Agathe durch Albanien
Jibbi, diesmal darf ich im Rucksack meiner Pflegeeltern mit. Wir sind diesmal mit Freunden unterwegs. Auf dem Balkan war ich noch nie und ich bin total gespannt.
Erste Station die Hauptstadt Tirana. Schöner Platz, nette Leute, aber leider etwas steinig und feucht.
Also ab in die Pizzeria. Hier habe ich auch gleich einen Platz zum Schlafen gefunden.
Am nächsten Tag habe ich den Chef von hier getroffen. Der kam doch tatsächlich auf einem Pferd daher und hatte nicht viel Zeit. Das machte mir aber nichts aus. Wir wollten beide an den Ohrid-See und so hat er mich ein Stück mitgenommen.
Skanderbeg hat mich an einem hübschen Fleckchen runter gelassen und musste zu irgendeinem Männertreffen. Ich konnte die Ruhe, das Wasser und die Berge im Hintergrund genießen.
Nach so viel Idylle habe ich eine alte Festungsanlage erkundet. Ein alter Albaner hat mir erzählt, das hier mal eine orthodoxe Kirche war, die aber vom ehemaligen Landeschef nicht gemocht wurde. So hat er einfach mal einen Feriensitz für seine Familie draus gemacht. Gott sei Dank kann heutzutage wieder jeder sich die Anlage anschauen.
Damit ich nicht zu träge werde, habe ich mit Markus an einem Hinderniswettlauf mitgemacht. Das war eine ganz schön scharfkantige Strecke!
Noch mehr Geschichte: Inzwischen sind wir ganz im Süden von Albanien, kurz vor Griechenland angekommen. In Butrint bekommt man ein gutes Gefühl, wie die alten Römer hier gelebt haben und ich kann euch sagen: nicht schlecht. Theater, Sauna, Taverne, Strand – was will man mehr?
Nach so viel Erlebnissen brauchten wir noch ein paar Tage Erholung und so chillten wir alle in Sarande und Ksamil – herrlich.










