckt sie gegen die Armlehne, bis ihr RĂŒcken sich wölbt, und dann bricht es aus ihm herausâheiĂ, dick, unaufhaltsam. Er kommt in SchĂŒben, jeder Puls ein neuer Angriff, und sie zuckt unter ihm, ihr Körper ein einziger Krampf, wĂ€hrend er sie fĂŒllt, bis es aus ihr herauslĂ€uft, ĂŒber seine Eier, ĂŒber ihre Schenkel, auf die Couch.
Er bleibt in ihr. Keuchend. Seine Stirn gegen ihre gepresst, sein Atem ein glĂŒhender Hauch auf ihrer Haut. Ihre Augen sind offen, aber sie sieht nichts. Sie ist leer. Ausgehöhlt. Nur noch ein GefÀà fĂŒr das, was er in sie gepumpt hat.
Dann zieht er sich zurĂŒck. Sein Schwanz gleitet aus ihr, schlaff, glĂ€nzend, bedeckt mit dem, was von ihnen ĂŒbrig ist. Er greift in ihr Haar, reiĂt ihren Kopf nach hinten und drĂŒckt seinen Schwanz gegen ihre Lippen. âLeck sauber.â
Sie leckt. Ihre Zunge streicht ĂŒber seine Eichel, ĂŒber den Schaft, schluckt sein Sperma, schluckt ihre eigene Feuchtigkeit, und er stöhnt leise, genieĂt die warme, feuchte Zunge, die ihn reinigt.
Als er fertig ist, zieht er sich an. Justiert seine Krawatte. Gleicht seine Manschetten. Er ist wieder der Professor, makellos, kontrolliert, bis auf das leichte Flackern in seinen Augen, das verrÀt, was gerade passiert ist.
Sie liegt noch auf der Couch. Nackt bis auf den zerrissenen Rock. Ihr Körper bedeckt mit SchweiĂ, ihr SchoĂ glĂ€nzend von seinem Sperma, das in dĂŒnnen StrĂ€hnen auf die Couch tropft.
Er betrachtet die Flecken. Runzelt die Stirn.
âDas wird Probleme geben,â sagt er. Seine Stimme ist wieder die des Professors, klar, distanziert. âSie sollten sich darum kĂŒmmern, bevor jemand es sieht.â
Sie sagt nichts. Kann nichts sagen. Der Slip ist noch in ihrem Mund, ihre Lippen geschlossen darum, ihre Augen auf ihn gerichtet, leer und voll zugleich.
Er nimmt seine Aktentasche, geht zur TĂŒr. Dreht sich um, ein letztes Mal.
âDanke fĂŒr das Seminar, Frau Weber. Es war... aufschlussreich.â
Und dann ist er weg. Die TĂŒr schlieĂt sich mit dem gedĂ€mpften Klicken guter Architektur, und sie liegt allein auf der Couch, in einem Raum, der nach Sex riecht, nach SchweiĂ, nach beschĂ€mter Lust, und irgendwo, tief in ihr, beginnt etwas zu wachsen â etwas, das sie nicht benennen kann, etwas zwischen Scham und Sehnsucht, zwischen Zerstörung und Befreiung.
Sie zieht den Slip aus ihrem Mund. Ihre Zunge schmeckt noch nach ihm. Nach ihr. Nach beidem, vermischt, untrennbar.
Die Couch unter ihr ist nass. Warm. Die Flecken seines Spermas dunkeln bereits ein, werden gelb, werden Geschichte.
Sie steht auf. Ihre Beine zittern. Sie sammelt ihre Kleidung auf, die zerrissene Bluse, den Slip, zieht sich an, so gut es geht. Der Rock sitzt noch. Der BH auch. Die Bluse hÀngt in Fetzen von ihren Schultern.
Sie geht zum Waschbecken in der Ecke des Raumes, betrachtet sich im Spiegel. Ihr Gesicht ist fremd. Gerötet. Ihre Lippen geschwollen. Ihre Haare ein Durcheinander dunkler Wellen. Ihre Augen â
Ihre Augen sehen aus, als hĂ€tte jemand eine TĂŒr geöffnet, die niemals hĂ€tte geöffnet werden dĂŒrfen. Und dahinter etwas gesehen, das niemals hĂ€tte gesehen werden dĂŒrfen.
Etwas, das sie jetzt fĂŒr immer bei sich tragen wird.
Sie wÀscht sich das Gesicht. Kaltes Wasser. Es hilft nicht. Nichts hilft.
DrauĂen im Flur hört sie Schritte. Studenten. Lachen. Die normale Welt, die weitergeht, unberĂŒhrt von dem, was hier passiert ist.
Sie atmet ein. Tief. Holt ihren Kalender aus der Tasche, blÀttert zu nÀchster Woche.
Da steht es, in ihrer ordentlichen Handschrift: âSeminar â Prof. Hellmann. 14:00.â
Schau dir das mal an
Raum 57 , 70 .... đđđ»
Wo sind die geilen Deutschen? Jeder der das teilt, wird natĂŒrlich von uns danach âverfolgtâ!
Wir sind aus NRW
Dauergeil in Dortmund ;-)
Nordhessen
W aus đ©đȘ
In der Hitze der Nacht
Du wachst auf, weil etwas auf dir liegt. Nicht das Gewicht der Hitze der Juli-Nacht in der Stadt vor deinem Fenster â etwas Konkreteres, DrĂŒckenderes.
Eine Hand liegt auf deinem Mund, breit und warm, die Finger spreizen sich ĂŒber deine Wangen. Du öffnest die Augen in die Dunkelheit und siehst nichts, aber du spĂŒrst es: einen Körper ĂŒber dir, der deinen eindrĂŒckt, die Matratze unter euch beiden. Dein Herz schlĂ€gt so laut, dass du es in den Ohren hörst, ein hĂ€mmernder Schlag, der den Raum ausfĂŒllt.
Du willst schreien. Dein Mund öffnet sich gegen die HandflĂ€che, aber der Laut erstickt in deiner Kehle, wird zu einem dumpfen, feuchten Keuchen. Die Hand drĂŒckt fester. Nicht genug, um wehzutun. Genug, um zu sagen: Still.
Eine Gestalt. Schwarz gegen Schwarz. Du kannst Umrisse erkennen, Schultern, die breiter sind als deine, einen Kopf, der sich ĂŒber dich beugt. Die Luft zwischen euch riecht nach SchweiĂ und etwas anderem, etwas Bekanntem, das du nicht benennen kannst, weil dein Gehirn zu schnell arbeitet, zu viele Signale auf einmal. Angst. Adrenalin. Die Hitze, die immer noch da ist, aber jetzt etwas anderes ist, etwas SchĂ€rferes.
Eine zweite Hand greift nach deinem Nachthemd. Es reiĂt mit einem leisen, trockenen GerĂ€usch, Baumwolle, die nachgibt. Die kĂŒhle Luft berĂŒhrt deine nackte Brust, und deine Haut zieht sich zusammen, GĂ€nsehaut trotz der WĂ€rme. Die Hand gleitet hinunter, ĂŒber deinen Bauch, und du zuckst zusammen, ein unwillkĂŒrliches Beben, das durch deinen ganzen Körper geht.
âBeweg dich nicht.â Eine Stimme. Tief, rau, gedĂ€mpft. Eine Erkenntnis durchbricht die Angst wie ein Blitz â kurz, hell, und dann ist sie weg, und du lĂ€sst sie gehen, weil etwas in dir schneller denkt als dein Kopf.
Die HĂ€nde sind jetzt ĂŒberall. GroĂe HĂ€nde, mit rauen Fingerkuppen, die dich erkunden, als wĂ€rst du ein Terrain, das vermessen werden muss.
Sie halten deine BrĂŒste, drĂŒcken sie zusammen, die Daumen reiben ĂŒber die bereits harten Nippel. Ein Stöhnen entweicht dir, unfreiwillig, durch die LĂŒcken zwischen seinen Fingern. Er lacht. Ein kurzes, dunkles GerĂ€usch, das dich bis ins Mark trifft.
âDas gefĂ€llt dir also.â Keine Frage. Eine Feststellung. âDu liegst hier allein in der Hitze und trĂ€umst davon, dass jemand kommt und dich nimmt. Nicht wahr?â
Du schĂŒttelst den Kopf gegen seine Hand, ein schwacher, kindischer Widerstand, den du nicht meinst. Seine Finger lockern sich einen Moment, genug, dass du atmen kannst, und dann schiebt er zwei davon in deinen Mund. Sie schmecken nach Salz und Haut. Du beiĂt nicht zu.
âSaug dranâ, sagt er. âZeig mir, was du kannst.â
Und du tust es. Deine Zunge umschlingt seine Finger, feucht und warm, und du siehst, wie sein Schattenkopf sich leicht zurĂŒcklehnt, ein Zeichen der Anerkennung.
Seine HĂŒften drĂŒcken gegen deine, und du spĂŒrst ihn durch den Stoff seiner Hose â hart, schwer, genau dort, wo du leer bist.
Er zieht die Finger heraus, lĂ€sst SpeichelfĂ€den zwischen deinem Mund und seiner Hand zurĂŒck, und gibt dir eine schallende Ohrfeige, deren Schmerz sich zu dem Konvolut an Emotionen noch hinzufĂŒgt. âBraves MĂ€dchenâ, raunt die Stimme und dann greift er nach deinen HĂŒften, dreht dich um, legt dich auf den Bauch. Dein Gesicht drĂŒckt ins Kissen, und du atmest ein, tief, den Geruch von dir selbst, von der Hitze, von ihm. Seine HĂ€nde schieben deine Knie auseinander, und du widerstehst, spannst deine Beine an.
âKomm schonâ, flĂŒstert er, sein Mund an deinem Ohr, sein Atem heiĂ und feucht. âDu willst es. Ich weiĂ, dass du es willst.â
Und du willst es. Gott, wie du es willst. Deine HĂŒften heben sich von allein, suchen den Kontakt, und er lacht wieder, diesmal triumphierend, und dann spĂŒrt du ihn â nackt jetzt, seine LĂ€nge gleitet zwischen deine Schenkel. Er reibt sich an dir, einmal, zweimal, ein langsames, quĂ€lendes Gleiten, das dich zum Wahnsinn treibt, und dann, genau wenn du denkst, du kannst nicht mehr, stöĂt er zu.
Ein Stöhnen entweicht dir, lang und tief, als wĂŒrde etwas in dir aufbrechen. Er fĂŒllt dich aus, komplett, jedes bisschen Leere verschwindet unter dem Druck seiner HĂŒften gegen deinen Hintern.
Seine HĂ€nde greifen deine Handgelenke, ziehen sie nach hinten, halten sie fest ĂŒber deinem RĂŒcken, und du bist gefangen, eingekeilt zwischen seinem Gewicht und der Matratze, und es ist genau das, was du wolltest, ohne es zu wissen.
Er bewegt sich. Langsam zuerst, dann schneller, jeder StoĂ treibt dich weiter ins Kissen, dein Mund offen, keuchend, unfĂ€hig, Laute zu formen, die gröĂer sind als Stöhnen und Seufzen.
Deine HĂŒften finden seinen Rhythmus, antworten darauf, und er merkt es, sein Griff wird fester, seine StöĂe hĂ€rter, bis das Bett unter euch knarrt und die Wand berĂŒhrt, ein dumpfes, rhythmisches Klopfen, das niemand hören kann auĂer euch.
âDu bist so verdammt engâ, flĂŒstert er, seine Stimme zerrissen von der Anstrengung. âSo eng und so nass fĂŒr mich. Hast du darauf gewartet? Hast du hier gelegen und darauf gewartet, dass jemand kommt und dich fickt?â
Du kannst nicht antworten. Dein Körper antwortet fĂŒr dich, zieht sich zusammen um ihn herum, ein pulsierendes, hungriges Ding, das nur noch mehr will.
Die Hitze baut sich auf, in deinem Unterleib, in deinen Oberschenkeln, ein Druck, der wĂ€chst und wĂ€chst, bis du denkst, du wirst explodieren, und dann explodierst du tatsĂ€chlich, ein Orgasmus, der durch dich hindurchrast wie ein Zug, der aus den Schienen springt. Du zitterst, dein ganzer Körper eine einzige, zuckende Membran, und er hĂ€lt dich fest, lĂ€sst dich nicht gehen, stöĂt weiter, wĂ€hrend die Wellen dich durchlaufen, eine nach der anderen, bis du denkst, du kannst nicht mehr, und dann kommt eine dritte, stĂ€rker als die ersten beiden, und du schreist, wirklich schreist, irgendein Wort, das keine Bedeutung mehr hat.
Er kommt kurz nach dir. Du spĂŒrst es, wie er sich versteift, wie sein Atem stockt, und dann die warme Flut in dir, pulsierend, und sein Stöhnen, tief und rau, direkt an deinem Ohr.
FĂŒr einen Moment bleibt er so, sein Gewicht auf dir, sein Atem gegen deinen Nacken, und dann zieht er sich langsam zurĂŒck, und du spĂŒrst, wie er aus dir herausgleitet, gefolgt von der warmen Feuchtigkeit, die aus dir herauslĂ€uft.
Aber er ist noch nicht fertig. Seine HĂ€nde drehen dich um, legen dich auf den RĂŒcken, und bevor du richtig sehen kannst, ist sein Schwanz vor deinem Gesicht, hart noch, glĂ€nzend von dir und ihm.
Er schiebt ihn ohne zu Zögern zwischen deine Lippen, und du öffnest deinen Mund, nimmst ihn auf, deine Zunge gleitet an seiner Unterseite entlang, und er stöhnt, ein langes, zitterndes GerÀusch.
Deine HĂ€nde finden seine HĂŒften, halten ihn, und du saugst, langsam, tief, spĂŒrst, wie er in deinem Mund wieder hĂ€rter wird, und dann sein Griff in deinem Haar, fest, ziehend.
Er nimmt sich jeden Zentimeter. Tief. Tiefer als du dachtest, es wĂ€re möglich. So benutzt er deinen Mund, stöĂt in den Hals vor. Deinen Kopf eingesperrt zwischen seinen groĂen HĂ€nden. Das heiĂe Fleisch in deinem Mund pulsierend.
Er scheint die Welle gleich weiterreiten zu wollen und stöĂt zu, einmal, zweimal, und dann kommt er nochmal, heiĂ und salzig, schieĂt in deinen Rachen, und du schluckst, einmal, zweimal, schluckst alles, wĂ€hrend er ĂŒber dir zittert.
Er lĂ€sst sich neben dich fallen. Sein Atem kommt in kurzen, unregelmĂ€Ăigen StöĂen. Die Dunkelheit ist weniger dicht jetzt, deine Augen haben sich angepasst, und du siehst sein Profil gegen das matte Licht des Fensters, die gerade Linie seiner Nase, den Schatten seines Kinns. Du legst eine Hand auf seine Brust, spĂŒrst seinen Herzschlag darunter, schnell, wild, wie deiner.
âDu hast gewusst, dass ich es binâ, sagt er. Keine Frage.
Du lĂ€chelst. Deine Lippen fĂŒhlen sich geschwollen an, dein ganzer Körper ist eine einzige, schwere Erinnerung an das, was gerade passiert ist. âNach ungefĂ€hr zehn Sekunden.â
Er lacht, ein echtes Lachen diesmal, warm und vertraut. âUnd trotzdem hast du mitgespielt.â
âDu warst ĂŒberzeugend.â Du drehst dich zu ihm, legst deinen Kopf an seine Schulter. Seine Haut ist feucht von SchweiĂ, salzig, und du leckst einen kleinen Streifen davon auf, ganz sanft, und er zuckt zusammen. âWie bist du reingekommen?â
âDas Fenster.â Er zeigt mit dem Kinn dorthin. âZwei Meter sind kein Problem fĂŒr einen motivierten Mann.â
Du schlĂ€gst ihn spielerisch auf die Brust. âDu Idiot. Du hĂ€ttest dich verletzen können.â
âWĂ€re es das wert gewesen.â Seine Hand findet deine, verschrĂ€nkt die Finger mit deinen. âDu hast geschrien wie eine VerrĂŒckte.â
âDu hast mich dazu gebracht.â
Ein Moment Stille. Die Hitze ist zurĂŒck, aber sie fĂŒhlt sich anders an jetzt, weniger wie ein Feind und mehr wie eine Decke, die euch beide bedeckt. DrauĂen im Hof hört man ein leises Rascheln, vielleicht die Katze wieder, vielleicht der Wind, der durch die trockenen BlĂ€tter streicht. Ihr liegt nebeneinander, nackt, verschwitzt, und die Welt ist genau so groĂ wie dieses Bett und nichts mehr.
âWann bist du zurĂŒckgekommen?â, fragst du.
âHeute Abend. SpĂ€t. Ich wollte dich ĂŒberraschen.â Ein Grinsen in seiner Stimme. âHat funktioniert, wĂŒrde ich sagen.â
Du schĂŒttelst den Kopf, aber du lĂ€chelst dabei. Dein Körper fĂŒhlt sich an, als hĂ€tte jemand ihn auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, jedes Teil an einem leicht anderen Platz. Es ist ein gutes GefĂŒhl. GlĂŒckseligkeit. Die Art von MĂŒdigkeit, die tief geht, bis in die Knochen, und dich wissen lĂ€sst, dass du schlafen wirst, wirklich schlafen, egal wie heiĂ es ist.
Seine Finger zeichnen kleine Kreise auf deinen Unterarm. âIch habe dich vermisstâ, sagt er, leise, als wĂ€re es ein Geheimnis.
Du drehst deinen Kopf, kĂŒsst seine Schulter, genau dort, wo die Haut weich wird. âIch dich auchâ, sagst du. Und meinst es. Nicht nur dein Körper. Alles.
In der Hitze der Nacht
Du wachst auf, weil etwas auf dir liegt. Nicht das Gewicht der Hitze der Juli-Nacht in der Stadt vor deinem Fenster â etwas Konkreteres, DrĂŒckenderes.
Eine Hand liegt auf deinem Mund, breit und warm, die Finger spreizen sich ĂŒber deine Wangen. Du öffnest die Augen in die Dunkelheit und siehst nichts, aber du spĂŒrst es: einen Körper ĂŒber dir, der deinen eindrĂŒckt, die Matratze unter euch beiden. Dein Herz schlĂ€gt so laut, dass du es in den Ohren hörst, ein hĂ€mmernder Schlag, der den Raum ausfĂŒllt.
Du willst schreien. Dein Mund öffnet sich gegen die HandflĂ€che, aber der Laut erstickt in deiner Kehle, wird zu einem dumpfen, feuchten Keuchen. Die Hand drĂŒckt fester. Nicht genug, um wehzutun. Genug, um zu sagen: Still.
Eine Gestalt. Schwarz gegen Schwarz. Du kannst Umrisse erkennen, Schultern, die breiter sind als deine, einen Kopf, der sich ĂŒber dich beugt. Die Luft zwischen euch riecht nach SchweiĂ und etwas anderem, etwas Bekanntem, das du nicht benennen kannst, weil dein Gehirn zu schnell arbeitet, zu viele Signale auf einmal. Angst. Adrenalin. Die Hitze, die immer noch da ist, aber jetzt etwas anderes ist, etwas SchĂ€rferes.
Eine zweite Hand greift nach deinem Nachthemd. Es reiĂt mit einem leisen, trockenen GerĂ€usch, Baumwolle, die nachgibt. Die kĂŒhle Luft berĂŒhrt deine nackte Brust, und deine Haut zieht sich zusammen, GĂ€nsehaut trotz der WĂ€rme. Die Hand gleitet hinunter, ĂŒber deinen Bauch, und du zuckst zusammen, ein unwillkĂŒrliches Beben, das durch deinen ganzen Körper geht.
âBeweg dich nicht.â Eine Stimme. Tief, rau, gedĂ€mpft. Eine Erkenntnis durchbricht die Angst wie ein Blitz â kurz, hell, und dann ist sie weg, und du lĂ€sst sie gehen, weil etwas in dir schneller denkt als dein Kopf.
Die HĂ€nde sind jetzt ĂŒberall. GroĂe HĂ€nde, mit rauen Fingerkuppen, die dich erkunden, als wĂ€rst du ein Terrain, das vermessen werden muss.
Sie halten deine BrĂŒste, drĂŒcken sie zusammen, die Daumen reiben ĂŒber die bereits harten Nippel. Ein Stöhnen entweicht dir, unfreiwillig, durch die LĂŒcken zwischen seinen Fingern. Er lacht. Ein kurzes, dunkles GerĂ€usch, das dich bis ins Mark trifft.
âDas gefĂ€llt dir also.â Keine Frage. Eine Feststellung. âDu liegst hier allein in der Hitze und trĂ€umst davon, dass jemand kommt und dich nimmt. Nicht wahr?â
Du schĂŒttelst den Kopf gegen seine Hand, ein schwacher, kindischer Widerstand, den du nicht meinst. Seine Finger lockern sich einen Moment, genug, dass du atmen kannst, und dann schiebt er zwei davon in deinen Mund. Sie schmecken nach Salz und Haut. Du beiĂt nicht zu.
âSaug dranâ, sagt er. âZeig mir, was du kannst.â
Und du tust es. Deine Zunge umschlingt seine Finger, feucht und warm, und du siehst, wie sein Schattenkopf sich leicht zurĂŒcklehnt, ein Zeichen der Anerkennung.
Seine HĂŒften drĂŒcken gegen deine, und du spĂŒrst ihn durch den Stoff seiner Hose â hart, schwer, genau dort, wo du leer bist.
Er zieht die Finger heraus, lĂ€sst SpeichelfĂ€den zwischen deinem Mund und seiner Hand zurĂŒck, und gibt dir eine schallende Ohrfeige, deren Schmerz sich zu dem Konvolut an Emotionen noch hinzufĂŒgt. âBraves MĂ€dchenâ, raunt die Stimme und dann greift er nach deinen HĂŒften, dreht dich um, legt dich auf den Bauch. Dein Gesicht drĂŒckt ins Kissen, und du atmest ein, tief, den Geruch von dir selbst, von der Hitze, von ihm. Seine HĂ€nde schieben deine Knie auseinander, und du widerstehst, spannst deine Beine an.
âKomm schonâ, flĂŒstert er, sein Mund an deinem Ohr, sein Atem heiĂ und feucht. âDu willst es. Ich weiĂ, dass du es willst.â
Und du willst es. Gott, wie du es willst. Deine HĂŒften heben sich von allein, suchen den Kontakt, und er lacht wieder, diesmal triumphierend, und dann spĂŒrt du ihn â nackt jetzt, seine LĂ€nge gleitet zwischen deine Schenkel. Er reibt sich an dir, einmal, zweimal, ein langsames, quĂ€lendes Gleiten, das dich zum Wahnsinn treibt, und dann, genau wenn du denkst, du kannst nicht mehr, stöĂt er zu.
Ein Stöhnen entweicht dir, lang und tief, als wĂŒrde etwas in dir aufbrechen. Er fĂŒllt dich aus, komplett, jedes bisschen Leere verschwindet unter dem Druck seiner HĂŒften gegen deinen Hintern.
Seine HĂ€nde greifen deine Handgelenke, ziehen sie nach hinten, halten sie fest ĂŒber deinem RĂŒcken, und du bist gefangen, eingekeilt zwischen seinem Gewicht und der Matratze, und es ist genau das, was du wolltest, ohne es zu wissen.
Er bewegt sich. Langsam zuerst, dann schneller, jeder StoĂ treibt dich weiter ins Kissen, dein Mund offen, keuchend, unfĂ€hig, Laute zu formen, die gröĂer sind als Stöhnen und Seufzen.
Deine HĂŒften finden seinen Rhythmus, antworten darauf, und er merkt es, sein Griff wird fester, seine StöĂe hĂ€rter, bis das Bett unter euch knarrt und die Wand berĂŒhrt, ein dumpfes, rhythmisches Klopfen, das niemand hören kann auĂer euch.
âDu bist so verdammt engâ, flĂŒstert er, seine Stimme zerrissen von der Anstrengung. âSo eng und so nass fĂŒr mich. Hast du darauf gewartet? Hast du hier gelegen und darauf gewartet, dass jemand kommt und dich fickt?â
Du kannst nicht antworten. Dein Körper antwortet fĂŒr dich, zieht sich zusammen um ihn herum, ein pulsierendes, hungriges Ding, das nur noch mehr will.
Die Hitze baut sich auf, in deinem Unterleib, in deinen Oberschenkeln, ein Druck, der wĂ€chst und wĂ€chst, bis du denkst, du wirst explodieren, und dann explodierst du tatsĂ€chlich, ein Orgasmus, der durch dich hindurchrast wie ein Zug, der aus den Schienen springt. Du zitterst, dein ganzer Körper eine einzige, zuckende Membran, und er hĂ€lt dich fest, lĂ€sst dich nicht gehen, stöĂt weiter, wĂ€hrend die Wellen dich durchlaufen, eine nach der anderen, bis du denkst, du kannst nicht mehr, und dann kommt eine dritte, stĂ€rker als die ersten beiden, und du schreist, wirklich schreist, irgendein Wort, das keine Bedeutung mehr hat.
Er kommt kurz nach dir. Du spĂŒrst es, wie er sich versteift, wie sein Atem stockt, und dann die warme Flut in dir, pulsierend, und sein Stöhnen, tief und rau, direkt an deinem Ohr.
FĂŒr einen Moment bleibt er so, sein Gewicht auf dir, sein Atem gegen deinen Nacken, und dann zieht er sich langsam zurĂŒck, und du spĂŒrst, wie er aus dir herausgleitet, gefolgt von der warmen Feuchtigkeit, die aus dir herauslĂ€uft.
Aber er ist noch nicht fertig. Seine HĂ€nde drehen dich um, legen dich auf den RĂŒcken, und bevor du richtig sehen kannst, ist sein Schwanz vor deinem Gesicht, hart noch, glĂ€nzend von dir und ihm.
Er schiebt ihn ohne zu Zögern zwischen deine Lippen, und du öffnest deinen Mund, nimmst ihn auf, deine Zunge gleitet an seiner Unterseite entlang, und er stöhnt, ein langes, zitterndes GerÀusch.
Deine HĂ€nde finden seine HĂŒften, halten ihn, und du saugst, langsam, tief, spĂŒrst, wie er in deinem Mund wieder hĂ€rter wird, und dann sein Griff in deinem Haar, fest, ziehend.
Er nimmt sich jeden Zentimeter. Tief. Tiefer als du dachtest, es wĂ€re möglich. So benutzt er deinen Mund, stöĂt in den Hals vor. Deinen Kopf eingesperrt zwischen seinen groĂen HĂ€nden. Das heiĂe Fleisch in deinem Mund pulsierend.
Er scheint die Welle gleich weiterreiten zu wollen und stöĂt zu, einmal, zweimal, und dann kommt er nochmal, heiĂ und salzig, schieĂt in deinen Rachen, und du schluckst, einmal, zweimal, schluckst alles, wĂ€hrend er ĂŒber dir zittert.
Er lĂ€sst sich neben dich fallen. Sein Atem kommt in kurzen, unregelmĂ€Ăigen StöĂen. Die Dunkelheit ist weniger dicht jetzt, deine Augen haben sich angepasst, und du siehst sein Profil gegen das matte Licht des Fensters, die gerade Linie seiner Nase, den Schatten seines Kinns. Du legst eine Hand auf seine Brust, spĂŒrst seinen Herzschlag darunter, schnell, wild, wie deiner.
âDu hast gewusst, dass ich es binâ, sagt er. Keine Frage.
Du lĂ€chelst. Deine Lippen fĂŒhlen sich geschwollen an, dein ganzer Körper ist eine einzige, schwere Erinnerung an das, was gerade passiert ist. âNach ungefĂ€hr zehn Sekunden.â
Er lacht, ein echtes Lachen diesmal, warm und vertraut. âUnd trotzdem hast du mitgespielt.â
âDu warst ĂŒberzeugend.â Du drehst dich zu ihm, legst deinen Kopf an seine Schulter. Seine Haut ist feucht von SchweiĂ, salzig, und du leckst einen kleinen Streifen davon auf, ganz sanft, und er zuckt zusammen. âWie bist du reingekommen?â
âDas Fenster.â Er zeigt mit dem Kinn dorthin. âZwei Meter sind kein Problem fĂŒr einen motivierten Mann.â
Du schlĂ€gst ihn spielerisch auf die Brust. âDu Idiot. Du hĂ€ttest dich verletzen können.â
âWĂ€re es das wert gewesen.â Seine Hand findet deine, verschrĂ€nkt die Finger mit deinen. âDu hast geschrien wie eine VerrĂŒckte.â
âDu hast mich dazu gebracht.â
Ein Moment Stille. Die Hitze ist zurĂŒck, aber sie fĂŒhlt sich anders an jetzt, weniger wie ein Feind und mehr wie eine Decke, die euch beide bedeckt. DrauĂen im Hof hört man ein leises Rascheln, vielleicht die Katze wieder, vielleicht der Wind, der durch die trockenen BlĂ€tter streicht. Ihr liegt nebeneinander, nackt, verschwitzt, und die Welt ist genau so groĂ wie dieses Bett und nichts mehr.
âWann bist du zurĂŒckgekommen?â, fragst du.
âHeute Abend. SpĂ€t. Ich wollte dich ĂŒberraschen.â Ein Grinsen in seiner Stimme. âHat funktioniert, wĂŒrde ich sagen.â
Du schĂŒttelst den Kopf, aber du lĂ€chelst dabei. Dein Körper fĂŒhlt sich an, als hĂ€tte jemand ihn auseinandergenommen und wieder zusammengesetzt, jedes Teil an einem leicht anderen Platz. Es ist ein gutes GefĂŒhl. GlĂŒckseligkeit. Die Art von MĂŒdigkeit, die tief geht, bis in die Knochen, und dich wissen lĂ€sst, dass du schlafen wirst, wirklich schlafen, egal wie heiĂ es ist.
Seine Finger zeichnen kleine Kreise auf deinen Unterarm. âIch habe dich vermisstâ, sagt er, leise, als wĂ€re es ein Geheimnis.
Du drehst deinen Kopf, kĂŒsst seine Schulter, genau dort, wo die Haut weich wird. âIch dich auchâ, sagst du. Und meinst es. Nicht nur dein Körper. Alles.
Danica Collins
@sandramayerk9 wie brav sie aussieht... tatsĂ€chlich ist sie eine dauerhaft schwanzsĂŒchtige Hure .... vollkommen tabulos... braucht es hart und dreckig
@sandramayerk9 die geile Hure mit der Zigarette danach...wurde gerade von fĂŒnf Kollegen hemmungslos benutzt und in alle Löcher besamt und vollgepisst