heute startet mein ANTI-FB Experiment. Ich hab keine Ahnung was genau ich tun werde... wie genau und in welchem Ausmaß ich auf FB verzichten werde...ich werde es dokumentieren.
wallacepolsom

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@matatamind
heute startet mein ANTI-FB Experiment. Ich hab keine Ahnung was genau ich tun werde... wie genau und in welchem Ausmaß ich auf FB verzichten werde...ich werde es dokumentieren.
was habe ich gesagt?
es gab mal eine Zeit in der ich mich berabschiedet habe, aus dem Auto gestiegen bin und meine Gedanken auf das richten konnte was folgte. Jetzt verabschiede ich mich, steige aus dem Auto und denke, sobald ich die Tür zugeschlagen habe darüber nach, was ich eigentlich die letzte halbe Stunde so alles gesagt habe. Und wie du nach jedem meiner Sätze reagiert hast. Einfach ob es etwas gab, dass dich denken ließ ich gehöre wirklich in eine dieser dummen Schubladen, in die ich so oft gesteckt werde... und in die ich mich selbst stecke.
Florence + The Machine’s electrifying performance of ‘Dog Days Are Over’ ⚡️
Alles ist gut
Niemand kann mir sagen, dass alles gut ist, dass ich mir keine Sorgen machen muss, dass ich glücklich sein sollte. Niemand weis, ob alles gut ist, ob ich mir keine Sorgen machen muss und dass ich glücklich sein sollte. Niemand kann in mein Herz sehen. Niemand kann in meinen Kopf sehen. Nicht einmal ich kann das. Aber wenn mein Herz merkt, dass nicht alles gut ist und mein Kopf sich Sorgen macht und beide nicht glücklich sind, dann gibt es dafür Gründe und dann darf ich mich dem hingeben und muss mich auf die Suche machen.
Der Sturm und der Gleichschritt
Ich habe irgendwann beschlossen mich mehr zurückzuhalten, weil ich gemerkt habe, dass sich hinter mir manchmal Welten auftaten sobald ich losstürmte. Ich sürmte oft nach vorn und die, mit denen ich eigentlich sein wollte blieben hinter mir zurück, machten es sich in einem gemütlichen Gleichschritt bequem und nahmen den Berg ganz gelassen und in Ruhe. Da vorne wo ich stürmte war meist niemand. Und als ich dann auf dem Berg stand musste ich oben warten, hatte den ganzen Weg alleine bewältigt obwohl doch der Weg das eigentliche Ziel war und es sich gelohnt hätte diesen mit anderen zu gehen. Ich habe dann irgendwann beschlossen mich mehr zurückzuhalten, weil ich gemerkt habe, dass ich Kreise drehte, Umwege ging, zu viel nahm, zu viel gab und das alles furchtbar anstrengend war. Die Genügsamkeit anderer faszinierte mich und ich wollte das auch. Doch jetzt, wenn ich den Berg ganz gelassen im Gleichschritt und in Ruhe mit den anderen gehe, stürmt mein Kopf weiter, dreht Kreise, geht Umwege, will nehmen und geben, doch ich gebe ihm nichts. Was nützt es mir mit den anderen gemeinsam zu sein, wenn mein Kopf doch ganz wo anders ist. Dann kann ich doch genauso gut wieder stürmisch sein. Mal wieder einfach meinem inneren Tempo nachgehen. Auch wenn ich dann streckenweise alleine gehen muss. Vielleicht begegnet mir auf meinem Weg ja doch auch mal jemand in meinem Tempo. Und auch wenn da niemand kommt, geht es denn immer nur darum den Weg gemeinsam mit anderen zu gehen? Gehen nicht auch die, im gemeinsamen Gleichschritt alleine? Geh nicht auch ich, in meinem Sturm gemeinsam mit den anderen? Gemeinsamsein und Alleinesein sind relativ. Ich bin nicht alleine wenn ich stürme. Im Herzen bin ich verbunden mit denen die sich mir verbunden fühlen. Und die, die im Gleichschritt zusammen gehen sind manchmal auch alleine.