48 Stunden ist er Klassenerhalt nun alt. Mit einem blauen Auge davon gekommen, dem Abstieg gerade noch von der Schippe gesprungen.
Die vergangene Saison mit einer Berg- und Talfahrt zu vergleichen, wäre nett ausgedrückt. Und obwohl so viel passiert ist, fehlen einem am Ende ein bisschen die Worte. Weil man nicht ausdrücken kann, wie anstrengend es war, Wochenende für Wochenende nicht zu wissen, ob der HSV so spielt wie er kann oder so, als ob er es in den letzten Jahren verlernt hätte. Weil nicht klar war, ob es für die Bundesliga reicht. Weil niemand in die zweite Liga will, weil der Spott und die Häme irgendwann nicht mehr lustig waren und weil das Zittern an die Nerven ging.
Nichtsdestotrotz steht man nun hier und kann sagen Niemals zweite Liga, niemals, niemals.
Und obwohl am Ende die Erleichterung weit größter als die Freude war, wird einem nach so einer Saison wieder bewusst, warum man da ist, wo man ist. Warum man sich das jedes Wochenende antut. Warum man seine Laune von einem Verein, 34 Spieltagen und einer Tabelle abhängig macht.
Weil immer nur der HSV ist. Immer. Ob man gewinnt oder verliert, lacht oder wütend ist, sieht, wie das bei anderen Vereinen laufen kann - es ist und bleibt der HSV. Und das ist es wert. Der HSV ist es wert. Egal ob Bundesliga oder nicht. Manche Dinge sind eben nur für immer.








