Ihr Wort hat Gewicht, wie Joints die sie baut 🚬
@misunderstood0000
Sie war so schön, das ich mich kaum wage sie zu beschreiben, denn egal was ich sage, ich würde sie beleidigen, weil es untertrieben ist. Sie war eine der Personen, bei der Worte nicht reichten. Sie lief täglich den gleichen weg, sie schaute immer auf den Boden, sie sah jeden Tag die selben Steine. Da war einer der kaputt war, dem sie auswich um ihn nicht weiter zu zerstören. Sie ging um ihn herum, warf ihren Schatten auf ihn, ihm wurde kalt. Sie wusste es nicht, sie wusste nicht das einem Stein kalt werden kann, also tat sie es jeden Tag, sie wollte ihn doch nur schützen. Irgendwann ging sie einen anderen Weg, sie schaute weiterhin auf den Boden, wenn sie ging, sie sah so viele kaputte Steine, doch sie weichte keinen mehr aus. Sie fing an über sie hinüber zu gehen, sie zerstörte sie, sie wusste was sie tat. Der Stein, der bin ich, die anderen Steine bin ich ebenfalls, ich habe dich die ganze Zeit begleitet, du hast mich die ganze Zeit betrachtet und doch, hast du mir so unendlich weh getan. Ich war immer für dich da, du hast mich jeden Tag gesehen, du wusstest das ich kaputt bin und du wusstest, das wenn du gehst, dass es mich zerstört. Schau nicht mehr auf den Boden, schau mich nicht mehr an, du bist so unbeschreiblich, du brauchst mich nicht, du hast mich nie gebraucht und wirst mich auch nie brauchen. Ich war nur eine Person die dich eine Zeit begleitet hat, damit du dahin kommst, wo du hin willst. Vielleicht ist ja all das richtig, vielleicht gehört es sich so, doch egal was du tust, merk dir das wir uns wieder sehen. Nicht heute, nicht morgen, doch glaub mir, spätestens wenn wir nicht mehr leben werden wir uns sehen und ich weiß nicht, ob du es ertragen könntest, wenn dir bewusst wird, was du mit mir getan hast. Ich weiß nicht was ich sagen würde, ob ich etwas sagen würde, ob ich dir einen Blick würdigen würde, doch wenn ich es tue, dann nur damit du alles siehst und nicht nur einen Teil. Du sollst alles sehen, all das, was du getan hast. Ich kämpfte für dich, jeden Tag, doch war es nicht genug. Du bist gegangen, ich kämpfte weiter für dich, ich war dir treu, vielleicht war ich sogar die treuste Seele, die du jemals kennengelernt hast, doch du bist einfach gegangen und hast mich in diesem Kampf um dich, alleine gelassen. Der Kampf ist noch nicht vorbei, noch heute kämpfe ich, kämpfe um dich, für dich, schenke dir meine Gedanken, denke an das was zwischen uns war zurück, weil ich glaube das es mir gut tut, doch verdammt, ich weiß das es das nicht tut und trotzdem tue ich es. Ich denke viel zu viel über dich nach, weil du mir so unglaublich wichtig warst. Mir kommen die Tränen, wenn ich darüber nachdenke, wie gering mein Wert für dich war, denn du bist gegangen, einfach gegangen und du hast ein riesen Loch hinterlassen, das man nicht mehr füllen kann. Du hast die Teile stück für stück herausgerissen. Ich weiß nicht ob du das wolltest oder nicht, ich weiß nicht wie es dir dabei geht, ich weiß nicht ob ich dir jemals etwas bedeutet habe und es macht mich verrückt, dies nicht zu wissen. Ich denke noch immer so viel darüber nach, doch vielleicht ist es besser wenn ich die Antworten auf diese Fragen nicht kenne, denn ich glaube, egal wie die Antwort ist, sie würde mich zerstören. Ich glaube, du würdest mich zerstören, du würdest die Mauer zum fallen bringen, sie würde langsam fallen, sehr langsam. War es jemals ein Kampf für dich? Hast du jemals versucht mir zu helfen? Wolltest du das es mir besser geht? Bitte, sag es mir, ich muss es wissen, ich muss wissen ob all das umsonst war, oder nicht. Ich verzweifel wenn ich darüber nachdenke, ich kann mir nicht vorstellen das du das nicht ernst gemeint hast, ich kann es nicht verstehst du? es geht nicht. Oft schweife ich ab, wenn ich schreibe. Oft ergibt das was ich sage keinen Sinn, auch wenn es in meinem Kopf Sinn ergibt. Ich sah in dir etwas, was ich in niemanden anderes sah. Ich wollte dir einen Platz geben, der nicht vorgewärmt war, an dem noch niemand war, doch du lehntest ab. Du wolltest mir nicht so nahe sein, du wolltest mich nicht, ich war dir nicht gut genug dafür, ich war nur jemand, der immer hinter dir stand, als du es am meisten gebraucht hast. Ich hätte dir meinen letzten Schluck Wasser gegeben, wenn du ihn benötigt hättest. Ich hätte alles für dich getan und das ist das, was du so sehr ausgenutzt hast. Ich war für dich nur ein Spiel, das du eine Zeit gespielt hast und es dann in die Ecke gestellt hast, weil es langweilig wurde, mehr nicht. Ich war nichts für dich, obwohl du alles für mich warst. Du konntest dich auf mich verlassen, egal was war. Hättest du in der Nacht angerufen, mir gesagt das du im Krankenhaus liegst, weil du Fieber oder sonst etwas hast, hätte ich den nächsten Zug genommen und wäre zu dir gefahren. Ich hätte dir dein Lieblingsessen mitgebracht, weil ich gehofft hätte, das du lächelst, um all den Schmerz ein wenig zu vergessen. Ich hätte alles für dich getan, doch das war dir nicht genug, ich war dir nicht genug und das habe ich zuspät realisiert. Ich weiß, das ich oft nicht leicht war, das auch ich Ecken und Kannten habe, doch ich weiß auch, das ich es wert war zu kämpfen. Ich habe so viel für dich getan, ich habe es verdient, dass du mich gut behandelst, doch du hast es nie getan. Ich war immer nur der Abschaum für dich und wahrscheinlich werde ich es immer bleiben. Mir fehlen die Worte, obwohl man es in diesem Text nicht sieht, ich könnte ein Buch schreiben, doch mir fehlen die Worte um zu beschreiben was ich fühle. Ich fühle irgendwie so einen enormen Hass, doch gleichzeitig so krasse Sehnsucht nach dir. Was ist los mit mir? Ich wollte dich so sehr, so unglaublich sehr, ich war verrückt nach dir, doch du nicht nach mir. Ich habe mir immer so jemanden wie dich gewünscht gehabt, doch als du gingst, da starb so viel in mir, du hast keinen Funken Hoffnung hinterlassen. Ich bin nur noch eine leere Hülle, die tut was man ihr sagt, verstehst du? Ich bin nicht mehr der, der ich einmal war, ich bin nicht mehr der, den du gekannt hast, mich gibt es nicht mehr, ich bin schon lange gestorben. So lange ist es her, das ich niemals sagen würde, dass ich gelebt habe. Ich habe keine Quelle mehr, von der ich meine Kraft beziehen kann. Sie ist weg, sie war nicht lange da, doch sie gab mir so viel Kraft, dass ich eine kleine Ewigkeit damit auskam. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so schnell wieder geht, woher sollte ich dies auch wissen? Das schlimmste ist, das ich mir einrede, das es wegen mir ist, dass ich wieder einmal Fehler gemacht habe. Und dann fange ich an zu bereuen, zu bereuen was ich gar nicht tat. Ich bereue Dinge, von denen ich gar nichts weiß, sie mir aber vorstelle. Ich weiß, es ergibt keinen Sinn, mein Kopf ergibt oft auch keinen Sinn, denn aus dem kommen all diese Worte. Ich habe das Gefühl, das das Kapitel mit dir, noch nicht vorbei ist, doch wenn ich die nächste Seite aufschlage, fängt das nächste Kapitel an. Ich will das neue anfangen, doch das alte nicht beenden. Was tue ich? Beende ich es und nehme dich mit ins nächste, obwohl das so nicht vorgesehen ist oder beende ich es nicht und versinke drin.