Fahrradmarkt Ăsterreich 2014
Immer mehr AnzugtrĂ€ge radeln mit dem Bike zur Arbeit. In der kreativen Branche sind Singlespeeds und Fixies hipp. Das Bike, so hat es den Anschein, ist Teil der sozialen Klassenzugehörigkeit geworden. Neben dem Preis sind Marke, Design und Optik wichtige Attribute beim Fahrradkauf. Was den Bereich E-Bikes betrifft, verkaufen die sich sprichtwörtlich nicht nur âwie die warmen Semmelnâ, sondern haben es geschafft das Image des âSeniorenfahrradsâ loszuwerden. Auslöser dafĂŒr war die Freeride- und Downhillszene die immer öfter zu Bikes mit E-Antrieb greift.Â
Laut dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL verkauft Konrad Irlbacher, Inhaber der Bikemanufaktur Corratec, im Jahr gut 80.000 RĂ€der. 15% davon sind bereits E-Bikes, die aber wiederum ca. 1/3tel vom Umsatz ausmachen.
Insgesamt wurden im Jahr 2014 in Ăsterreich 401.300 FahrrĂ€der verkauft. Der durchschnittliche Verkaufspreis 2014 lag bei 740 Euro, wobei im Fachhandel 990 Euro und im Sporthandel 490 Euro pro Rad ausgegeben wurde.Â
Die wichtigsten Fakten und Zahlen zum Fahrradmarkt in Ăsterreich 2014
Marktvolumen
2013: 382.000 FahrrĂ€derÂ
2014: 401.300 FahrrĂ€derÂ
Verkaufszahlen von FahrrĂ€dern nach TypenÂ
Mountainbike: 148.900 StĂŒck (37,1%)Â
Offroad: 50.900 StĂŒck (12,6%)Â
Trekking: 61.800 StĂŒck (15,4%)Â
City: 22.800 StĂŒck (5,7%)Â
Racing: 16.900 StĂŒck (4,2%)Â
Kinder: 46.100 StĂŒck (11,5%)Â
Pedelecs (E-Bike): 50.000 StĂŒck (12,5%)Â
Sonstige: 3.900 StĂŒck (1%)Â
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Durchschnittlicher Verkaufspreis pro BikeÂ
Allgemeiner Durchschnitt 740 EuroÂ
Fachhandel 990 EuroÂ
Sporthandel 490 EuroÂ
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Fahrradbesitz in ĂsterreichÂ
Laut SchĂ€tzungen besitzen 725 von 1.000 Ăsterreicher ein Fahrrad. Die höchste Dichte hat Vorarlberg mit 810 Bikes pro 1.000 Einwohnern, die niederste Dichte gibt es in Wien mit 620 Bikes pro 1.000 Einwohnern.Â
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Trends fĂŒr 2015Â
(1) Das Fahrrad wird Teil des persönlichen Ausdrucks. Als Lifestyleprodukt im urbanen Bereich immer mehr gefragtÂ
(2) E-Bikes konnten ihr âSeniorenimageâ abschĂŒttelnÂ
(3) Die Leute schenken Kinder wieder mehr FahrrĂ€derÂ
(4) Tourismus nimmt sich immer stĂ€rker dieser Gruppe an Â
Quelle: wko, vssö; Pic: Bikepark Planai









