“Behinderung macht #UNsichtbar”
Heute ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Den Europäische Aktions- und Protesttag am 5. Mai nutzen Menschen mit Behinderung und deren Angehörige jedes Jahr, um öffentlich für sich und ihre Situation in der Gesellschaft aufmerksam zu machen und Forderungen an die Politik zu stellen. Nach wie vor sind Menschen mit Behinderung von Stigmatisierung und Diskriminierung betroffen. Die Politik ist aufgefordert, rechtliche Grundlagen zu schaffen, um jetzt und in Zukunft eine solche Diskriminierung zu verhindern. Eine Forderung zum Protesttag am 5. Mai ist die rechtliche Regelung von Teilhabe und Zugänglichkeit in der Privatwirtschaft - für eine Pflicht zur Barrierefreiheit! Eine entsprechende Petition läuft und kann hier unterschrieben werden (https://www.change.org/p/bundestag-barrierefreiheit-pflicht-f%C3%BCr-restaurants-co-schluss-mit-der-diskriminierung-inklusionjetzt-maiprotest-unsichtbar).
Auf der speziellen Situation von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen während der Corona-Krise liegt der Schwerpunkt des diesjährigen Protesttages. Inklusion soll und darf in Zeiten von Ausgangssperren und Kontaktbeschränkungen nicht vergessen werden.
Aufgrund der derzeitigen Situationen wurden die geplanten Aktionen ins Digitale verlegt. So findet unter anderem ab 14.00 Uhr eine bundesweite Live-Online-Kundgebung und Online-Demonstration unter dem Motto “Behinderung macht #UNsichtbar” statt. Aktivist*innen und Prominente wie Ninia LaGrande und Jennifer Sonntag sowie zahlreiche (Überraschungs-) Gäste zeigen mit Rede-, Kultur- und Gesangsbeiträgen wie aktiv die Behindertenbewegung ist.
Hier findet Ihr zu der Online-Kundgebung, die sich auch nach dem heutigen Aktionstag noch ansehen lässt: https://maiprotest.de/?fbclid=IwAR04Wsylc01xMSIk1hJ-LrNV_gLinGER6sFSJfSFCAtl7ud1IhbVSrFoBBg















