Erstaunlich, wie das faustgroße Herz, Gefühle ertragen kann, die das Gewicht eines ganzen Berges haben.
Deno Licina
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Erstaunlich, wie das faustgroße Herz, Gefühle ertragen kann, die das Gewicht eines ganzen Berges haben.
Deno Licina
“Wenn du nicht an dich selber glaubst, dann glaube an mich, denn ich glaube an dich.”
— Deine Worte (via behindtheirhazeleyes)
“Unruhig bäumen sich die Wände vor mir auf Als hätte sich das Leben schlussendlich doch getraut Es gewagt den engen Räumen zu entkommen Zu entfliehen aus den dunklen Schatten der Erwartungen Und all den Zeiten die bisher zerronnen Tosend erheben sich die Gedanken hinter meinen Worten Erpicht mich zu dem zu machen, zu dem sie mich haben auserkoren Kraftvoll schwingen sich meine Blicke der Unendlichkeit entgegen, nach dem Rauch und den Blitzen strebend”
—
Azra
“Das Leben bietet dir viele Wege an, du darfst entscheiden welchen du nimmst… aber du lässt dich von deiner Umwelt lenken…”
— Gedichte 3 - 2 - 1
Tränenduft
Und der Regen, jeder Tropfen dieser Tränen verschwindet im luftleeren Raum und hinterlässt nur diesen leichten Geruch. Man spürt ihn kaum. Diesen kleine Hauch nasser Erde, diese Spur von nasser Luft und weit in der Ferne rieche ich noch immer deinen Duft.
Sie sagen
“dir stehen alle Türen offen.”
Du gehst hin
und versuchst,
sie zu öffnen,
doch stellst du fest,
sie sind alle verschlossen.
Grade noch voll Hoffnung,
schwörst du nun,
nie mehr zu hoffen.
Gedicht #152
Texte aus dem Land der verlorenen Gedanken. Immer auf www.julius-spaete.de.
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Gedicht #159
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Gedicht #161
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Unter Tage © C.H. / Notizbuchsucht
"Sei lieber wegen deiner Ehrlichkeit gehasst, als wegen deiner Heuchlerei geliebt."
"Wohin verschwinden Träume wenn wir aufwachen?"
"Erkenne was dir wichtig ist, dann wirst du sehen, wieviele Dinge im Leben eigentlich keine Bedeutung haben."
-Janine Ackermann
"Wir sind vom Leben gezeichnet, in den buntesten Farben und wir tragen sie mit Stolz, uns're Wunden und Narben."
-SDP
"Wer mit sich selbst nicht alleine sein kann, ist auch zu zweit einsam."
-VS
Ich hab den friedlichsten Ort der Welt gefunden.
Hier hört sogar manchmal der Krieg in meinem Kopf auf.
Alles ist so verdammt weit weg.
Unten die Stadt,
oben die Sterne
und um mich herum
die Bäume,
unter mir das Gras.
Hier hör ich nichts, außer die Geräusche
der fahrenden Autos,
der Kirchenglocken,
der rufenden Menschen auf dem Sportplatz,
die Kuhglocken,
die Flugzeuge,
aber alles ist weit weg.
Das Geräusch, das mir hier am nächsten ist,
ist der Wind, der durch die Blätter auf dem Kopf des Baumes neben mir weht,
der sie zum rascheln bringt.
Hier ist der Pause-Knopf.
Hier gibt es keine Zeit,
es ist zeitlos,
es gibt nur das Jetzt
und das ist undefinierbar.
Ich denke an die Vergangenheit
und lächle,
weil alles gut ist, wie es ist.
Hier ist nichts,
außer ich.
Hier kann ich sein.
Hier kann ich ich sein.
Ich schaue von hier in die Sterne.
Ich sehe die Milchstraße und den großen Wagen.
Ich verstehe das alles nicht,
aber das ist okay hier.
Hier spielt nichts eine Rolle.
Hier kann ich durchatmen.
Wenn ich diesen Ort verlasse,
merke ich mit jedem Schritt,
wie die Luft stickiger wird.
Aber es ist der gleiche Weg,
den ich hergekommen bin
und wenn ich erstmal hier bin,
ist die Luft rein.
Ich verlasse diesen Ort
nur
um wieder zurückzukommen.
Ich renne hier her,
mit Schweißperlen auf der Stirn.
Weg von allem.
Hier kann ich wieder atmen.
Der Ort ist schön.
Hier seh ich die Lichter der Orte unter mir,
hier seh ich die Bäume und Wiesen,
hier seh ich den Himmel,
die Sterne,
den Mond,
die Sonne.
Dieser Ort ist schön,
wenn die Sonne aufgeht,
aber auch,
wenn sie untergeht.
Hier ist es schön,
egal,
ob es Tag ist
oder Nacht,
Morgen
oder Abend,
ob die Sonne scheint
oder die Wolken den Himmel bedecken,
ob es regnet
oder schneit,
ob es neblig ist,
ob es kalt ist
oder warm,
Sommer
oder Winter,
Frühling
oder Herbst.
Hier kann ich einfach sein.
Und nichts kommt an mich ran.
Hier bin ich kein URL,
kein Code,
kein Username,
keine Nummer,
keine Zahl,
kein Name,
kein graues Benutzersymbol.
Hier benutz ich nichts.
Hier benutzt mich nichts.
Hier bin ich nur ich.
Hier verlässt kein Wort meine Lippen,
hier zerstört nichts die Ruhe.
Hier mach ich mein Handy nicht an,
weil das einzige Licht
dieser Ort ist.
Hier ist Freiheit
und Sicherheit.
Hier ist Frieden.
Ich hab den friedlichsten Ort der Welt gefunden.
.
.
.
Das ist wundervoll geschrieben. Ich spüre diesen Ort. 🕉☯️🕊