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Inspirationsglas [Fanfiktion.de]
Plotbunny Station
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My name is Millicent - or just Millie - R. Carpenter and I'm a Hobby tree tattooist, also known as a writer.

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@m-r-carpenter
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Was man nicht erkennt
Du lachst. Die anderen stimmen ein. Doch sehe ich es in deinen Augen - und den seinen; es war mehr als nur ein einfacher Witz.
Du zuckst mit den Schultern. Schüttelst den Kopf. Doch auch, wenn du so tust als ob, am Ende ist uns beiden klar, dass du davon wusstest.
"Ist mir egal", sagst du. Sanft und bedacht. Doch scheint niemandem aufzufallen, dass lieber etwas ganz anderes hast sagen wollen.
Du winkst es ab. Nimmst es hin. Drehst dich um und gehst. Einfach so. Ohne ein weiteres Wort zu verlieren. Doch fällt niemandem auf, was wirklich hinter der Maske steckt.
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Wir sehen einander
Während sein Kollege mit dem Mann ihm gegenüber sprach, als wäre es ein ganz normaler Dienstag, hatte er Probleme, ihren Worten zu folgen. Nicht etwa, weil es ihn interessierte, das war es nicht - wirklich nicht! -, doch jedes Mal, wenn er versuchte, ruhig einzuatmen, zog sich sein Innerstes zusammen. Dabei befanden sie sich in einem neutralen, öffentlich zugänglichen Café in einer bequem, eher sogar abgeschotteten Ecke. Jeder konnte ein- und ausgehen. Aber vielleicht war es auch genau das Problem.
Durch den Spiegel an der ihm gegenüberliegenden Wand konnte er nichts Auffälliges ausmachen. Bis ihn blaue Iriden hinter einem Buch neugierig anfunkelten.
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(Un)Erwartet
"So", seufzte Leana und blieb vor dem Tisch stehen. "Hier bin ich."
"Wie immer zu spät", erwiderte Janine trocken.
Leana grinste nur. "Das macht den Charme aus, meine Liebe." Sie fuhr sich durch die dunklen Haare. "Es klang wichtig?"
Janine nickte in die Richtung ihres Gegenübers. Katrinas Augenbrauen waren leicht zusammengezogen. "Ich dachte, es wäre mal eine Idee, euch miteinander bekannt zu machen."
"Äh.." Leana blinzelte einige Male, bevor sie schließlich wieder zu Janine blickte. "Muss ich das jetzt verstehen?"
"Könntest du wahrscheinlich", erwiderte Katrina ohne auch nur eine Sekunde zu verschwenden, "wenn du ihr ein Mal vernünftig zugehört hättest."
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Der richtige Platz
Maeve betrachtete die kleine Gruppe mit einem sanften Grinsen, während sie langsam den Kopf schüttelte. Mrs. Lou winkte den Kindern - nein, pardon, den Teenagern - noch hinterher.
"Und du wolltest nicht mit?", fragte sie Amara.
"Nein." Das Mädchen schüttelte den Kopf. "Ich gehöre sowieso nicht wirklich dazu."
Mrs. Lou stimmte daraufhin sofort ein: "Man muss auch keinen Platz bei jedem und allem finden."
Maeve lehnte sich gegen den Tresen. "Das heißt nur, dass der Richtige weiterhin auf dich wartet."
"Was ist aber...", fing das Mädchen vorsichtig an, "...wenn dieser Platz bereits gewesen ist." Sei seufzte leise. "Und nun einfach.. weg ist?"
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Aus den Augen des Fuchses
Es schlich sich langsam an. Kopfschmerzen waren nichts Neues, wenn sie versuchte, den Tag schlichtweg zu überleben, also tat sie das, was sie am besten konnte: Es ignorieren. Mit genügend Flüssigkeit sollte es schließlich kein Problem werden.
Am Mittag, als sie vor dem alten Schulcomputer saß und ihre Arbeit abtippte, verschwammen die Wörter immer mal wieder miteinander. Das Stechen wurde schlimmer, ließ sie die Faust gegen die Schläfe drücken. Bevor ein Wort über ihre Lippen treten konnte, flimmerte es vor ihren Augen; ein Bild, das sich breitmachte - ein Fuchs, der ihr in die Augen blickte -, bevor sie das Bewusstsein verlor.
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Die Wahrheit des Skripts
Man würde denken, der Schmerz, den man bekam, wenn man sich auf den Finger biss, käme schnell im Kopf an. Wenn man allerdings zwei Schauspieler vor sich zu stehen hatte, die eins mit ihrer Szene geworden schienen - wie konnte man da nicht einfach alles um sich herum vergessen, sich selbst eingeschlossen?
Der Ruf des Regisseurs ließ sie zusammenzucken, ließ sie das Stechen bemerken, ließ sie die kalten Striemen auf ihrer Wange spüren. Und als sie den Blick der Schauspielerin einfing - sei es nur für zwei Sekunden -, konnte sie auch nicht anders, als zu hinterfragen, was sie hat wahr werden lassen.
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Du kannst mich aus dem Schlaf reißen
Alles, was ich weiß, wenn ich zusammenzucke, ist, dass der Klingelton meines Handys eindeutig viel zu laut ist. Mit zusammengekniffenen Augen strecke ich die Hand nach dem Gerät aus und ziehe es seufzend näher - nur um es im nächsten Moment zu bereuen, die Augen geöffnet zu haben. Oder es zumindest versucht haben zu wollen. Nicht nur weil es viel zu hell ist; weil ich deinen Namen lesen kann.
Ich seufze und vergrabe das Gesicht erneut im Kissen. Mein Finger tippt aufs Display, bevor ich mich schließlich aufraffe.
"Ja?"
Es reicht, dein Schniefen zu hören, und ich schlage die Decke beiseite.
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Nur ein kleiner Schnitt
Stray zuckte zusammen und gab ein kleines Geräusch von sich. Nimeni musste nicht aufsehen, um zu wissen, was passiert war. Der Geruch nahm die Küche mit einem Mal ein. Genauso das Quietschen vom Stuhl.
"Mir geht's gut", sagte Stray, als sie das Wasser aufdrehte, "ist nur 'n kleiner Schnitt."
Dey hoffte, dass der Laut, den dey von sich gab, so zustimmend rüberkam, wie es gewollt war.
"Alles okay?" Tat es wohl nicht.
Die Fingerknöchel traten weiß hervor, während Nimeni versuchte, einen klaren Gedanken zu fassen.
Stray trat näher. "Hier, guck-"
Nimeni stolperte zurück und flüchtete beinahe schon aus dem Gebäude.
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(K)Nightly Protector
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Hilfesuchend an deiner Türschwelle
Sie hatte noch nicht die Tür erreicht, da wurde diese bereits aufgerissen. Bevor die Knie nachgeben konnten, spürte sie starke Arme um sich. Ein schmerzvolles Geräusch entkam ihrer Kehle und sie kniff die Augen zusammen.
So sehr Stray es auch versuchte, schaffte sie es nicht, die hastigen Fragen von Prince zu beantworten. Vielleicht waren sie auch gar nicht so hastig und- seit wann hatten sie den Flur durchquert?
Taube Finger pressten weiterhin auf die schmerzende Stelle und eine unangenehme Wärme breitete sich aus. Blinzelnd schaute sie zur Seite. Konnte noch die unnatürlich aufleuchtenden Augen Nimenis einfangen, bevor alles schwarz wurde.
Inspirationsglas (K)Nightly Protector Masterlist
Es soll wohl nicht sein
Heiße Tränen laufen ihr die Wangen hinunter, während sie den Kopf schüttelt. Das konnte nicht das Ende sein! Nicht so, nicht hier, nicht- überhaupt nicht! Es muss einen anderen Weg geben!
Das Blut rauscht laut in ihren Ohren, das Herz schlägt schmerzhaft gegen ihre Brust, als sie die freie Hand an die warme Wange der anderen legt. Auch wenn es beide anders wollen.. es geht nicht. Soll wohl nicht sein.
Also nickt sie schließlich und lässt sich herunterziehen, legt ihre Lippen auf die ihrer Freundin. Kneift die Augen zusammen. Und hebt ihm nächsten Augenblick die Hand mit dem kalten Metall.
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Wer ist Nimeni?
Wenn man versuchte, Nimeni zu suchen, jeder würde fehlschlagen. Ja, man würde, wenn man geübt ist, vielleicht merken, wenn dey sich in der Nähe befand, doch hatte es bisher niemand geschafft, dey ausfindig zu machen; weswegen man wusste: Wer nach Nimeni suchte, musste wohl oder übel damit auskommen, dass dey erst mit einem reden wollte. Ansonsten konnte man lange herumirren.
Denn während manche Nimeni als kaltblütige, junge Frau mit rötlichen Haaren und blauen Augen kannten, sprachen andere von einem charmanten, großgebauten Mann mit blondem Schopf und smaragdgrünen Augen - oder sogar von einem kleinen Kind, welches "eindeutig nicht Nimeni sein konnte!"
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(K)Nightly Protector
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Fremder Bekannter
Prince und Nimeni kannten sich schon lange - wie lange genau konnte Prince nicht sagen, denn nach einigen Jahrhunderten vermischten sich gerne einmal einige Jahrzehnte miteinander - und doch hatte er oft das Gefühl, dey kaum zu kennen. Sein Titel, das wusste er, würde ihm bei dieser Sache überhaupt nicht aushelfen, würde lediglich eine Kluft zwischen ihnen aufbrechen lassen, welche er niemals haben wollte. Nicht bei Nimeni - niemals mit Nimeni! Er könnte fragen, hatte Nimeni einst gemeint, doch hatte er in deys Augen gesehen, es zu bereuen, die Antworten zu hören.
Manchmal aber saßen sie beisammen und unterhielten sich schmunzelnd über Vergangenes.
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(K)Nightly Protector
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Tückischer Schmuck
Syren konnte nicht anders, als wieder zu den funkelnden Schmuckstücken zu blicken. Die kleine Box lag unschuldig vor ihr auf dem Schreibtisch, die Juwelen schienen sie überzeugen zu wollen, sie endlich vom Samt zu heben. Als Nemo eintrat, wusste Syren genau, dass dey nachfragen würde. Und doch tat sie nichts.
Nimeni stand mit einer warmen Tasse Kakao in der Hand in der Küche. Die Knöchel waren weiß, während die Augen nicht ein Mal von dem kleinen Ring streiften. Prince hatte sich bestimmt nichts dabei gedacht, ihn abzulegen, meinte Stray, und wollte ihn schon nehmen. Glücklicherweise war Nimeni schneller als sie.
Inspirationsglas (K)Nightly Protector Syren's Song Masterlist
"Ist hier noch frei?"
Sie konnte nicht anders, als den Kopf zu schütteln. Wie oft sie das den Abend bereits getan hatte? Sie hatte keine Ahnung. Was sie wusste, war, dass sie eigentlich hergekommen war, in der Hoffnung, eine bessere Stimmung bekommen zu können. Doch schmeckte das Bier nicht einmal halb so gut, während ihre Gedanken weiterhin an den gerufenen Worten hingen, während die Erinnerungen an den tränenreichen Augen ihrer Freundin blieben.
Mit einem Seufzen ließ sie die Finger vom Autoschlüssel fallen, den sie die Zeit über nicht hatte loslassen können - gerade als ein weiteres Glas neben ihres gestellt wurde.
"Ist hier noch frei?"
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Reisender Heimvorteil
Mal bin ich hier, mal bin ich dort. Reise von einem zum anderen Ort. Sehe die Welt, wie es viele gerne täten. Bin einer der vom Winde verwehten. Habe das Abenteuer, das ich schon immer wollte; Sammle Erinnerungen von überall Als wäre es Zufall.
Und doch kann ich nachts nicht schlafen Aus der allwertigen Sorge, dass Auch wenn mich so viele Menschen trafen, Ich sie am Ende doch wieder verlass. Sie mich gar vergessen, Bis ich vollends verblass'.
Es scheint so groß und doch nur ein Detail, Denn zumindest wer mir einmal richtig ans Herz gewachsen, hat immer einen Heimvorteil.
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Im Nichts und Überall
Es ist hell. Zu hell. Also grell? Was weiß denn ich? Nur dass ich die Augen nicht öffnen möchte. Das weiß ich. Aber muss ich wohl, nicht wahr? Um herauszufinden, wo ich bin. Denn jedes Mal, wenn ich die Augen schließe, scheint das Universum mir einen Streich spielen zu wollen; bringt es mich an Orte, zu Leuten, die ich noch nie zuvor gesehen habe. Lässt mich die Zeit, alswohl den Sinn des Ganzen hinterfragen - auch wenn Letzteres sicherlich nicht existiert.
Was muss ich in meinem früheren Leben nur angestellt haben, um in dieses Chaos, diese beängstigende Verwirrung, fallen zu müssen?
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