MEINE ERSTE ZEIT AM ANDEREN ENDE DER WELT
Mittlerweile bin ich schon seit 70 Tagen hier. Also würde ich gerne meine ersten Eindrücke und wie ich meine ersten 2 Monate hier so verbracht habe aufschreiben.
Also erstmal wenn ich Kiwis (=Neuseeländer) kurz und verallgemeinert beschreiben müsste würde ich sagen sie haben die Höflichkeit und Freundlichkeit der Britten und gleichzeitig aber auch die Gelassenheit und „Gechilltheit“ eines Isalnders. Es ist ganz normal sich auf der Straße anzulächeln und auch mal mit Jemanden total fremden nett zu sprechen. Es ist auch gut zu wissen, dass dir jeder sofort und egal was für ein Problem du hast helfen würde. Mir gefällt diese Einstellung total!
Meine ersten paar Wochen hier, waren ziemlich hart und langweilig.. denn es ist nicht so einfach „seine“ Leute kennen zu lernen. Damit meine ich Menschen mit denen man sich richtig versteht. Und es ist noch viel schwieriger, wenn jeder in der Schule gleich angezogen ist und man somit die Menschen nicht wirklich unterscheiden bzw. einteilen kann. Ich hoffe man kann verstehen was ich meine haha :) Jedenfalls war ich dann die ersten paar Wochen eher auf mich selbst gestellt und auch die Gastfamilie hat nicht wirklich Ausflüge mit mir gemacht. Unter der Woche bin ich natürlich zur Schule gegangen und habe probiert „meine“ Leute zu finden, aber danach habe ich nicht wirklich Spannendes gemacht. Habe ferngesehen, gebacken und mit meinem Handy gespielt. An den Wochenenden bin ich manchmal alleine in die Stadt gegangen. Dank der Offenheit der Menschen hier habe ich dabei auch ein paar nette Leute getroffen. Mehr gab es da aber nicht wirklich Deswegen bin ich dann auch etwas verzweifelt. Es hat sich nämlich so angefühlt als würde ich niemals einen Freundeskreis finden und als würde ich das Geld und meine Zeit hier nur mit fernsehen vergeuden.
Wie von meinen Eltern und Freunden vorhergesehen hat sich das dann zum Glück doch noch geändert. Ca. nach einem Monat habe ich dann schon um einiges mehr Leute gekannt und auch ein paar mit denen ich mich richtig gut verstehe. Die letzten paar Wochen waren also um einiges mehr Spaß. Unter der Woche mache ich zwar meistens nicht viel mehr aber am Wochenende treffe ich mich jeden Tag mit Leuten und wir gehen zum Strand oder in die Stadt oder essen oder sonst etwas.
Also es gibt zwar trotzdem manchmal “Probleme” mit der Gastfamilie, Sehnsucht oder anderem, aber ich genieße meine Zeit hier total und bin sehr froh und dankbar das zu machen!









