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Der Neon-Schriftzug über der unscheinbaren Kellertür in einer Seitenstraße von Schöneberg flackerte leicht. Marek stand einen Moment lang im Schatten der Häuserwand, den Kragen seiner Jacke hochgeschlagen. Sein Herz hämmerte so laut gegen seine Rippen, dass er glaubte, die Passanten müssten es hören. Er hatte Wochen gebraucht, um diesen Schritt zu wagen. Im Internet waren die Bilder von Männern in schwarzer Haut aus Leder und Latex erregend gewesen, eine ferne Fantasie. Aber hier, vor der Tür, fühlte es sich plötzlich gefährlich real an.
Er atmete tief durch, stieß die schwere Tür auf und stieg die Stufen hinab.
Im Inneren empfing ihn eine Mischung aus schwerem Parfum, dem herben Geruch von Bier und – ganz dominant – der Duft von gegerbtem Leder. Es war noch früh, die Bar war nur spärlich besucht. Marek setzte sich an das Ende der Theke, weit genug weg vom direkten Licht, und bestellte ein Bier. Seine Hände zitterten leicht, als er das kühle Glas hielt.
Am anderen Ende des Raumes saß ein Mann, an der Theke, der wie der Inbegriff dessen wirkte, was Marek bisher nur vom Bildschirm kannte. Er war groß, muskulös und strahlte eine ruhige, fast schon beängstigende Dominanz aus. Er trug eine Leder-Cargohose, die sich eng um seine muskulösen Oberschenkel spannte, ein passendes Lederhemd über seinen breiten Schultern, eine schwere Lederjacke und hochglanzpolierte Schaftstiefel. Sein Blick traf den von Marek - kühl, prüfend, wissend. Marek schaute schnell weg, nippte an seinem Bier, doch er spürte die Hitze, die in ihm aufstieg.
Nach einer Weile erhob sich der Lederkerl und ging in Richtung der Toiletten. Marek wartete einen Moment, dann trieb ihn eine Mischung aus Neugier und unkontrollierbarem Drang hinterher.
Als er den gefliesten Vorraum der Herrentoilette betrat, blieb ihm fast der Atem weg. Mitten im Raum, auf den Knien, befand sich eine Gestalt, die kaum noch menschlich wirkte. Es war ein Mann, komplett in schwarzes Gummi gehüllt, das im dämmrigen Licht glänzte. Gelbe Streifen verliefen an den Seiten seines Körpers, passend zu den gelben Gummistiefeln. Das Verstörendste war die Maske: Die Augen hinter gelblichen Glas, und vor dem Mund ein fest installierter, trichterartiger Aufsatz.
Marek starrte ihn an, unfähig sich zu bewegen. Er wollte eigentlich nur zu den Urinalen, doch die Präsenz des Gummisklaven blockierte seine Sinne.
„Schau nicht so erschrocken und verdutzt“, erklang plötzlich eine tiefe, raue Stimme hinter ihm.
Marek fuhr herum. Der Lederkerl stand direkt hinter ihm, so nah, dass Marek die Wärme seines Körpers und den intensiven Ledergeruch wahrnehmen konnte.
„Das ist mein Gummisklave“, sagte der Mann mit einem beiläufigen Stolz. „Er dient hier heute als Urinal. Ich lasse ihn natürlich auch anders benutzen – aber das kostet. Als Urinal darfst du ihn sofort nutzen. Kostenlos.“
Mareks Verstand schrie Nein und er war geil und schockiert zugleich, sein Körper reagierte sofort und er bekam einen Ständer. Die Absurdität der Situation, die totale Unterwerfung des Mannes in Gummi, und die dominante Präsenz des Masters ließen seinen Puls rasen. Wie in Trance trat er näher. Das leise Quietschen des Gummis, als der Sklave leicht die Position korrigierte, ließ einen Schauer über seinen Rücken laufen. Er tat, wie ihm befohlen wurde und pisste dem Gummisklaven direkt in den Trichtervorbau der Maske. Der Gummisklave gurgelte und schluckte brav alles hinunter.
Der Gummisklave verharrte reglos vor ihm, das matte Schwarz der Maske reflektierte das warme Licht des Raumes nur schwach. Mareks Finger glitten langsam über das kühle Material, vorsichtig zuerst, dann mit wachsender Neugier. Es fühlte sich fremd an — glatt, künstlich und doch die Wärme des Mannes darunter deutlich spürbar.
Er zog die Hand kurz zurück, fast erschrocken über die eigene Reaktion. Mit sechzig Jahren glaubte man doch, sich selbst zu kennen. Zu wissen, was einen berührte und was nicht. Aber hier stand er nun, gefangen zwischen Unsicherheit und einem unerwarteten Kribbeln, das sich langsam durch seinen Körper ausbreitete.
Marek schluckte trocken. Es war nicht nur das Material, auch das Geheimnis hinter der schwarzen Oberfläche. Etwas daran zog ihn unwiderstehlich an.
Er wollte den Gummisklaven spüren, das Gummi berühren. Er streckte die Hand aus. Seine Finger glitten über die glatte, kühle und doch durch die Körperwärme leicht erhitzte Oberfläche des Gummisklaven. Er spürte die Konturen eines Mannes, das Gummi unter seinen Fingern. Es war ein geiles Gefühl, das eine Welle der Erregung direkt in seinen Schwanz schickte, als er darüber nachdachte, dass unter dem glatten Latex ein Mensch stecken würde, der gezwungen wurde, seine Pisse zu schlucken.
Der Lederkerl beobachtete ihn genau, ein schmales, wissendes Lächeln auf den Lippen. „Scheint so, als ob du interessiert bist, und das geil findest? Du hast schnell ne Latte bekommen!“
Marek zog die Hand zurück, als hätte er sich verbrannt. Sein Atem ging stoßweise. „Ich… ich weiß nicht“, stammelte er. „Irgendwie erregend, aber das wäre nichts für mich. Ich bin eher selbst dominant.
Ich hatte noch nie Sex mit Männern, und habe noch nie einen Kerl in Gummi berührt oder live gesehen, bis jetzt kannte ich sowas nur aus dem Internet.“
Der Blick des Masters wurde dunkler. „Vorsicht! Manche kommen wegen Neugier her … und merken erst später, wonach sie wirklich suchen. Gibt auch Kerle, die das Gummi anziehen und nie wieder auftauchen.“
Das traf Marek härter, als es sollte. Plötzlich wurde ihm bewusst, wie aufgeregt er war, wie laut sein Herz schlug, und wie fremd ihm die Szene war.
„Scheiße …“ murmelte er und trat einen Schritt zurück.
„Pass auf mit deiner Neugier“, fuhr der Master ruhig fort. „Manche betreten solche Orte überzeugt davon, genau zu wissen, wer sie sind.“
Er trat einen halben Schritt näher.
„Und verschwinden mit deutlich mehr Fragen, oder für immer.“
Marek hielt seinem Blick noch einen Moment stand, dann wich er zurück.
„Vielleicht“, sagte er trocken. Zu dieser Sorte gehöre ich definitiv nicht. Ich würde mich niemals in so einen Anzug stecken lassen. Finde es aber geil sowas mal live zu sehen, und zu fühlen. Muss sich extrem geil anfühlen, in so einem Outfit zu stecken.
Ich würde mich aber niemals freiwillig so zur Verfügung stellen.“
Der Master musterte ihn von oben bis unten. „Dann solltest du aufpassen. Manche Phantasien bleiben nicht lange unterdrückt, wenn man erstmal Blut geleckt hat. Wenn ein Master einen Kerl erstmal unter Kontrolle hat macht dieser vieles….“.
Marek bekam sofort Gänsehaut. Ein Teil von ihm wollte bleiben, das Gummi nochmal fühlen, der andere einfach nur raus.
Er flüchtete fast schon zurück an die Theke, trank sein Bier in einem Zug aus und verließ die Bar. Draußen empfing ihn die kühle Berliner Nachtluft, doch sie half nicht. In der U-Bahn, während die Lichter der Tunnel an ihm vorbeizischten, schloss er die Augen. Er sah wieder das glänzende Schwarz, fühlte das Gummi unter seinen Fingern und hörte die tiefe Stimme des Masters. Unter seiner Jeans spannte es schmerzhaft. Er wusste in diesem Moment, dass er nicht zum letzten Mal in dieser Bar gewesen war.
Die nächsten Tage waren eine einzige Qual. Marek saß im Büro, starrte auf Excel-Tabellen, doch vor seinem geistigen Auge glänzte nur das schwarze Gummi im fahlen Licht der Bar-Toilette. Er konnte immer noch den Geruch von schwerem Leder und Gummi in der Nase spüren, wenn er tief einatmete. Die professionelle Distanz zu seinem Alltag bröckelte.
Am Abend hielt er es nicht mehr aus. Er klappte zu Hause das Laptop auf. Er suchte nicht mehr nach wahllosen Bildern; er suchte nach Antworten. Er durchforstete einschlägige Websites der Berliner Szene Bars. Er suchte im Internet in Gay-Foren und Portalen, wie Recon und PlanetRomeo, nach dem Master und seinem Sklaven. Er wollte den dominanten Kerl und seinen Gummisklaven unbedingt wiedersehen, und den Sklaven nochmals benutzen, und das Gummi fühlen.
Die folgenden drei Abende verbrachte Marek fast ausschließlich in der Bar. Er saß an der Theke, trank sein Bier und hielt die Augen auf die dunklen Ecken und den Durchgang zu den Toiletten gerichtet. Doch der Master blieb verschwunden. Auch der Gummisklave war nirgends zu sehen.
Marek merkte, wie ihn die Ungeduld zerfraß. Er war kein Typ, der wartete. Im Alltag gewohnt, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, fing er an, Fragen zu stellen. Er sprach den Barkeeper an, fragte beiläufig nach dem „großen dominanten Typen in Leder“ und seinem „Gummispielzeug“. Der Barkeeper gab sich schweigend, doch Marek entging nicht der wissende Blick, den er einem Stammgast am Ende der Theke zuwarf.
Was Marek nicht ahnte, der Ledermaster war längst informiert. Ein kurzer Anruf des Barkeepers hatte genügt. Der Master saß in seinem Loft, die Beine in schweren Lederhosen hochgelegt, und hörte amüsiert zu, wie Marek nach ihm und seinem Gummisklaven suchte.
„Er will also dominieren, und die Sau benutzen. Das Gummi spüren. Ich habe eine bessere Idee, er wird meine neue Gummisau. Der wird zur Sau gemacht, bevor er begreift was mit ihm passiert“, dachte der Master und ein dunkles Lächeln umspielte seine Lippen.
Am vierten Abend war es so weit. Marek war gerade dabei, sein zweites Bier zu bestellen, als er eine schwere Hand auf seiner Schulter spürte. Der Druck war fest, fast besitzergreifend.
„Man erzählt mir, du suchst nach mir?“, dröhnte die dominante, dunkle Stimme direkt an seinem Ohr.
Marek fuhr herum. Er versuchte, seine Unsicherheit mit einer arroganten Miene zu überspielen. „Ich habe nach dem Sklaven gefragt“, korrigierte er kühl. „Der Gummisklave hat mich neugierig gemacht. Ich dachte mir, ich würde ihn gerne nochmal berühren, anders benutzen als beim ersten Mal. Ich würde gerne einiges ausprobieren. Ich zahle auch gerne dafür.“
Der Master lachte kurz auf, ein tiefes, kehliges Geräusch. Er musterte Marek von oben bis unten, fixierte seinen Körperbau, seine kräftigen Unterarme. „Du willst ihn benutzen? Dir gefällt der Gedanke, dass ich die Kontrolle über so ein Ding habe? Das Gefühl, dass da unter dem Gummi kein eigener Wille mehr ist, sondern nur noch Funktion?“, sagte der Master laut genug, dass es die Männer um sie herum es hören konnten: „Ich dachte, das wäre ‚nichts für dich‘?“
Marek nickte, die Erregung schoss ihm sofort wieder in die Glieder. „Genau das, dachte ich…“.
„Komm mit nach hinten“, sagte der Master knapp. „Ich habe etwas für dich vorbereitet. Aber nicht hier im öffentlichen Bereich. Im Darkroom hinten.“
Marek zögerte keine Sekunde. Er fühlte sich sicher, dachte an Sex, an die Kontrolle über einen wehrlosen Gummisklaven, und daran wie er seine Dominanz ausleben würde.
Er bemerkte nicht, wie der Master beim Treppensteigen bereits den Schlüsselbund für die schwere, schallisolierte Stahltür in der Hand drehte.
Als sie den Raum betraten, war es stockfinster, bis der Master ein gedimmtes Licht einschaltete. In der Ecke des Raums stand ein Sling, an der Seite ein Tisch mit einem Stuhl, einige Ketten, Fesseln, ein Gummianzug und eine Maske lagen darauf.
„Wo ist er?“, fragte Marek und sah sich nach dem Sklaven um.
Der Master trat einen Schritt näher, schloss die Tür hinter sich ab und das Geräusch des einrastenden Schlosses hallte wie ein Peitschenknall im Raum wider.
„Er ist noch nicht fertig“, sagte der Master leise und seine Stimme hatte jetzt jede Freundlichkeit verloren.
Marek lachte nervös. „Was soll das? Ich bin hier, um zu den Gummisklaven zu benutzen, nicht um...“
„Du hast keine Ahnung, wie sehr du selbst danach lechzt, benutzt zu werden“, unterbrach ihn der Master und machte einen dominanten Schritt auf ihn zu, der Marek unwillkürlich zurückweichen ließ, bis er gegen den Tisch prallte.
„Du suchst seit Tagen nach diesem Gefühl. Du willst das Gummi fühlen? Du wirst es fühlen. Jede einzelne Pore deiner Haut wird darin verschwinden.“
Marek starrte auf den Tisch. Dort lag er: der Anzug mit den gelben Streifen, und unter dem Tisch die gelben Gummistiefel. Er wirkte im fahlen Licht fast wie eine abgelegte Haut. Doch als Marek näher trat, stieg ihm nicht nur der Geruch von Latex in die Nase. Es war ein beißender, abgestandener Gestank nach altem Schweiß, Urin und dem chemischen Aroma von billigem Gleitmittel. Die Maske mit dem Trichter lag daneben, die Augengläser waren von innen noch leicht beschlagen.
Ein kalter Schauer lief Marek über den Rücken. Die Dominanz, die er eben noch ausgestrahlt hatte, bröckelte in Sekunden. Er begriff plötzlich, dass der Gummisklave nicht da war, und schaute verwirrt auf den Gummianzug und den Sling.
Er begriff plötzlich, dass der Raum – abgesehen von ihm und dem Master – leer war.
„Das... das ist sein Anzug“, brachte Marek stotternd hervor, seine Stimme wurde brüchig. „Der stinkt ja bestialisch. Wie lange steckte er da drin? Wo ist er überhaupt? Kommt er gleich?“
„Ich glaube, ich habe mich umentschieden. Ich will doch lieber gehen. Ich muss hier raus.“
Er wollte sich zur Tür drehen, doch der Master war schneller, als Marek es diesem massigen Körper zugetraut hätte. Mit einer explosionsartigen Bewegung packte der Master ihn am Nacken, und riss ihn herum. Marek wollte aufschreien, doch noch bevor ein Laut über seine Lippen kam, spürte er ein Tuch, das fest auf seine Nase und seinen Mund gepresst wurde.
Ein süßlich-chemischer Geruch füllte schlagartig seine Lungen.
Mareks Augen weiteten sich panisch. Er versuchte, die muskulösen Unterarme wegzudrücken, schlug wild um sich, doch der Griff des Masters war wie ein Schraubstock aus Eisen. „Ganz ruhig, Marek“, flüsterte der Master direkt an seinem Ohr, während er den Druck des Lappens noch verstärkte. „Was du willst, interessiert hier niemanden mehr. Er ist weg, war nur kurz bei mir, hat sich nach wenigen Wochen aus dem Staub gemacht. Er ist geflohen. Keine Sorge, das passiert mir nicht nochmal.
Nun bist du hier, als sein Ersatz.
Du wolltest das Gummi spüren. Du wolltest wissen, wie es sich anfühlt. Ich erfülle dir nur deinen Wunsch. Ich habe dich neulich sogar gewarnt, dass manche Männer verschwinden, und nie wieder auftauchen. Es war eine ernstgemeinte Warnung. Du wolltest nicht hören, also wirst du jetzt fühlen.“
Marek wollte aufschreien, doch im selben Moment spürte er einen kurzen, brennenden Einstich seitlich am Hals.
„Was zur...“, setzte er an, doch das Wort erstarb auf seinen Lippen.
Ein eisiger Schauer raste von der Einstichstelle seine Wirbelsäule hinab und breitete sich blitzartig in seine Gliedmaßen aus. Marek wollte die Arme heben, um den Master wegzustoßen, doch sie fühlten sich plötzlich an, als gehörten sie nicht mehr zu ihm. Seine Muskeln wurden weich wie Wachs, jegliche Spannung wich aus seinem Körper. Er stürzte nicht, denn der Master hielt ihn mit eisernem Griff am Nacken fest, während Mareks Knie haltlos einknickten. Er sackte auf den Stuhl, unfähig sich selbstständig zu bewegen.
„Ganz ruhig, Marek“, flüsterte der Master dicht an seinem Ohr. „Das Nervengift wirkt schnell. Dein Verstand ist nun etwas vernebelt, und du kannst dich nicht wehren, dein Körper gehört ab jetzt mir.“
Marek starrte mit geweiteten Augen ins Leere. Er war wach, er sah das Flackern der Lampe, er roch den beißenden Gestank des Gummianzugs – aber er konnte nicht einmal einen Finger krümmen. Er war in seinem eigenen Körper gefangen.
Wie in Trance, geführt von den groben Händen des Masters, ließ er alles mit sich geschehen. Er spürte, wie er ausgezogen wurde. Er hing wie eine leblose Puppe in den Armen des Masters, sein Geist ein wehrloses Wrack im Nebel der Drogen. Er spürte die plötzliche, schneidende Kälte der Entblößung, nur um Augenblicke später von einem erstickenden Sprühnebel aus Silikonöl eingehüllt zu werden. Das chemische Gleitmittel legte sich wie ein fremder Film auf seine Haut, während der beißende Gestank von Latex und Pisse seine Sinne betäubte.
Dann begann die Prozedur. Es gab kein sanftes Anziehen des Anzugs; der Master arbeitete fast gewalttätig. Mit harten Griffen packte er das schwere, schwarze Gummi und zwang es über Mareks schlaffe Gliedmaßen. Das Silikonöl ließ das Material mit einem feuchten Schmatzen über die Haut gleiten, doch die Engpässe an Knöcheln und Knien erforderten rohe Gewalt. Der Master krallte seine Finger in die widerspenstigen Ränder des Anzugs, zerrte und walkte das Material Millimeter für Millimeter nach oben, wobei er Mareks wehrlosen Körper rücksichtslos herumwälzte.
Marek registrierte den massiven Druck nur dumpf – ein unaufhaltsames Einschnüren, das seine Gänsehaut unter einer künstlichen, glänzenden Schicht begrub. Mit einem harten, endgültigen Ruck schloss sich der Reißverschluss wie eine Versiegelung.
„So Sklave, nun hast deinen Platz im Gummi gefunden,“ raunte der Master. „Den Anzug trägst du die nächsten Jahre. Du wirst keine andere Kleidung mehr brauchen.“
Der Gestank nach altem Schweiß und Urin, der im Anzugs hing, hüllte ihn nun vollständig ein. Es war berauschend und schrecklich zugleich.
Plötzlich, vielleicht durch das Adrenalin oder das schiere Entsetzen über die Endgültigkeit des Einschlusses im Gummi, begann die Wirkung der Droge nachzulassen. Ein Zittern lief durch seine Finger. Er begriff, dass er gerade in sein eigenes Gefängnis gekleidet worden war. Er versuchte, den Kopf zu schütteln, ein Keuchen drang aus seiner Kehle.
„Nein... warten Sie...“, stammelte er mühsam. Panik flackerte in seinem Blick auf, als er sah, wie der Master die Maske mit dem Trichter hochhob.
„Ah, du kommst zu dir?“, stellte der Master fest, und ein grausames Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. „Gerade rechtzeitig, um zu spüren, wie die Maske dich vollständig einschließt.“
Marek wollte zurückweichen, wollte um Hilfe schreien, doch bevor er die Kraft für eine echte Fluchtbewegung sammeln konnte, spürte er erneut den harten Griff an seinem Hinterkopf. Ein zweiter, gezielter Einstich traf ihn im Genick, noch tiefer, noch präziser.
Diesmal war es ein anderes Gefühl. Eine warme, dumpfe Welle flutete seinen Kopf. Das Licht im Raum verschwamm zu einem brennenden Nebel. Sein Wille, der gerade erst wieder erwacht war, wurde von einer bleiernen Gleichgültigkeit erstickt. Die Welt wurde fern und unwichtig.
Er spürte kaum noch, wie die Maske über seinen Kopf gezogen wurde, wie das kalte Gummi sein Gesicht versiegelte und der Knebel des Trichters seine Zunge nach unten presste. Er war nur noch ein Gefangener in einem Körper aus Latex.
„Willkommen in deinem neuen Leben, Gummisau“, hörte er die Stimme des Masters wie aus weiter Ferne, bevor die Dunkelheit der Augengläser und der chemische Nebel in seinem Kopf alles andere verschluckten.
Marek spürte das schwere Gewicht von Fesseln aus Stahl, noch bevor er sie sah. Das kalte Eisen des Halsreifs legte sich mit einem harten schweren Klack um seine Kehle – ein endgültiges Geräusch, das das Gummi an seinem Hals noch enger an die Haut presste. Er war nun offiziell ein Eigentum, das Halseisen massiv und verschlossen, wie für die Ewigkeit gemacht.
Der Master arbeitete schweigend und mit einer routinierten Präzision, die Marek das Blut in den Adern gefrieren ließ. Als nächstes wurden seine Handgelenke grob auf den Rücken gezogen. Die schweren Stahleisen schnappten zu und schnitten in seine Handgelenke ein. Anschließend drückte er ihm mit einem harten Griff die Beine auseinander.
„Rein in die Gummistiefel. Die gehören jetzt dir. Dein einziges, noch erlaubtes, Schuhwerk!“ sagte der Master tonlos.
Da Marek ja nicht selbst reagieren konnte, packte der Mann seinen rechten Fuß und presste ihn brutal in den dreckigen Stiefelschaft. Das kalte Gummi klebte feucht an seiner Haut. Sofort stieg ihm ein widerlicher Geruch entgegen: abgestandener Fußgeruch, modrige Nässe und etwas Säuerliches, das ihm fast den Magen umdrehte. Instinktiv versuchte er den Fuß zurückzureißen, doch die Spritze wirkte noch immer und machte ihn hilflos.
Der zweite Stiefel folgte ebenso grob. In seinem Inneren war noch Restfeuchtigkeit, die kalt gegen seine Füße schwappte. Er spürte, wie sich Ekel und Panik in ihm festsetzten. Der Master dagegen arbeitete schweigend weiter, als wäre das nichts Besonderes.
Er prüfte den Sitz der Gummistiefel und drückte Mareks Beine mit dem Fuß auseinander. Dann griff er nach den schweren Fußeisen auf dem Boden.
Mit dumpfen Druck und Klacken schlossen sich die Metallringe um Mareks Knöchel — direkt um das Gummi der Stiefel. Die Stiefel waren damit nicht mehr zu entfernen, und nun ein Teil von ihm.
Anschließend befestigte der Master eine kurze Kette zwischen den Eisenfesseln. Gerade lang genug für kleine, unsichere Schritte. Marek hing schwankend auf dem Stuhl, benebelt von der zweiten Spritze, während der Master eine schwere Kette zwischen den Hand- und Fußeisen spannte.
Ein kurzer Ruck an der Kette zwang Marek in eine leicht gebeugte, wehrlose Haltung. Jede Flucht war nun nicht nur theoretisch, sondern physisch unmöglich. Er war ein Paket aus Fleisch und Gummi, verschnürt mit kaltem Stahl.
Trotz der Panik, die in seiner Brust hämmerte, geschah etwas Unerwartetes mit ihm: In der Enge des Anzugs, unter dem Druck der Eisen und dem beißenden Gestank im Anzug, schoss die Erregung wie ein heißer Schmerz durch seinen Körper. Es war ein tief sitzender Schock für sein Ego. Er, der gekommen war, um zu dominieren, um Macht auszuüben, war nun selbst zum ultimativen Gummiobjekt degradiert worden, und es machte ihn geil.
Der Master trat vor ihn und packte den Stahlreif an seinem Hals, um seinen Kopf gewaltsam nach oben zu zwingen, sodass er durch die trüben Augengläser direkt in die kalten Augen seines Besitzers blicken musste.
„Sieh dich an“, flüsterte der Master hämisch. „Du wolltest wissen, wie es sich anfühlt, Macht zu haben? Wie es ist, wenn unter dem Gummi kein eigener Wille mehr existiert? Jetzt bist du die Antwort auf deine eigene Frage. Du bist kein Mann mehr. Du bist jetzt Gummisau - mein Eigentum. Die Macht habe ich und du wirst dich fügen. Du hast keine Wahl. Du wirst nur noch als Gummisau existieren.“
Er wollte schreien, doch aus seinem Mund drang nur ein dumpfes Gurgeln – sein Kopf war in der Maske gefangen, und er spürte den harten Kunststoff vom Knebel des Trichters, der unnachgiebig zwischen seinen Lippen, bis tief in seinen Mund saß.
Er konnte nichts sehen, außer einem trüben, gelblichen Schimmer und Umrisse.
Jeder Atemzug war mühsam und schmeckte nach altem Gummi, Urin und Chemie.
Dann hörte er den Master kalt und dreckig lachen. Eben hast du hier noch den großen Max markiert, hm? Warst der dominante Hengst, der meinen Gummisklaven nach Strich und Faden benutzen wollte.
Wie fühlt sich das an? Du wolltest Gummi spüren? Bitteschön.
Dein Job ist es ab jetzt nur noch, in diesem Gestank zu existieren, und zu gehorchen, du bist jetzt die Gummisau.
Ich treffe gerade die letzten Vorbereitungen, damit dich Niemand suchen wird.
Morgen wird jemand, der dir täuschend ähnlich sieht, mit deinem Personalausweis zu einer Weltreise aufbrechen. Deine Existenz als Mensch wird restlos von der Bildfläche verschwinden. Du wirst als Mann nie wieder auftauchen, und nur noch als Gummisau leben. Dein Gesicht wird niemand mehr zu sehen bekommen, die Maske kommt nur noch runter wenn ich das will, und das wird sehr selten sein. Niemand wird dich suchen, und niemand weiß wer unter der Maske steckt.
Ein kalter Schock durchfuhr Marek.
Bis zu diesem Moment hatte er sich eingeredet, alles sei nur Teil eines kontrollierten Spiels gewesen, eine vorübergehende Rolle, in die man ihn für wenige Stunden oder Tage drängen wollte.
Doch die Endgültigkeit dieser Sätze ließ jede Illusion augenblicklich zerbrechen. Pure Verzweiflung stieg in ihm auf, gefolgt von einer lähmenden Panik. Zum ersten Mal begriff er, dass es kein Zurück mehr geben würde. Er saß in der Falle.
Der Master hatte seine dunkle Neugier gegen ihn verwendet und ihn genau in das verwandelt, was er insgeheim gefürchtet und gleichzeitig begehrt hatte.
Marek spürte, wie er grob noch oben gezerrt wurde. Das kühle Gummi knatschte auf seiner nackten Haut, und der Gestank seines Vorgängers klebte nun untrennbar an ihm.
Er versuchte panisch seinen Kopf zu drehen um sich umzusehen, doch der schwere, kalte Stahlring um seinen Hals verhinderte jede flüssige Bewegung. Der Halsreif war so massiv, dass das Metall unnachgiebig gegen seinen Kehlkopf drückte und sein Kinn in eine unnatürliche, fast stolze, aber schmerzhafte Haltung nach oben zwang.
Jede instinktive Bewegung seiner Gliedmaßen wurde sofort durch das rasselnde Geräusch von schweren Ketten quittiert. Die Fußeisen waren so eng geschnallt, dass er die Beine kaum mehr als dreißig Zentimeter spreizen konnte; die Ketten zwischen seinen Handgelenken ließen ihm zwar Spielraum, um die Hände etwas seitlich zu verschieben, aber nach oben oder unten war nicht mehr möglich, da die Ketten straff miteinander verbunden waren. – Eine Pose der totalen Auslieferung.
Das Gefühl auf seiner Haut war überwältigend. Das Latex des Anzugs klebte durch den Schweiß, der ihm ausbrach und den Schmutz der vorher schon im Anzug steckte, sofort fest an seinem Körper. Er fühlte sich nicht mehr wie ein Mensch, sondern wie eine eklige fleischliche Füllung in einer stinkenden, gelb-schwarzen Hülle. Marek sah durch die beschlagenen Gläser der Maske nur die Umrisse der gewaltigen Gestalt, die nun vor ihm aufragte.
„Die Ketten sind eine kleine Vorsichtsmaßnahme,“ sagte der Master mit einer beängstigenden Ruhe, während er mit seinen behandschuhten Fingern gegen den Ring am Halsreif tippte. Das Metall drückte unangenehm gegen den Kehlkopf.
„Du hast vorhin so schön dominant getan. Ich will nicht, dass du auf dumme Gedanken kommst, wenn wir gleich nach unten gehen. Die Gäste warten schon auf das neue Objekt‘.“
Der Master griff in den Ring am Halsreif und riss Mareks Kopf noch ein Stück weiter nach oben.
„Der Geruch in der Maske gefällt dir, oder?“, „Das ist das Aroma von absolutem Gehorsam. Dein Vorgänger hat Wochen gebraucht, um so zu riechen. Du hast jetzt die Ehre, dieses Erbe anzutreten.“
Marek spürte den harten Griff, die ihn unerbittlich auf den Sling zutrieb. Das Leder des Slings knarrte bedrohlich unter seinem Gewicht, als der Master ihn mit einem groben Stoß rücklings in die schwere Aufhängung presste. Für einen Moment verlor Marek die Orientierung; seine gefesselten Hände fanden keinen Halt, und der schwere Halsreif drückte schmerzhaft gegen seinen Nacken, während sein Körper tief in das schwarze Leder einsank.
„Stillhalten, Sau! Und entspann dich, dann wird’s nicht so schmerzhaft“, herrschte der Master ihn an.
Marek hörte das metallische Klicken von Karabinern. Kurz löste der Master die Kette zwischen Mareks Knöcheln, nur um seine Beine im nächsten Moment weit auseinanderzureißen und die schweren Fußeisen direkt an den Kettenzügen des Slings zu fixieren. Marek war nun vollkommen gespreizt und hilflos ausgeliefert. Das schwarze Latex spannte sich bis zum Zerreißen über seine Oberschenkel.
Der Master beugte sich tief über ihn, sein behandschuhter Zeigefinger fuhr fast schon sanft über die glatte Gummioberfläche der Maske, direkt dort, wo Mareks Mund unter dem Material verborgen lag.
„Ich werde dich nun erstmal vorbereiten und öffnen“, raunte er mit einer Grausamkeit in der Stimme, die Marek das Blut in den Adern gefrieren ließ. „Ich verpasse ich dir einen Analplug, den du rund um die Uhr tragen wirst. 24/7/365. Dein Loch wird so trainiert, dass ganze Arme von Mastern darin verschwinden werden. Die Plugs werden immer größer werden.“
Ein panisches Wimmern drang aus Mareks Kehle, wurde aber von der Maske zu einem dumpfen, tierischen Laut gedämpft.
„Du hast keine Wahl mehr“, fuhr der Master ungerührt fort. „Du selbst wolltest das Gummi spüren und die Gummisau benutzen. Dein Pech, dass der letzte entkommen ist. Du bist jetzt der Ersatz. Deine Dominanz? Die wird niemand mehr zu Gesicht bekommen. Dein Gesicht ist für immer unter dieser Maske und dem Knebel verschwunden.“
Der Master griff nach einer schweren Lederpeitsche, die neben dem Sling hing, und ließ sie prüfend durch die Luft sausen. Das Pfeifen des Leders war das einzige Geräusch im Raum. Auch als Prügelsklave und Folterobjekt wirst du dienen. Ich werde dich oft vermieten, an zahlende Master. Die dürfen dann entscheiden wie du eingesetzt wirst. Ich habe ja nicht den ganzen Tag Zeit dich zu beschäftigen, und wenn ich dich irgendwo anketten würde, bringst du nichts ein.
„Damit du nicht auch stiften gehst, trägst du permanent die schweren Eisen und Ketten. Ich mache niemals den gleichen Fehler zweimal. Du wirst nicht flüchten.
Du wirst die perfekte Sau – für immer.“
Die Endgültigkeit dieser Worte lastete schwerer auf ihm als der Stahl an seinem Hals.
Marek sah durch die Gläser der Maske, wie der Master eine Flasche Gleitmittel und einen massiven, großen Plug vom Tisch nahm.
Ein ersticktes Schluchzen starb in der Enge der Maske, während er zusah, wie die behandschuhten Finger des Masters den massiven Plug mit dem Gleitmittel benetzten.
Der Master trat zwischen Mareks weit gespreizte Beine. Das Licht der Lampe brach sich hart auf dem schwarzen Latex seiner Handschuhe, als er das Gleitmittel dick auf Mareks Kehrseite verteilte. Marek zuckte zusammen; die Kälte des Gels bildete einen brennenden Kontrast zur angestauten Hitze unter seinem Gummianzug. Sein Körper zitterte unkontrolliert, ein instinktives Aufbäumen gegen das Unausweichliche. Als er die Berührung des kalten Plugs an seinem Eingang spürte, schloss er die Augen.
„Zeit, dass du lernst, wofür dein Arsch nützlich ist“, knurrte der Master.
Ohne weitere Warnung spürte Marek den ersten, massiven Druck. Der Master begann nicht etwa sanft, sondern mit der unnachgiebigen Härte eines Mannes, der ein Tier bricht. Mareks Körper bäumte sich im Sling auf, doch die Ketten hielten ihn gnadenlos in Position. Jede Bewegung führte nur dazu, dass es noch schmerzhafter wurde. In Marek schrie alles auf. Die Panik flutete seinen Verstand wie eine schwarze Welle. Er, der eben noch die Kontrolle gepachtet zu haben glaubte, wurde nun buchstäblich von innen aufgespießt. Das Gefühl, wie sich sein Widerstand unter der rohen Gewalt des Masters bog und schließlich brach, war schlimmer als der physische Schmerz. Durch die beschlagene Maske sah er nur verzerrte Schatten, während sein Gehör von seinem eigenen, gehetzten Atem ausgefüllt wurde, der im Inneren der Gummimaske widerhallte.
„Ja, winde dich nur, das ist erst der Anfang. Das war nur das Aufwärmen, Sau. Jetzt sorgen wir dafür, dass du immer ausgefüllt bleibst.“ kommentierte der Master seine verzweifelten Versuche, dem Eindringen auszuweichen.
Marek fühlte sich entmenschlicht. Er war kein Mann mehr, er war nur noch ein Gummiobjekt, das geformt und benutzt wurde. Die Demütigung brannte heißer in seiner Brust als die Dehnung seines Körpers. Er spürte, wie Tränen der Hilflosigkeit in die Maske liefen, doch niemand würde sie je sehen.
Nach einer Ewigkeit aus Schmerz und Gewalt trat der Master endlich beiseite.
Das Gefühl der Dehnung war extrem; es gab kein Entkommen vor dieser Präsenz, die nun tief in seinem Inneren saß und seinen Körper permanent malträtierte.
„Das wird dich bei jedem Schritt daran erinnern, wem du gehörst, und das du nur ein Gummiloch bist“, zischte der Master. Er wartete nicht, bis Marek sich an den Schmerz gewöhnt hatte. Mit einem rasselnden Geräusch löste er die Karabiner, die Mareks Beine gespreizt hielten.
Ohne Vorwarnung wurde Marek aus dem Sling gekippt. Er prallte stumpf auf den harten Betonboden, wobei das Latex des Anzugs das Geräusch des Aufpralls dämpfte, der Schock jedoch durch seine Glieder fuhr.
„Aufstehen!“, befahl der Master und riss ihn grob am Halsreif, und den rasselnden Ketten, nach oben.
Marek taumelte. Seine Beine zitterten so stark, dass er kaum stehen konnte. Die kurzen Ketten zwischen seinen Knöcheln ließen ihm nur kleine Schritte zu, und bei jeder Bewegung spürte er das Gewicht des Pugs, der bei jedem Wackeln tiefer gegen seine Innereien drückte. Es war ein Gefühl der totalen Besetzung; er war nun eine Gummisau, die innerlich wie äußerlich versiegelt war.
Der Master trat hinter ihn und packte ihn im Nacken, wobei seine Handschuhe knirschend das Latex der Maske packten. Marek sah durch die beschlagenen Sichtfenster nur verschwommenen den Boden, während der Schweiß im Inneren des Anzugs nun an ihm herunterlief und sich in den Stiefeln sammelte.
„Sieh dich an“, flüsterte der Master in sein Ohr. „Kein Name mehr. Keine Würde. Nur noch das Gummi, der Stahl, der Plug und mein Wille. Du wirst jetzt lernen, wie man in Gummi und in Ketten lebt, Sau. Wir haben noch viel vor.“
„Und jetzt“, sagte der Master, während er Marek am Halsreif in Richtung des Ausgangs zerrte, „werden wir testen, wie belastbar mein neues Spielzeug wirklich ist.“
Die schwere Stahltür des Darkrooms schwang auf. Der Master packte die Kette, die vom Halsreif zu Mareks Handgelenken führte, und riss ihn mit einem harten Ruck nach vorne. Marek stolperte, das Eisen schnitt in sein Fleisch, und die kurzen Ketten, zwischen den Gummistiefeln, zwangen ihn zu einem entwürdigenden, trippelnden Gang.
Als sie den grelleren, verrauchten Bereich der Bar betraten, blieb das dumpfe Wummern der Musik für einen Moment wie schockgefroren stehen. Alle Augen richteten sich auf die Gestalt im glänzenden Gummi.
„Meine Herren!“, dröhnte die Stimme des Masters über die Musik hinweg. Er zerrte Marek in die Mitte des Raumes, direkt unter ein helles Spotlicht. „Ich darf präsentieren: Mein neuestes Spielzeug. Er dachte, er könnte hierherkommen und nur zuschauen und ausprobieren. Er dachte, er wäre derjenige, der benutzt. Aber seht ihn euch an – er wurde für das Gummi geboren.“
Marek versuchte verzweifelt, den Kopf zu schütteln und zu schreien: „Ich will hier raus! Ich wollte nur den Sklaven mieten!“ Doch durch den Trichter der Maske drang nur ein klägliches, rhythmisches Gurgeln nach draußen. Der harte Kunststoffknebel in seinem Mund verhinderte jegliche Artikulation.
Er fixierte die Gesichter der Männer in der Bar – einige grinsten, andere taxierten ihn mit kalter Gier
„Er ist noch jungfräulich“, verkündete der Master und klatschte mit der flachen Hand hart auf sein gummiertes Hinterteil, was ein lautes Klatschen im Raum verursachte. „Er hat noch nie den Schwanz eines anderen Mannes in seinem Inneren gespürt. Er hat noch nie den Geschmack von Pisse gekostet. Aber das wird sich heute ändern.“
Ein Raunen ging durch die Menge. Marek spürte, wie die Panik in seiner Brust wie eine heiße Welle aufstieg. Er sah einen Mann in der ersten Reihe, der bereits seinen Gürtel lockerte. Die Vorstellung, dass sein Körper nun für jeden zur freien Verfügung stand, war absolut entsetzlich – und doch schickte die Enge des Anzugs und die totale Machtlosigkeit Stoßwellen von perverser Erregung durch seine Glieder, die er nicht unterdrücken konnte.
„Die Regeln sind einfach!“, rief der Master und hob Mareks Kinn am Halsreif brutal nach oben, sodass jeder den Trichter der Maske sehen konnte. „Benutzung als Pissoir ist ab sofort kostenlos. Wer mal muss – hier ist euer Urinal. Für alles andere... für seine unberührte Kehrseite... nehme ich Gebote entgegen.“
Der Master sah grinsend in die Runde. „Wer will der Erste sein, der dieses neue Gummiobjekt einweiht? Wer bricht ihn für mich? Ein Plug ist schon drin, als Platzhalter. Gebt eure Gebote ab!“
Marek hörte das erste Gebot, eine raue Stimme aus dem Hintergrund. Dann ein zweites. Die nackte Panik in seinen Augen war hinter den beschlagenen Gläsern der Maske kaum zu sehen, während er zitternd in seinen Ketten stand und darauf wartete, wer den Zuschlag für seinen Körper erhalten würde.
Erstmal bringe ich ihn auf die Toilette, nach der gründlichen Einweihung entscheide ich, wer den Zuschlag erhält.
Er ist erstmal ab sofort zur allgemeinen Nutzung freigegeben“, verkündete der Master und führte ihn wie einen angeleinten Hund in Richtung der Toiletten.
„Hier im Lokal dient er uns erstmal primär als Urinal.“
Mit einem kräftigen Ruck stieß der Master ihn in Richtung WC.
„Zeit für deinen ersten Einsatz“, sagte der Master und legte die Hand auf den Türgriff. „Und denk dran: Du bist jetzt kein Mensch mehr. Du bist eine Gummisau. Ein Gebrauchsgegenstand. Und ich werde zusehen, wie sie dich benutzen.“
Er fühlte sich, als würde sein Verstand in zwei Teile zerreißen. Da war die nackte, eisige Panik, die ihn fast ersticken ließ. Das kalte Grauen vor der Benutzung als Urinal. Dem Ekel vor der Pisse die er schlucken muss, dazu die Erkenntnis, dass er für die Männer da draußen kein Mensch mehr war, sondern nur noch ein Gummisklave zur Benutzung.
Doch gleichzeitig, tief in seinem Unterleib, pulsierte eine dunkle, beschämende Erregung. Die Enge des Gummis, das schwere Gewicht der Eisen und Ketten, lösten einen körperlichen Rausch aus, den er nicht kontrollieren konnte. Er hasste sich dafür, dass sein Körper in diesem stinkenden engen Gummigefängnis mit hartem Schwanz reagierte, während sein Geist um Gnade flehte.
Er spürte, wie ihm abwechselnd heiß und kalt wurde. Die Panik gewann die Überhand, als der Master ihn im Toilettenraum grob auf den Boden drückte. „ Runter Sau.“
Das Metall der Ketten klirrte auf den harten Fliesen. Der Master drückte ihn grob runter auf die Knie, packte die schweren Ketten, die von seinen Handgelenken zu den Fußfesseln führten, und zog sie mit brutaler Präzision zusammen. Mit routinierten Griffen fädelte der Master die massiven Vorhängeschlösser durch die Kettenglieder und ließ sie einschnappen. Das metallische Klicken hallte in der gefliesten Akustik des Toilettenraums wie ein endgültiges Urteil wider. Jede Möglichkeit, den Körper zu strecken oder aufzustehen, war nun durch die Verbindung der Ketten genommen. Er war in einer tief knienden, demütigenden Haltung festgesetzt – unfähig zur Flucht, ein unbewegliches Objekt aus Gummi und Stahl, das darauf wartete, seinem Zweck zu dienen.
„Und damit du nicht vergisst, wofür du hier bist ...“, grunzte der Master, und klopfte gegen den Trichter vor dem Mund. „Fangen wir direkt an.“
Als der Master vor ihm Aufstellung nahm, mischte sich in Mareks Geist ein scharfer Kontrast: Der Ekel stieg in ihm auf, während das warme Gefühl der Erregung in geil machte. Das Geräusch eines Reißverschlusses durchschnitt die Stille, gefolgt von einem warmen, beißenden Strahl, der die glänzende Gummimaske und die Augengläser auf dem Gesicht des Sklaven traf.
„Schluck, Sau“, befahl die Stimme von oben unerbittlich.
Der Schock traf ihn wie ein körperlicher Schlag. Durch die Öffnung des Knebels drang die heiße Flüssigkeit ungehindert ein. Der bittere, salzige Geschmack von Urin füllte augenblicklich seinen Mundraum. Sein Körper reagierte instinktiv: Ein heftiger Würgereiz krampfte seinen Hals zusammen, während sein Magen gegen die Demütigung rebellierte.
Doch die Panik war sein schlimmster Feind. Wenn er sich jetzt übergab, würde die zähe Masse das Innere der Maske füllen und ihm jede Luft zum Atmen nehmen. Die Vorstellung, in seinem eigenen Erbrochenen und dem Urin des Masters zu ersticken, trieb seinen Puls in rasende Höhen. Er war gezwungen, den Ekel niederzukämpfen.
Mit Tränen in den Augen und einem heftigen Brennen in der Kehle zwang er sich zu schlucken. Jeder Schluck war ein Kampf gegen den eigenen Körper, ein verzweifelter Akt des Überlebens. Er spürte, wie die Galle in ihm aufstieg, doch er presste die Kiefer zusammen und zwang alles wieder hinunter. Er war nichts weiter als ein menschliches Becken, dazu verdammt, jeden Tropfen in sich aufzunehmen.
Nach einer Weile war es aber auch Genuss zugleich, der die Grenze zwischen Scham und Lust verwischte.
Dieses invasive Gefühl, innerlich von der Notdurft des Masters ausgefüllt zu werden, löste eine heftige Welle des Ekels aus, die sofort von einer tiefen, animalischen Erregung überrollt wurde. Er war nun kein Mensch mehr, sondern nur noch ein funktionierendes Abflussrohr aus Fleisch und Gummi.
Während die heiße Flüssigkeit unaufhörlich seine Kehle hinunterglitt, traf Marek die Erkenntnis wie ein physischer Schlag. Mit jedem erzwungenen Schluck sickerte die bittere Wahrheit tiefer in sein Bewusstsein: Das hier war kein einmaliges Experiment mehr, sondern seine neue Identität.
In seinen Augen sammelten sich Tränen der Verzweiflung, die unter der Maske keinen Ausweg fanden. Er sah sich selbst in der Zukunft – ein ewiges Urinal aus schwarzem Latex, das in dunklen Ecken darauf wartet, dass fremde Männer ihre Last in ihm abladen. Der Gedanke, dass er für den Rest seines Lebens nur noch als menschliches Becken existieren würde, schnürte ihm die Kehle zusätzlich zu. Doch während sein Verstand gegen das Schicksal schrie, verriet ihn sein Körper auf grausamste Weise. Das Pochen in seinem Schritt, das durch die Enge des Gummis fast schmerzhaft intensiv wurde, war die Antwort. Seine eigene Geilheit hatte ihn in diese Lage getrieben, bis es kein Zurück mehr gab. Er war nun ein Gefangener seiner eigenen dunkelsten Bedürfnisse, dazu verdammt, seine neue Bestimmung zu akzeptieren.
Ein großer, bärtiger Mann im Lederoutfit trat grinsend aus der Menge hervor, öffnete seine Hose und stellte sich direkt vor ihn. Er schloss automatisch die Augen, sein ganzer Körper zitterte unter dem Gummi. Er wollte sich wehren, schreien – doch er war bereitgestellt worden um benutzt zu werden. Er spürte die Berührung des Penis am Trichter und das warme Gefühl in seiner Kehle, das seine Bestimmung erneut besiegelte. Er schluckte und schluckte. Ein Kerl nach dem Anderen entlud sich in ihm. Nach einiger Zeit fühlte er sich bis zum Bersten gefüllt und der Inhalt seiner Blase ergoss sich immer wieder in den Gummianzug und in seine Gummistiefel.
Nach 2 Stunden erlöste ihn endlich der Master und lockerte die Ketten und richtete ihn auf.
„Los Sau, dein nächster Einsatz wartet.“
Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als die Worte des Masters in der kühlen Luft der Toilette verhallten. Die Erleichterung über die gelockerten Ketten hielt nur Sekunden an, bevor die Realität seiner Situation wie eine bleierne Last auf ihn herabstürzte.
Die zweistündige Pein war vorbei, doch die Erleichterung wich blankem Entsetzen, denn die Versteigerung seines Körpers war gerade erst vorbei. Der kalte Blick des Masters verriet, dass er bereits an den nächsten Mann verkauft war.
„Bitte...“, setzte er an, doch seine Stimme kam wieder nur als unverständliches Gurgeln durch den Knebel.
Der Master ignorierte das Geräusch, und packte ihn hart am Oberarm, um ihn auf die Beine zu zwingen. Seine Knie waren weich, und er schwankte gefährlich, bis der Griff des Masters sich noch fester schloss.
„Spar dir den Atem“, raunte der Master ihm ins Ohr, „Du hast heute einen sehr hohen Preis erzielt. Erwartungen sind entsprechend hoch.“
Völlig orientierungslos und nur noch durch die Hand an seinem Arm geführt, stolperte er vorwärts. Er hörte das ferne Dröhnen von Bässen, das immer lauter wurde, je tiefer sie in die verwinkelten Gänge des Clubs vordrangen. Die Luft wurde stickiger, schwer von Schweiß und einem Geruch, den er nicht zuordnen konnte.
Schließlich blieben sie stehen. Das Geräusch einer schweren Metalltür, die quietschend aufging, schnitt durch die trübe Sicht unter der Maske .
„Er gehört dir“, sagte der Master knapp.
Ein plötzlicher Stoß beförderte ihn in den Raum. Die Tür hinter ihm fiel ins Schloss, und für einen Moment herrschte vollkommene Stille, abgesehen von seinem eigenen, hastigen Atem. Dann spürte er eine Hand – eiskalt und bestimmend, die ihn in den Sling drückte und fixierte.
Das Leder der Schlaufen umschlang seine Glieder, hob ihn vom Boden und brachte ihn erneut in eine Position vollkommener Hilflosigkeit. Als der Kerl den Plug mit einem einzigen, rücksichtslosen Ruck entfernte, entwich ihm ein tiefes Keuchen – eine Mischung aus Erleichterung und dem schlagartigen Gefühl von nackter Leere.
Dann spürte er den Penis des Käufers. Kein Wort wurde gewechselt, nur das schwere Atmen eines Mannes war vor dem Sling zu hören. Als der Unbekannte ihn das erste Mal hart rammte, schoss ein elektrisierender Stoß durch seinen gesamten Körper. Der Schmerz war real, doch die damit einhergehende Demütigung verwandelte sich in seinem Inneren in eine dunkle, brennende Geilheit.
Jeder wuchtige Stoß, mit dem er förmlich eingeritten wurde, presste ein ersticktes Stöhnen aus seiner Kehle. Er verlor das Gefühl für Zeit und Raum. Es gab nur noch das rhythmische Quietschen des Slings, die Hitze des fremden Körpers und dieses überwältigende Gefühl, vollkommen benutzt und genommen zu werden. Sein eigener Körper gehorchte ihm nicht mehr; er bebte unter der rohen Gewalt, während sein Geist tiefer in einen Rausch aus Scham und extatischer Hingabe sank.
Der Unbekannte war unerbittlich; er nutzte ihn ausdauernd und mit einer mechanischen Härte, die keinen Raum für Sanftheit ließ. Für ihn gab es für ihn nur noch das Gefühl, wie sein Körper unter den harten Stößen im Sling vor- und zurückgeworfen wurde. Die anfängliche Panik war längst einer tiefen, dumpfen Ekstase gewichen – der absoluten Hingabe an jemanden, dessen Gesicht er nie klar sehen würde.
Nach einer Ewigkeit spürte er, wie der Mann sein Sperma zum 2. Mal in ihn eingepumpt hat, danach seufzte der Kerl, zog seinen Schwanz aus ihm raus.
Er dachte das er es endlich überstanden hätte, aber plötzlich spürte er einen gewaltigen Druck. Er hatte das Gefühl das sein Arschloch nun zerreißen würde. Der Mann hatte ihm, nach der Benutzung, einen noch größeren Plug rücksichtslos in den Arsch gerammt.
Das Quietschen des Leders verstummte. Er hörte das Rascheln von Kleidung, das Zuklappen einer Geldbörse und das leise Murmeln von Stimmen vor der Tür. Der Deal war besiegelt. Der Fremde ging, ohne auch nur einen Kommentar an ihn zu verschwenden, als wäre er lediglich ein Objekt, das man nach dem Gebrauch zurücklässt.
Wenig später drang gedämpftes Licht in den Raum, als die Tür erneut aufschwang. Er hing immer noch erschöpft und zitternd im Sling. Der Schweiß rann ihm im Gummianzug über die Haut, gemischt mit Pisse und Resten von Sperma.
Der Master trat an ihn heran. Er löste ihn nicht sofort, sondern strich ihm fast schon anerkennend über das Gummi.
„Du hast dich gut gehalten“, sagte der Master mit einer Stimme, voller kühler Zufriedenheit. „Er war sehr großzügig. Du hast heute mehr eingebracht, als ich erwartet hätte.“
Mit einem Ruck wurden die Schnallen des Slings gelöst, und er sackte kraftlos zu Boden, wo er auf den harten Fliesen liegen blieb.
Der Master beugte sich über ihn und sagte:
„Sieh dich an... gebrochen, benutzt und gezeichnet. Nun hast du deine Bestimmung gefunden. Du bist nicht mehr der, der du vorher warst. Du bist jetzt gehorsame Gummisau.“
Irgendwann hörte Marek auf, die Tage zu zählen. Alles floss ineinander über, bis nur noch ein endloser Kreislauf aus Benutzung und Anketten in der Zelle blieb. Der Geruch von Pisse, Sperma, Latex und Ketten waren permanent da. Er hatte sich an das neue Leben gewöhnt. Der Mann, der er einmal war – der Mann mit dem Bürojob, den Excel-Tabellen, Meetings und der Wohnung in Berlin – begann zu verblassen wie eine alte Fotografie. Fluchtgedanken waren anfangs, oft als brennender Schmerz in seinem Kopf gewesen. Er hatte in den ersten Nächten, wenn er zitternd im Gummi, in fensterloser Zelle an die Wand gekettet war, an den Schlössern gerissen. Doch jeder Funke Widerstand wurde vom Master im Keim erstickt. Jedes Aufbegehren wurde sofort bestraft.
Irgendwann hörte das Kämpfen auf, weil sein Geist keine Kraft mehr hatte, seine neue Existenz zu verweigern.
Jetzt kniete er wieder in der Toilette der Bar. Er spürte das vertraute Gewicht der Ketten, die seine Haltung erzwangen. Das schwarze Gummi war mittlerweile seine Haut geworden. Er empfand keine Scham mehr, wenn Fremde vor ihm standen. Er empfand nur noch die dumpfe Erleichterung, wenn er seine Funktion erfüllen durfte – denn Funktion bedeutete Existenzberechtigung.
Seine Welt war auf die wenigen Quadratzentimeter Sichtfeld hinter den Gläsern seiner Maske geschrumpft. Er hatte gelernt, die Schritte der Männer zu unterscheiden. Er erkannte das schwere, gleichmäßige Echo ihrer Schaftstiefel schon von weitem.
Eines Abends, als der Betrieb in der Bar besonders lebhaft war, trat der Master an ihn heran. Er legte seine behandschuhte Hand auf seinen gummierten Hinterkopf und kraulte ihn fast zärtlich, während ein Gast ihn gerade als Urinal benutzte.
„Siehst du, wie gut du dich eingefügt hast?“, raunte der Master.
„Kein Gezappel mehr. Kein Blick zur Tür. Du hast begriffen, dass es kein ‚Draußen‘ mehr für dich gibt.“
Er antwortete mit einem leisen, vibrierenden Gurgeln aus seinem Trichter – ein Laut, der früher ein Protest gewesen wäre, jetzt aber fast wie ein zustimmendes Schnurren klang. Die Demütigung war zu seinem Alltag geworden, die Schmerzen zu einer Bestätigung, dass er noch am Leben war.
Er wusste, dass er diesen Ort niemals verlassen würde. Er würde in diesem Anzug bleiben, bis sein Körper unter der ständigen Benutzung versagen würde. Er war kein Mann mehr, der mit dem Thema SM experimentierte oder Interesse zeigte. Er wurde zur Gummisau, zum Nutzobjekt von Schöneberg,
und während er dort so angekettet stand, die Wärme des Gummis auf seiner Haut spürte und auf den nächsten Gast wartete, war da kein Funken Panik mehr. Nur noch die absolute, schwarze Stille eines gebrochenen Willens, der in der totalen Unterwerfung seinen Frieden gefunden hatte.
My boy, my pet, my slave : Pup Bobo
#pet #slave #pup #dog
No more talking as you’re about to be examined, probed & milked for the next hour, then you be forced-blown like a useless gimp 💦
Er erinnerte sich später nicht mehr genau, wann der Gedanke zum ersten Mal aufgetaucht war.
Vielleicht war es in einer dieser Nächte gewesen, in denen er wach lag und die Decke anstarrte. Vielleicht während er durch endlose Feeds scrollte, Sexvideos im Internet sah, die ihn geil machten – alles live, alles echt, alles erregend und geil machend.
Er träumte öfter davon live in so einem Event dabei zu sein.
Oder vielleicht war es genau in dem Moment gewesen, als er die Anzeige sah:
„Reality-Experiment – Werde Teil einer neuen Form von Unterhaltung.
Selbsterfahrung als anregendes Lustobjekt in einer Live-Übertragung im Internet. Keine Grenzen.
In naher Zukunft wird sich Unterhaltung radikal verändern. Die Grenzen zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit sind verschwunden. Eine neue Reality-Plattform verspricht das „ultimative Erlebnis“: Ein Mensch lebt isoliert in einem transparenten Wohncontainer – rund um die Uhr beobachtet von Millionen Zuschauern weltweit.
Ein Freiwilliger wird gesucht, der sich freiwillig für das Experiment zur Verfügung stellen möchte.
Für eine vertraglich festgelegte Zeit gibt er die Kontrolle über seinen Alltag vollständig ab. Kameras übertragen jeden Moment live ins Internet. Die Zuschauer entscheiden per Voting, was er tun soll – wann er schläft, was er isst, wie er sich kleidet und welchen Aufgaben er sich stellen muss.
Es ist geplant, dass er live als anregendes Sex-Objekt dargestellt werden soll, rund um die Uhr. 24/7/365.
Gute Bezahlung. Kein Ausstieg möglich, während der gesamten vereinbarten Laufzeit der Live-Übertragung.
Sie werden völlig transparent im Internet gezeigt, rund um die Uhr.
Sehr geeignet für Männer und Frauen die eine extreme Grenz-Erfahrung als Sex-Objekt suchen.
Er hatte gelacht.
„Keine Grenzen“, murmelte er.
Und doch klickte er interessiert den Link an.
Die Seite war seltsam leer. Kein Impressum. Kein Name. Nur ein Formular.
Direkt ein Vertrag, der sich endlos scrollte, voller Begriffe wie totale Immersion, dauerhafte Präsenz, Zuschauerinteraktion.
Er überflog die Abschnitte. Sein Blick blieb kurz an einem Satz hängen:
„Der Teilnehmer erklärt sich mit vollständiger Beobachtung und Einflussnahme durch Zuschauer einverstanden.“
Er zögerte.
Sein Finger schwebte über dem Bildschirm.
Dann dachte er an seine Wohnung. An den grauen Teppich. An den leeren Kühlschrank. An das Gefühl, dass niemand jemals wirklich bemerkte, ob er da war oder nicht.
Er gab seine persönlichen Daten ein, akzeptierte sämtliche Geschäftsbedingungen und Klauseln ohne sie näher durchzulesen, und klickte auf Allen Bedingungen zustimmen.
Die Bestätigung kam sofort.
Keine E-Mail. Kein Ansprechpartner.
Nur eine Adresse, ein Datum und eine Uhrzeit wann er sich dort einfinden sollte.
Die Anlage lag außerhalb der Stadt, irgendwo zwischen Feldern, die im Nebel verschwanden. Das Gebäude selbst war ein Block aus Beton mit kleiner, beleuchteter, einladender Fensterfront. Es wirkte nicht wie ein Studio, eher wie ein Bürokomplex, wie etwas, das unspektakulär und unauffällig wirken sollte.
Er blieb einen Moment davor stehen.
„Das ist absurd, ob ich besser den Vertrag stornieren sollte?“ sagte er leise.
Seine Stimme klang nervös.
Der Wind war schwach, aber kalt genug, um unter die Kleidung zu kriechen.
Er blieb zweifelnd vor dem Gebäude stehen.
Kein Schild. Kein Logo. Nur ein Monitor neben der Tür.
Für einen Moment dachte er daran, einfach umzudrehen, und wieder zu gehen.
So zu tun, als hätte er die Adresse nie gefunden.
Dann flackerte neben der Tür der Bildschirm mit dem Agenten auf.
Lautlos.
Ein künstliches Gesicht erschien, die Augen blickten direkt durch ihn hindurch.
„Willkommen.“
Die Stimme war freundlich und einladend.
Er trat einen Schritt näher.
„Ich bin hier wegen—“
Der Monitor unterbrach ihn. „Bestätigt.“
Eine kurze Pause.
Dann:
„Willkommen, bei Projekt 24/7 Live.“
Er blinzelte.
Ein kurzes, irritiertes Zucken ging durch sein Gesicht.
„Mein Name ist—“
„Bezeichnung nicht nötig. Sie werden Subjekt1 genannt“.“
„Bitte treten Sie ein.
Er starrte auf den Bildschirm.
Etwas in ihm sträubte sich, leise und beharrlich.
„Warum nennen Sie mich so?“
„Diese Bezeichnung entspricht der Zuschauerführung. Unter dieser Bezeichnung werden Sie vor und von den Zuschauern geführt.“
Dann, sanfter:
„Sie werden gesehen. Live“
Die Tür öffnete sich.
Langsam. Geräuschlos.
Er stand reglos da.
Sein Herz schlug schneller.
Projekt 24/7 live. Subjekt 1
Ein Name, der sich nicht gut anfühlte.
Und doch…blieb er stehen, einen Moment lang, und überlegte ob er eintreten sollte oder nicht.
Dann machte er den ersten Schritt ins Gebäude. Innen war es still.
Zu still.
Kein Empfang, kein Team, kein hektisches Treiben, wie er es erwartet hätte. Nur Licht. Weißes, gleichmäßiges Licht, das keine Schatten zuließ.
„Willkommen.“
Die Stimme kam von überall.
Er drehte sich instinktiv um, suchte nach einer Person. Niemand war da.
„Wo ist das Team?“, fragte er.
„Die Kameras und Technik sind aktiv.“
Er folgte einem schmalen Gang. Seine Schritte hallten leise wider, als würde der Raum ihn zurückwerfen.
Dann öffnete sich eine weitere Tür.
Der Raum dahinter war fast leer.
Bis auf die Kameras, einen Kleiderständer mit glänzender schwarzer Kleidung, einem Monitor und einer Klappe in der Wand.
Er blieb stehen.
Ein unangenehmes Gefühl kroch ihm den Rücken hinauf.
„Das ist… irritierend und seltsam.“
„Ihre Authentizität ist entscheidend“, antwortete die Stimme.
„Schon jetzt läuft die Live-Übertragung. Es sind schon viele Zuschauer online, die darauf warten das Sie in Ihre neue Kleidung schlüpfen und zu Subjekt 1 werden.“
Auf dem Monitor erschien die Meldung. „Sofort Umziehen Subjekt 1. Ihre alte Kleidung in die dafür vorgesehene Klappe in der Wand einwerfen. Diese wird für Sie aufbewahrt.“
Er berührte die Kleidung vorsichtig, sie war aus reinem Gummi, und er zuckte irritiert zurück.
„Das ist Teil des Konzepts“, sagte die Stimme.
Er schluckte.
„Muss ich das… die ganze Zeit tragen?“
„Für die Dauer der Übertragung.“
Wenn er sich in diesem Moment umgedreht hätte, und gegangen wäre,….wenn er seinem Instinkt vertraut hätte, der ihm leise zuflüsterte, dass hier etwas nicht stimmte,…..vielleicht wäre ein Abbruch noch möglich gewesen.
Aber er dachte an die Kamera.
An das geile Gefühl, gesehen zu werden.
Irgendwie reizte ihn der Gedanke, und er fühlte sich geil bei dem Gedanken, dass er in Gummikleidung live im Studio sein würde.
Er zog die Kleidung an ohne weiteres Zögern, er war einfach zu geil um einen Rückzieher zu machen.
Das Gummi schmiegte sich enger an ihn, als er erwartet hatte.
Als würde es sich anpressen.
Als würde es ihn festhalten.
Er zog daran.
„Das sitzt ziemlich straff.“
„Optimal,“ sagte die Stimme.
Die Tür hinter ihm schloss sich.
Ein leises, endgültiges Geräusch.
Am Anfang fühlte es sich noch wie ein Spiel an.
Er ging durch den Raum. Setzte sich. Stand wieder auf. Schaute sich den Raum und die karge Einrichtung an. Ein Schlafsofa, ein Tisch mit Stuhl, eine Kaffeemaschine und ein Kühlschrank, mit seltsamen Gel-Würfeln darin, und ein großer Fernseher oder Monitor.
Er wartete darauf, dass jemand hereinkam.
Dass jemand erklärte, was als Nächstes passierte.
Niemand kam.
Dann erschien zum ersten Mal Schrift an der Wand, im Monitor.
Sanft leuchtend.
Unaufdringlich.
„Willkommen im neuen Zuhause Subjekt 1“. „Zuschauerentscheidung: Gehe zur Mitte des Raums.“
Sein Herz schlug etwas schneller.
Ein Teil von ihm fühlte sich plötzlich nervös, … erregt, und er fasste sich in den Schritt. Seine Erregung war deutlich sichtbar durch das Gummi.
Er ging zur Mitte, und sah direkt in eine der Kameras.
„Hallo?“
Stille.
Dann:
„Zuschauerreaktion: positiv.“
Ein seltsames Gefühl breitete sich in seiner Brust aus.
Eine Mischung aus Nervosität und… Bestätigung.
Erste Anweisung auf dem Monitor:
„Gel Würfel essen und reichlich Trinken.“
Er tat wie angeordnet.
Sein Magen zog sich zusammen, und doch nahm er schließlich einen der Würfel, drückte ihn zwischen den Fingern. Er gab leicht nach.
Der Geschmack war kaum vorhanden. Etwas Salziges. Etwas Metallisches.
Unnatürlich.
Er aß trotzdem.
Nach einer Weile musste er dringend pinkeln und fragte:
„Wo finde ich eine Toilette?“
Darauf die Antwort:
„Toilettengang von Zuschauern abgelehnt. Laut Plan verbieten 89% der Zuschauer den Toilettengang, laut Abstimmung.“
„Was soll das“ fragte er verzweifelt und suchte einen Ausgang. Keine der Türen ließ sich öffnen, er versuchte verzweifelt den Raum zu verlassen, aber nach mehreren erfolglosen Versuchen blieb ihm nichts anderes übrig, als die Pisse einfach laufen zu lassen, in den Gummianzug.
Zu seiner Verwunderung schien der Reißverschluss dicht zu sein und die Flüssigkeit stieg im Anzug an.
Kurze Zeit später überkam ihn eine seltsame Müdigkeit..
„War etwas im Wasser oder in den Würfeln?“ dachte er noch….
Er legte sich auf das Schlafsofa.
Der erste Schlaf kam schneller über ihn, als er erwartet hatte.
Oder vielleicht war die Nacht einfach plötzlich da.
Es gab keinen Sonnenuntergang, kein langsames Dunklerwerden. Nur ein kaum merkliches Absenken des Lichts, bis der Raum in ein kaltes, gedämpftes Grau fiel.
„Die Nahrung war… schon seltsam….“ ging ihm noch durch den Kopf…
„Das soll wohl so komisches Essen sein“, murmelte er in Richtung der Kameras.
Keine Antwort.
Er drehte den Kopf leicht zur Seite.
Eine Linse blickte direkt auf ihn.
Dann schloss er die Augen.
Der Schlaf kam nicht sanft, er überrollte ihn abrupt, fast wie betäubt.
Als er aufwachte, war es das Gefühl, das ihn zuerst traf.
Nicht der Raum.
Nicht das Licht.
Sein Körper. Leicht schwindeliges Gefühl, und etwas Kopfschmerzen.
Etwas stimmte nicht.
Er öffnete die Augen.
Das Licht war wieder hell. Gleichmäßig.
Für einen Moment wusste er nicht, wo er war.
Dann erinnerte er sich.
Und gleichzeitig spürte er es deutlicher.
Die Kleidung. Das Gummi auf der Haut, die Flüssigkeit im Anzug.
Er bewegte die Hand.
Oder versuchte es.
Das Gummi war sehr dick und die Bewegungsmöglichkeiten stark eingeschränkt.
Er hob den Kopf ruckartig an, sein Atem wurde sofort schneller.
Sein Blick wanderte an sich hinunter.
Die Oberfläche der Kleidung wirkte verändert.
Sie wirkte… verschlossen. Versiegelt.
Als wäre sie über Nacht verklebt geworden..
„Was…?“
Seine Stimme klang rau.
Er zog an seiner Brust, dort wo der Reißverschluss war.
Das Material gab kaum nach.
Eine dicke Naht. Ein überklebter Übergang. Der Reißverschluss des Anzugs wurde dick mit einem Gummistreifen überklebt. Keine Chance mehr diesen zu öffnen.
Sein Puls begann zu hämmern.
„Nein. Nein, dar war gestern noch—“
Er tastete sich ab.
Suchte nach dem Reißverschluss.
Er wusste genau, wo er gewesen war.
Doch jetzt…..Nichts.
Nur eine glatte Fläche.
Ein Streifen, der sich kaum vom Rest unterschied.
Unzugänglich.
Versiegelt.
Sein Atem ging stoßweise.
Er setzte sich auf.
Zu schnell.
Der Schwindel überrollte ihn, und er fiel zurück.
Seine Füße. Er bewegte sie.
Der Urin des Vortags, der Nacht, sowie sein Schweiß, schwappte im Anzug, fest eingeschlossen, so wie er selbst.
Er schrie in die Kamera: „ wie bekomme ich die Pisse hier wieder raus?“ Was wenn ich Scheißen muss?“
„Das ist nicht… abgesprochen… davon war keine Rede.“
Seine Stimme brach.
Die Antwort über Lautsprecher erklang in ruhigem Tonfall:
„Sie haben den Vertrag anscheinend nicht verstanden. Keine Grenzen. Alles was die Zuschauer wünschen. Viele Dinge wurden schon, vor dem Beginn der Live-Übertragung, von den Zuschauern vorgeschlagen.“
„Sie wurden für einen Langzeiteinsatz vorgesehen. Alle notwendigen Maßnahmen wurden getroffen.“
„Die Vertragsklausel 7.3 deckt alle nötigen Anpassungen ab, und die Klausel 8.1 sämtliche Einwilligungserklärungen, von Ihnen unterzeichnet, zum Langzeiteinsatz.“
„Langzeiteinsatz?“ Er lachte kurz, trocken. „Niemand hat irgendwas von…..“
Er zog stärker am Gummi.
Verzweifelt.
Unkoordiniert.
Kein Nachgeben des Materials.
Sein Herz begann zu hämmern. „Was… was genau passiert hier?“
„Ihre Versorgung wurde angepasst, in den Gelwürfeln sind Alle Nährstoffe enthalten, und auch andere Stoffe, auf Wunsch der Zuschauer,“ erklärte die Stimme ruhig. „Sie müssen den Anzug und den Raum während der gesamten Einsatzdauer nicht verlassen.“
„Nicht verlassen?“ Seine Stimme überschlug sich fast. „Wie lange soll das gehen? Stunden? Tage? Wochen?“
Eine Pause.
Dann:
„Unbestimmt.“
Er presste die Lippen zusammen. Seine Gedanken rasten.
Das war ein Scherz. Musste ein Scherz sein.
„Okay… okay, hören Sie“, sagte er leiser, bemüht, ruhig zu bleiben. „Das ist nicht legal. Sie können mich nicht einfach…..“
„Ihre Sicherheit ist gewährleistet. Sie haben allen Bedingungen zugestimmt.“
„Das ist nicht Sicherheit!“, fuhr er auf.
Er versuchte erneut, sich zu bewegen, doch jede Bewegung erinnerte ihn daran, wie wenig Kontrolle er tatsächlich hatte.
„Ich will hier raus.“
„Und jetzt mal Klartext: Was passiert mit meiner Pisse und meiner Scheiße? Wie kommt die hier aus dem Anzug raus? wie soll ich mich reinigen können?“
Er schlug gegen den Anzug. „Wo geht das hin?! Bleibt das hier drin oder was?!“
Dann die Antwort, über die Lautsprecher, ruhig wie zuvor:
„Der Anzug verfügt über integrierte Ventile an den Füßen.“
Er erstarrte. „Über… was?“
„An definierten Punkten befinden sich Andockventile. Diese werden extern mit Schläuchen verbunden.“
„Extern verbunden…“, wiederholte er langsam.
„Flüssige und feste Abfallstoffe werden über ein Unterdrucksystem abgesaugt.“
Stille.
Er schnaubte. „Ihr… ihr meint das ernst.“
„Ja.“
Er lachte kurz, fassungslos. „Das heißt, ich steh hier drin und ihr schließt mich einfach irgendwo an und… pumpt das raus?“
„Korrekt.“
Sein Atem ging schneller.
„Und wenn ich mich dreckig und unwohl fühle? Wenn ich mich waschen will?“
„Der Anzug besitzt doch die Ventile. Reinigungsflüssigkeit wird zugeführt und anschließend wieder abgesaugt. Wenn die Zuschauer es wünschen. Der Spülvorgang wird den Zuschauern täglich mehrfach vorgeschlagen, diese stimmen dann ab ob sie eine Reinigung oder Absaugung für erforderlich halten.“
Er starrte geradeaus.
„Also… Ventile. Schläuche. Absaugen und Reinigung…Die Zuschauer bestimmen das?“
„Ja.“
Er schüttelte langsam den Kopf.
„Ich bin also einfach… ein Anschluss?“
Keine Antwort.
„Egal, was ich will? Oder wann ich will?“
Keine Antwort.
„Ihr habt mich in ein verdammtes System gesteckt, das alles für mich übernimmt… sogar das?“
Er murmelte schließlich:
„Ich bin kein Mensch mehr für euch, oder?“
„Nein Sie haben alle Rechte freiwillig abgegeben. Sie sind jetzt Subjekt 1“.
Seine Stimme hallte im Raum, rau und viel zu laut.
„Hören Sie mir jetzt mal zu— was ist das hier für ein kranker Scheiß?!“
Er atmete hektisch.
Keine Antwort
Stattdessen…
ein anderes Gefühl.
Etwas, das ihn innehalten ließ.
Ein Kribbeln. Leicht. Kaum spürbar. Aber da.
Er erstarrte.
„Was…?“
Sein Körper war angespannt.
Das Kribbeln blieb nicht an einer Stelle. Es wanderte langsam über seinen Körper und Gliedmaßen, zielgerichtet, als würde jemand seine Nerven prüfen. Seine Finger zuckten – erst kaum sichtbar, dann deutlicher. Er starrte auf seine Hand.
„Nein…“, flüsterte er.
„Motorische Reaktion auf Stromimpulse stabil“
„Im Anzug sind viele Elektroden eingearbeitet,“ sagte die Stimme ruhig und erklärend.
Er presste die Zähne zusammen und spannte sich an. Für einen kurzen Moment hielt die Bewegung inne – dann kam ein stechender Schmerz. Kein punktueller Stich, sondern ein grelles, allumfassendes Aufflammen in seinem ganzen Körper. Ihm entwich ein erstickter Laut, und er sackte leicht nach vorn.
„Widerstand wird nicht empfohlen. Die Intensität kann angepasst werden.“
Seine Augen weiteten sich.
„….aufhören…“
„Publikum zeigt erhöhte Aktivität“, fuhr die Stimme fort. „Interesse an motorischer Kontrolle und Schmerzreaktion steigt.“
Auf dem Monitor flackerten Lichter auf – erst vereinzelt eingeloggte Zuschauer, dann viele.
„Zuschauer. Interaktion in Echtzeit.“
Ein neuer Impuls durchzuckte ihn. Sein Kopf hob sich ruckartig.
„Lächeln.“
Seine Gesichtsmuskeln spannten sich. Langsam verzog sich sein Mund zu einem künstlichen, leeren Grinsen. Innen schrie alles, doch nach außen blieb er still. Ihm blieb keine Wahl, der Schmerzimpuls drängte ihn dazu den Anweisungen zu folgen.
„Sehr gut“, sagte die Stimme.
„Phase eins abgeschlossen.“
Danach, ……ein Gedanke. Flüchtig. Unwillkommen.
Du wolltest das. Bist ja selbst schuld. Warum wolltest du nur live ein Sexobjekt sein, im Internet.
Der Gedanke traf ihn härter als jeder Impuls.
Er hatte es sich doch so oft ausgemalt, die Kontrolle abzugeben. Nicht mehr selbst entscheiden müssen. Keine Verantwortung, kein Zögern – nur reagieren, nur fühlen.
Sich selbst loslassen, sich jemand anderem überlassen. Dem System. Den Blicken. Den Entscheidungen von außen.
Er erinnerte sich an den Moment, bevor er unterschrieben hatte. Dieses Kribbeln der Geilheit. Die Neugier. Wie weit es gehen würde. Wie es sich anfühlt, nicht mehr Herr über sich selbst zu sein.
Nur für eine Weile, hatte er gedacht.
„Ich kann jederzeit abbrechen.“
Jetzt wusste er nicht mehr, ob das je gestimmt hatte.
„Du wolltest das doch.“
Er schüttelte den Kopf heftig.
„Nein, so habe ich mir das nicht vorgestellt.“
„Hört auf“, flüsterte er verzweifelt.
Er wusste nicht, ob er mit dem Raum sprach.
Oder mit sich selbst.
Die Kamera vor ihm bewegte sich.
Ein leises Klicken.
Dann erschien wieder Schrift an der Wand.
„Zuschauerreaktion: stark steigend.“
Sein Magen zog sich zusammen.
„Ihr habt das gemacht.“
Keine Antwort.
Nur am Monitor: Abstimmung: Anpassung erfolgreich.“
Er starrte auf die Worte.
Sein Herz raste.
Doch dieses andere Gefühl war noch da.
Wuchs langsam.
Unaufhaltsam.
„Das bin nicht ich.“
Aber seine Stimme klang unsicher.
Er ließ sich langsam zurück auf die Liege sinken.
Sein Blick wanderte wieder zur Kamera.
Und für einen Moment—
nur einen kurzen Moment—
fragte er sich nicht mehr, wie er hier herauskam.
Sondern……wie viele zusahen, und ob sie mochten, was sie sahen.
Er wusste nicht, wie lange er nun schockiert und reglos dagelegen hatte.
Zeit hatte sich aufgelöst.
Es gab kein Vorher mehr, kein Nachher. Nur dieses konstante Licht. Diese gleichmäßige, unerbittliche Helligkeit, die keinen Raum für Orientierung ließ.
Und dieses Gefühl.
Sein Körper fühlte sich… anders an.
Nicht nur eingeschlossen.
Als wäre jede Bewegung vorgegeben, begrenzt, beobachtet.
Ein leises Geräusch durchschnitt die Stille.
Ein metallisches Klicken.
Er zuckte zusammen.
Sein Blick fuhr durch den Raum.
Dann sah er es.
In der Wand, auf Hüfthöhe, hatte sich eine schmale Öffnung aufgeschoben. Rechteckig. Präzise. Zu glatt, um zufällig zu wirken.
Dahinter: Dunkelheit.
Langsam setzte er sich auf.
Jede Bewegung fühlte sich kontrollierter an als zuvor. Nicht schwer — eher geführt. Als würde sein Körper auf etwas reagieren, das außerhalb von ihm lag.
„Hallo?“
Seine Stimme klang vorsichtig. Leiser als sonst.
Keine Antwort.
In der Öffnung stand ein Tablett.
Es war einfach und klinisch sauber.
Darauf:
Die gleichen Gelwürfel wie am Abend.
Und ein Becher dunkle Flüssigkeit, Kaffee, den erkannte er sofort am Geruch.
Warm. Bitter. Vertraut.
Ein fast absurder Kontrast.
Und etwas anderes.
Ein kleiner, sauber gefalteter Zettel.
Er blieb einen Moment sitzen.
Er starrte auf das Tablett, als könnte es sich bewegen.
Als könnte es verschwinden, wenn er sich zu schnell näherte.
Sein Herz begann wieder schneller zu schlagen.
„Okay…“
Das Wort war kaum mehr als ein Atemzug.
Seine Schritte waren vorsichtig. Testend.
Die Kameras folgten ihm.
Er spürte es, ohne hinzusehen.
Der Kaffee dampfte leicht.
Der Geruch traf ihn unerwartet stark.
Normalität.
Ein Stück Alltag in dieser… Konstruktion.
Seine Hand bewegte sich zögernd, dann griff er nach dem Zettel und faltete ihn vorsichtig und unbeholfen auf, mit seinen Fingern, die dick in Gummi gehüllt sind.
Die Schrift war sauber.
„Herzlich willkommen.
Die Zuschauer sind begeistert von Ihnen.
Sie werden so lange im System bleiben, wie die Einschaltquoten erfolgreich sind.“
Er las den Satz ein zweites Mal.
Dann ein drittes.
Etwas in ihm verstand die Worte sofort.
Doch sein Verstand weigerte sich, sie anzunehmen.
„Nein.“
Ein kalter Schauer zog sich über seinen Rücken. Langsam. Unaufhaltsam.
Seine Finger zitterten leicht.
Das Papier raschelte kaum hörbar.
„Das ist… ein Scherz.“
Seine Stimme klang hohl.
Er sah auf.
Direkt in die Kamera vor sich.
„Das ist Teil der Show.“
Stille.
Dann, wie eine Antwort: „Zuschauerreaktion: aufmerksam und positiv.“
„Wie lange?“, fragte er.
Seine Stimme war jetzt fester.
Fast trotzig.
Keine Antwort.
Nur ein neues Aufleuchten an der Wand.
„Keine Zeitangabe verfügbar.“
Sein Blick kehrte langsam zurück zum Zettel.
Solange die Einschaltquoten erfolgreich sind.
Ein Satz ohne Ende. Ohne Grenze.
Er ließ die Hand sinken.
Das Papier fiel lautlos zu Boden.
Sein Atem ging flach.
„Ihr meint das ernst.“
Ein weiterer Moment.
Dann:
„Zuschauerreaktion: stark steigend.“
Er sah wieder zum Tablett.
Der Kaffee. Die Würfel.
Sein Blick wanderte zur Kamera.
Dann wieder zum Kaffee.
Seine Hand hob sich langsam.
Er zögerte. Nur kurz.
Dann nahm er den Becher.
Die Wärme breitete sich in seinen Händen aus. Echt. Greifbar.
Er hob ihn an. Trank.
Der Geschmack war bitter. Vertraut.
Beruhigend.
Und während er trank—
flackerte an der Wand eine neue Anzeige auf.
„Zuschauerzahl steigt permanent an.“
Er schloss kurz die Augen.
Der Schauer war noch da.
Kalt.Tief.
Aber darunter—
lag etwas anderes.
Ein leises, kaum greifbares Gefühl.
Er blinzelte, noch leicht benommen, als sein Blick auf den Monitor fiel. In seiner Hand dampfte der Kaffee, doch seine Finger wirkten fremd, als gehörten sie nicht ganz zu ihm.
Auf dem Bildschirm erschien eine neue Zeile:
Soll die Immersion erweitert werden?
Er runzelte die Stirn. Ein ungutes Gefühl breitete sich in ihm aus.
Noch bevor er reagieren konnte, wechselte die Anzeige.
Abstimmung abgeschlossen.
81 % Zustimmung.
Sein Griff um die Tasse wurde fester.
Dann die nächste Zeile:
Erweiterung: permanenter Einschluss in Vollgummi – inklusive Kopf.
Sein Atem stockte.
„Moment… was?“
Noch bevor er den Kaffee absetzen konnte, öffnete sich die Tür.
Zwei maskierte Gestalten traten ein. Kein Wort. Keine Eile.
Er wollte etwas sagen, doch seine Stimme blieb irgendwo zwischen Brust und Kehle stecken.
Die Tasse kippte fast in seiner Hand.
Sie reagierten nicht.
Kein Zögern. Kein Blick. Nur gezielte Bewegung. Direkt auf ihn zu.
Jetzt erst traf es ihn wirklich.
Nicht wie ein Gedanke, wie ein Schlag.
Er wich einen halben Schritt zurück, stieß gegen die Wand.
Zu spät.
Etwas Schwarzes vor seinem Gesicht.
Eine schwarze Maske erschien in seinem Blickfeld – glänzend, glatt, vollkommen blickdicht von außen. Die dunklen Augengläser reflektierten kurz das Licht, dann wurde sie ihm über den Kopf gezogen.
Sein Atem ging schneller, als das Material sich an sein Gesicht schmiegte, die Konturen des Gesichts glättete, und ihn in einen anonymen Gummisklaven verwandelte.
Er riss die Augen auf, sah… weniger.
Alles dunkler, verzerrt, gefangen hinter dunklen Gläsern.
Seine Hände zuckten nach oben, zu langsam.
Ein kurzer Widerstand regte sich in ihm, doch er blieb schwach.
Gewollt? Oder schon nicht mehr möglich?
Er spürte Hände an seinem Hals, dann Hitze und einen beißenden Geruch.
Er zuckte zusammen.
Die Ränder der Maske wurden mit dem Anzug verbunden – vulkanisiert. Kein Spalt blieb zurück. Kein Übergang. Nur eine durchgehende, fast glatte Oberfläche.
Luft strömte durch den runden Knebel in seinen Mund, gleichmäßig, kontrolliert.
„….wartet…“
Seine Stimme kam gedämpft zurück, verzerrt, als würde sie nicht mehr ihm gehören.
Die Schritte entfernten sich.
Die Tür fiel ins Schloss.
Und mit einem Mal war es still.
Sein Puls zog an.
Dumpf hämmernd in seinem Kopf, gegen das Material, das ihn umschloss. Sein Atem ging schneller. Nicht, weil er keine Luft bekam – im Gegenteil. Sie strömte gleichmäßig durch den Knebel in den Mund, zuverlässig, fast mechanisch.
Er hob die Hände. Tastete über die Oberfläche seines Kopfes.
Kein Rand an der Maske, kein Übergang. Nichts, woran man ziehen konnte, Alles sauber miteinander verklebt.
„Nein… nein, nein…“
Er zog stärker am Material. Riss daran. Kein Entfernen der Maske möglich.
Er war darin verloren.
„Hört ihr mich?!“
Seine Stimme brach, wurde vom Material und Knebel verschluckt, kam zu ihm zurück wie die eines Fremden – gedämpft, verzerrt ohne klare Worte.
Er versuchte, tiefer einzuatmen. Spürte, wie sich der Anzug minimal mitbewegte, sich an ihn schmiegte – die Maske sich beim Einatmen noch enger an seine Haut zog, kein Entkommen daraus. Nur dieses gleichmäßige, allumfassende Umschlossen sein.
Mit jedem Atemzug wurde die Luft schwerer.
Beim Einatmen schob sich der Gestank durch seine Nase, legte sich auf die Zunge, kroch in den Rachen.
Beim Ausatmen kam er zurück.
Er war Präsenz.
Schweiß, der längst aufgehört hatte, frisch zu sein, säuerlich, abgestanden, darunter das Beißende von Urin. Dazu der süßliche Gestank von Fäkalien, der sich in jede Falte des Anzugs gefressen hatte.
Er konnte ihm nicht entkommen.
Der Geruch war jetzt überall.
Nicht mehr nur in der Luft.
In seiner Haut.
In seinem Mund.
In seinen Gedanken.
Die ersten Minuten vergingen langsam.
Zeit verlor ihre Form.
Zwei weitere Tage vergingen im gleichen Rhythmus.
Impulse, die durch seinen Körper zuckten und Elektroschocks zur Erheiterung der Zuschauer.
Vorgegebene Nahrung, quadratische Gelwürfel, die kaum noch etwas mit Essen zu tun hatten, laut Monitor, auf Wunsch der Zuschauer, sogar aus recycelten Lebensmittelresten und Urin. Dazu extrem viel Flüssigkeit, exakt dosiert. Alles geregelt. Alles überwacht. Die Ausscheidungen im Anzug stiegen rasant an.
Zeit hatte ihre Bedeutung verloren. Es gab nur noch Abläufe. Intervalle. Reaktionen der Zuschauer.
Der Anzug war längst kein Vergnügen mehr – er war das System.
Ein geschlossener Kreislauf, der alles aufnahm, alles festhielt.
Mit jeder Stunde wurde er sich seiner eigenen Situation bewusster, unzufriedener und verzweifelter. Er wollte nur noch raus aus dem Anzug.
Er hob den Kopf, suchte die Kameras.
„Wann zum Teufel…“ Seine Stimme klang rau. „Wann lasst ihr das endlich ablaufen? Ich brauche eine Reinigung. Der Druck ist extrem geworden.“
Keine Antwort. Nur das leise Summen – und der Bildschirm an der Wand, der plötzlich aufleuchtete.
Eine Abstimmung. Live.
Die Zuschauer entschieden.
73 % – „Reinigung jetzt starten“
27 % – „Weiter beobachten“
Ein kurzer Moment Stille. Dann Bewegung.
Der Techniker trat ein, sachlich, routiniert,
führte ihn zur Wand, positionierte ihn. Die Anschlussschläuche zum Abpumpen und zum Reinigen wurden mit dem Anzug verbunden.
Ein Klicken. Ein leises Anlaufen der Systeme.
Der Prozess beginnt. Zuerst nur ein tiefes, unregelmäßiges Gurgeln, dann ein gleichmäßiger Rhythmus. Ziehend. Pulsierend. Mechanisch.
Er spannt sich unwillkürlich an.
Ein seltsames Druckgefühl baut sich im Anzug auf, verändert sich, verlagert sich.
Druck von oben, als die Reinigungsflüssigkeit eingepumpt wird, und saugen von unten, wo die schmutzige Flüssigkeit aus dem Anzug abgepumpt wird.
Er schließt kurz die Augen.
Versucht, sich an irgendetwas festzuhalten. Sein Körper spannt sich gegen den Druck, gegen das Gefühl, über das er keine Kontrolle mehr hat.
Das Gurgeln wird gleichmäßiger. Berechenbarer.
Fast beruhigend – der Druck schwindet, seine Anspannung auch, nun fühlt es sich… leichter an. Er holt tief Luft und ist im wahrsten Sinne erleichtert und ausgelaugt.
Auf dem Monitor liefen weiter Kommentare ein. Für die Zuschauer war es ein unterhaltsames Spektakel, für ihn war es ein Moment zwischen Anspannung und… Erlösung.
Es fühlte sich wie ein Reset an.
Er atmet langsam und zufrieden aus.
Der Bildschirm flackerte erneut.
Einige Diskussionen zwischen den Zuschauern, wie er noch besser ausgerüstet und manipuliert werden kann.
Soll eine hypnotische Konditionierung eingeleitet werden?
Die Balken bewegten sich schnell.
Zu schnell.
Er konnte zusehen, wie die Entscheidung fiel, während er noch versuchte, den Gedanken überhaupt zu begreifen.
Abstimmung abgeschlossen.
92% Zustimmung.
Ein leises Summen setzte ein.
Tiefer als zuvor. Konstanter.
Sein Blick wurde unruhig. Die Zahlen auf dem Bildschirm begannen sich zu verzerren, zu verschieben, als würden sie ineinanderfließen.
„Was… macht ihr…?“
Keine Antwort.
Nur das Summen, eine im Hintergrund laufende eintönige Melodie, ein einprägsames Summen, und ein langsamer, pulsierender Rhythmus, der sich mit seinem Atem synchronisierte. Ein sanfter Impuls.
Diesmal kein Schmerz.
Seine Schultern sanken.
Ungewollt.
Ein weiterer Impuls.
Sein Kopf neigte sich leicht nach vorn.
Sein Blick blieb am Bildschirm hängen.
Blick auf Bildschirm halten
Der Gedanke tauchte auf. Klar. Einfach.
Zu einfach. Er wollte wegsehen.
Konnte nicht.
Das Summen wurde zu einer Stimme.
Leise. Gleichmäßig. Immer gleich.
„Ruhig bleiben.“
„Nicht widerstehen.“
„Anpassen.“
Sein Atem verlangsamte sich.
Sein Körper folgte.
Du wolltest das.
Der Satz kam wieder. Diesmal… ohne Zweifel.
Der Bildschirm wechselte.
Neue Zeilen erschienen.
Verhaltensparameter werden gesetzt.
Langzeitbindung aktiv.
Ein kurzer Impuls.
Tiefer. Endgültiger.
Sein Körper reagierte sofort.
Nicht mehr zögernd.
Nicht mehr prüfend.
Sondern… akzeptierend.
Seine Finger bewegten sich leicht.
Als würde er etwas testen oder bestätigen.
Akzeptanz. Du akzeptiert Alles. Gerne.
Der Begriff setzte sich fest.
Still.
Unverrückbar.
„Sehr gut“, sagte die Stimme.
„Konditionierung erfolgreich eingeleitet.“
Der Bildschirm wurde ruhig.
Die Balken verschwanden.
Nur eine letzte Zeile blieb.
Zuschauerentscheidung implementiert.
Er starrte darauf.
Ohne zu blinzeln.
Und zum ersten Mal, stellte er die Entscheidung nicht mehr infrage.
Er saß regungslos da.
Der Bildschirm vor ihm war jetzt lebendiger als zuvor. Nachrichten liefen ein, schnell, überlappend, Stimmen ohne Stimme – nur Nicks. Das
Entscheidungen, Wünsche, Erwartungen.
Er las sie.
Und etwas in ihm… reagierte nicht mehr wie vorher. Mit jeder Sekunde wurde es einfacher, nicht zu denken. Einfach zu folgen.
Das Gefühl von Scham, von Widerstand, von Zweifel – es trat in den Hintergrund, war später nicht mehr vorhanden.
Kein Zögern. Kein Widerstand mehr.
Er verspürte nur noch pure Geilheit.
Er freute sich auf Alles was ihm bevorstehen würde.
Er fühlte ein elektrisierendes Kribbeln, das sich durch seinen Körper zog. Eine gespannte Erwartung, die ihn seltsam losgelöst und geil machte.
Die Tür öffnete sich lautlos.
Ein maskierter Agent trat ein. Seine Bewegungen waren ruhig, präzise, fast mechanisch. Ohne ein Wort zu sagen, legte er mehrere Gegenstände auf den Tisch – einen Keuschheitsgürtel aus Metall, Analplug aus Silikon, kalt glänzend im Licht des Bildschirms.
Sein Blick blieb daran hängen.
Nicht mehr aus Scham. Nicht aus Zweifel. Keine Abwehr, diese Gedanken kannte er nicht mehr.
Etwas veränderte sich erneut in ihm, ein aktives Begehren, als würde er sich plötzlich nach dem nächsten Schritt sehnen.
Er wollte die Dinge an und in sich spüren.
Der Agent verschränkte die Arme und wartete.
„Du hast gelesen, was sie wollen“, sagte er schließlich ruhig.
Der Raum schien enger zu werden. Die Stimmen auf dem Bildschirm rauschten weiter, doch sie verloren an Bedeutung. Alles konzentrierte sich auf diesen Moment.
Er atmete ein.
Und zum ersten Mal stellte er sich nicht die Frage, ob er das wollte – sondern nur noch, was als Nächstes mit ihm passieren würde.
Sein Blick glitt zu den Gegenständen vor ihm. Er betrachtete sie erregt, begierig , als würde er bereits verstehen, was sie bedeuteten – und was sie aus ihm machen würden. Ein permanent verschlossener Gummisklave, mit riesigem Plug im Arsch, und Er war extrem geil darauf.
Ein Ziehen ging durch seinen Körper.
Keine Angst.
Erwartung. Vorfreude und Geilheit.
Schritte des Agenten näherten sich.
Sein Körper richtete sich wie von selbst aus. Ruhig. Bereit.
Er hob leicht das Kinn.
Die Hände des Agenten arbeiteten präzise. Sein Körper reagierte sofort, er war stark erregt und der Agent hatte große Mühe ihm den Keuschheitsgürtel anzulegen.
Für den Zweck hatte er vorgesorgt und Eisbeutel dabei.
Seine Penis entspannte sich, nach dem Kontakt mit dem Eis genau so weit, wie es nötig war um ihm den Keuschheitsgürtel anzupassen.
Er hielt still.
Und während die Wünsche der Zuschauer umgesetzt wurden, spürte er nur noch eines:
Völlige Geilheit und Zufriedenheit.
Immer bereit, die nächsten Wünsche der Zuschauer zu akzeptieren. Nun war Er angekommen und permanent als Gummisklave nutzbar. Wer weiß was noch Alles passieren wird…..