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@quatschblase
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[...] Tiere sich wie folgt gruppieren: a) Tiere, die dem Kaiser gehören, b) einbalsamierte Tiere, c) gezähmte, d) Milchschweine, e) Sirenen, f) Fabeltiere, g) herrenlose Hunde, h) in diese Gruppierung gehörige, i) die sich wie Tolle [nicht: Trolle, Anm. von Quatschblase] gebärden, k) die mit einem ganz feinen Pinsel aus Kamelhaar gezeichnet sind, l) und so weiter, m) die den Wasserkrug zerbrochen haben, n) die von weitem wie Fliegen aussehen.
Aus Jorge Luis Borges: Die analytische Sprache John Wilkins', "Eine gewisse chinesische Enzyklopädie'
Die Iss-Was-Du-Nicht-Magst-Diät
Als ich heute in der Mensa war, da habe ich etwas gegessen, was ich eigentlich sehr gerne mag. Zwei Kartoffelklöße mit Rotkohl. Problem war nur: es hat mir überhaupt nicht geschmeckt. Und da kam mir die Idee: wenn man jeden Tag nur das isst, was man nicht mag, dann isst man bestimmt nicht über das Sättigungsgefühl hinaus.
Das ist natürlich kein Leben und wer mehr als 2 Kilo abnehmen will, sollte zugunsten seiner Lebensqualität die Finger davon lassen. Aber zwei Wochen lang mal Sachen zu essen, die man nicht mag, sollte doch eigentlich kein Problem sein. ABER: wenn ihr, so wie ich, Eisbein nicht mögt, dann bitte, lasst trotzdem die Finger davon. Schließlich gibt es immer noch Spinat. Der ist gesund, kalorienarm - und überhaupt nicht lecker.
Eurokrise, Dollarkrise...
...Dagobert Duck schwimmt jetzt bestimmt in seinen Moneten und freut sich riesig, dass er soviele Münzen aus Gold hat.
Zivilisation hört da auf...
... wo das Auto beginnt. Nicht nur in Berlin. Aber dafür dort ganz besonders. Ständig werden irgendwelche anderen Verkehrsteilnehmer geschnitten, eine rote Ampel ist Verhandlungsgrundlage, und generell gilt: Das Gesetz des Stärkeren. Nur dass der Stärkere in einem Rechtsstaat nicht automatisch der Größere ist - sondern derjenige, der sich am lautesten beschweren kann.
Gerade eben bin ich an einem Autofahrer vorbei gegangen. Der Ärmste wurde von einem Lastwagen eingeparkt. Grund für ein ausgedehntes Hupkonzert (ist es eigentlich ein Konzert, wenn die Hupe ohne Unterbrechung ein und denselben Ton von sich gibt?) und generelle Zurschaustellung von Genervtheit. Als er dann auch noch sein fotofähiges Handy aus der Tasche gezogen hat, da war ich mir nicht mehr so sicher, ob ich nach wie vor auf seiner Seite war. Klar, er war eingeparkt, aber der Lastwagen musste nun mal seiner Arbeit nachgehen. Und dass Berlin unter chronischem Parkplatzmangel leidet, das ist wohl kein Geheimnis. Solche Sachen kann man auch unter sich regeln, da muss man nicht gleich belastendes Beweismaterial in seinen digitalen Speicher aufnehmen.
Eines ist als Diskussionsgrundlage für beide involvierten Parteien jedoch praktisch: dass laut Straßenverkehrsordnung klar ist, dass man nicht in zweiter Reihe parken darf. So sind die Fronten geklärt, aber durchlässig. Nicht jedoch, wenn beide das Recht hätten sich im Recht zu fühlen. So wüsste nämlich selbst ich - als unbeteiligter Beobachter - nicht, welche Seite ich einnehmen sollte. Die des Autofahrers, der in seiner bemotorten Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurde - oder die des Lastwagenfahrers, der irgendwie seine Brötchen verdienen muss. Zur Not auch unter Vernachlässigung der Regeln.
Die Lösung liegt klar auf der Hand. Nein, nicht mehr Parkplätze für Berlin. Mehr Leute in die öffentlichen Verkehrsmittel. Und jetzt mal ehrlich: so teuer ist so ein Monatsticket nun auch wieder nicht. Nicht, wenn man die Benzinpreise bedenkt.
The problem with the world is that the intelligent people are full of doubts while the stupid ones are full of confidence.”
Charles Bukowski (via ayucera)
The happiest people are those who think the most interesting thoughts. Those who decide to use leisure as a means of mental development, who love good music, good books, good pictures, good company, good conversation, are the happiest people in the world. And they are not only happy in themselves, they are the cause of happiness in others.
William Phelps (via atomos)
If ‘guns don’t kill people; people do.’ Do toasters not toast toast; toast toasts toast?
Aerandria
Mein Freund hat mir heute diesen Ohrwurm verpasst, hier in der Coverversion von Judith Holofernes.
Poirot, an imbecile?
Hercule Poirot: I am an imbecile. I see only half of the picture.
Miss Lemon: I don't even see that.
Fahren, so wie es mir passt
Ich bin mir nicht sicher, ob Tempolimit 30 Berliner Autofahrer gemäßigter fahren lassen würde - oder den Berliner Bären wecken würde, der im Schlaf in ein Bienennest gefasst hat und jetzt hofft, dass er mit wildem um sich schlagen und rennen was das Zeug hält aus diesem Alptraum aufwachen würde.
Nach der wilden Busfahrt des heutigen Tages glaube ich an letzteres. Damit ihr im Berliner Straßenverkehr also nicht zum Kollateralschaden werdet, sollte das Tempolimit durchgedrückt werden, haltet am besten Insektenspray und Knieschoner bereit. Oder die Fliegenklatsche. Die hilft gegen Bären wie Bienen. Zumindest für einen kurzen Moment.