Heutiges Gewicht: 86,7 kg In dieser verschwendeteten Etappe stehen noch 3 Tage für die Schadensbegrenzung zur Verfügung. Ich bin gespannt, was ich noch erreichen kann.
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Heutiges Gewicht: 86,7 kg In dieser verschwendeteten Etappe stehen noch 3 Tage für die Schadensbegrenzung zur Verfügung. Ich bin gespannt, was ich noch erreichen kann.
Nach der Katasstrophe
Es hilft nichts! Wenn es mit dem Projekt weiter gehen soll, muß ich darüber berichten und einen Weg finden, mit dem gestrige Tag umzugehen. Es gab einen privaten Anlaß für einen sehr depressiven Tag. Dazu kam der unerklärliche Gewichtszuwachs vom Vortag. Viele werden diesen Zustand kennen. Plötzlich ist alle Kraft weg und alle bisher maßgebenden Ziele sind momentan ohne Bedeutung. Ein Tag…
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Die Enttäuschung am 3. Tag
Was habe ich falsch gemacht ? Der Statusmonitor zeigt die Katastrophe unübersehbar an. Die Gewichtszunahme gegenüber gestern Morgen beträgt 1.000 g, obwohl ich meine Kalorienvorgabe eingehalten habe. mein gesamter, im Projektverlauf erarbeiteter Zeitvorsprung von 10 % ist in den bisherigen 8 Tagen dieser Etappe verloren gegangen. Einen Grund dafür kann ich nicht angeben. Ich kenne keinen. Gestern…
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Weihnachtsmodus Tag 2, der mit dem Braten...
Weihnachtsmodus Tag 2, der mit dem Braten…
Der erste Feiertag fordert Entenbraten traditionell, mit Rotkohl und Thüringer Klößen (hier besser: 1 Kloß) und lt. Tagesprotokoll 604 kcal. Eine noch stärkere Reduzierung hätte das Bratenprojekt zu Fall gebracht. Hinweis: die Haut von der Ente habe ich nach dem Foto weitergegeben und nicht gegessen, tatsächlich. Am Morgen ein Feiertagsfrühstück fast ohne Kohlenhydrate (kein Müsli mit…
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Abnehmen im Weihnachtsmodus
Für mich sind es schwere Tage. Pfefferkuchen, ein hausgemachter Stollen und Schokoladentrüffel stehen auf dem Tisch. Der Speiseplan bietet Ente, Kartoffelsalat, Würstchen, Wildschweinsalat und Fischvariationen. Dazu lagern passende Flaschen im Kühlschrank. Ich habe versprochen zu kämpfen und mich in einen Weihnachtsmodus versetzt, der jede Süßigkeit verbietet und auf Kohlenhydrate so weitgehend…
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Ein Tropfen spricht reicht...
Ein Tropfen spricht reicht…
Heutiges Thema ist der Blutzucker. In meinen Projektzielen enthalten, war u.a. eine Vorgabe für die Entwicklung meiner täglichen Blutzuckerwerte und des Langzeitzuckers. Als langjähriger Diabetespatient und Metformin – Konsument träume ich davon, die Pillen in diesem Leben noch einmal loszuwerden. Ich möchte Werte im Normalbereich erreichen, die es gestatten, die Medikamentation auf NULL zu…
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Wir müssen reden, Marc!
Ich habe Klärungsbedarf. Der oben ausgewiesene Arbeitsstand der laufenden Etappe “ROT III” per heute Morgen zeigt mit der grünen IST-Linie ein deutliches Problem an. Ich liege um 800 g über dem Soll, obwohl ich für diese “Weihnachtsetappe” nur eine tägliche Gewichtsreduzierung von 77 g/ Tag eingeplant habe. Damit hatte ich mich schon erheblich unter dem aus den Kalorienbudget errechneten 113 g /…
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Spanisch lernen, aber wie ?
Das Objekt der Begierde, von der NASA aufgenommen, ziert heute als Beitragsbild den Tageskommentar. In meinem Controller – Wahn werde ich nicht umhin kommen, auch meine neuste Motivations – Aktivität in ihrer Intensität zu erfassen und abzurechnen. Ich bin absoluter Anfänger, was die spanische Sprache betrifft. Deshalb habe mich nach einigen Recherchen für eine Kombination aus “Babbel” und…
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Alte Etappe, neue Etappe ...
Alte Etappe, neue Etappe …
Der Statusmonitor von Tag 119 weist 64 % Erfüllungsgrad der Gewichtsreduzierung bei 53,6 % Projektlaufzeit aus. Ich habe noch 9 kg bis zum Zielgewicht 75 kg abzubauen. Dafür stehen noch 103 Tage zur Verfügung. Um das Ziel am 1.4.18 zu erreichen, ist eine durchschnittliche Abnahme von 80 g am Tag erforderlich. Der bisherige Durchschnittswert für 119 Tage beträgt > 130 g, wie uns das entsprechende…
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Rote Karte, die Zweite!
“Rote Karte”, das bedeutet, dass ich am Morgen des letzten Tages einer Etappe (Tag 8 von 8 in Etappe BLAU III) mein Sollgewicht noch nicht erreicht habe. Im aktuellen Fall liege ich bei 84,3 gegenüber dem heutigen Soll 84,1 (Morgen früh 84,0 kg). Wie schon einmal im Verlauf des Projektes geschehen, ersetzte ich die heutige blaue Karteikarte durch eine “Rote Karte” und symbolisiere damit einen…
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Advent beim Italiener
Das angekündigte Familientreffen beim Italiener birgt bei guter Stimmung und guter Küche sehr wohl ein Risiko. Meine guten Vorsätze, mich auf Fisch und Pellegrino zu konzentrieren, auf das sehr verlockende Dessert zu verzichten, mich stattdessen mit einem Espresso zu begnügen und auch den abschließenden Ramazotti an Nachbarn weiterzugeben, konnte ich heldenhaft umsetzen. So blieb die…
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Motivationsfragen
Immer im Kopf habe ich diese ganz private Motivation. Neben dem vorgezogenen Frühling auf den Kanaren ab 2.4.18 sammle ich in meiner “Elefantenkiste” einen Betrag von 500 € an, der sich aus ungeplanten Nebeneinnahmen und Taschengeld- Überbleibseln der einzelnen Monate speist. Das Geld will ich für einen”unvernünftigen” Einkauf im April nutzen, einen nostalgischen hellen Leinenanzug mit Weste und…
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Speiseplan Weihnachten
Zur Zeit entsteht wieder einmal eine dieser bereits bekannten “Zacken” in meinem Gewichtsdiagramm (s.o). Von 84 8 am ersten Morgen nach dem Urlaub ging es über 84,9, 85,2 auf heute Morgen 85,4 kg. Wohlgemerkt bei “normaler” Ernährung im Limit < 1.350 kcal. Da diese Effekt keineswegs neu für mich ist, ich weiter auf Kurs liege und Temperatur, Zeitumstellung, weniger Bewegung und veränderte Speisen…
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https://de.wikipedia.org/wiki/Norodom_Sihanouk, liest man die kurze Darstellung zu diesem Mann, dem dieses Ehrengrab auf dem Gelände des Königspalastes in Phnom Penh gewidmet ist, wundert es nicht, dass er die Nachrichten aus Indochina über Jahrzehnte mitbestimmt hat. Dieses Leben ist Geschichte pur. Aber was kann man aus so einem Leben lernen ?
Die jungen Leute oben im Beitragsbild, Teil der künftigen Elite Vietnams, werden gleich ihre Doktorhüte voller Begeisterung und jugendlicher Freude in die Luft schleudern. Sie haben vermutlich eine gesicherte Zukunft in einem aufstrebenden und sehr dynamischen Land Asiens oder im Ausland vor sich. Sie sprechen sehr gut englisch, pflegen weitgehend eine westliche Lebensart und sind sich trotzdem ihrer Tradition und Herkunft bewußt. Sie opfern gern auch schon mal eine kleine Gabe am Altar für ihren Erfolg und leben mit der verbreiteten Korruption, der Vetternwirtschaft und den reichen Spekulanten.
Diese Szene aus dem Literaturtempel von Van Mieu in Hanoi, wo seit 1070 Bildung und Wissenschaft auf höchstem Niveau und als geistiges Erben des Konfuzius gepflegt wurden, steht m. E. symbolisch für die Antworten auf meine Fragen, die mich, abgesehen vom touristischen Interesse, letztlich gerade nach Vietnam und Kambodscha geführt haben. Die Antworten befriedigen und beruhigen mich ein wenig. Die Lebenskraft der Menschen hier ist für mich nur schwer zu fassen. Gut, dass ich hier war.
Erinnerungen, an die Zeit, in der das Geschehen in Vietnam und Kambodscha einen Gutteil der Anteilnahme, Hoffnung und Empörung engagierter junger Leute in aller Welt beansprucht hat, und die mich, als junger, seinen Weg und seine Ideale suchender Mensch, geprägt hat, findet der aufmerksame Besucher aus Europa durchaus.
Allein die Namen der Städte und Landschaften, die Schlachtfelder, Massaker, Offensiven, Bombardierungen und Siege, kurz Nachrichten, bedeuten, die damals allgegenwärtig waren. Dazu kommen die Denkmäler, Kriegsmuseen, Soldatenfriedhöfe, die Zitadelle in Hue mit dem Turm, auf dem die Vietkong völlig überraschend ihre Fahne hissen konnten, während der Tet-Offensive. Und dann die Tunnel, Fallen, Tigerkäfige und Bombentrichter in der Umgebung von Saigon, die heute besichtigt werden können. Schlimmer die verstümmelten Menschen, die noch heute an die unmenschlichen Folgen des Krieges, von Napalm, Agent Orange, Blindgängern und Landmienen sehr augenscheinlich erinnern, wenn sie vor den Kulturschätzen dieser Welt ihre Hände bittend / bettelnd ausstrecken.
Ein Blick aus dem Bus in Hanoi auf eine Eisenbahnbrücke aus Stahl über den Roten Fluß, längst flankiert und in den Schatten gestellt von einer modernen Spannbetonbrücke … Ja, es ist die Bahnstrecke nach Haiphong, zum Hafen, wo die Hilfe und Unterstützung und neue Waffen her kamen, auch aus der DDR. Sie war eine der wichtigsten Ziele der amerikanischen Bombardements im Norden, die Long-Bien-Brücke, einst zu Ehren eines französischen Gouverneurs Paul Douer – Brücke genannt.
Der für den Süden zuständige Reiseleiter entschuldigt sich bei seiner Gruppe. Er erträgt es nicht, mit uns in das Kriegsmuseum zu gehen. Er war im Krieg gegen Pol Pot auf vietnamesischer Seite eingesetzt. Mehr sagt er darüber nicht. Ein anderer Reiseleiter spricht über den Reisanbau, voller Stolz, dass keiner mehr hungert, dass Vietnam soviel Reis exportiert (China, Afrika, Brasilien…). Er spricht auch über die mehr als 1 Million Hungeropfer durch Embargopolitik und die “Subventionszeit”, so nennt man hier heute die sozialistische geprägte Wirtschaftspolitik der Zeit vor 1986/7. Ein Reiseleiter sagt, über Politik im Land darf er nicht sprechen, tut es dann aber eine ganze Stunde lang mit einer gewissen Verbitterung angesichts der Probleme und Ungerechtigkeiten im Lande. Mein oberflächlicher Eindruck ist, solange es wirtschaftlich aufwärts geht, hält sich die eine Partei an der Macht und die Führungskräfte profitieren erheblich. Ideologie kann ich nur auf den Plakatwänden vor den Parteieinrichtungen und staatlichen Behörden sehen. Deren Ästhetik, seit den 50-er Jahren nicht verändert, taugt darüber hinaus nur als Poster für den Souveniershop. Die roten Halstücher der fleißigen Kinder werden heute als Leistungsnachweis stolz vorgezeigt. Sonst haben sie keine Bedeutung mehr.
Natürlich fehlt bei der Stadtrundfahrt der Hinweis auf das “Hilton Hanoi” nicht. Übrigens auch eine koloniale Hinterlassenschaft der Franzosen, die hier Widerständler eingesperrt haben, die ihr Land selbst regieren wollten. Hier verbrachten abgeschossene US-Piloten Jahre ihrer Gefangenschaft, u.a. der Gegner Obamas in seinem letzten Präsidentenwahlkampf John McCain. Es gibt auch einen Film darüber. Was Geschichte angeht, haben wir schon lange keine Illusionen mehr. Uns wundert nicht, dass die Amis von Folter und Gehirnwäsche dort sprechen, die Vietnamesen aber darauf hinweisen, dass es den Gefangenen besser gegangen sei, als vielen Vietnamesen.
Vieles wird wieder aufgebaut, auch Koloniales. Post, Stadtparlament, historische Hotels, historische Marktgebäude, Tempel aller Art, auch die Zitadelle von Hue, der alten Kaiserstadt, von der der Reiseleiter sagt, sie wäre immer noch das geistige und kulturelle Zentrum des Landes.
Die koloniale Post. Da wußte der kleine Asiate was Sache ist.
Onkel Ho war natürlich in Paris, auch in Berlin und längere Zeit in Moskau. Heute ist er in Vietnam überall gegenwärtig, als Symbol für nationales Selbstbewußtsein.
Konfuzius als Lehrer, mit der typischen Haltung seiner Hände. Konfuzius ist wieder Mode, Interpretations- und Forschungsobjekt ersten Ranges. man kann viel falsch machen mit so einer Statue, wie vor einiger Zeit die Ausstellung und Rücknahme einer Konfuziusstatue auf dem Platz des himmlischen Friedens in Peking zeigte. Mao mochte ihn nicht und steht doch auch auf dem Platz…
Dieses Bild ist natürlich Betrug. Auf dem eingegrenzten, dem Touristen zugänglichen, Teil der Halong – Bucht schippern zum Zeitpunkt dieses Sonnenuntergangs mehr als 100 Schiffe mit durchschnittlich 15 – 20 Kabinen. Hunderte stehen an Deck oder am kleinen Strand und fotografieren. Im Wasser schwimmt sehr viel Müll und auf einigen der Schiffe wird die Karaoke – Anlage angeworfen. Was auch nicht zu sehen ist: Über den tausend Felseninseln kreist der Milan. Die Hafenanlagen sind komplett von unfertigen Investruinen umgeben. Das Kasino wartet verzweifelt auf Gäste, die nicht kommen. Ein einzelnes Kanonenboot wacht. Einige Fischer holen das aus dem Wasser, was die Menükarte auf den Booten schmücken soll. Die Hotspots dieser Welt sind verloren. Oder bin ich einfach zu alt und zu melancholisch für so einen Sonnenuntergang ?
Koloniale Vergangenheit, das Telegrafennetz der Franzosen in Südvietnam und Kambodscha, eine Wand im Gebäude der Hauptpost Saigon, gebaut von Gustav Eiffel (genau, der mit dem Turm).
Die koloniale Post. Da wußte der kleine Asiate was Sache ist.
Onkel Ho war natürlich in Paris, auch in Berlin und längere Zeit in Moskau. Heute ist er in Vietnam überall gegenwärtig, als Symbol für nationales Selbstbewußtsein. Hier hängt er unter der Eisendecke von Gustav Eiffel. Die beiden könnten sich sogar begegnet sein. Eiffel starb 1923 in Paris. Ho Chi Minh schrieb zu dieser Zeit in Paris unter dem Namen Nguyễn Ái Quốc für die Humanite
Das Kolonialreich kannte viele Zeiten…
Zu den Anlagen in Angkor (Siem Reap) in Kambodscha etwas zu sagen erscheint überflüssig, unangemessen und platt. Man steht da, stolziert herum so lange maneben Zeit hat und staunt. Bilder zu machen ist überflüssig. Es gibt schon alle. Wir nutzten unsere 2 Tage für die Wandreliefs und einen Überblick über die ganze Anlage. Es gibt und gab ja noch mehrere andere dieser Art. Was für ein Reich, was für eine Kultur, was für eine Kunst, die Khmer!
Die Reliefs von Angkor sind viele hundert Meter lang. Diese Tänzerinnen sind nicht nur ein Symbol, sie sind einfach schön. Schön auch, dass man etwas tut, mit Geld aus vielen Ländern.
Die “Kirnung”. Nachlesen lohnt, wenn man so wenig weiss von dieser Schöpfungsgeschichte, wie ich. Die Schildkröte, die Naga-Schlage, an der beidseitig gezogen wird (links die Götter und rechts die Dämonen), 1000 Jahre lang, und dann ist es soweit, die Kirnung des Milchozeans …
Im Königspalast von Phnom Penh wuchern heute Blumen aus den alten Kanonen. Pol Pot mit den Khmer rouge hat diese Stadt in 14 Tage geleert, wie alle anderen Städte im Lande auch. Zuletzt, in seinem Wahn, sollten alle noch verbliebenen Brillenträger des Landes dran glauben. Viele starke Mächte haben zugesehen und später für ihn und seine Leute gesorgt. Man brauchte ihn. Der König hatte Stubenarrest im Palast. 5 Kinder und 14 Enkel wurden auch ihm umgebracht.
Alles hat seine Ordnung. Die Operettensoldaten erzeugen Heiterkeit bei den Touristen, wie überall auf der Welt, wo sie diese Art Heiligtümer bewachen. Aber ACHTUNG, nie die gelbe Linie auf der Paradestraße überschreiten…
Die Brücke trennte (oder verband?) einst das japanische und das chinesische Viertel von Hoi An. Vor 3 Wochen stand hier das Wasser 3 Meter höher. Die Bilder schafften es bis in die Tagesschau. Diese Altstadt ist Weltkulturerbe. Wir erlebten die Nacht vor dem Vollmond. Ein Lichterfest mit tausenden Lampions, Kerzen auf dem Fluß, Musik, Essen und Trinken an jeder Ecke. Einheimische und Touristen gemeinsam und in festlicher Stimmung. Das Geschäft blüht, Lampionfabrik inklusive. Schnell einen Mango – Reis Cake …
Wohl nur noch fürs Foto, ansonsten regiert in Vietnam das Moped
ich weiß nicht mehr genau wie lange die Spiralen räuchern. ich glaube 30 Stunden für ca. 20 €. Der Andrang ist sehr groß. Wir brauchen alle Glück. Und alle haben ihre Wünsche, die allerdings nie direkt, sondern immer über einen Mittelsmann an den Priester “übermittelt” werden dürfen.
Handeln, handeln, handeln. Das ganze Land handelt und viele leben davon. Ich hasse den ONLINE – Handel. Das hier liebe ich, solange meine Energie ausreicht, und ich mithalten kann.
Die Gräberwerkstatt hinter dem Hotel in Hoi An. Abends grasen die Wasserbüffel zwischen den Gräbern. Die Toten erzählen ihnen die alten Fabeln ihres Volkes. Die Büffel erzählen sie dann den Kindern weiter, die auf ihnen reiten. Auf einem der Büffel kauert ein Junge und spielt seine Flöte, wie im Stück des Wasserpuppenbaletts.
Reis ist Leben und Reis ist Tod
Der Bummelzug nimmt Kurs auf den Wolkenpass. Das schönste Stück der Strecke Hanoi / Saigon (1.700 km in 33 Stunden, Empfehlung: Soft-Sitze buchen!)
Ich habe US TV-Bilder vor Augen. Der Front National de Libération, abgekürzt FNL (Vietkong) hißt seine Fahne an dem Mast dieses Turmes. Flugzeuge greifen an, Bomben fallen … Das Erschrecken der Amerikaner über diesen Überraschungsangriff leitete vielleicht ihre Niederlage in Vietnam ein.
“Der Flaggenturm der Zitadelle von Hue ist mit 37 m der höchste Flaggenmast Vietnams. Der Turm, der 1809 errichtet und später zweimal zerstört und wieder aufgebaut wurde, ist das Wahrzeichen der Festungsstadt und einstigen Kaiserstadt Hue. Erneute symbolische und militärische Bedeutung erhielt der Flaggenturm der Zitadelle als von seiner Spitze Anfang 1968 für 3 1/2 Wochen die Fahne der Vietcong wehte.”
Die Zitadelle in Hue mit der verbotenen Stadt ist der Mittelpunkt des Landes. Es wird aufgebaut. Über 30 % der Vietnamesen tragen den gleichen Familiennamen, wie die letzte Kaiserdynastie (Nguyễn), Auch mein vietnamesischer Ex-Kollege im Museum stammt von diesen Kaisern ab und ist ein prima Kerl.
Wäre der junge Mann tatsächlich damals einer der Tunnelinsassen gewesen, so ständen seine Überlebenschancen ca. 1:15. Von 16.000 haben nur 1.000 überlebt. Bomben, Krankheiten, schlechte Ernährung und vor allem die schlechte Lüftung sorgten dafür.
In dieser sehr lauten, 100 % vermarkteten Anlage bekommt man in einem dunklen Bunker einen nordvietnamesischen Propagandafilm aus den Sechzigern über die Helden dieses Tunnelsystems vorgeführt. Im Mittelpunkt scheint die angebliche technische Perfektion der Anlage zu stehen. Die Schläue und der Heldenmut der Kämpfer wird gefeiert. Von den vielen eigenen Toten ist kaum die Rede. Zumindest in diesem Bunker verkauft man keine Souvenirs. Ich verstehe diese Art der Vorführung in dieser Anlage nicht. Ich bin aber auch kein Vietnamese. Vielleicht sind 45 Jahre im Verlauf der ereignisreichen jüngeren Geschichte dieses Landes schon ein viel längerer Zeitraum, als ich es wahrnehmen kann.
Diese bis zu 12 Meter tiefeTunnelsystem nördlich von Saigon barg das Hauptquartier der FNL für diese Region. Nach vielen Angriffen der Bomber existierte darüber nur noch verbrannte Erde. Heute ist es ein Pilger-, Kult- und Rummelort. Man kann für ein paar Dollar mit einer Kalaschnikow scharf schießen und sich vorstellen, wie es ist, von den angespitzten Bambusstäben in den versteckten Fallen aufgespießt zu werden. Unser mitreisender Doc sagt, der Tod sollte wohl recht langsam kommen. Die Fallen hatten Widerhaken.
Sehen wir uns noch einige unverfängliche Bilder aus dem Fundus an.
Doch noch ein böser Gedanke: Wenn bei uns mal einer den Knopf drückt (ich denke da an jemand bestimmten), wie lange wird es dauern, bis auch hier die Natur Oberhand gewinnt ?
Warum Vietnam ? Die jungen Leute oben im Beitragsbild, Teil der künftigen Elite Vietnams, werden gleich ihre Doktorhüte voller Begeisterung und jugendlicher Freude in die Luft schleudern.
Den Reisfeldern abgerungen sind diese Begräbnisstätten in Hoi An. Diese oder direkt inmitten des eigenen Reisfeldes auf aufgeschütteter Erde begrabene Familienangehörige lassen ahnen, wie bestimmend die Bedeutung der Hauptnahrungsquelle Reis in Kambodscha und Vietnam, besonders im Mekongdelta, war und für viele Menschen heute noch ist. Die Ahnen liegen da, wo sie mit enormem Fleiß und vielen Entbehrungen das Überleben gesichert haben. Bis zu 4 Ernten im Süden und 2 Ernten im Norden. Dazwischen die unentbehrlichen Wasserbüffel, die früher sicherlich das wichtigste Statussymbol im Lande waren. Wer soll diese ungeheuer intensive Landwirtschaft betreiben, wenn die jungen Leute in die Stadt abwandern, lernen, studieren oder für Weltkonzerne Handys montieren, Hosen und T-Shirts nähen oder Schuhe kleben?
Man ißt draußen, in Gemeinschaft, an der Garküche, in kantinenartigen Großküchen, an der Straße, am Flußufer, am Reisfeld, auf dem Markt. Und das mehrmals am Tag.
Für mich waren die Highlights: Die Hängematten neben den Tischen für den kurzen Erholungsschlaf nach dem Essen oder nach dem Glas Tee (ohne Extra – Kosten) und der Teller mit den zusätzlichen Kräutern, Sprossen und Salatblättern für die Suppe, obwohl in der Suppenschüssel schon soviel würziges Grün schwimmt, dass man es kaum fassen kann. Und die Leute essen mit Genuß auch diesen grünen Teller noch leer.
Amok, Lok Lak, Pho in allen Varianten, Bun Bo Hue, Num Pachok, Kokos-Bananen Dessert (warm), Saiong Jayk Mien Snoul, Salor Karl Sap, Sommer- und Frühlingsrollen, Reiskuchen gefüllt mit Hackfleisch, Nüssen oder Mango, warmes Pak Choi und anderes Gemüse süß – sauer, Maniok, Sojabohnen als Kuchen, Pudding oder Omelett, gebraten, gebachen und gedünstet, Früchte über Früchte, Fisch Krabben und Austern (Halong Bay), dazu i.d.R. Klebe – oder Jasminreis, Nudeln aus Reis-, und Sojamehl, Reispapier zum selber füllen am Tisch, Bananenblüten, Bambus und Lotus zum Füllen und Garen, Zuckerrohr zum Ausquetschen und, wer will, Insekten, Schlangen, Frösche …. für die Exotik und den Eiweißhaushalt…
Das ist nur der Teil, der mir gerade wieder einfällt. Für vieles habe ich keine Namen parat. Alle Zubereitungsarten sind zu finden. Oft stehen die Gerichte zur Wahl mit Rind (dünne magere Scheiben), Schwein (ebenfalls Scheiben oder gegrillt mit Schwarte), Huhn bzw. Fisch . Von der Garküche bis zum 5 – Sterne – Haus Majestic in Saigon, in dem im Zimmer 404 Graham Greene “Der Stille Amerikaner ” schrieb und wo neben dem japanischen Kaiser auch F. Mitterand einst abstieg. “Riviera Grand Hotel” am Ufer des Sai Gon Flusses, aber mit toller Cuisine vietnamienne.
Weitere Infos zur Vietnam / Kambodscha – Küche und darüber hinaus sind u.a. hier zu finden.
Für den Nachmittag empfehle ich die Produkte der Kaffee – Großmacht Vietnam. Zahlreiche Spezialgeschäfte sowie große und kleine Kaffeehäuser bieten alle Varianten kalt und heiß. Arabica und Robusta sowie viele spezielle Sorten und Röstungen. Auch für Freunde dieser durch Tierdärme fermentierten Bohnen ist gesorgt (wer es mag und bezahlen will).
Wer neben Kaffee etwas für die Küche mitbringen möchte, der findet zu günstigen Preisen sehr individuelle Keramik in traditionellem oder modernem Design. Günstige geschmiedete Messer habe ich auch gesehen (nicht in das Handgepäck).
Für interessierte Reisende empfehle ich Kochkurse oder Street Food Touren, die in Hoi An, Hanoi, Saigon mit interessantem Programm und Rezept- bzw. ausführlicher Programmangabe zu finden waren (Beispiel s. u.).
Wo Lebensmittel einkaufen ? Auf dem Markt. Den gibt es immer in der Nähe, egal wo man sich gerade aufhält. Es gibt ein besonders schönes Exemplar in Phnom Penh, noch aus der Kolonialzeit Indochinas, Art Deco und jüngst restauriert (Fotos). Die vordergründig auf Touristen ausgerichteten Abteilungen sollte man meiden. Die aggressiven, zum Stand gehörenden, “Anmacher/-innen” nerven und greifen auch mal zu.
Der Besuch des “Kräuterdorfes” , gelegen zwischen Hoi An und dem Meeresstrand, kann ebenfalls sehr interessant werden. Allerdings sollte man trockenes Wetter abwarten. Meine Fotos entstanden bei Regen (s.u.).
exotische Früchte überall
QR – Code führt zum ausführlichen Programm
Hier noch ein Tipp für Leute in oder aus Berlin und Umgebung: Die beste Pho …
Gesund, fettarm und lecker ! 3 Wochen Kambodscha und Vietnam Den Reisfeldern abgerungen sind diese Begräbnisstätten in Hoi An. Diese oder direkt inmitten des eigenen Reisfeldes auf aufgeschütteter Erde begrabene Familienangehörige lassen ahnen, wie bestimmend die Bedeutung der Hauptnahrungsquelle Reis in Kambodscha und Vietnam, besonders im Mekongdelta, war und für viele Menschen heute noch ist.
Halbzeit mit 84,9 kg
Konsequenzen gibt es bereits einige. Das Beitragsbild zeigt den Abschied von meinem Bugatti – Wintermantel, der mir einige Winter lang wärme und Solidität gespendet hat, nun aber so weit geworden ist, dass ich mit ihm eher einer Vogelscheuche gleiche, als einem solventen Pensionär. Auch von der Wildlederweste, noch tadellos in Schuß und eigentlich ein gutes Stück, verabschiede ich mich heute mit…
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Kreativ, frech, interessant und selbstbewußt
Diese Marke würde ich dem KAOS – Weihnachtsmarkt in Schöneweide verpassen. Den KONSUM – überfrachteten und noch dazu hoffnungslos überteuerten sowie weitgehend einfallslosen Marktstress der Innenstadt dagegen sollten sie einfach sein lassen, was er ist:
Überflüssig ( außer für die Umsatzstatistik des Handels). Ach ja, Glühwein gibt es ja jetzt auch schon online, halbwegs warm, in der Thermosflasche geliefert. Lesen sie bitte die kommenden Testberichte über die Qualität marktüblichen Sauerlumps!
Enorme Begrüßung durch die mechanisch- hydraulische Roboterhand, die nach den mächtigen Eiswürfeln greift und uns vielleicht einen Vorgeschmack geben will, einen Ausblick auf die Zeiten, in denen der Roboter den Weihnachtsmann ersetzt hat und nach seinem Gusto die Geschenke (oder Bestrafungen?) verteilt, mit stählerner Wucht.
Drinnen Kreativität zum Kaufen und erklären lassen und ein vielseitiges Musik-, Lese-, Spiel- und Bastel- Programm für ALLE!
Unsere Beute: 2 mit den Namen der Enkel gravierte, wunderbar mit Walnussöl behandelte, Bumerang für die Enkel mit Wurfanleitung, fachkundiger Erklärung und herrlich gemaserter finnischer Birke.
http://www.berliner-bumerang.de
Man kann hier immer vorbeikommen und aufatmen. Es gibt sie doch, etwas versteckt, abseits des Touristenrouten und der I.-Haie, die kreative, kluge, coole und engagierte Jugend in dieser Stadt.
Weihnachtsmarkt mal anders, im KAOS (-KIEZ) Kreativ, frech, interessant und selbstbewußt Diese Marke würde ich dem KAOS - Weihnachtsmarkt in Schöneweide verpassen. Den KONSUM - überfrachteten und noch dazu hoffnungslos überteuerten sowie weitgehend einfallslosen Marktstress der Innenstadt dagegen sollten sie einfach sein lassen, was er ist: