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@kuenstlerherz
craving this weather
chevergreen
Dunsborough Park
Instagram credit: greykins
Instagram credit: not.so.well.read
New York
Wenn ich mich jetzt an einen Ort wünschen könnte.
Es wäre die Mall im Central Park. Dort würde ich mit einem Coffee to go Becher auf einer der Bänke sitzen, mein Notizbuch in der Hand halten, am Ende meines Kugelschreibers nachdenklich knabbern und mich von den vorbeiziehenden Menschen und ihren Geschichten inspirieren lassen.
Und womöglich sitzt du in dieser Vorstellung neben mir. Lächelst mich von der Seite an, beobachtest mich wie ich in Gedanken versinke und mich in eine andere Welt begebe.
Du versuchst mich zurück in deine Gegenwart zu holen, in dem du ein paar Strähnen aus meinem Gesicht streichst, diese hinter mein Ohr klemmst und mir dabei leise zuflüsterst „Lass mich deine Inspiration sein.“
@kuenstlerherz
.. für einen Bruchteil der Sekunde verstummt die Musik. Ein dumpfes Dröhnen hallt in meinen Ohren und bringt mich in einem Trance vergleichbar ähnlichen Zustand.
Die Zeit scheint fast still zu stehen. Aber nur fast.
In Slowmotion drehe ich mich um und durch den mit Menschen gefüllten Raum treffe ich gezielt nur auf seinen Blick, als hätte er mich schon die ganze Zeit beobachtet.
Das ist einer dieser Hollywood Liebesfilmen Szenen, wenn zwei Personen aufeinander treffen, sich in der Menge finden und anblicken, die Umgebung an Helligkeit verliert und das Scheinwerferlicht nur auf Ihn und sie gerichtet ist.
Wir sind für den Moment in unserer eigenen kleinen Welt gefangen. Nur wir scheinen den Augenblick in Zeitlupe wahrzunehmen. Der Blickkontakt mit ihm wirkt unendlich. Eine kleine 15 Sekunden Ewigkeit.
Ich verliere mich plötzlich komplett und treibe in Schwerelosigkeit.
Das kleine Ding in meiner Brust schlägt ruhig und aufgeregt im gleichen Moment.
Es will sich zu seinem Herzen gesellen, will sich dort in seiner Brust niederlegen und ihm ewig gehören.
Wir kennen uns und doch kennen wir uns überhaupt nicht.
Er nickt mir zu und seine Lippen formen sich zu einem Lächeln.
Bevor ich ihn anlächeln kann, zieht die Realität ihn von mir weg.
Alleine verbleibe ich im Scheinwerferlicht. Die Musik ist weiterhin stumm. Das dumpfe Dröhnen schwindet und was bleibt bin ich und eine unaufhörliche Stille.
Er ist nicht meins und war es nie, doch empfinde ich den größten Verlust, den die Menschheit je erfahren hat.
@kuenstlerherz