Karl Nagels Beitrag “wie er mit 11 Jahren Hitler gesehen hat” ist zu viel für Facebook.
Karl Nagels unten verlinkter, sehr guter Beitrag ("In dem Beitrag erzählte ich darüber, wie ich mit 11 Jahren Hitler gesehen habe.") wurde auf Facebook gelöscht. Vermutlich, weil das Wort Hitler darin vorkommt? Ich kenne solche, im Beitrag erzählten Schilderungen auch von meinen Großeltern und auch mir erschienen Krieg und Kriegsgefangenschaft in Russland damals eher wie ein Abenteuer.
Ich poste den Beitrag hier, weil ich ihn gut und es total daneben finde, dass Facebook-Zensur so funktioniert. Miese, teils gegen Gesetze verstoßene Hetze stehen lassen, weil "verstößt nicht gegen unsere Community-Richtlinien" und interessante Beiträge löschen, weil die nach Faceboojk-Meinung "falschen" Schlagwörter oder Bilder auftauchen. Mit soviel Marktmacht kommt eben auch die Verpflichtung, verantwortlich mit den Inhalten umzugehen. Das macht Facebook nachwievor nicht und man kann nur hoffen, dass EU & Co. dem Marktmacht-Ge- oder Missbrauch auf die Finger schauen. Ansätze dazu sind ja immerhin zu erkennen.
"Soeben wurde seitens Facebook einer meiner Beträge auf KARL NAGEL – PUNKFOTO gelöscht und eine Sperrung dieser Seite angedroht. Schon wieder. Muß mich also einer angeschissen haben. In dem Beitrag erzählte ich darüber, wie ich mit 11 Jahren Hitler gesehen habe. Und was mir meine Oma und mein Vater so über die Nazis erzählten.Die Leser konnten das durchaus richtig einschätzen – die Facebook-Zensoren nicht! Dumm wie Brot. Oder eben Hosenscheißer, die bei einer »Hitler«-Nennung erstmal angstvoll zusammenzucken und alles LÖSCHEN! Ich schlage vor, den Führer am besten ganz aus Geschichtsbüchern und öffentlichen Äußerungen zu streichen.”
http://www.karlnagel.de/hitler-und-ich/#comment-53693

















