
Kiana Khansmith

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Sade Olutola

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if i look back, i am lost
Show & Tell
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Doug Jones

Origami Around

Discoholic 🪩
Monterey Bay Aquarium

Love Begins
I'd rather be in outer space 🛸
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@lanaofthevalley-blog
Kapitel 3
Es ist ein schönes gefühl manchmal der Realität für ein paar minuten zu entfliehen. Ich mag es in meine Gedanken abzutauchen, in meinen Traumwelten zu stöbern, solang ich nicht in ihnen ertrinke. In letzter Zeit mache ich mir oft Gedanken darüber, ob ich mein Leben wirklich so lebe, wie ich es gerne tun würde. Was möchte ich denn? Diese Frage stelle ich mir so oft. Aber eins weiß ich gewiss: Ich lebe mein leben nicht so wie ich es will. Ich habe keine Zeit. Es macht mich so fertig, dass ich nie Zeit finde. Ich möchte ein Buch schreiben und es veröffentlichen, aber wie, wenn die Gesellschaft mich komplett einnimmt, zeitlich gesehen. Mir träume zu schaffen ist einfacher als sie umzusetzen. Vielleicht ist es auch schon verschwendete Zeit diesen Text zu schreiben. Ich habe null ahnung. Ich höre mir einfach musik an und schreibe meine gedanken nieder. Früher mussten die Menschen mit Feder auf Pergament schreiben, wenn sie überhaupt diese Kunst beherrschten. Die meisten konnten weder lesen noch schreiben. Aber früher war das normal so. Heutzutage wird man ausgelacht, wenn man nicht lesen und schreiben kann. Es ist einfach alles so selbstverständlich geworden. Ist es nicht beeindruckend, wie viel wir bereits wissen, aber gleichzeitig wie unwissend wir auch sind? Der Mensch stellt sich schon seit jahrhunderten Fragen, auf die es nie eine Antwort gab. Wer gibt uns diese Antworten? Wird es je jemand tun? Ich fühle mich, als würde ich telefonieren, aber an der anderen Leitung ist niemand und ich hänge in der Warteschleife fest, wartend darauf, dass jemand abhebt und mein Unwissen stillt. Ich sehne mich nach Wissen, wie nach Nahrung. Ich möchte soviel wissen und können, soviel, dass ich nichts weiß und nichts kann. Es ist so belastend. Wann werde ich auch intelligent sein können? Ich wünsche es mir doch so sehr.
Das leben kann schon wunderlich sein. Manchmal fühle ich mich wunderbar, fühle mich geborgen, denke, ich hätte keine Sorgen, doch dieses gute Gefühl kann in ein paar sekunden zerstört werden. Nur ein Blick, ein Wort, eine Geste reicht schon und ich bin am boden. Der boden von was weiß ich selbst nicht. Vielleicht der Boden der Tatsachen, vielleicht aber auch nur der Meeresgrund der Hoffnungslosigkeit. Ich weiß nicht was ich denken soll, in welche Richtung ich denken soll. Ich habe das Gefühl, dass ich Dinge in der Welt sehe, die niemand anderes sieht. Ich kenne soviele Worte, doch keine dieser Worte fasst zusammen, wie ich mich fühle.
Ist unser Planet der einzige im Universum mit Leben? Ist da irgendwo in den unendlichen Weiten noch etwas anderes? Ich kann mir unmöglich vorstellen, dass wir die einzigen hier sind. Und wenn wir es sind, dann ist es schrecklich zu sehen, wie verantwortungslos wir uns doch verhalten. Wir haben nur eine Erde, doch die zerstören wir von Tag zu Tag stärker. Einerseits wird die Menschheit fortschrittlicher, andererseits wird sie immer dümmer. Ich begreife dieses ganze Prinzip einfach nicht. Wieso machen wir uns gegenseitig kaputt? Haben wir nicht schon genug zerstört?
es hatte etwas damit zutun, dass man, indem man den Abstand zwischen hier und dort Maß, dasjenige, das dazwischen lag, bewältigte, und für ein Kind, dessen empirische Erfahrung notwendig begrenzt war, konnte das unbekannte, das zwischen dem hier und dort lag, sehr angsteinflößend sein. Ich war, wie die meisten Kinder, noch nie dort gewesen. Ja, ich war ja kaum hier.
Reif Larsen, die Karte meiner Träume
Ich habe gerade " Der Brief meiner Geschichte veröffentlicht." Bis das letzte Herbstblatt fällt ". http://my.w.tt/UiNb/quVhX6YXKx
Die einen schuften für den Genuß anderer.
O.
Ich habe gerade " Die Beerdigung meiner Geschichte veröffentlicht." Bis das letzte Herbstblatt fällt ". http://my.w.tt/UiNb/RK5ZsZoPdx
#NowPlaying I'm in the Mood for Love von Julie London, Ray Leatherwood, Barney Kessel
#NowPlaying When It's Sleepytime Down South von Wynton Marsalis
Kapitel 2
Mein Leben verläuft in letzter Zeit entweder extrem gut, oder extrem schlecht. Ich habe gestern Nacht ein extrem langes Gespräch darüber geführt, wie ich mich verändert habe. Doch die Person hat nur eine gefakte Seite von mir kennengelernt. Eine nicht wirklich existente. Und nun bin ich endlich das was ich wirklich sein möchte. Doch warum kann ich nicht so akzeptiert werden, wie ich bin? Ich war damals eine so brilliante Schauspielerin, dass jeder mir das Image von dem lieben, weinerlichen Mädchen abgekauft hat. Doch auch sie wurde nicht gemocht. Und lieber werde ich gehasst für das was ich bin und nicht für das was ich nicht bin. Dieses Mädchen ist kaputt. Sie hat versucht perfekt zu sein. Doch ich bin es nicht. Ich liege in meinem Bett, höhre Jazz und denke über mein Leben nach. Wo hat das Verstecken eigentlich angefangen? Ich weiß es schon so lange nicht mehr. Es muss in frühster Kindheit begonnen haben, denn ich bin mittlerweile so gut im verstellen, dass ich eine unglaubliche Schauspielerin sein könnte. Ich sitze gerne am offenen Fenster und atme die Luft ein. Für einen kurzen Moment lässt mich das frei sein. Frei von allen Problemen, Frei von allen Zwängen. Setz dich einfach mal irgendwo hin, wo du ganz alleine bist und dich wohl fühlst. Und dann bemerkst du, wie alles um dich herum stehen bleibt und nur noch du existent bist. Du lässt deinen Gedanken freien Lauf und oberhand ergreifen, du versinkst in einer anderen Welt. Versuch es, du wirst merken, wie sehr das Spaß macht. Das Leben hat manchmal so viele, schöne und kleine Momente zu bieten, dass du manchmal vergisst, wo du eigenltich bist. Ich liebe diese Momente, ich wünschte jedes Mal sie wären unendlich, doch das würde ihren Charme nehmen. Durch ihr kurzes andauern, werden sie erst so verführerisch und so anziehend. Momente zum vergessen des altags und des Schauspiels.
Wieso?
Was ist schon existenz? Eines Tages haben wir uns alle in den Kopf gesetzt, das wir leben, weil wir uns bewegen und wenn ein stillstand eintritt, sind wir tot. Doch was ist der Tod? Eine der größten Mysterien unserer Zeit. Was ist nach dem Tod? Niemand kann uns das sagen. Es ist noch nie jemand von den toten auferstanden, hat uns erzählt was passiert ist und ist dann wieder schlafen gegangen. Wir denken wir wüssten so vieles, doch es gibt noch so viele ungeklärten Geheimnisse. Die Spezies Mensch hält sich für so schlau und toll, doch dabei sind wir nichts weiter als irgendwelche Tiere die ebenfalls sterben. Wofür bauen wir uns so viel in unserem Leben auf, wenn wir eh eines Tages sterben und alles verlieren? Warum leben wir unser leben nicht einfach, wie uns es spaß macht? Wieso?
Sherlock by alexzajfert. | Prints
That’s so awsome *-*
Kapitel 1
Ich fliege. Ich fliege hinweg über die Welt, über die Menschen. An irgendeinen Ort, abgelegen von dieser Welt. Weg von den Schatten, weg von den bösen Gedanken. Ich weiß, dass ich wieder aufwachen werde, wieder in die Dunkelheit geraten werde, doch das ist mir egal. Ich fliege.
Ich wache auf. Und da ist sie. Dieses Fehlen von Motivation. Ich versuche aufzustehen, aber es geht nicht. Ich kann mich nicht aufraffen, ich kann mich nicht anziehen und normal in den Tag starten. Ich kann es einfach nicht. Letztenendes schaffe ich es doch. Also stehe ich auf, schleppe mich selbst ins Bad und gucke in den Spiegel. Ich fange an die Kleinigkeiten in meinem Gesicht zu zählen, die ich nicht an mir mag. Frage mich, wie mein Leben wäre, wenn ich schön bin. Ich wende mein Gesicht ab. Versuch Positiv zu bleiben, nur für heute, denk ich, doch es ist schwerer als gesagt. Heute werde ich alles verändern, denk ich mir, doch insgeheim weiß ich, ich bin zu schüchtern. Ich weiß es erst seit kurzem, wer in mir wohnt, doch seitdem geht es mir immer schlechter. Ich will ihn nicht. Diesen Teufel. Denk nicht dran. Wenn es so einfach wäre. Denk an dein heutiges Ziel. Geh zur Schule. Und denk nicht an ihn.
In der Schule angekommen setze ich mich auf meine Bank, ohne mich umzuschauen, packe ich mein Buch aus und fange an zu lesen. Ich höre wie sie darüber lästern und fiese Bemerkungen machen, aber ich ignoriere es. Seit mein Mitbewohner da ist, ist mir alles so egal. Er zerfrisst mich sosehr, dass mich alles andere gar nicht mehr interessiert. ,,Schau sie dir an, wie sie da ganz alleine sitzt. Nur am lesen. Hat die nichts besseres zutun?”, höre ich es hinter mir, doch ich tue so, als hätte ich es nicht gehört. Aber es reicht ihnen nicht. Die Bemerkungen dringen immer mehr in meinen Kopf, jedes Wort fühlt sich an wie ein Peitschenhieb. Vielleicht ist es mir doch nicht so egal, was andere sagen. Und dann kann ich es nicht mehr aushalten. Mir brechen die Tränen aus und ich fange an zu weinen. Ich kann nicht mehr. Seit er da ist, ist in meiner Welt nur noch Dunkelheit.
I want to break free
Ich beneide die Menschen, die was erleben. Ich beneide Astronauten, Journalisten, meeresbiologen und all jene, die was entdecken können. Ich lebe jeden Tag das selbe Drama. Dieses unnötige konkurrieren, diese sinnlosen Gespräche. Ich will weg, aber wo soll ich mit 14 Jahren schon hin? Ich möchte aus meiner Dauerschleife ausbrechen, möchte das alles nicht mehr. Ich will mein Leben verändern, doch wie? Wie mach ich das? Ich habe angefangen Geld zu sammeln. Und irgendwann werde ich das Geld nutzen, um von hier zu verschwinden.
Legohäuser Wer kennt noch dieses Spielzeug? Diese kleinen, bunten Bauklötze, die diese kletten hatten und immer aneinander geklebt haben. Man hat damit Häuser, Türme ect gebaut. Und wenn einem das Haus nicht gefiel, dann zerstörte man es. Mit uns ist es doch nicht anders. Wir bauen etwas, um es anschließend wieder zu zerstören. Selbst unsere eigenen Leben. Unser Leben ist ein einziges Bauwerk von Legoklötzchen. Wir bauen uns es auf, sind jedoch nicht zufrieden. Doch wir haben Angst. Angst davor, das Haus zu zerschmettern, weil wir sonst selbst zerschmettert werden könnten. Also versuchen wir eine Lösung zu finden, ohne uns selbst kaputt zu machen. Wir entfernen langsam ein Klötzchen nach dem anderen, um es mit anderen Bausteinen zu ersetzen. Langsam fängt das Haus an, die Form anzunehmen, die wir gerne hätten, bis wir merken, dass ein Baustein doch nicht so platziert ist, wie er sollte. Und wir tauschen auch wieder den aus. Wir lassen ihn solange stehen, bis wir merken, dass wir so auch nicht mit dem Haus zufrieden sind. Und wir ersetzen unser gesamtes Leben lang Bauklötze aus unserem Haus. Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich zerstört werde, wenn ich mein Haus zerstöre. Vielleicht müssen wir ja alle auf den Nullpunkt kommen, um in Erfahrung zu bringen, wer wir eigentlich sind. Was wir eigentlich sind. Vielleicht müssen wir erst besoffen und mit Drogen zugedröhnt in der Gasse liegen, um zu erfahren, was wir wollen. Doch ich habe Angst. Deshalb will ich auf dem sicheren Pfad wandern, fürs erste. Aber ich weiß, schon bald werden sich die Pfade ändern und der andere wird mich zu sich ziehen.