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Warum kommen, wenn ich bei Netflix ‘Rebell’ eingebe, als einer der ersten Vorschläge Kaya Yana, Teddy Show und fucking Felix Lobrecht? .. Also wenn das die Rebellen unserer Zeit sind dann aber gute Nacht.
Ich glaub der größte abturn ist für mich, wenn ich mit jemandem auf einer Party vibe und er dann auf mich zu kommt - woraufhin das erste was er mich Fragt nachdem wir uns vorgestellt haben ist: „weißt du woher ich noch Koks klarbekommen könnte?“
GIBTS SONST NICHTS WORÜBER WIR REDEN KÖNNEN, GOD DAMN?!
„Ein großer Teil der Intelligenz ist heute einem Prozess unterworfen, der ihre Lage dem der abhängigen Arbeiter ähnlich macht. (...) Werden die Arbeiter vor allem durch die völlige materielle Abhängigkeit, den Zwang sich ständig zu den Bedingungen des Arbeitsmarktes verkaufen zu müssen, bei der Stange gehalten, so ist die den Mittelklassen entstammende Intelligenz im höheren Maße durch Verinnerlichung der bürgerlichen Normen an das kapitalistische System gekettet.“
- Kommune 2 / Versuch der Revolutionierung des bürgerlichen Individuums
Hitchhiking in Sweden is fkn impossible.
I was doing fine without you, until I saw your face, now I can’t erase, Want you so bad I can taste it but your nowhere to be found and I’ll take a drug to replace it, or put me in the ground
first ever oil painting
Erfüllt von Musik, Menschen und Gelächter laufe ich nach Hause. Die Bahn ist voll, und jeder sieht in sich hinein. Ich steige aus, ein Windstoß zerzaust mir die Haare und lässt mein Hemd flattern. Der Sturm pfeift durch die Straßen, und bläst auch die letzten Blätter von den Bäumen. Der Herbst ist fort. Seine Farben sind verblasst und was bleibt ist ein kaltes Grau. Die warmen Lichter der Weihnacht sollen es vertreiben. Das ist es doch was wir immer tun, uns ablenken. Ein frohes Fest! Das ist der Winter wahrlich nicht, er ist finster, eisig und karg, dazu unerträglich lang. Ich überlege kurz nicht nach Hause zu gehen, während meine Schritte weiterhin unaufhörlich in die gewöhnte Richtung lenken. Ablenken hilft nicht, denn am Ende lande ich wieder dort. Der Winter mein stetiger Begleiter, mein kalter dunkler Schatten. Ich erreiche die silberne Tür. Mitten im täglichen Gewimmel ganz unscheinbar, jetzt wo die Straßen leer sind, meine Zuflucht. Nur noch ein paar Menschen die eilig an den Schaufenstern vorbei gehen. Ich drehen den Schlüssel im Schloss, lehne mich gegen die schwere Tür und trete ein. Die Tür fällt hinter mir zu, das Geräusch hallt in der Stille des Treppenhauses wieder. Der Hall verklingt und es ist so still, als wäre gar keine Stadt da draußen. Ich merke kaum wie ich die steinernen Stufen hochgehe und nun vor meiner Tür stehe. Es ist der oberste Stock und die einzige Wohnung in diesem Haus. Ich trete ein, niemand sonst ist da, dass Licht der Straßenlaternen fällt von draußen durch ihre Fenster in den Flur. Mein Zimmer ist der eingangs Tür am nächsten und sie öffnet sich mit einem leisem knarren als ich die Klinke runter drücke. Da ist er, mein Zufluchtsort. Fast leer ist er, bis auf eine Matratze und einen Tisch, den ich vor einigen Tagen aus meinem alten Zuhause hier hergebracht habe.