Yummy Breakfast 😋 Alles zusammenmischen und dann auf einen Toast.. Lecker! Machen hier übrigens alle so :D
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Yummy Breakfast 😋 Alles zusammenmischen und dann auf einen Toast.. Lecker! Machen hier übrigens alle so :D
Die tägliche Faltarbeit der frischen Wäsche... Will mich das Leben bestrafen dafür, dass ich Hausarbeit hasse? 😊
Ein No-Bake-Cheesecake für meine Station. War ratzeputze schnell weggegessen!
Ich melde mich zurück
Zuerst einmal eine ganz große Entschuldigung, dass ich solange nichts von mir hab hören lassen. Weiß auch nicht so recht wie das kommen konnte. Dafür kommt jetzt umso mehr, weswegen ich das auch in mehrere Blogeinträge gliedere, damit es etwas einfacher ist mitzukommen.
Zuerst einmal alles über meine Arbeit: da ich jetzt schon seit 14 Wochen dort arbeite, ist nun auch dort der totale Alltag eingekehrt und natürlich auch mal die Unlust. Jeden Tag so früh aufzustehen ist nun doch wirklich nicht meins. Zuerst war meine Lösung der Mittagsschlaf (oder eher Nachmittagsschlaf, da ich ja erst um 16h zu Hause bin). Der führte aber eher dazu, dass ich dann drei Stunden schlief und gar nichts mehr am Tag geschafft habe. Ich bin jetzt seit einer Woche dabei zwischen 21 bis 22 Uhr ins Bett zu gehen und das klappt wesentlich besser, auch wenn es dann manchmal darauf hinausläuft manche Abendaktivitäten zu verpassen.
Nun aber wirklich zu meiner Arbeit! Inzwischen bin ich dort total eingearbeitet, sodass sich meine Headnurse wirklich auf meine Anwesenheit verlässt. Die Grundaufgaben sind aber wie am Anfang. Nur kann ich jetzt EKG’s selber machen, Urintests durchführen und auch die Ärzte rufen mich nun wenn sie Hilfe brauchen und nicht wie vorher erst meine Headnurse, die mich dann weiter vermittelt hat. Und wenn ich mal nichts zu tun habe geh ich rüber auf die Kinderstation und helfe Alena, die auch in meiner WG wohnt. Oder ich quatsche und helfe meiner Lieblingssekretärin Aliza, die mir im Hebräischen hilft und ganz ehrlich: Sticker auf Papiere kleben macht auch mal Spaß!
Am besten ist aber eigentlich die Frühstückszeit. Dann gibt es frisch geschnippelten Salat und andere Köstlichkeiten.
Und jetzt noch zwei Highlights zum Schluss: Vor ein paar Wochen durfte ich wieder bei einer Lumbalpunktion zugucken. Zuvor hatte ich der Ärztin schon beim Blutabnehmen geholfen und als sie dann mit der Nurse alles für den Eingriff vorbereitete, war die Mutter schon aus dem Raum und sie bat mich den kleinen Kerl zu halten, damit er nicht von der Liege fiel. Das war aber so ein süßer Kerl, dass ich beim Eingriff dann gar nicht zugeguckt habe, sondern versucht habe ihn zu beruhigen und ihm vorgesungen habe. Und dann hat er das auch ganz tapfer gemeistert! Das zweite Highlight war erst letzte Woche. Kurz vor Schluss rief mich eine Freundin an, die auf der Neurologie Freiwillige ist, und meinte sie bräuchten meine Hilfe. Also bin ich hoch auf die Station und es stellte sich heraus, dass ein älterer Herr einen Schlaganfall hatte und sie untersuchen wollten wie weit sein Sprachzentrum angegriffen war. Das Problem war nur, dass er und seine Frau beide nur Französisch sprachen und somit einen Übersetzer brauchten. Da konnte ich dann helfen und es war sehr spannend mit zu helfen bei so einer Untersuchung!
Und nochmal unsere Aussicht als Panorama bei Sonnenaufgang 😍🌅 allein deswegen lohnt es sich früh aufzustehen!
Work-Selfie 🙈
Bitte ersticken sie den Patienten nur mit einem Kopfkissen und setzen sich dann fassungslos daneben, als könnten sie nicht fassen, dass besagter Patient gestorben ist! (Eigentlich sagt einem das Schild nur was man bei einem Angriff tun muss. Das Gesicht des Patienten mit einem Kopfkissen schützen und sich daneben kauern)
Sprachkurs, Faulenz-Alltag und plötzlich 5 Uhr aufstehen
Lange ist's her, aber hoffentlich nicht zu lange! Deswegen wird dieser Text auch gleich ganz verschiedene Dinge ansprechen. Zuallererst: Der Sprachkurs Das schönste daran war eigentlich, dass wir aufgrund der Größe unserer Gruppe halbiert wurden. Das Ergebnis war, dass wir nur 1 1/2 Stunden am Tag hatten, die verplant waren und der Rest konnte genüsslich für unsinniges Zeug genutzt werden. Aber dazu später. Unsere Lehrerin war ganz ok. Sie war halt recht nett nur bin ich mit ihrer Lehrmethode gar nicht klar gekommen. Wir wurden einfach bombardiert mit Wörtern. Masgan(Klimaanlage), Kos(Glas), Bakbuk(Flasche), ach ja mal eben noch die Zahlen schnell hinterher. Für mich eindeutig zu chaotisch. Vor allem wenn man dann die Wörter auch nur gesagt bekommt und sie am Anfang und auch am Ende nur teilweise an die Tafel geschrieben wurden und dann zum Teil auch nur mit hebräischen Buchstaben. Nun ja es führte dazu, dass ich dem Unterricht nur teilweise gefolgt bin und es mir jetzt selbst beibringe. Dabei lern ich jetzt auch ein bisschen Grammatik und ich hoffe, dass mir das mehr bringt. Es folgt: Der Faulenz-Alltag Diese Zeit des 'fast-nichts-zu-tun-haben' haben ich natürlich ausgenutzt um gaaaaanz viel zu unternehmen. Unteranderem weiß ich nun, dass es bequemer ist mit der Matratze auf dem Boden zu schlafen (Unsere 'Betten' sind Holzplatten auf aufklappbaren Ständern) und welcher Ort der Wohnung den besten Wlan-Empfang hat. Dies ist auf meinem Bett, da der Router direkt daneben steht. Zu weitern neuerworbenen Künsten zählen: der perfekt gekochte Reis, wo gibt es die billigsten und trotzdem leckeren Pitas, welches Tee-Zucker-Milch-Verhältnis das Beste ist und wie lange kann man sich nur von Reis und Pita ernähren bis man darauf keine Lust mehr hat (Kleine Anmerkung nebenbei: Ich esse es immer noch mit Vergnügen). Wie ihr also dem Text entnehmen könnt, war ich höchst unproduktiv. Meine WG-Mitbewohner staunten jedes Mal, wenn ich mal nach draussen gegangen bin und sei es nur um neue Milch zu kaufen (die verkauft einem Putin bzw heißt so der Laden). Wenn ich gar an zwei Tagen aufeinander draussen war, hatten sie schon Angst etwas stimme nicht mit mir. Ich war also die letzte Zeit hauptberuflich Stubenhocker. Zu meiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich wirklich einfach total müde war die ganze Zeit. Ich habe so ein bisschen die Vermutung, dass es an der ganzen neuen Situation liegt, vielleicht bin ich aber einfach nur faul. Trotzdem habe ich es geschafft während dieser Zeit neue Freunde kennenzulernen. Da wäre einmal Yassuer (der Koch) und Simon (Der Israeli, der eigentlich Hamburger ist) mit denen man super schnacken kann und auch Eis essen und Videospiele spielen gehören zu unseren Aktivitäten. Dann haben wir nun auch endlich unseren Tandem. Ich teile mir meinen mit Franzi und auch dieser ist sehr sympathisch. Er ist Reiseleiter auf eigene Faust, organisiert wöchentlich den Haifa-Stammtisch für deutschsprachige und deutschinteressierte und hat uns gleich auch noch mit Maschd (Ich hab keine Ahnung wie der Name richtig geschrieben wird) bekannt gemacht, der bis vor fünf Monaten in Damaskus in Syrien gelebt hat und dort sein Medizinstudium gemacht hat. Und nun zum letzten Teil: Die Arbeit Am Donnerstag wurde und endlich gesagt auf welche Station wir kommen. Ich natürlich voller Vorfreude darauf vielleicht auf eine Kinderstation zu kommen. Wohin komm ich? Auf die Innere. Die Enttäuschung war sehr groß. Aber nichtsdestotrotz gings erstmal auf die Station. Dort eine schnelle Führung und dann musste meine Headnurse erstmal irgendwo hineilen. Also bin ich selbst auf Entdeckungstour gegangen und mir wurde etwas mulmig. Fast keine Sprachkenntnisse, lauter Erwachsene ... Hilfe! Was passiert, wenn die mich was auf hebräisch fragen und ich ihnen nicht antworten kann oder wenn ich ihnen beim aufstehen/waschen helfen soll, ich ihnen das aber nicht sagen kann?? Und schon ging meine Phantasie durch mit mir, dass alle auf mich sauer sein werden weil ich sie nicht verstehe und sie mich nicht. Zum Glück durfte ich dann runter zum Essen. Und dort nahte meine Rettung. Ein anderes Mädchen war nämlich in der Kindernotaufnahme gelandet und war überhaupt nicht begeistert von den schreienden Kindern und beneidete mich dafür, dass ich richtig bei der Pflege helfen würde (wie gesagt waschen und so..). Kurzerhand ging es also für uns beide zu Anat, die dabei hilft die ganzen Freiwilligen zu koordinieren, erzählten ihr, dass wir lieber das machen würden, was der jeweils andere macht und so kam es, dass ich nun seit Sonntag in der Kindernotaufnahme arbeite. Ich liebe es!!! Meine Headnurse ist ein Schatz und ich bin viel mehr als die anderen Freiwilligen in Kontakt mit den Ärzten. Der eine ist Assistenzarzt und ist ein Schatz. Wenn er Dienst hat, erklärt er mir immer bei besonderen Fällen was das Kind hat und was sie jetzt deswegen machen werden. Außerdem darf ich beim Blutabnehmen helfen die Kinder festzuhalten (die haben zum Teil Kräfte....unglaublich!), bei verschiedenen Prozeduren zugucken (Katheter legen, Lumbalpunktion..) und die Blutabnehm-Schalen vorbereiten. Aber das sind eher die Highlights. Meine Hauptaufgabe sind putzen und Betten beziehen. Aber Putzen bedeutet nicht Boden wischen sondern die ganzen medizinischen Geräte sauber machen, Haltbarkeitsdaten prüfen auf Medikamenten und Hilfsmitteln, und halt darauf achten, dass alles an seinem Platz ist und nichts fehlt. Dafür hat mir meine Headnurse einen Plan gegeben auf dem steht was täglich, wöchentlich und monatlich erledigt werden muss. Das tolle ist, dass ich den ganz selbstständig abarbeiten darf. Deswegen versuch ich auch schon viel für den nächsten Tag vorzubereiten. Zum Beispiel hab ich heute bei den Rollschränken schonmal die ganzen Haltbarkeitsdaten geprüft (und dabei Nadeln gefunden, die seit 2 Jahren abgelaufen sind) damit ich sie morgen nur noch putzen muss. Denn je schneller ich mit dem Plan durch bin, desto mehr kann ich zugucken! Da macht mir selbst das frühe Aufsehen (5h damit ich noch duschen kann bevor alle ins Bad wollen) und die 8Std Schicht nichts mehr aus. Sooo und für alle, die bis zum Ende durchgelesen haben: Danke, dass ihr euch das antut! Ganz viel Liebe und bis bald
Ab durch die Wüste
Der September ist hier voll mit Feiertagen und deswegen hatten wir jetzt erstmal 2 Wochen frei und haben diese genutzt um das Land ein bisschen zu entdecken. Ich war mit der Mädels aus meiner WG unterwegs und unsere erste Station war Beer Sheva. Wir haben beschlossen mit dem Zug dorthin zu fahren weil es eine Direktverbindung dorthin gibt. Also wurden die Rucksäcke gepackt und ab zum Bahnhof. Mein Taschenmesser war natürlich mit von der Partie... leider. Wenn man hier nämlich mit dem Zug fahren will gibt es Kontrollen wie am Flughafen. Der Unterschied ist, dass man selbst im großen Gepäck (also das, was im Flugzeug im Laderaum verstaut wird) keine Messe mitnehmen darf. Ich konnte es also erstmal aus den tiefen meines Rucksackes rausholen, was dazu geführt hat, dass die Hälfte meines Gepäcks erstmal verstreut da rum lag. Dann Fragen über Fragen. Warum ein Messer, was mache ich hier eigentlich, was ist das für ein Projekt in dem ich arbeite, wo will ich hin usw. Dann hat der Sicherheitstyp erstmal mit seinem Vorgesetzten telefoniert, aber die Abfahrt des Zuges rückte auch immer näher und ich war schon drauf und dran zu sagen 'behalten sie es, ich geb ihnen meine Kontaktdaten und hols mir wenn ich wieder da bin ab' bis er es mir schließlich doch gegeben hat, mit der Anweisung es auf keinen Fall während der Fahrt rauszuholen. Nachdem diese Hürde geschafft war, saßen wir dann endlich im Zug. Sind übrigens die gleichen roten Doppeldecker wie in Deutschland. Nach 2 Stunden sind wir dann in Beer Sheva angekommen. Die Stadt selber sieht eig erstmal nicht wirklich spektakulär aus. Beige und staubig. Wir haben dann beschlossen in die Altstadt zu fahren... und den falschen Bus genommen, was zur Folge hatte, dass wir erstmal durch die ganze Stadt rumgekurvt sind. Die neueren Viertel sehen aber richtig gut aus, mit einer schönen Architektur und Grünflächen (etwas absurd in einer Wüstenstadt, wo nirgends in der Nähe Wasser ist). Die Altstadt hat richtig gute Falafelläden!! Aber ansonsten war leider nicht so wirklich was los und so langsam hat sich dann auch die Frage gestellt wo wir übernachten. Wir wollten es mit Couchsurfing probieren weil man da nichts bis nur ganz wenig bezahlen muss weil man bei ganz normalen Leuten auf der Couch oder im Gästezimmer übernachtet, als wäre man zu Besuch. Franzi hat damit schon Erfahrung und hat versucht etwas zu organisieren. Leider war einer, den wir angeschrieben hatten (Daniel), zurzeit nicht in Beer Sheva, hat dann aber freundlicherweise uns etwas bei Freunden organisiert. Zusammen mit Anna hab ich dann bei einem Studentenpäärchen übernachtet mit denen wir dann Abends auch was trinken waren. Es ist wirklich unglaublich, wie Gastfreundlich die Israelis sind! Am nächsten Tag ging es dann richtig in die Wüste nach Mitzpe Ramon, wo Daniel zurzeit auch war. Er hat uns dort 2 Nächte in einem Beduinen ähnlichen Lager organisiert. Das war wirklich eine der bisher tollsten Erfahrungen! Erstmal waren dort total nette Leute. Einer war ein Pole der einige Zeit auch in Deutschland gelebt hatte und jetzt Israeli ist. Ich finde er sah etwas aus wie ein Pirat. Total braun gebrannt, mit Bart, immer mit einem Tuch um den Kopf und crazy Tattoos (Insekten auf dem Bein). Und dann noch eine Frau, die eigentlich aus Frankreich kommt, mit ihrer Tochter. Mit denen hab ich immer Romme 51 gespielt. Denn abkapseln mit dem Handy ging nicht, da es keinen Strom dort gab. Das war aber auch mal ganz nett, da man viel mehr ins Gespräch gekommen ist. Für die Verpflegung gab es eine Gemeinschaftsküche nur hatten wir es versäumt richtig einzukaufen, deswegen gabs für uns nur Reis oder Gemüsebrühe. Bei Mitzpe Ramon ist auch der größte Erosionskrater der Welt. Das war wirklich beeindruckend!! Vor allem mit der Abendsonne wenn alles in rotorangenes Licht getaucht ist. Einen tollen Sonnenaufgang haben wir natürlich auch erlebt. Nur leider sind wir viel zu früh aufgestanden. Also haben wir gewartet. Und gewartet. Und es kam keine Sonne. Die anderen sind dann wieder zurück. Aber iwann kam sie dann und es war unglaublich! Das einzige Problem danach war wieder warm zu werden, denn man kühlt unglaublich aus. Ich hab mich danach noch mal ins Bett verkrochen mit Pulli und langer Hose, eingekuschelt in meinen Schlafsack. 2 Stunden später war mir immer noch kalt. Unser nächster Stopp sollte Eilat sein, doch dafür mussten wir erstmal die Haltestelle für den Bus finden. Nach ein bisschen Rumfragerei hat uns dann ein Tourguide in seinem SUV mitgenommen und uns an der Haltestelle abgesetzt. Gegenüber war eine Tanke wo wir uns noch schnell mit Wasser und Proviant eingedeckt haben und dann kam auch schon der Bus. Wir sind natürlich bereit einzusteigen, haben alles geschultert, als dann vom Busfahrer die Ansage kommt 'Ne es kommt gleich noch ein anderer Bus meiner ist voll' und er war wirklich rappelvoll mit Soldaten. Der nächste kam dann auch ein paar Minuten später und schon wieder saßen nur Soldaten drin. Auf dem Weg runter nach Eilat sind nämlich die ganzen Kaseren. Irgendwann sind wir dann die ganze Zeit an einem Stacheldrahtzaun langgefahren. Etwas verwundert war ich dann schon, dass es ein solches riesiges Militärgelände gab. Es war natürlich keins sondern einfach die Grenze zu Ägypten. Inzwischen hatte sich dann auch herausgestellt, dass das Hostel, wo wir Zimmer reserviert hatten, nicht in Eilat sondern in Singapur war. Das wars mit dem Schlafplatz. Und dann finde mal Schlafplätze für 4 Personen während der Hochsaison, die bezahlbar sind. Wir haben uns dann darauf geeinigt uns Eilat nur anzuschauen und am Abend nach Tel Aviv zu fahren. Eilat ist eig wirklich nur eine Touristadt. Überall Hotels und Shoppingmalls. Und mittendrin ein Flughafen. Das war vielleicht laut nach 2 Tagen Stille in der Wüste! In Tel Aviv haben wir bei anderen Freiwilligen übernachtet und am nächsten Tag die Stadt erkundet. Die ist wirklich schön, vor allem Yafo wo der alte Bezirk ist. Am Abend sind wir dann am Strand langgelaufen. Der nächste Tag war ein wirklicher Shoppingtag. Erstmal ging es zum Carmel Markt, wo ich mir erstmal richtigen, würzigen Käse gekauft hab. Lecker!!! Und dann hab ich mir noch einen Helix stechen lassen, dass hatte ich schon länger vor, aber hatte nie Geld. Jetzt hab ich auch keins mehr, denn Tel Aviv ist nicht billig! Jetzt sind wir wieder zurück in Haifa und inzwischen hat auch unser Sprachkurs angefangen, aber dazu später mehr.
In Mitzpe Ramon am größten Krater der Welt 🗿
Unsere Unterkunft in der Wüste ⛺️ sehr nett sehr empfehlenswert -> Silent Arrow, Mitzpe Ramon
Sonnenaufgang in der Wüste 😍🙈🌄
Der Flughafen mitten in Eilat ✈️ (sehr laut...!!!)
Gewürze 😋
Unser Ausblick bei Nacht und tagsüber
Die erste Woche
Auch wenn es nur eine Woche ist: es ist unglaublich viel passiert! Unsere Wohnung ist nun endlich sauber und seit ein paar Tagen ist die WG auch vollzählig. Am Tag nach Rosh Hashana haben wir zum Abendessen einen Israeli namens Maor eingeladen, den ein Mädchen aus meiner WG auf dem Flug nach Tel Aviv kennen gelernt hat. Generell ist es hier voll einfach Freunde zu finden, da hier alle sehr offen und freundlich sind. Wir hatten auf jeden Fall einen sehr netten Abend! Am Mittwoch ging es dann das erste Mal ins Krankenhaus. Dort haben wir unsere Ansprechspartner kennengelernt. Wir haben dann viel erfahren über das Krankenhaus, Sicherheitsvorschriften, usw. Außerdem wurde jeder von uns einzeln interviewt, um herauszufinden welcher Bereich im Krankenhaus am Besten für einen geeignet ist. Da habe ich dann auch eine Frau getroffen, die ihr Abitur in Frankreich gemacht hat und wir haben erstmal 20min nur auf Französisch gequatscht. Das hat echt Spaß gemacht! Wir bekommen dann auch noch einen Hebräisch Sprachkurs und andere Seminare, sodass unsere wirkliche Arbeit erst Ende Oktober anfängt. Es sind aber auch extrem viele Feiertage im September! Für Sukkot haben wir eine Woche frei, da gehts dann in die Wüste und nach Eilat. Innerhalb der WG verstehen wir uns ziemlich gut. Jonathan und Franziska spielen immer Backgammon und in Anna haben ich jemanden gefunden, der genauso Tumblr-addicted ist wie ich. Gestern waren wir dann zusammen im Morrison-Club feiern mit noch ein paar anderen Freiwilligen (Niemals im Club was zu trinken bestellen!! hab für einen Shot über 5€ bezahlt…). Das war für mich wirklich super, weil es solange her ist, dass ich feiern war und ich hab wirklich die ganze Zeit durch getanzt! Dort habe ich auch einen sehr netten Typen kennengelernt, der Officer bei der Israel Defence Force ist. Ich hätte echt nicht gedacht, dass man hier als Ausländer so schnell neue Freunde macht. Selbst das Mädchen, die uns die Handyverträge gemacht hat, hat mich am Ende zum Abschied einfach umarmt. Als ob das jemand zum Beispiel bei der Telekom machen würde… Gestern war ich auch das erste Mal am Strand. Das ist wirklich cool da, da sie wie übergroße Sonnenschirme aus Holz dort stehen haben, unter die man sich einfach setzen kann ohne dafür was Bezahlen zu müssen! Und das Wasser ist einfach Badewannenwasserwarm! Heute hab ich mal einen lazy day gemacht während der Großteil der WG in der Stadt umhergewandert sind. Aber da hatte ich jetzt einen richtigen Aha-Effekt. Endlich fühlt es sich nicht mehr wie Urlaub an, sondern ich realisiere, dass ich wirklich hier lebe!
Fensterputzen vor dem Ausblick auf Haifa 👍🏻