Vorstellung - Worum geht es bei KinderKunstSpuren?
Hallihallo - ich bin Katharina. Ich bin Kunstlehrerin an einer Grundschule in Baden-Württemberg. Vor dem Kunststudium an der PH Freiburg habe ich Fotografie und Kunstgeschichte in Berlin, Dresden und Freiburg studiert. Kunst begleitet mich schon lange: Seit über 10 Jahren habe ich immer wieder eigene Ausstellungen in Galerien oder Cafés. Kunst für die Grundschule habe ich unter anderem bei Thomas Heyl und Michael Klant studiert — und genau dort hat sich mein Blick auf Kunstunterricht noch einmal geschärft: Kunst ist nicht nur ein Ergebnis. Kunst ist ein Weg.
Mein Selbstverständnis als Künstlerin lege ich an der Schultür nicht ab. Im Gegenteil: Ich bringe es mit in den Unterricht. Für mich ist Kunstunterricht keine „Bastelstunde“, in der am Ende dreißig identische Clowns an der Wand hängen. Es ist ein Raum für echte Ästhetische Bildung und prozessorientiertes Arbeiten.
Worum es bei KinderKunstSpuren geht
Dieser Blog ist ein Plädoyer für den Mut zum Unfertigen, für das Suchen und Finden. Ich möchte zeigen, wie wir Kinder im Kunstunterricht zu echten entdeckenden Forschern machen können.
Es geht nicht um das perfekte Endprodukt, sondern um die Spuren, die die Kinder im Prozess des Kunstmachens hinterlassen.
Mit KinderKunstSpuren möchte ich zeigen, wie Kinder im Kunstunterricht zu entdeckenden Forscherinnen und Forschern werden können. Im Mittelpunkt steht nicht das „schöne Bild“ oder die perfekte Technik, sondern der Prozess: Wahrnehmen, Staunen, Ausprobieren, Scheitern, Weiterdenken, Gestalten und Reflektieren.
Hier auf KinderKunstSpuren dreht sich alles um:
Entdeckendes & Ästhetisches Lernen: Kunst als Handwerk erfahrbar machen, Materialien haptisch und visuell begreifen, experimentieren und eigene Ausdrucksweisen finden.
Kein Richtig oder Falsch: Im künstlerischen Prozess gibt es keine Fehler, nur Varianten. Das nimmt den Druck und öffnet den Raum für echtes, freies Ausprobieren.
Selbsterkenntnis & Weltbezug: Durch das Gestalten lernen Kinder sich selbst, ihre Emotionen und ihren ganz eigenen, individuellen Bezug zur Welt kennen.
Reflexionskompetenz & Austausch: Wir sprechen über Kunst. Die Kinder lernen, ihre eigenen Prozesse zu reflektieren und sich gegenseitig zu inspirieren.
Mein pädagogisches Herzstück: Inklusion & Gemeinsames Lernen
Jedes Kind betritt den Kunstraum als einzigartiges Individuum. Deshalb ist mir ein inklusiver Ansatz wichtig. Kunst bietet die wunderbare Chance des Lernens am gemeinsamen Gegenstand (Feuser): Egal welche Voraussetzungen, Stärken, Neurodivergenzen oder Förderbedarfe ein Kind mitbringt – im Prozess des Gestaltens sind alle gleichwertig.
Kunst ist barrierefrei. Sie verbindet uns im gemeinsamen Tun, öffnet Türen zum fächerübergreifenden Lernen und lässt uns als Gemeinschaft wachsen.
Lass uns gemeinsam Spuren suchen, hinterlassen und verfolgen. Schön, dass du da bist!












