Immer diese Pferdemenschen - Wer mir auf Instagram folgt, hat eventuell schon mitbekommen, dass Tine Probleme mit ihrer Sehne hatte. Aufgrund der akuten Lahmheit im Winter wurde umgehend der Tierarzt konsultiert, der das Pferd eingehend (Röntgen, Abspritzen, Beugeprobe,..) untersuchte. Kaum stand das Pferd nach der Diagnose mit Verband in der Box wurde jeder von meiner “Tine-crew” so oft nur möglich nach Tines Wohlergehen gelöchert.
“Wann dürft ihr wieder reiten?” “Warum bekommt das Pferd Schmermittel?” “Als mein Pferd das hatte, haben wir drei Tierärzte geholt!” Zunächst einmal, wenn man Pferd krank ist, kann ich das akzeptieren und warte lieber eine Woche zu lange, bevor ich mit dem Training wieder beginne, als das wieder Probleme auftreten, die hätten vermieden werden können. Ich habe schließlich Verantwortung für mein Pferd und stelle sie nicht wie ein Sportgeräte auf den Sperrmüll, wenns nicht mehr geht. Zum anderen, wenn ich meinem Tierarzt nicht vertraue, dann gehe ich zu einem anderen. Natürlich kann es durchaus Sinn machen, sich in schwierigen Fällen, die eine oder andere “Zweite Meinung” dazuzuholen. Das sah ich jedoch in diesem Fall nicht als nötig an, das es sich “nur” um eine Entzündung handelte. Das Bein ist schließlich noch dran ;) Außerdem habe ich immer in Absprache mit meinem Tierarzt gehandelt und habe vor allem viel auf mein Pferd & mein Bauchgefühl gehört. -Wir haben schließlich alle Zeit der Welt. Gott sei Dank habe ich schon ein dickes Fell bekommen, nach etlichen Jahren im Reitsport, und bin in der Lage zwischen qualifizierten, anregenden, hilfsbereiten Menschen, und denen die einfach nur ihre Meinung dazu geben wollen, zu unterscheiden.
Denn eins haben die meisten Pferdeleute gemeinsam: Sie wissen immer alles selbst am besten.









