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Super Bowl 2015- Touchdown Seattle Seahawks!
#23 Der Super Bowl
Es ist zwar mittlerweile schon etwas her, aber am ersten Februar war Super Bowl Sunday! DAS Sportevent des Jahres in Amerika. Alle RASTEN AUS!! Amerika steht auf dem Kopf... Und vor allem meine Region, denn die Seattle Seahawks standen zum zweiten Mal in Folge im âfootball Finaleâ. Wir sind gegen die New England Patriots angetreten. Das ganze findet unabhĂ€ngig von den Teams die sich gegenĂŒber stehen in einem Stadion in einer Stadt statt, die die nötigen Voraussetzungen fĂŒr das Hosten des Superbowls hat. Dieses Jahr war das das Stadion der UniversitĂ€t in Phoenix, Arizona.Â
An meiner Uni war alles auf grĂŒn-blau getrimmt- die Farben der Seahawks. Und ich habe mir auch das obligatorische Fan T-Shirt bestellt.Â
An diesem besonderen Tag gibt es einige wichtige Entscheidungen zu treffen: 1) Wo guckt man. 2) Mit wem. 3) Und wie viele Chicken Wings kann man verdrĂŒcken.Â
Im Punkto 3) bin ich nicht so der Superstar, dafĂŒr haben mir meine amerikanischen Freunde einfach zu viel Erfahrung voraus.Â
Ich habe das Spiel im Kinosaal meines Wohnheims geguckt und zwar zusammen mit den Bewohnern inklusive meiner Clique. Wir hatten super Stimmung- zumindest wÀhrend des Spiels. Danach eher nicht so- denn die Seattle Seahawks haben leider verloren, Endstand 24:28.
Völlig unabhĂ€ngig von unserer Niederlage hatte ich aber trotzdem super viel SpaĂ- das ganze Superbowl Spektakel live in Amerika zu erleben hat schon was ;-) Es gibt ganz entscheidende Unterschiede zwischen normalen TV-Tagen und dem Super Bowl. Man nehme das Thema: WERBUNG.
FĂŒr den Super Bowl werden ausschlieĂlich NEUE TV Spots kreiert und jeder ist ganz gespannt darauf. Einziges Problem: man möchte nichts verpassen, weder das eigentliche Spiel, noch die ach so coolen & brandneuen Werbeclips (30 Sekunden haben dieses Jahr 4.5 Millionen Dollar gekostet). Wann geht man also zur âPippipauseâ (das Wort habe ich den Amis mehr aus Scherz beigebracht und jetzt schreien sie es immer durch die Gegend und ich kann nicht mehr vor Lachen...)Â
Ein weiteres Highlight: die Half Time Show. Dieses Jahr war der Hauptakt Katy Perry. Ăbrigens schauen weltweit 800 Millionen Menschen den Superbowl...Â
Das Spiel an sich war super spannend. Die Meinung teilen jetzt wahrscheinlich eher die Leute, die auch was von football verstehen. Ansonsten denkt man wohl eher, die rennen eh nur rum, schlagen sich die Köpfe ein, pausieren alle paar Sekunden und ab und an fliegt ein Ball durch die Luft, der noch nicht mal rund ist. Ehrlich gesagt ist das genau das, was ich mir dachte habe, als ich die ersten paar Spiele angeschaut habe. Aber im Endeffekt habe ich kein einziges Spiel der Cougars (dem Team meiner Uni) verpasst und war IMMER im Stadion. Sogar beim AuswÀrtsspiel in Seattle ;-) #Vorbildsfan
Und hier sind ein paar âFun Factsâ rund um den Super Bowl:
1) 50 Millionen Dollar geben die Amerikaner am Super-Bowl-Sunday fĂŒr all das aus, was man sich wĂ€hrend des Spiels so in den Mund stopfen kann: Wings, Burger, Hotdogs, Chips, Dips, Coca Cola Produkte, Bier... Darunter 4.000 Tonnen Popcorn, 14.000 Tonnen Chips und eine Milliarde Chicken Wings. Aber auch einen Rohkost Teller gabâs. Man glaubt es kaum...Â
2) Am Montag nach dem Super Bowl melden sich sechs Prozent mehr Amerikaner krank als sonst
3) 250 Millionen Dollar geben die Amerikaner fĂŒr Superbowl Fan Artikel aus. Ein hoch auf erfolgreiche Merchandising Strategien!
4) das gĂŒnstigste Ticket im Stadion kostete 2014 500 Dollar
Und das Ganze in AusfĂŒhrlich:
http://www.rp-online.de/sport/us-sport/verrueckte-fakten-zum-super-bowl-bid-1.2695595Â
Cheerleader at the WSU basketball game
Good Vibes HERE
This dream is coming true during spring break!!!!
America- why are you so different :-D ?!
My motto!
#21 Vancouver- das europÀische Amerika
Vancouver im Februar war der HAMMER! Ich bin ĂŒberâs Presidents Day Wochenende zusammen mit einem Freund aus meiner Wohnheims-Clique, Khalit, dorthin gefahren. Von Seattle aus sind es nur circa 3 Stunden Autofahrt. (Und oh je, ich fĂŒrchte, Manfred hat recht. Ich fange schon an wie die Amis AbstĂ€nde nicht in Kilometern/Meilen anzugeben, sondern in Stunden...) Die GrenzĂŒberquerung- kein Problem. Ich schĂ€tze mal es lag daran, dass ein Amerikaner dabei war. Und die passieren teilweise tĂ€glich an diesem GrenzĂŒbergang.
Jedenfalls ist Vancouver ein super cooler Mix aus Europa und Amerika. Ich weiĂ nicht recht, wie ichâs beschreiben soll, aber ich habe die AtmosphĂ€re total genossen. Die Stadt liegt direkt am Meer, hat eine schöne Skyline und im Hintergrund liegen die Coast mountains. Es prallen praktisch Berge und HochhĂ€user aufeinander. Das Wetter war super sonnig und ganz ehrlich, als wir von unserer Bleibe am Morgen in die Stadt reinfuhren, fĂŒhlte es sich irgendwie futuristisch an, zwischen all den glĂ€nzenden HochhĂ€usern, die plötzlich aus dem Nichts neben dem Wasser hochragten (das eigentliche Stadtzentrum liegt auf einer Halbinsel).Â
Dank des Autos von Khalit konnten wir selber durch die Stadt cruisen und ĂŒberall halten, wo es einen Parkplatz gab ;-) SpaĂ bei Seite- das hat sehr gut geklappt (bis auf die ParkgebĂŒhren, die kamen schon ganz nah an deutsche InnenstĂ€dte ran).
Unser erster Stopp war Granville Island, die man von der Innenstadt mit der FĂ€hre erreichen kann. Obwohl âFĂ€hreâ etwas hochgegriffen klingt. Es sind eher kleine Boote, die alle halbe Stunde ĂŒbersetzen. Die Tickets kann man nur beim Kontrolleur selber kaufen, alles wirkt etwas antik. Und die Insel selber hat ihren ganz eigenen Flair: viele KĂŒnstler haben sich hier niedergelassen, die Insel hat ihre eigene Brauerei wo fĂŒr eine âBierprobeâ gehalten haben und dann gibt es noch eine Art Markt mit allen möglichen Leckereien, gleich am Wasser. Von der Insel aus bekommt man auch einen richtig guten Blick auf die Innenstadt.
Nachdem wir zurĂŒck auf dem Festland waren ging es weiter Richtung Stanley Park: laut ReisefĂŒhrer âeiner der gröĂten stĂ€dtischen Parks in Nordamerikaâ. Es schien so, als vergnĂŒgten sich hier junge Eltern mit Kindern, Seite an Seite mit kanadischen Hippies, die auf den Wiesen die ein oder andere etwas zu lange Zigarette rauchen. Und dann gibt es natĂŒrlich noch den gewöhnlichen Touristenanteil. Im Stanley Park kann man âam Kaiâ flanieren, auf dem Spielplatz spielen (im Sommer öffnet sogar ein Schwimmbad) oder man geht im Waldgebiet im Herzen des Parks, wandern. Es scheint ein beliebtes Wochenendausflugsziel der Kanadier zu sein.
Und neben dem Park liegt dann auch gleich noch ein âStrandabschnittâ. Super cool was die Stadt alles zu bieten hat!
Was ich auf jeden Fall in Vancouver sehen wollte, war das Olympische Feuer und hier ist es also:
Aber das wahrscheinlich gröĂte Highlight fĂŒr viele Touristen ist âGastonâ. Der Distrikt, in dem die berĂŒchtigte âSteam clockâ steht- eine Uhr, die nur mit Wasserdampf angetrieben wird. Es ist (fast) unmöglich, ein Foto von der Uhr zu bekommen, in dem sie nicht von Menschen umringt ist. Sie ist einfach der ultimative Touristenmagnet!
Unser letzter Stopp an diesem Tag war Yale town. Ein netter kanadischer Kellner hatte uns einige Tipps gegeben und dieses Viertel bei Nacht empfohlen. Hier seien dann auch viele Studenten unterwegs. Aber irgendwie hat es uns dort nicht so ganz gefallen. Khalit hat das Viertel als âshadyâ betitelt, irgendwie haben wir uns nicht richtig wohl gefĂŒhlt. Also haben wir schnell zu Abend gegessen und sind dann geflĂŒchtet :-D So siehtâs dort aus:
Am Montag hatten wir dann noch den Vormittag, um weiter auf Erkundungstour zu gehen und waren daraufhin im Queen Elizabeth Park und in dem botanischen Garten der Tropen. Von diesem Park aus, kann man âauf die Stadt drauf schauenâ:
Dieses Wochenende ist definitiv eines meiner Lieblingswochenenden, die ich bis jetzt in Nordamerika verbracht habe. Vancouver ist eine tolle Stadt, ich wĂ€re gerne noch lĂ€nger geblieben, aber die Uni rief und so mussten wir Montag Mittag zurĂŒck nach Pullman fahren (7 Stunden...). With special thanks to Khalit, for putting up with my driven and passionate touristy personality ;-) I will never forget that moment you jumped out of the car in the middle of crossing the boarder to take that photo of me at the sign, that I wanted so much. I swear to you, that photo is going down in history, haha (definitely worth it). Your crazy German
New York City Life
#20 Seattle von oben
Im Februar gibt es in Amerika einen Feiertag: Presidentâs Day Holiday!Â
FĂŒr die meisten, amerikanischen Studenten heiĂt das: ein verlĂ€ngertes Wochenende und ab gehtâs nach Hause. FĂŒr die meisten meiner Freunde ist zu Hause die Seattle Gegend. Die 5 Stunden Autofahrt nach lohnen sich dann wenigstens.
An dem Wochenende bin ich mit einem Freund von der Uni, Khalit, nach Vancouver, Kanada gefahren. Vorher haben wir jedoch einen kleinen Abstecher nach Seattle gemacht. Der Vater von Richard, ein anderer Freund von mir aus meinem Wohnheim, arbeitet im Columbia Tower, das höchste GebĂ€ude in Seattle, und konnte uns mitnehmen. Von dort hatten wir einen SUPER guten Ausblick ĂŒber die ganze Stadt:Â
Oben seht ihr die berĂŒhmt-berĂŒchtigte space needle inmitten der Stadt!
Unsere visitor Gruppe von links nach rechts: Richard, Skye, Ich, Khalit
Das Seahawks Stadion in Seattle:
Ich habe die Linda Street gefunden! In Pullman :-)
How I sometimes feel in the middle of patriotic America