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@mel-k-away-spanien-2016
Madrid-Scrapbook in process 😊 #efmadrid #efmoment #sprachreise
time to say goodbye, 07.10.2016
Zum Abschluss heute mein Touriprogramm vervollständigt. Nach dem Frühstück und der Verabschiedung von meiner Familie bin ich nochmal zum Palacio Real, um die Führung drinnen zu machen - bisher hatte ich ihn ja nur von außen gesehen. Die Schlange war zwar recht lang, aber es ging flott voran. Spanisch hatte ich gerade verpasst, deutsch in 40, englisch in 30 Minuten... ich hätte die 10 Minuten länger warten sollen! Zur Überbrückung der Wartezeit habe ich die royale Waffenkammer besucht - das ist ja creepy. Ein sehr düsterer Raum mit schwarzen Pferden und auf denen drauf die kompletten Ritterrüstungen (original, keine Repliken). Irgendwie hat man das Gefühl, dass einen die Ritter durch ihre Augenschlitze anstarren und jeden Moment loslegen. Echt schräg. Um 11:10 war Treffpunkt zur englischen Tour und nur ich da. Zwei andere haben gefehlt, aber wir haben nicht gewartet. Das englisch war katastrophal schlecht zu verstehen und sehr zungenlastig. Ich hätte sie schon fast gebeten spanisch zu sprechen, aber dann wurden die fehlenden zwei Eingländer nachgebracht. Puh! Es war mir fast etwas peinlich mit denen durch den Palacio zu spazieren - nicht, dass noch jemand glaubt, wir gehören irgendwie zusammen. Der Typ hat mich dauernd angeatmet und dann haben wir uns seinetwegen auch noch sehr ausgiebig über Wandteppiche unterhalten. Ich hab auch mindestens drei mal erwähnt, dass ich keine Engländerin bin, weil mir die Guidetante immer wieder englische Gegenstände zeigte und ich sollte wohl sonderlich stolz darauf sein. Sie hat es aber im nächsten Raum immer wieder vergessen gehabt und mir neuerlich Uhren aus England präsentiert. Die Tour hat länger gedauert, als erwartet (kostet nur 4 EUR Aufschlag zu den 11 EUR Eintritt; mein Studentenausweis hatte nirgends Gültigkeit - ich bin dafür schon zu alt). War einiges interessantes dabei, auch einiges uninteressantes, aber das Gebäude lohnt sich auf jeden Fall zu besichtigen. Die Audioguide-Touren werden aber mit Hilfe von Tablets abgewickelt - das erscheint mir im Nachhinein sinnvoller. Nächster Programmpunkt war HoHo-Bustour - Route 1. Das war wirklich schön und es ist immer ein netter Abschluss, die Highlights nochmal zu sehen. Bin die Runde durchgefahren und dann weiter bis Sol, weil ich hier in die Route 2 umsteigen wollte. Das war der eigentliche Plan... raus bin ich dann doch beim Mercado de San Miguel und zum Starbucks. Hatte doch schon ziemlich Appetit. Das war die beste Entscheidung... das Sandwich war ein Traum, San Pellegrino und Kaffee. Was braucht man mehr? Alan aus Birmingham und sein Freund aus Edinburgh haben sich dann zu mir gesetzt und ich konnte voll mit meinen ortskundigen Informationen auftrumpfen. Die waren so süß, da hab ich ihnen gleich meinen Stadtplan geschenkt (nein, nicht den zerfledderten - einen neuen). Ich hab dann versucht Elena und ihren Besuch zu finden - Standortentfernung laut Whatsapp 300 m. Es ist mir aber nicht gelungen. Am Puerta del Sol hat mich ein Typ angequatscht, weil ja so heiß blablabla... der kann mich mal. Kann der doch ins 8-Grad-kalte Österreich zurück. Pah! Richtig angepisst von dem Blödsinn in den Corte Inglés geflüchtet ;-) Zur neuen großen Tasche das kleine Täschchen besorgt und noch ein paar Kleinigkeiten. Ich hab mich aber bis oben hin durchgearbeitet! Über die Gran Vía dann zurück und über Sol nach Hause. Abends ein paar Kordinationsschwierigkeiten, aber am Ende hab ich mich mit Elena und ihrem Besuch aus der Schweiz am Plaza de Oriente getroffen. Dorthin sind dann ein paar Mädels aus dem Kurs nachgekommen und wir sind noch was trinken gegangen zum Plaza Santa Ana. Der Abschied war echt traurig und ich hab mich recht schnell verabschiedet, bevor ich noch heulen musste. Glaubt man gar nicht, wie schnell einem Menschen ans Herz wachsen können (jaja, grad mir!), wie schnell man sich an diese Routine gewöhnt und wie schwer es dann wird, zu gehen. Wird mir fehlen, hier zu sein...
was braucht man mehr?
#efmoment #efmadrid #madrid #starbucks #sprachreise (hier: Mercado de San Miguel)
School's out party, 06.10.2016
Letzter Schultag! Morgen wär nämlich nur am Nachmittag Konferenz (14:00 - 15:20) und Verabschiedung und die schwänze ich, damit ich meine Sightseeing-Checkliste durchbekomme. Dafür hatte ich heute volles Programm - Unterricht von 09:00 - 17:00 Uhr. Grammatik mit Vanesa, SPIN mit Elena, zum Glück auch noch einen Kurs mit Fátima und zum Abschluss einen tollen Konversationsklub. Zuerst waren wir nur Vanesa, eine Schülerin aus Taiwan und ich - da konnten wir mal ordentlich drauflosreden und ich konnte endlich mal fragen, was die Chinesen sagen - wir sagen ja: das kommt mir spanisch vor; die Spanier machen das so mit dem chinesisch und was machen dann die Chinesen? Die schieben es aber offenbar auf Aliens und jetzt will ich nicht mehr weiterfragen. Dann kam noch eine dazu und hat auch viel interessantes berichtet... und ich ja sowieso ;-) Der Junge aus Taiwan ist etwas verspätet noch dazugestoßen, aber der kann immer nur ein paar Wörter beitragen. Zumindest hat er uns die Spinne entsorgt. Mein wertvolles Zertifikat hab ich auch bekommen. Immerhin B1-3. Draußen (im Schulhof sozusagen) noch zwei Kolleginnen getroffen und mich verabschiedet - danach ging es nach Hause zum Abschiedsabendessen mit der Gastfamilie. Ich war zwar als erste zu Hause, aber an meinem Sessel war schon ein Luftballon... so süß. Ein sehr nettes Abendessen. Es ist echt schade. Gerade beim Reden komm ich grad so richtig in die Gänge und jetzt muss ich nach Hause. Es macht mich schon sehr traurig. Sie haben gleich gesagt, ich soll mir eine bessere Schule suchen und dann kann ich jederzeit wieder hier wohnen oder auch einfach so. Nachdem ich ihnen die Wetterapp von zu Hause gezeigt hab, meinten sie sowieso, dass ich die nächste Woche noch dableiben kann - ich muss ja nur den Flug umbuchen ;-) Meine Gastmutter wollte heute sogar noch meine Wäsche waschen, damit ich das zu Hause nicht mehr machen muss... wie lieb ist das denn bitte?! Ich würd so gern noch etwas hier bleiben. Kann mir gerade gar nicht vorstellen, wieder in meine Routine zurückzukehren. Der Plan war ja eigentlich am Abend School's out party. Ich war aber relativ bald fertig vorbereitet. Wartenderweise hab ich dann das Kleid mal durch die Jogginghose ersetzt und mich vor den Fernseher gesetzt um Nachrichten zu schauen (da muss ich einiges nachlesen, hab gravierende Verständnisdefizite). Das war es dann mit mir... werd mich jetzt abschminken und ins Bett gehen und die lästernden Nachrichten einfach ignorieren ;-)
El mal vestido Felix Baumgartner, 05.10.2016
Heute früh hatte ich meine erste iLab-Stunde! Es war wirklich eine Herausforderung… die Tastaturen sind komplett vertauscht - z und y zum Beispiel und deutsche Sonderzeichen sind nicht vorhanden. Spiel so mal um die Wette. Den Highscore hab ich trotzdem geknackt, allerdings nur knapp vor Elena. Im Gruppenspiel danach allerdings versagt. Weiter ging es mit Grammatik und anschließend hatte ich wieder diese supertolle Mittagspause von 2 Stunden, nur, um dann für eine Einheit zurückzukommen. Heute war ich allerdings gerüstet. Meine Gastfamilie hat mir in der Früh geholfen und so war der Plan zu Nuevos Ministerios aufzubrechen, vorbei am Corte Ingles und Starbucks (JA, VORBEI), ebenso vorbei am Finanzdistrikt, bis zum Estadio Santiago Bernabéu - dem zu Hause von Real Madrid. Von außen betrachtet ist es ja nicht unbedingt eine Schönheit… rein konnte ich nicht, da keine Zeit und es ist auch halbwegs teuer. Zumindest aber den Store besucht und meine Kreditkarte zur Sicherheit getestet. Die neue Magnettasche löscht mir nämlich andauernd die MetroKarte und ich wollte auf Nummer sicher gehen. Dann den Fehler begangen, bei Burger King zu essen - ich hielt das für schnell und unkompliziert. Es war dann langsam und kompliziert. Zurück zur Metro und zurück in die Schule gehetzt. Es war knapp - 10 Minuten war ich zu spät und 10 Minuten sind erlaubt, 11 ja nicht mehr, hat man uns gesagt. War aber eine Stunde mit Fátima und die wollte ich nicht verpassen. Aufgabe war es, einen kurzen Text über einen schlecht gekleideten Berühmten des eigenen Landes im Stil dieser Klatschzeitungen zu schreiben. Nun ja - die erste Schwierigkeit war ja schon mal, einen Berühmten zu finden, den hier dann auch vielleicht irgendwer kennt. Es sollte außerdem jemand sein, den ich nicht mag. Sonst kann ich nicht so losschimpfen. Ist aber echt gut geworden. Um 15:20 war aus und ich hab mal einen Lagecheck vorgenommen. Die Entscheidung fiel dann auf den Parque del Oeste. Mit Strawberry Calippo bewaffnet den Templo de Debod besichtigt und dann den ganzen Park abgelaufen, bis zum Arco de la Victoria und dem Faro. Das sollte ein Leuchtturm sein und ich war dann echt enttäuscht, dass es tatsächlich dieses häßliche Ding ist, das man aus der Ferne schon sieht. Alles wieder retour, damit ich rechtzeitig am Templo de Debod bin - hier sollen die Sonnuntergänge am schönsten sein. War auch so. Zwar leider etwas bewölkt, aber Stimmung und Aussicht sind super. War sehr entspannend und ich hab sogar meine Füße ins Wasser gesteckt - ich habe ja überhaupt keine hygienischen Bedenken mehr ;-) Zurückspaziert zum Plaza de Espana und noch ein Stück die Gran Vía entlang, bevor ich mit der Metro nach Hause gefahren bin. Heute war ich sogar knapp vor 9 schon zu Hause.
Sonnenuntergang am Templo de Debod #efmoment #efmadrid #efaustria #madrid #templodedebod #templodedebodmadrid (hier: Madrid, Spain)
Las Meninas, 04.10.2016
Die tägliche Morgenroutine hinter mich gebracht und dann kam die unerwartete Wende! Man glaubt es kaum, aber wir haben ein neues Thema begonnen - ich habe heute Möbel beschrieben. Aber es war lustig. Beim DELE-Hörbeispiel auch alle Punkte abgeräumt. Der Direktorin hab ich in der Früh gleich mal meine Bewertung mit endlosen Kommentaren abgegeben - bin ja sehr gespannt, ob da noch eine Reaktion kommt. Um 13:20 war Schluss und wir sind gleich in den nächsten Gastgarten - hier ja viel eleganter terraza genannt - zum Mittagessen. Ich hatte wieder mal Pech. Patatas bravas (meine neue Lieblingsspeise) waren aus und mein Serrano-Toast auch nur so mittelmäßig. Das mit dem Essen klappt noch nicht so ganz. J hat sich nach dem Essen zum Lernen verabschiedet und der Rest von uns ist mit der Metro zum Puerta del Sol, um das Barrio de las letras zu erkunden. Hier gibt es einige Kirchen und sehr nette Plazas - vor allem den Plaza de Santa Ana und dem Plaza de las Cortes mit dem Parlament. Dort war auch einiges los - schwerbewaffnete Polizisten und Kameras (als wir am Abend nochmal vorbei sind, waren zusätzlich noch Scheinwerfer da). Die Straße hat uns gerade aus zu Neptun gebracht, der seinen Blick direkt auf den Starbucks richtet. Dem sind wir natürlich gefolgt. Endlich brauchbarer Kaffe und aufgrund meines dürftigen Mittagessens hab ich mir dazu einen Nutella-Cookie erlaubt. Das muss man sich mal vorstellen… ein NUTELLA-COOKIE! Ich hab aber sogar geteilt - ich weiß, das sieht so gar nicht nach mir aus. Diese Reise wirkt sich wohl schon auf meine Persönlichkeit aus. Die Zeit war perfekt und wir waren minutiös genau am Treffpunkt Banco de Espana. Nächster Programmpunkt war der Besuch des Prado mit EF. Die Schlange war ewig lang, da ab 6 gratis Eintritt ist, aber es ging halbwegs schnell voran und war auch wieder sehr lustig - vor allem mit M. Sie hat vor, mich zu kidnappen, damit ich am Samstag nicht nach Hause fahren muss. Ich hab sie gebeten, mir keinen Sack über den Kopf zu stülpen, aber das ist ok. Es sollte in den nächsten Tagen ein Brief zu Hause eintreffen mit einem Foto von mir mit Augenbinde (sie hatte gleich den Kompromiss parat), einer tagesaktuellen Zeitung und der Nachricht, dass ich nicht mehr heimkommen werde. Sie scheint Erfahrung damit zu haben ;-) Endlich konnten wir rein. J hat mir bei der Orientierung geholfen, um das gesuchte Bild zu finden. Las Meninas war das Ziel und es hat sich gelohnt. Sehr beeindruckend. Viel Zeit blieb leider nicht mehr und den Rest davon haben wir den Pinturas negras von Goya gewidmet - die Geschichte dahinter ist äußerst interessant. Erzähl ich jetzt aber nicht. Draußen wieder warten… das ist wohl eine der Haupttätigkeiten hier. Endloser Gang in eine Tapas-Bar (wieder diese Kette, dessen Namen ich mir nicht merken kann). Ich hatte aber keinen Hunger und da die Bestellungen sicher ewig dauern würden, hab ich mich verabschiedet. War ja eh schon spät genug. Zumindest meine Gasteltern waren aber heute mal noch wach… die fanden lustig, dass ich draußen schon die Handytaschenlampe vorbereite.
birkenstocks are also made for walking, 03.10.2016
Zum Frühstück gleich mal Tostadas mit Öl und Tomaten... dass ich nichts essen möchte, das wird hier nicht wirklich ernst genommen :-) Dann frühmorgens gleich noch einen Anschiss bekommen, weil ich hier nichts vom Wochenende verraten habe :-) Schulstart war heute um 9... und was haben wir gemacht? Surprise - subjuntivo presente! Also wenn dieser Teilbereich der spanischen Sprache jetzt dann nicht sitzt, dann weiß ich auch nicht. Ich möchte aber gar nicht hochrechnen, wie lang man hier für die gesamte Grammatik brauchen würde. Aber es war lustig - wir waren nur sehr wenige, weil ja Anreisetag ist. Außerdem sind die Lehrer extrem gut drauf - die muss man einfach gern haben. Heute den ganzen Tag Vanesa. Naja #den ganzen Tag'... um 12 hatte ich ja eh schon frei und bin mit der Metro zur Opera gefahren. Teatro Real besichtigt und über den Plaza de Oriente zum Palacio Real. Vorerst mal nur außen besichtigt wegen Zeitdruck und Unklarheiten wegen des Tarifs. Dann zur gegenüberliegenden Catedral de Almudena und fast schon versehentlich 6 Euro Eintritt bezahlt - das war aber nur für die Kuppel. Ums Eck gab es dann den kostenlosen Eintritt in die Kirche - wurde mir aber auch erst beim kostenlosen Eintritt klar, es lag zuvor nur an meiner Gier und nicht an der Erkenntnis. Ich wollte zuerst noch mit meiner Gastfamilie abklären, wo sich der der Eintritt lohnt. Die Kirche war echt schön - eine etwas gewöhnungsbedürftige Kombination mit modernen Elementen, aber sehr sehenswert. Noch schnell eine LED-Kerze für Opa angezündet und weiter gings. Kurz rumspaziert bis zur Calle Mayor und zurück zum Plaza de Oriente, weil ich dort mit Elena zum Essen verabredet war. Es gab (wieder, da am Wochenende schon) tinto de verano mit Tapas in dieser lustigen Kette, deren Namen ich mir einfach nicht merken kann. Elena ist dann Lobenswerterweise ins Fitnessstudio und ich weiter rumgelaufen. Campo de Moro - Aufstieg (ja, Aufstieg) auf der anderen Seite zurück zur Catedral de Almudena und dann die Gegend besichtigt. Pause beim Starbucks neben dem Mercado de San Miguel und da wollte mir doch glatt einer mein iPhone klauen. Kommt ein Junge, legt Papier drüber, redet mich voll und greift mit der anderen Hand drunter - ich war aber viel schneller, dann ist er gleich davongelaufen. So ein Gfrast! Ist sich perfekt ausgegangen, dass ich dann um 7 am Puerta del Sol war zum Treffpunkt mit den Neuen - Montag ist ja immer Einstandsfeier. Nach einem Mojito ging es aber nach Hause - kein f*ing monday für mich. Echt schade, dass ich diese Tradition des Feierns bis kurz vor Kursbeginn kein einziges mal mitgemacht hab ;-)
Palacio Real #efmoment #efmadrid #efaustria (hier: Royal Palace of Madrid)
Barcelona, 01.-02.10.2016
what happens in Barcelona stays in Barcelona ;-)
fin de semana 😃 kurztrip nach #barcelona (hier: Port Vell de Barcelona)
la pesadilla, 30.09.2016
Die Gastschwester hatte heute furchtbar schlecht geschlafen und ist gegen 6 auch schreiend wach geworden. Beim Frühstück hat sie mir berichtet, dass sie einen Alptraum hatte. Ich bin ja hier um zu kommunizieren und hab natürlich nachgefragt, worum es denn in diesem Traum ging. Ganz böse Diebe sind eingebrochen und haben uns mitgenommen. Also MUCHAS GRACIAS und vielen Dank auch! Ich schlaf heut nämlich allein in der Wohnung und hab natürlich kein bisschen Schiss ;-) Der Tag war eigentlich ganz schnell vorbei. Kursbeginn heute um 9:00 mit zwei Einheiten Grammatik - eine Wiederholung der ganzen Woche. Außerdem haben wir einen lustigen Dialog verfasst und durften uns auf kleinen Zettelchen beschweren - es hat mich dann schon etwas irritiert, dass sich hier die meisten über ihre Eltern und Geschwister beklagen, während ich mich übers Wohnung putzen ärgere. Jaja, diese bösen Eltern, die einem immerzu sagen, was man machen soll. Ich hatte danach wieder zwei Stunden Mittagspause, weil ich ja so faul bin und nur den Grundkurs mache. Plan für heute war die Gegend erkundschaften. Das hab ich auch gemacht und dabei herausgefunden, dass es nichts zu erkundschaften gibt. Für den Nachmittag stand heute Conferencia am Programm. Da treffen sich immer alle und ich hab keinen Plan was dann gemacht wird. Heute war nämlich um halb zwei Abreise nach Valencia und daher waren wir nicht besonders viele Teilnehmer. Kurs wurde kurzerhand in einen Konversationsklub umfunktioniert und Vanesa hat uns einiges über die Barrios von Madrid erzählt - das war sehr interessant. Traditionell sind dann am Freitag die Diplomverteilungen und Abschiede - das war schon sehr emotional. Interessant für mich war, dass alle ein B1 bekommen haben - und da waren echt gute dabei, aber auch welche, die noch nicht so weit fortgeschritten sind. Das Thema Kursniveau ist und bleibt ein Rätsel für mich. Heute war es dann soweit: ich war im angeblich größten Apple-Store Europas! Ehrlich gesagt, war ich aber etwas enttäuscht. Abgesehen von der Lage ist er nicht besonders schön und außerdem wollte ich so gern eine neue iPhone-Hülle haben. Es gab aber keine schöne und türkis gab es dann nur für das 7er. Aber ich kann mir doch nicht ein neues iPhone kaufen, nur weil die Hüllen dafür schöner sind... oder? ODER? Den Rest des Tages bin ich die ganze Gran Vía abgelaufen. Eine wunderschöne Straße mit vielen alten Theatern, die teilweise zu Geschäften umfunktioniert wurden. Sehr stilvolle und ansprechende Gegend. Aber eine Million Leute unterwegs. Bücher und klassische Touristen-Souvenirs waren dann in meiner Tasche, als ich am Plaza de Espana ankam. Grande Café Latte bei Starbucks geholt und in den Park gesetzt, um das schöne Wetter noch etwas zu genießen. Danach in die Metrostation und dort bin ich so weit gelaufen, dass ich wohl den Heimweg auch zu Fuß antreten hätte können. Zu Hause einen Brief von der Gastmama gefunden, dass das Essen im Kühlschrank ist und meine Wäsche schon fast trocken... ich überleg ja ernsthaft, ob hierbleiben nicht eine sinnvolle Alternative wäre.
besitos, burritos und taquitos, 29.09.2016
…dieser Abschiedssatz im email der weltbesten Yogalehrerin hat mich heute während des Kurses mal zum Auflachen gebracht. Schule ging heute allerdings erst um 12 los. Was soll man da schon machen… mal etwas länger geschlafen und dann um 10 mit meiner neuen Freundin Elena aus der Schweiz zum Frühstück im Cappuccino mit Blick auf das/die (was weiß ich) Puerta de Alcalá. Auf der Hinfahrt in der Metro noch eine Bibelstunde bekommen - so früh muss mir aber auch niemand so laut sagen, dass ich die Augen öffnen soll. Das Frühstück war sehr gemütlich und wir haben uns richtig schön Zeit gelassen. Mit der Metro dann zur Schule. Dort haben wir jede Menge verschiedene Flugzeuge und Militärflugzeuge gesehen. Sehr cool. Meine Gastmama hat mir dann erzählt, dass die schon proben für einen Feiertag am 12. Oktober. Erster Kurs heute war SPIN Dele mit Elena. War jetzt wieder nicht die große Herausforderung (Krankheiten und Ratschläge geben), aber zumindest unterhaltsam. Das Dauergeplapper auf Spanisch wird mir ja sicher trotzdem einiges bringen, auch wenn jetzt die Kurse sind so übermäßig schwer sind. Kurz später war auch schon wieder Mittagspause und zum Abschluss für heute einen Kurs mit Fátima - die sind immer besonders lustig. Nach dem Kurs haben wir (Elena und ich) uns in der Schule mit zwei Kolleginnen aus einem anderen Kurs verabredet, um etwas shoppen zu gehen in der Calle Fuencarral. Endlich mal ein paar Kleinigkeiten gekauft - das beruhigt mich immer ungemein. Für Elena noch die Metrocard besorgt - ich alte Frau krieg die ja nicht mehr - und einen ordentlichen Kaffee bei Starbucks getrunken mit passendem Boston Creme von Dunkin Donuts. Essenstechnisch schlag ich heute echt über die Stränge. Der Nachmittag hat extrem viel Spaß gemacht. Eine Kollegin, die weder englisch noch spanisch spricht, dennoch endlos mit uns kommuniziert, ist mit ihren Satzkonstruktionen auf so unendlich süße, aber auch beeindruckende Weise unterhaltsam. Ich würd mich das nie trauen und sie hat meinen größten Respekt dafür. Die anderen beiden mit ihrer entspannten, positiven und aufgeschlossenen Art - da kann ich noch einiges lernen. Es macht wirklich Spaß und dieser Aspekt der Reise wird mich auch persönlich sehr viel weiter bringen. Aber ich merk jetzt schon, dass mir das alles hier - vor allem natürlich all die neu Liebgewonnenen - sehr fehlen werden. So. Genug philosophiert. Um 19:15 war es dann Zeit nach Hause zu fahren - hatte ich doch meiner Gastmama versprochen, heute mal mit ihnen zu essen. Es fahren ja alle übers Wochenende weg und ich habe die ganze Woche noch nicht einmal mit ihnen zu Abend gegessen. Natürlich war genau die Linie, die ich brauchte, gesperrt. Also umdisponieren müssen. Auf die Minute genau war ich zu Hause - naja, eine zu spät, aber das lag am Lift! Abendessen war sehr nett - mal etwas plaudern und noch Nachrichten geschaut. Jetzt muss ich aber Schluss machen - die Gastmama will morgen früh meine Schmutzwäsche vorbereitet haben, damit sie das für mich waschen kann… ich liebe es :-)
subjuntivo, chicos y programa turística, 28.09.2016
Heute früh gleich direkt in die Schule - Start um 9 mit 2 x 1:20 Stunden Grammatik. Aber ich kann berichten, dass ich heute gefroren habe und schon ein Stück weiter mit der Wollweste gekommen bin, als bisher. Zwei Stunden Mittagspause mit einer Kollegin im VIPS bei Burger und Pommes verbracht… und frühstücken kann man hier bis 13 Uhr. Das werd ich dann in der Mittagspause auch einmal machen. Danach Club de Conversación. Das macht Spaß - da wird einfach drauf losgequatscht - Thema heute war “Chicos”. Da war schon so manche hörenswerte Geschichte dabei. Was an der einen oder anderen Ecke fehlt, machen hier wirklich die Leute wieder gut. Meine Familie ist extrem super, die KurskollegInnen sehr kontaktfreudig und die LehrerInnen und Angestellten bei EF sind auch der Wahnsinn. Extrem sympathisch und der Unterricht macht Spaß und ist sehr kurzweilig - die Stunden vergehen wirklich sehr schnell… viel neues war jetzt nicht wirklich dabei, aber wiederholen schadet ja auch nicht. Grundsätzlich weiß ich ja, wie es geht - ich mach es nur zu oft trotzdem falsch. Das scheint aber so ein grundsätzliches Problem von mir zu sein. Nach Schulschluss (15:20 Uhr) hab ich das Touriprogramm dort wieder aufgenommen, wo ich gestern aufgehört hab. Metro zur Banco de Espana (keine Sonderzeichen) - Paseo del Prado - Fuente de Neptuno - Prado nur außen, weil eh Tour gebucht - Los Jerónimos (Kirche) - Atocha-Bahnhof von außen (muss ich ja eh am Samstag hin) - und dann ins Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía (dort bin ich sogar ohne Panikattacke im Glaslift bis ganz nach oben gefahren) … da kann man jetzt dazu sagen, was man will, aber ich war da dann die nächsten 3 Stunden drin. Ich. Alleine. Zwanglos. Es war (stellenweise nicht, aber die meiste Zeit) so friedlich, so ruhig und so entspannend… und sehr interessant sowieso. Danach zum Starbucks - meine Souvenir-Tassen gekauft und gleich den Kaffee nicht zahlen müssen. Ich überaus ehrlicher Mensch bin natürlich zurück und hab gesagt, dass er vergessen hat, den Kaffee zu verrechnen… JA, er sah gut aus, aber ich hätte das anders auch gemacht. Er erklärte mir dann, dass man den Kaffee nicht bezahlen muss, wenn man eine Tasse kauft. Wenn ich heimkomme, dann hab ich echt viele Beschwerdebriefe rund um de Globus zu verschicken.
ich hab mich im lift ganz ohne panikattacke bis ganz nach oben getraut 😊 #efmoment #efmadrid #efaustria #madrid (hier: Museo Nacional Centro De Arte Reina Sofia)
Ayuntamiento de Madrid (Rathaus) #refugeeswelcome #efmoment #efmadrid #efaustria (hier: Ayuntamiento de Madrid - Palacio de Cibeles)
la escuela, 27.09.2016
Entwarnung - es gab heute keine Schimpfe in der Früh :-) Hab echt ein riesen Glück mit der Familie - die sind so entspannt und angenehm und kümmern sich hervorragend um mich. Heute wollte ich dann unbedingt einen auf einheimisch machen und hab mir in der Früh zumindest die Wollweste angezogen. Recht lange habe ich nicht durchgehalten... am MetroEingang war dann Schluss mit einheimisch. Treffpunkt war heute um 9 Uhr am Parque del Retiro bzw. Puerta de Alcalá mit einer Kurskollegin aus der Schweiz. Sehr schöner und entspannender Spaziergang durch den riesigen Park und viele sehenswerte Orte entdeckt. Dann langsam zurück zur Metro, denn um 12 hatten wir den ersten Kurs heute. Ich kann jetzt superschön 'oder so' auf schweizerdeutsch sagen und sie schafft ein tolles 'bist voikommen deppad?'. Kurs war ganz cool - schnelle Wiederholung der Vergangenheiten - hat super gepasst. Die Mittagspause haben wir halbwegs verrannt (Subways und Starbucks) und so viel wie möglich in den letzten paar Minuten im gehen bzw. vor der Schule noch gegessen. Dann schon ab in den nächsten Kurs - Thema war Manien. Wir mussten unsere jeweils aufschreiben und in zwei Gruppen aufgeteilt alle dann raten, zu wem die Manie gehört. Bevor sich jetzt wer wundert - ich hatte auch Probleme damit, zu entscheiden, welche von all meinen Manien ich auf das Post-it schreibe. Kursniveau ist im Grunde egal - es sitzen sowieso verschiedene Niveaus in einem Kurs. Danach kurz zum Direktor, da ich laut meinem Stundenplan morgen zwei Kurse gleichzeitig belegen soll. Seien wir mal ehrlich, das schaff nicht einmal ich. Ich darf es mir aussuchen - ich hoffe nur, das wirkt sich nicht negativ auf meine Anwesenheitsprozente aus, wenn ich nicht in beiden Kursen präsent bin. Spiele ich doch mit dem Gedanken, einen Tag blau zu machen, falls ich mein restliches Programm bzgl Sightseeing nicht komplett schaffe (bzw. Shoppen). Noch etwas Zeit am Campus verbracht (man könnte ja auch Schulhof sagen, aber Campus klingt so viel cooler) und dann haben wir uns zu dritt auf den Weg gemacht Richtung Calle Serrano. Aufgrund von Sprachbarrieren waren wir endlich mal gefordert und haben den ganzen Nachmittag Spanisch kommuniziert. So hatte ich mir das ja auch vorgestellt. War sehr gut. In der Nähe des Corte Inglés Serrano haben wir noch was getrunken und danach sind wir zurück zum Plaza de Colón. Las Chicas haben sich hier verabschiedet. Ich wollte unbedingt noch etwas Touri-Programm erledigen und bin den Platz noch abgegangen, dann Paseo de la Castellana angeschaut, mich aber für den Paseo de Recoletos entschieden bis zum Fuente de La Cibeles und dem Ayuntamiento (Rathaus). Die Terrasse am Dach wurde mir ja sehr empfohlen, war allerdings cerrada. Dafür ein riesen Banner am Gebäude 'Refugees welcome' (Foto folgt). Die Banco de Espana (sorry, keine Sonderzeichen auf dieser Tastatur) war leider ein komplettes Gerüst. Noch einen Blick auf den Paseo del Prado geworfen und dann in die Metro (rot) Richtung Cuatro Caminos nach Hause. Waren heute eh wieder 10,71 km.