Die Idee Kleine Höfe stärken. Die Ernährungs- wende selber machen. Ökologisch, sozial, unternehmerisch, regional.
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tadaa! Wir freuen uns über vier neue Partnerbetriebe. Und auf die Hauptversammlung am 17. Juni – mit anschließendem Grillbüffet für alle. Natürlich sind unsere neuen Partner auch dabei. Und ihr?
Die neuen Regionalwert-Partner
Gute Lebensmittel für die Region
Am 17. Juni in Hamburg – jetzt anmelden!
Grillbüffet mit Partnerbetrieben
Eines unserer Anliegen ist, die Bürgerinnen und Bürger der Region mit unseren Partnern zusammenzubringen. Was wäre da schöner als ein gemeinsamer Grillabend?
Deshalb öffnen wir nach unserer Hauptversammlung die Tore der Halle 424 im Hamburger Oberhafen (Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg) für alle, die (noch) keine Regionalwert-Aktien haben. Thomas Sampl und sein Hobenköök-Team bereiten uns ein Grillbüffet zu – natürlich mit Gemüse, Fleisch, Brot und weiteren Erzeugnissen unserer Partner.
Dort könnt ihr mit uns, unseren Landwirten und weiteren Partnern ins Gespräch kommen, Produkte probieren und kaufen. Und Euch darüber informieren, welche weiteren Projekte wir gerade vorbereiten. Der Kostenbeitrag für das Grillbüffet liegt pro Person bei 15 Euro für Aktionäre bzw. bei 20 Euro für Gäste. Kinder unter 14 Jahren zahlen acht Euro.
Ihr wollt dabei sein? Dann meldet Euch einfach per Mail an – bis zum 3. Juni 2017. Wir freuen uns auf Euch. Und: Bringt gern Freunde und Bekannte mit!
Viele Grüße
Ulf Schönheim und Malte Bombien
Vorstände der Regionalwert AG Hamburg
Bildnachweis. Fotos: Biohof Meibohm; Frank Peter; Screenshots aus dem Erklärfilm von Dr. Mov
Grillbüffet mit Regionalwert-Partnern – jetzt anmelden!
Nimms in die Hand – am 17. Juni ab 17 Uhr in Hamburg!
Nach unserer Hauptversammlung öffnen die Tore der Halle 424 im Oberhafen (Stockmeyerstraße 43, 20457 Hamburg) für alle Freundinnen und Freunde der Regionalwert AG Hamburg. Thomas Sampl und sein Hobenköök-Team bereiten uns ein Grillbüffet zu – auf Grundlage der Erzeugnisse von Regionalwert-Partnerbetrieben.
Natürlich könnt Ihr dort mit uns, unseren Landwirten und weiteren Partnern ins Gespräch kommen, Produkte probieren und kaufen. Bringt gern Gäste mit! Der Kostenbeitrag für das Grillbüffet liegt pro Person bei 15 Euro für Aktionäre bzw. bei 20 Euro für Gäste. Kinder unter 14 Jahren zahlen acht Euro.
Ihr wollt dabei sein? Dann meldet Euch einfach per Mail an – bis zum 4. Juni 2017. Wir freuen uns auf Euch!
Kleine Höfe stärken. Die Ernährungswende selber machen.
Wie das geht? Unser Erklärfilm zeigt es Euch.
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Rinder auf die Weide! Und Aktionäre zur Hauptversammlung.
Newsletter der Regionalwert AG Hamburg
Liebe Regionalwert-Gemeinschaft,
Region erweitert
Moin, Mecklenburg!
Seit Anfang März ist die Metropolregion Hamburg ein Stück größer. Neu dabei sind der Altkreis Parchim und die Landeshauptstadt Schwerin.
Da machen wir natürlich gern mit und erweitern unser Gebiet ebenfalls. Und zwar zusätzlich um Stadt und Landkreis Rostock.
Die Hintergründe: Zum einen haben wir Anfragen aus dem westlichen Mecklenburg – aus denen vielleicht auch mal ein Co-Investment werden könnte (siehe letzter Newsletter).
Zum anderen gründet sich mit etwas Glück und Geschick bald die Regionalwert AG Berlin-Brandenburg. Und mit der haben wir schon mal locker über die Landesteile Mecklenburg-Vorpommerns geschnackt, die nicht Mitglied der Metropolregion Hamburg sind.
Denn wir wollen ja keine weißen Flecken, sondern möglichst rasch flächendeckend Regionalwert-AGs. Im Fall von Rostock ist klar: Die Nähe und die wirtschaftlichen Beziehungen sprechen für eine Zuordnung zu unserer Region. Und nach der Gründung in Berlin sehen wir dann weiter.
Aktuelles vom Regionalwert-Partnerbetrieb
Von Kühen und Köchen
Antreten zum Umzug! Das war letzte Woche die Ansage auf Hof Koch. Denn die Hofrinder druften auf eine neue Weide – natürlich mitsamt der Kälber. Dass den Tieren das gefällt, sieht man zum Beispiel oben auf dem Bild. Und nebenbei helfen sie noch mit, die Böden zu verbessern – durch natürlichen Dünger.
Parallel gab es noch Besuch aus Hamburg: Koch Thomas Sampl und sein Team besichtigten den Hof. Auf seiner Facebookseite schreibt Thomas: „Produktküche braucht Produzenten, die für das was Sie tun brennen. Eindrucksvoller Hofbesuch war das bei Euch.“ Hier gibt es ein paar Bilder.
Bei Facebook bekommt Ihr übrigens auch regelmäßig Neuigkeiten von Hof Koch. Und natürlich an den Marktständen – im persönlichen Gespräch oder im Jahreszeiten-Brief, der dort ausliegt. Gleich neben den leckeren Erzeugnissen von Eurem Regionalwert-Hof.
Hauptversammlung am 17. Juni
Tag der regionalen Einheit
Sie ist unsere wichtigste Veranstaltung im Jahr: die Hauptversammlung. Denn dort werden nicht nur formelle Dinge verhandelt, sondern es stellen sich auch unsere Partnerbetriebe vor. Und das werden neben Hof Koch bald noch weitere sein. Außerdem wollen wir wichtige Weichenstellungen mit unseren Aktionärinnen und Aktionären besprechen.
Also: Schreibt am 17. Juni um 15 Uhr schon einmal dick „Regionalwert-Hauptversammlung“ in Eure Kalender! Beziehungsweise 17 Uhr, wenn Ihr noch keine Regionalwert-Aktien habt. Denn nach dem formellen Teil wollen wir den Tag bei Leckereien, Getränken und Gesprächen ausklingen lassen – und das dann natürlich auch mit allen Interessenten.
Wir freuen uns Euch zu sehen! Den genauen Ort sagen wir Euch noch. Vorab nur soviel: Er wird zentral in Hamburg sein. Und aller Voraussicht nach auch etwas mit einem neuen Partnerbetrieb zu tun haben. Seid gespannt!
Viele Grüße
Malte Bombien und Ulf Schönheim
Vorstände der Regionalwert AG Hamburg
Bildnachweis. Fotos: Hof Koch, Thomas Sampl, Bertold Fabricius; Screenshots aus dem Erklärfilm von Dr. Mov
Fast drei Viertel aller landwirtschaftlichen Betriebe in Schleswig-Holstein haben Probleme einen Nachfolger zu finden. NDR 1 Welle Nord hat sich auf dem Groth-Hof umgehört. Mit dabei: unser Vorstand Malte Bombien, der die Suche nach einem Nachfolger begleitet. Hier nachlesen und nachhören.
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung gibt regelmäßig die Zeitschrift „LandInForm“ heraus.
Die aktuelle Sonderausgabe beschäftigt sich mit gemeinschaftlich getragener Landwirtschaft. Mit dabei: das Regionalwert-Modell. Hier könnt Ihr die Zeitschrift bestellen und einzelne Artikel herunterladen. Den Regionalwert-Artikel findet Ihr in Kapitel zwei – oder direkt hier als PDF.
Pressemitteilung: Erste Hofnachfolger gefunden, Finanzierungs-Anfragen von über vier Millionen Euro
Minister Robert Habeck informiert sich auf dem Groth-Hof über die Hofnachfolge / Regionalwert AG Hamburg hat Grundkapital erhöht / hohe Nachfrage nach Investitionen aus der regionalen Land- und Lebensmittelwirtschaft / Co-Investoren gesucht
Schülp (Dithmarschen), 16. März 2017. Die Regionalwert AG Hamburg verzeichnet erste Erfolge bei der außerfamiliären Hofnachfolge. Auf zwei Bauernhöfen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen arbeiten seit Anfang des Jahres neue Landwirte, die die Betriebe später übernehmen wollen. Für drei weitere Betriebe im Norden werden Nachfolger gesucht. Gestern informierte sich der schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Robert Habeck auf dem Groth-Hof in Schülp (Dithmarschen) über Herausforderungen und Lösungsansätze für die Hofnachfolge.
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Co-Investoren für vier Millionen Euro gesucht
Neben Hofnachfolgern sucht die Regionalwert AG Hamburg derzeit auch nach Co-Investoren für Summen ab 100.000 Euro aufwärts. Hintergrund: Zehn Betriebe aus der regionalen, nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft haben bei der Bürger-Aktiengesellschaft Finanzierungen von insgesamt über vier Millionen Euro angefragt. Vorstand Ulf Schönheim: „Die Nachfrage nach Eigenkapital ist so groß, dass wir Unterstützung von weiteren Investoren brauchen.“ Dafür kommen sowohl private als auch institutionelle Investoren in Frage, so Schönheim. „Die Investoren sollten auch Wert auf soziale und ökologische Erträge legen. Denn die rein finanziellen Rückflüsse sind in der nachhaltigen Land- und Lebensmittelwirtschaft in der Regel recht überschaubar“, sagt Schönheim. Die Regionalwert AG Hamburg hat unlängst ihre zweite Kapitalerhöhung abgeschlossen. Ihr Grundkapital beläuft sich jetzt auf rund 1,3 Millionen Euro, das von gut 340 Aktionärinnen und Aktionären gehalten wird.
Viele Bauernhöfe ohne Nachfolger sind existenzfähig
Malte Bombien, im Vorstand der Regionalwert AG Hamburg für Landwirtschaft zuständig, sagt: „Die außerfamiliäre Hofnachfolge ist ein großes Thema. Rund zwei Drittel der Bauernhöfe im Norden haben keinen Nachfolger, sind aber durchaus existenzfähig. Gleichzeitig gibt es viele junge Menschen, die Landwirtschaft gelernt haben und die einen Hof suchen. In der Regel fehlen ihnen aber die Mittel, um einen Betrieb zu übernehmen.“ Denn auch wenn die Nachfolger die landwirtschaftlichen Flächen zunächst nur pachten, würden häufig hohe Summen für den Kauf der Betriebsmittel und Investitionen anfallen, so Bombien. „Wir helfen nicht nur bei der Suche nach Nachfolgern, sondern wollen auch die finanziellen Mittel und das Vermarktungs-Netzwerk zur Verfügung stellen“, sagt Bombien.
Externe Begleitung der Hofnachfolge sinnvoll
Derzeit begleitet die Regionalwert AG Hamburg fünf norddeutsche Betriebe, die Nachfolger außerhalb der Familie suchen. Bombien: „Wichtig ist, dass der Betrieb und die Nachfolger zusammenpassen. Es muss nicht nur fachlich, sondern auch menschlich stimmen. Damit die Hofnachfolge klappt, ist es sehr sinnvoll, wenn die Suche und der Übergang von jemand Drittem begleitet werden.“
Hofnachfolge auf dem Groth-Hof in Dithmarschen
Auf dem Groth-Hof in Schülp (Dithmarschen) war die Suche bereits erfolgreich. Seit Anfang des Jahres arbeitet dort Helge Lomberg (43) mit – zunächst als Angestellter. Sind nach einem Jahr beide Seiten einverstanden, soll er den Betrieb übernehmen. Der abgebende Landwirt Jan Groth sagt: „Mir ist wichtig, dass mein Hof als Ganzes erhalten bleibt. Ich habe die Regionalwert AG Hamburg unter anderem mitgegründet, damit junge Leute auf Betriebe wie meinen kommen und ihn auch übernehmen können.“ Helge Lomberg sagt: „Mit der außerfamiliären Hofnachfolge und dem Regionalwert-Modell bekommen auch Landwirte eine Chance, die keinen eigenen Hof in der Familie haben. Das ist eine Bereicherung für die Branche.“
Robert Habeck, schleswig-holsteinischer Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, informierte sich gestern auf dem Groth-Hof über die außerfamiläre Hofnachfolge. Er sagt: „Der Strukturwandel in der Landwirtschaft braucht innovative Antworten. Ich begrüße es, dass immer mehr Landwirte den Mut haben, auch außerhalb der Familie eine Hofnachfolge zu suchen.“
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Pressematerial und weitere Informationen
Pressebilder vom Ortstermin mit Robert Habeck
Erklärfilm zur Regionalwert-Idee (3 min.)
Der Groth-Hof
Der Groth-Hof liegt in Schülp in Dithmarschen. Familie Groth ist seit dem Jahr 1655 in der Landwirtschaft tätig. Die heutige Hofstelle ist seit 1906 im Familienbesitz. Landwirt Jan Groth stellte den Hof von 1998 bis 2000 auf den ökologischen Gemüseanbau um. Heute baut er auf 140 Hektar Fläche 26 verschiedene Gemüsesorten an. Das Gemüse wird in eigenen Kühlhäusern gelagert. Dadurch kann der Groth-Hof fast das ganze Jahr hindurch seine Produkte anbieten. Jan Groth ist Mitgründer der Regionalwert AG Hamburg.
www.groth-hof.de
Regionalwert AG Hamburg
Die Regionalwert AG Hamburg sorgt für eine enkeltaugliche regionale Land- und Lebensmittelwirtschaft. Dafür gibt sie regelmäßig nicht börsennotierte Aktien an die Bürgerinnen und Bürger aus. Die Mittel investiert sie als Eigenkapital in Partner-Betriebe wie Bauernhöfe, Lebensmittelverarbeiter, Lebensmittelhändler und Gastronomiebetriebe. Die Betriebe verpflichten sich auf ökologische und soziale Kriterien – und darauf, eng zusammenarbeiten und sich untereinander Produkte abzunehmen. Die Region umfasst Schleswig-Holstein und die Metropolregion Hamburg. Vorbild ist die Regionalwert AG Freiburg, die seit 2006 aktiv ist. Weitere Regionalwert-AGs gibt es in der Region Isar-Inn und im Rheinland.
Die Regionalwert AG Hamburg wurde im Mai 2014 von 45 Bürgerinnen, Bürgern und Organisationen gegründet. Darunter waren zahlreiche Landwirte, aber auch Unternehmen wie Budnikowski, De Öko Melkburen und Voelkel. Nach ihrer zweiten Aktienausgabe hat die Regionalwert AG Hamburg rund 340 Bürger-Aktionäre, die 2.534 Aktien zum Nennwert von 500 Euro halten. Das Grundkapital der Regionalwert AG Hamburg beläuft sich auf rund 1,3 Millionen Euro. Unter den Aktionären sind mittlerweile auch Stiftungen wie die Bewegungsstiftung oder die Umweltstiftung Greenpeace. Die Regionalwert AG Hamburg ist Preisträger im Wettbewerb „ausgezeichneter Ort im Land der Ideen“ des Jahres 2016 in der Kategorie Wirtschaft.
Erster Partner der Regionalwert AG Hamburg ist der Bio-Hof Koch aus Glüsingen. Die Regionalwert AG Hamburg hatte Anfang 2016 geholfen, den traditionsreichen Biobetrieb aus der Insolvenz zu holen. Hof Koch betreibt Marktstände in Hamburg, Lüneburg und Adendorf. Derzeit ist die Regionalwert AG Hamburg in Gesprächen mit weiteren regionalen Betrieben, die Partner werden wollen. Die Finanzierungsanfragen belaufen sich derzeit auf über vier Millionen Euro.
www.regionalwert-hamburg.de
Vorstand und Aufsichtsrat
Malte Bombien und Ulf Schönheim sind Vorstände der Regionalwert AG Hamburg. Beide waren bereits Mitglieder der Gründungsgruppe. Malte Bombien, geboren am 15.12.1975, ist Diplom-Agraringenieur, landwirtschaftlicher Sachverständiger und Berater aus Schwedeneck in Schleswig-Holstein. Er verfügt über zahlreiche Kontakte in die regionale Landwirtschaft. Ulf Schönheim, geboren am 01.12.1971, ist Diplom-Soziologe und Kommunikationsfachmann. Bevor er zur Regionalwert AG Hamburg kam, war er zwölf Jahre in der Finanzbranche tätig. Er ist im schleswig-holsteinischen Aukrug aufgewachsen und lebt in der Winsener Elbmarsch.
Der Aufsichtsrat der Regionalwert AG Hamburg bringt Know-how aus Landwirtschaft, Vermarktung und Betriebswirtschaft mit. Er besteht aus Maike Büttner-Mommsen (Ökotrophologin und Journalistin, Lentföhrden), Wilhelm Dreyer (Unternehmer in der Branche für erneuerbare Energien, Hamburg), Michael Heißenberg (Aufsichtsratsvorsitzender; Unternehmer in der IT-Branche, Ahrensburg), Philipp Jörss (Geschäftsführer in der Finanzbanche, Hamburg), Detlef Kühlmann (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender; landwirtschaftlicher Steuerberater, Dänischenhagen) und David Westphal (Bio-Landwirt, Schlichting). Dazu kommen Gabriele Lehmann (Unternehmerin in der Holzbranche, Lübeck) und Marcus Scheck (Unternehmer in der Immobilienbranche, Hamburg) als Mitglieder des erweiterten Aufsichtsrats.
Deutschlandradio Kultur: „Vom Acker bis zum Teller“
„Das Geld, das vielleicht sonst auf dem Konto schlummern würde, damit wird jetzt was Sinnvolles gemacht.“ Das sagt ein Aktionär über die Regionalwert-Idee.
Der Länderreport von Deutschlandradio Kultur war mit der Regionalwert AG Rheinland unterwegs. Hier nachlesen oder hier nachhören.
Der Steinbeker Hof sucht ab sofort eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger (Pacht oder Kauf).
Der Betrieb liegt zwischen Bad Segeberg und Lübeck. Er vermarktet seit 25 Jahren Fleisch, Wurst und Eier auf dem Lübecker Wochenmarkt und im eigenen Laden. Die Wurstwaren werden nach hauseigenen Rezepten in einer nahe gelegenen Landschlachterei hergestellt.
Zusätzlich zur Vermarktung gibt es auf dem Hof die Möglichkeit, auch selbst wieder ökologische Lebensmittel zu produzieren. Eine Zusammenarbeit mit dem bestehenden Hofcafé ist ebenfalls möglich.
Eine eigene landwirtschaftliche Erzeugung gibt es zur Zeit nicht. Sie kann aber wieder aktiviert werden. Zum Hof gehört eine Hauskoppel von drei Hektar. Bei Bedarf können Pachtflächen dazukommen.
Der Betriebsleiter wünscht sich eine gemeinsame Übergangszeit mit seinen Nachfolgern.
Anfang Januar endete unsere zweite Aktienausgabe. 139 Aktionärinnen und Aktionäre haben insgesamt 626 Bürger-Aktien gezeichnet. Einschließlich Agio entspricht das rund 330.000 Euro. Vielen Dank an alle, die mitgeholfen haben!
Die Beträge sind inzwischen vollständig eingezahlt. Nächste Woche haben wir den Notartermin, um die Kapitalerhöhung zur Eintragung ins Handelsregister anzumelden. Unser Grundkapital steigt dann auf rund 1,3 Millionen Euro, gehalten von rund 350 Aktionärinnen und Aktionären.
Das kann sich doch sehen lassen, finden wir. (Zum Vergleich: Unsere große Schwester aus Freiburg hatte nach zehn Jahren rund drei Millionen Euro Grundkapital und 520 Aktionäre.)
Angebote für Co-Investoren ab 100.000 Euro
Vier Millionen Euro für die Region
Parallel zur Aktienausgabe haben wir Investitionen in regionale Betriebe vorbereitet.
Und der Bedarf ist riesig! Derzeit liegen uns Anfragen von mehr als vier Millionen Euro vor. Unter anderem von fünf landwirtschaftlichen Betrieben, einer Meierei, einer Brauerei, einem Käse-Veredler – und natürlich für die geplante Markthalle mit Gastronomie in Hamburg.
Ihr merkt: Das können wir nicht alleine stemmen. Deshalb gehen wir jetzt auf die Suche nach Co-Investoren.
Wer kommt dafür in Frage? Privatleute oder Organisationen, die Summen ab 100.000 Euro in konkrete Projekte investieren wollen – mit regionalem, sozialem, ökologischem Charakter. Und unternehmerisch natürlich, so dass auch kleinere Rückflüsse drin sind. Voraussichtlich zwischen einem und vier Prozent pro Jahr, je nach Vorhaben.
Ihr seid interessiert (oder kennt jemanden)? Dann schreibt uns einfach eine kurze Mail an [email protected]. Wir melden uns mit weiteren Informationen.
Zukunft für zwei Bio-Betriebe in der Region
Die ersten Hofnachfolger sind da!
Wir bereiten nicht nur Investitionen vor, sondern kümmern uns auch darum, dass regionale Betriebe neue Bauern bekommen. Wie auf Hof Meibohm in Ahrenswohlde.
Dort hat Regionalwert-Vorstand Malte die Landwirte Elisabeth und Herbert Meibohm dabei unterstützt, junge Leute für ihren Betrieb zu finden. Seit Anfang Januar helfen Anuschka und Lars auf dem kleinen Bio-Hof im Landkreis Stade mit (Foto siehe ganz oben). Zunächst als Angestellte, aber mit der Aussicht, anschließend den Hof zu übernehmen – und auch das wieder mit unserer Unterstützung.
Ähnlich bei unserem Mitgründer Jan Groth (links im Bild). Auf seinem Gemüse-Betrieb in Dithmarschen arbeitet seit Anfang Januar ebenfalls ein Hofnachfolger: Helge (rechts neben Malte).
Und weil eine Hofübergabe nicht damit endet, dass Kandidaten gefunden sind, begleitet Malte beide Betriebe weiter. Seht dazu auch diesen Bericht im NDR. Mehr Medienberichte über uns findet Ihr hier.
Die zwei Höfe sind übrigens interessiert, offiziell Partner im Regionalwert-Verbund zu werden. Dazu bald mehr!
Regionale Bio-Messe vom 24. bis 26. Februar
Freikarten für hamburg.bio
Ende Februar wird hamburg.bio! Wir sind natürlich dabei. Und Ihr auch! Denn wir haben für Euch ein kleines Kontingent an Freikarten für die Verbrauchermesse zum Start der Bio-Stadt in der Hamburger Handelskammer (auf der wir übrigens auch zwei Vorträge zur Regionalwert-Idee halten).
Ihr wollt dabei sein? Dann schreibt einfach eine kurze Mail mit Betreff „hamburg.bio“ an [email protected]. Die ersten 25 bekommen vom Veranstalter jeweils zwei Karten im Wert von insgesamt zehn Euro zugeschickt.
Wir freuen uns, Euch dort zu sehen!
Viele Grüße
Ulf Schönheim und Malte Bombien
Vorstände der Regionalwert AG Hamburg
Bildnachweis. Fotos: Andreas Labes; Regionalwert AG Hamburg; Screenshots aus dem Erklärfilm von Dr. Mov
Hamburg wird Bio-Stadt! Und alle können mitmachen – auf der hamburg.bio vom 24. bis 26. Februar. Dort stellen zahlreiche regionale Akteure sich und ihre Erzeugnisse vor.
Ihr findet uns am Stand mit unseren Mitgründern von De Öko Melkburen. Und bei zwei Vorträgen im Rahmenprogramm.
Die Welt am Sonntag hat mit unseren Vorstände Malte Bombien und Ulf Schönheim gesprochen: Über ökologische Landwirtschaft, Lebensmittel aus heimischer Produktion und eine Agrarwende in Norddeutschland.
Ihr seid in Buchführung und Co. zuhause? Ihr interessiert Euch für die regionale Bio-Landwirtschaft? Ihr wollt auf einem vielfältigen Betrieb mit netten Menschen arbeiten?
Dann guckt Euch mal das aktuelle Stellenangebot unseres Partnerbetriebs Hof Koch an.
NDR Hamburg-Journal: Kann sich Hamburg ökologisch ernähren?
Das NDR Hamburg-Journal war in der Region unterwegs. Und ging mit HCU-Studentin Sarah Joseph der Frage nach, ob sich Hamburg theoretisch komplett regional und ökologisch ernähren kann. (Hier mehr zu Sarahs Arbeit.)
Die Zeitungen des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlags (SHZ) aus dem Hamburger Umland berichten über die Regionalwert AG Hamburg. Der Artikel steht nicht im Netz, deshalb hier zwei kurze Auszüge.
Ihr erstes Projekt hat die ökosoziale AG im vergangenen Jahr bereits finanziert und einen Ökobauernhof aus der Insolvenz gerettet. Noch in diesem Jahr will (Regionalwert-Vorstand) Schönheim gemeinsam mit dem Starkoch Thomas Sampl in Hamburg eine regionale Markthalle mit Gastronomie eröffnen, in der Obst, Fleisch, Käse und Gemüse von Bauern aus dem Umland angeboten werden.
Vor allem will die in 2014 gegründete Regionalwert AG „einen eigenen Markt aufbauen“, erläutert Schönheim. Durch eine Beteiligung von Höfen, verarbeitenden Betrieben, Händlern und Endverbrauchern soll ein eigener Kreislauf entstehen, der gegenüber dem globalisierten Gesamtmarkt mit seinen mächtigen Oligopolen transparent und überschaubar bleibt. „So kann der Aktionär sehen: Wie haben meine Betriebe zusammengearbeitet? Was ist ökologisch und sozial rausgekommen?“, sagt Schönheim.