Aus dem Thinktank der B+V zur Zeitenwende
Aus aktuellem Anlass hier die geniale Idee* wie sich die Vorteile von Winter- und Sommerzeit kombinieren liessen: Damit es morgens beim Aufstehen bereits hell ist, gelte die Winterzeit. Mittags um 13 Uhr wird eine Stunde vorgestellt, so dass man nach Feierabend die langen Abende geniessen kann. Um 02 Uhr nachts springt der Zeiger wieder eine Stunde zurück auf Winterzeit. Damit sind auch Langschläfer und Nachtschwärmer bedient, die Grünen wären zufrieden, dass man sie in ihrem Glauben an die Energieersparnis ernst nimmt, die Wirtschaft hätte Freude, dass die unproduktive Mittagspause gekürzt wird, die Menschen blieben dank kürzerer Essenszeit schlanker und das halbjährliche Jammern hätte ein Ende zugunsten einer erhöhten zeitlichen Flexibilität. Die Schweizer Uhrenindustrie könnte mit einer automatischen Uhrumstellung nach 30 Jahren Innovationsstillstand endlich wieder einmal ein neues nützliches Feature anbieten.
Diskutieren liesse sich zudem über ein Feintuning mit der Etablierung einer zusätzlichen Frühlings- und Herbstzeit.
Praktisch wäre es übrigens auch, wenn wir in der Schweiz das ganze Jahr hindurch über gleich viele - sagen wir mal 16 Tageslichtstunden, verfügen würden. Ganz einfach, nur eine Frage der Definition: Damit es draussen immer von 6 bis 22 Uhr hell ist, müsste nur die physikalische Länge der Stunden täglich ein klein wenig variiert werden: von Sonnenaufgang bis -untergang im Winter laufen die Uhren etwas schneller, entsprechend langsamer im Sommer etc. Kein Problem für jeden halbwegs hellen Programmierer…Zeit ist relativ
*Patent schon fast angemeldet








