Please tell yourself - “I got me through whatever happens.”
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Aqua Utopia|海の底で記憶を紡ぐ
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DEAR READER

⁂
Alisa U Zemlji Chuda

Origami Around

JVL
will byers stan first human second
occasionally subtle

if i look back, i am lost

Andulka

★
Cosmic Funnies
Xuebing Du

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❣ Chile in a Photography ❣

Love Begins

Kiana Khansmith

seen from Türkiye

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@reallycoolpeanut-blog1
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via @extramadness
This was deep.💜
winter
stay warm
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Mein Tag im Flüchtlingsheim
Über kaum eine Sache wird im Moment so oft gesprochen wie über Flüchtlinge. Manchmal macht es mich wirklich wütend, was ich höre und manchmal frage ich mich, ob das gesagte stimmt. Deswegen habe ich mich entschlossen, mir selbst ein Bild von einem Flüchtlingsheim zu machen. Ich sammelte voher von Freunden und Bekannten ein paar Gegenstände ein. An einem Dienstag morgen machte ich mich auf den Weg. Ein junger Mann, aus dem Irak, holte mich ab und trug zwei der IKEA-Taschen für mich. Als erstes gingen wir in den Kindergarten und ich war erstaunt über so viele Kinder die alle so fröhlich waren, obwohl sie wahrscheinlich schreckliches gesehen haben. Ich reichte die Tüten an eine Erzieherin die sich sehr über die Spiele freute und wir kamen ins Gespräch. Die Kinder stürzten sich auf die Spiele, packten sie aus und freuten sich. Die Erzieherin gab mir einen Einblick in ihren Alltag, in die Probleme mit den Kindern, der Kommunikation und auch damit, dass es schwer für die Kinder ist, da sie so klein sind und viele Sachen noch nicht bewusst in Worte fassen können. Manche haben Elternteile in Syrien oder auf der Flucht verloren. Mich hat es sehr deprimiert. Während wir uns Sorgen darüber machen, was wir anziehen sollen oder wie andere über uns denken, gibt es hier, mitten unter uns Menschen mit echten Problemen. Als wir den Kindergarten verlassen hatten, habe ich ein Zimmer mit 6 Männern besucht. Zwei von ihnen sprachen gutes Englisch, daher konnten wir miteinander auch ernste und tiefe Gespräche führen. Sie erzählten mir davon, wie es in ihrem Land war, was passiert ist (einer hat seinen sechsjährigen Sohn verloren), wann sie sich entschieden haben zu flüchten und was ihnen auf der Flucht passiert ist. Einer hat erzählt, dass er auf der Flucht alles verloren hat, als sein Schiff gesunken ist. Nur die Kleidung die er an hatte ist ihm geblieben. Sein Handy, Ausweise, Fotos und sonstiges ist ins Wasser gefallen. Wiederrum andere haben auf der Flucht den Anschluss von Familien verloren, die in anderen Ländern zwangsregestriert wurden. Mich hat es beeindruckt, wie offen sie mit mir darüber geredet haben und dass sie so viel erlebt haben und trotzdem weiter machen. Sie kommen zu uns um zu leben, um sich hier etwas neues aufzubauen. Danach haben sie mir etwas Arabisch beigebracht. Mein Lieblingswort ist Shukran - das bedeutet Danke. Als es später wurde, bekam ich Hunger und wollte nach Hause. Einer brachte mich noch zur Bahn und lud mich daraufhin noch zum Essen ein. Irgenwie hatte ich ein schlechtes Gewissen als er für mich bezahlte, denn die Flüchtlinge haben selber nicht viel. Auf der anderen Seite hat mich diese Geste tief beeindruckt, denn mir ist eins klar geworden: diese Menschen sind nicht nach Geld her, denn diese Menschen geben auch dann noch alles, wenn sie nichts mehr haben. Und das ist heftig. #refugees #flüchtlinge #erfahrung #Deutschland
I always wanted Ombré Hair. Did my friend do a good job?
Mein Tag im Flüchtlingsheim
Über kaum eine Sache wird im Moment so oft gesprochen wie über Flüchtlinge. Manchmal macht es mich wirklich wütend, was ich höre und manchmal frage ich mich, ob das gesagte stimmt.
Deswegen habe ich mich entschlossen, mir selbst ein Bild von einem Flüchtlingsheim zu machen. Ich sammelte voher von Freunden und Bekannten ein paar Gegenstände ein. An einem Dienstag morgen machte ich mich auf den Weg. Ein junger Mann, aus dem Irak, holte mich ab und trug zwei der IKEA-Taschen für mich. Als erstes gingen wir in den Kindergarten und ich war erstaunt über so viele Kinder die alle so fröhlich waren, obwohl sie wahrscheinlich schreckliches gesehen haben. Ich reichte die Tüten an eine Erzieherin die sich sehr über die Spiele freute und wir kamen ins Gespräch. Die Kinder stürzten sich auf die Spiele, packten sie aus und freuten sich. Die Erzieherin gab mir einen Einblick in ihren Alltag, in die Probleme mit den Kindern, der Kommunikation und auch damit, dass es schwer für die Kinder ist, da sie so klein sind und viele Sachen noch nicht bewusst in Worte fassen können. Manche haben Elternteile in Syrien oder auf der Flucht verloren. Mich hat es sehr deprimiert. Während wir uns Sorgen darüber machen, was wir anziehen sollen oder wie andere über uns denken, gibt es hier, mitten unter uns Menschen mit echten Problemen. Als wir den Kindergarten verlassen hatten, habe ich ein Zimmer mit 6 Männern besucht. Zwei von ihnen sprachen gutes Englisch, daher konnten wir miteinander auch ernste und tiefe Gespräche führen. Sie erzählten mir davon, wie es in ihrem Land war, was passiert ist (einer hat seinen sechsjährigen Sohn verloren), wann sie sich entschieden haben zu flüchten und was ihnen auf der Flucht passiert ist. Einer hat erzählt, dass er auf der Flucht alles verloren hat, als sein Schiff gesunken ist. Nur die Kleidung die er an hatte ist ihm geblieben. Sein Handy, Ausweise, Fotos und sonstiges ist ins Wasser gefallen. Wiederrum andere haben auf der Flucht den Anschluss von Familien verloren, die in anderen Ländern zwangsregestriert wurden. Mich hat es beeindruckt, wie offen sie mit mir darüber geredet haben und dass sie so viel erlebt haben und trotzdem weiter machen. Sie kommen zu uns um zu leben, um sich hier etwas neues aufzubauen. Danach haben sie mir etwas Arabisch beigebracht. Mein Lieblingswort ist Shukran - das bedeutet Danke. Als es später wurde, bekam ich hunger und wollte nach Hause. Einer brachte mich noch zur Bahn und lud mich daraufhin noch zum Essen ein. Irgenwie hatte ich ein schlechtes Gewissen als er für mich bezahlte, denn die Flüchtlinge haben selber nicht viel. Auf der anderen Seite hat mich diese Geste tief beeindruckt, denn mir ist eins klar geworden: diese Menschen sind nicht nach Geld her, denn diese Menschen geben auch dann noch alles, wenn sie nichts mehr haben. Und das ist heftig.
Über mich...
Heute habe ich mich dafür entschieden, einen Blog zu erstellen. Entstanden ist die Idee, als ich mir in den letzten Tagen Gedanken um eine Diagnose machen mussten, die den Tod zwangsläufig zur Folge hätte. Um die Leser zu beruhigen: sie hat sich heute als negativ herausgestellt. Ich hatte in den Tagen nach dem Test genug Zeit, um mich in meine Ängste und Befürchtungen hinein zu steigern und habe eine Liste mit Dingen und Tätigkeiten erstellt, die ich machen wollen würde, bevor ich sterbe. Nun bin ich zum Dank nicht Krank, dennoch habe ich nun in etwa eine Vorstellung davon, wie wertvoll Leben ist. Die Dinge und Erfahrungen möchte ich gerne hier mit euch teilen. Dieser Blog ist für alle, die genau so eine Sehnsucht nach Leben haben wie ich, die ihr Leben lieben und kreativ, fantasievoll oder einfach einzigartig sind. Ich will meine Erlebnisse mit jedem teilen, denn eins meiner Ziele ist es, etwas von mir an andere weiter zu geben und etwas zu schaffen, dass bleibt. Mein Username ist LovePeaceTolerance, denn dies sind Dinge, von denen diese Welt meiner Meinung nach zu wenig hat...