Doch nicht so ok, wie gedacht.
Ich
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@molamoswelt
Doch nicht so ok, wie gedacht.
Ich
Wo? Ich weiss es nicht, nicht mehr.
Immer Da
Sie ist immer da. Bei ihm, im Bad, im Bett, auf ihm. Eineinhalb Jahre sind vergangen und trotzdem denke ich jeden Tag an sie. Sie. Die vorherige. Die Eine, die ihn küsste, liebte, vier Jahre mit ihm verbrachte, die ihm so vieles schenkte. Die Eine. Und jetzt bin ich dran, schon bald ein Jahr, doch alles erinnert mich an sie. Bin ich gut genug? Kleines Mädchen. Ohne Etwas. Lauter Selbstzweifel und Hass auf sich und die ganze Welt. Er berührt mich mit den Händen, mit denen er sie berührte. Macht Dinge, die er mit ihr machte. Sie geht nicht weg, ein ewiger Kampf. Und jetzt lieg ich da, denke daran wie fest ich ihn liebe. Wie fest ich ihn hasse. Wieviel er mir gegeben hat und wieviel er mir genommen hat. Sie ist immer da. Augen zu. Einschlafen mit ihm und ihr.
Abschalten
Zwischen Ihm und Mir
Zwischen ihm und mir ist manchmal mehr und manchmal weniger. Ich weiss, dass es ohne ihn nicht geht. Und ich weiss, dass ich mich mit ihm immer weiter in mich zurück ziehe.
Ich habe ihn und habe ihn doch nicht. Ich habe angst vor Taten, Handlungen, die ich sonst einfach tun würde. Aber aus Angst vor der berechenbaren Wahrheit tue ich es nicht mehr.
Ich lasse alles Geschehen. Ignoriere meinen eigenen Willen und blicke mit Angst auf die Zukunft. Ich lasse mich verstecken, versuche den anderen aus dem Weg zu gehen, damit er zufrieden ist. Und was ist mit mir? Warum tue ich nicht das was ich tun will? Warum lasse ich mich verstecken? Warum bringe ich nicht mehr den Mut auf mich zu wehren?
«Weil ich davor angst habe ihn zu verlieren». Ich sage es laut. Jetzt. «Weil ich nicht will, dass die zwei Jahre des Hoffen, Warten und Leidens für nichts waren». Darum warte ich weiter.
Was machen Jahre aus.
Darum warte ich auf den Moment, wo er mich aus mich selbst herauszieht.
Wo er mich anerkennt. Irgendwann. Vielleicht.
Könnte sein. Könnte auch nicht sein.
Alles ist da, ausser das Vertrauen.
Die Angst
Lustlos
Ich sass in einem Auto, beobachtete den Sternenhimmel und liess mich in meine innere Leere fallen.
Meine Mundwinkel nach unten blickend, die Augen gläsern. «Was ist nur los?», fragte ich die Fensterscheibe. Neben mir sass K. Sie wusste keine Antwort.
Hilfe. Aber wer kann mir schon helfen? Ausser mir selber kann das niemand.
Und ich will mir nicht helfen. Noch nicht.
Die Vergangenheit hat die quälende Angewohnheit sich zu wiederholen.
Castle
Nie.
Hier
Gedanken, nur Gedanken. Überall.
Wieso nicht abschalten?
«Du hast lange nichts mehr in deinen Blog geschrieben», bemerkte er. Er sah mich schief an und grinste.
«Es läuft also alles gut?».
Ich blickte auf den Boden, lächelte und nickte.
«Ja, eigentlich schon».
Eigentlich schon. Gerne würde ich diese zwei Wörter streichen. Weg. Delete. Ausgelöscht. Doch mein mangelndes Selbstvertrauen, die Angst zu verlieren und das mulmige Gefühl nicht wirklich gewinnen zu können bleibt da. Momente in denen ich in die Leere starre, nichts fühle und mich frage was ich tue. Was ich getan habe. Was ich tun werde.
Verstehen tu ich mich selber nicht, denn ich habe alles was ich wollte. Gekämpft habe ich, gelitten und bin belohnt worden. Doch tatsächlich reicht es mir nicht.
Wieso nicht?
Wieso nicht?
Weil ich den Kampf, den ich dachte gewonnen zu haben immernoch weiterführe?
Gegen die Angst.
Fluten
Und dann lasse ich mich fallen.
Ich lasse mich direkt in die Fluten meiner bösesten Träume fallen. Will nach Luft schnappen, doch sie bleibt weg. Versuche verzweifelt mich an die Oberfläche zu kämpfen, an die Freiheit. Ich sehe sie davongleiten, sehe wie wunderschön sie ist. Doch im Wirbel der Flut, drehe ich mich, alles verschwimmt. Alles gerät aus den Fugen. Alles. Alles. Alles.
Oder bin nicht ich diejengie, die sich mitreissen lässt, sich um sich selber dreht? Mich aus der Freiheit reisst um an das Vorhersehbare gekettet zu werden.
Ist das das Leben?
Ängste. Falsche Träume, denen ich Glauben schenke.
Und dann lasse ich mich fallen.
In der Hoffnung auf Freiheit.
Am liebsten würde ich vor deiner Haustüre stehen, mich in den Arm nehmen lassen und vergessen was gerade passiert ist.
Die wahre Liebe muss nicht immer der erste Freund sein oder der, den man als erstes küsst. Es muss auch nicht der Mensch sein, mit dem man sein erstes Mal hat. Die erste große, wahre Liebe, ist der Mensch der einem zeigt dass alle anderen im Vergleich davor nichts war. Man fühlt sich zu Hause &...
Schöner Text. Gefunden vor einiger Zeit.
Das Wort "wahr" sollte gestrichen werden.
Der Timer läuft.
Ich habe ein schlechtes Gewissen, obwohl ich keines haben sollte. Schliesslich bin ich niemandem verpflichtet.
ratlos