Lange ist es her seit dem letzten Beitrag. Nein, ich habe mich nicht einfach faul auf die Haut gelegt. Ganz im Gegenteil, ich bin so beschäftigt wie noch nie zuvor und lebe ganz nebenbei meinen Traum. Aber was genau mache ich denn so?
Fürs Jugendmagazin 4-TEENS haue ich fleissig in die Tasten, führe Interviews, besuche Anlässe und knipse Fotos von allem was sich so abspielt. So kann ich auf einen Festivalsommer voller packender Momente zurückblicken. Mein Höhepunkt dabei ist das Energy Air. Erstmal habe ich dort ganz locker mit Family of the Year über ihr Leben gesprochen und dabei erfahren wie Band so tickt. Nach dem Interview kam dann so die Frage auf: "Was soll ich denn jetzt machen?" Ganz spontan habe ich mal die Kamera gepackt und habe mich zur Redaktionskollegin in den Fotograben begeben. "Was machsch du do?" fragte sie mich. "Kei Ahnig, aber i han gad Luscht druf!" entgegnete ich ihr. So fotografierte ich ganz spontan ein paar Bands, fing die Emotionen des Publikums ein und produzierte einen Haufen verwackelter Bilder. Wenige Meter vor mir stand die Schweizer Musikelite auf der Bühne und hinter mir feierten 40'000 Leute. Wunderschön!
Aber auch abseits der Festivals geht bei mir in Sachen 4-TEENS viel. Neue spannende Berichte und Serien sind in Planung. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf der Musik, sondern auch auf Personen und ihren Geschichten. Ich möchte Dinge ausprobieren und mich kontinuierlich weiterentwickeln.
Im Rahmen des Band-it durfte ich in diesem Jahr erste Moderationsluft schnuppern. Nach einem Workshop ging's ab auf die Bühne. Zwei Bandcontests waren angesagt. Mit dem Vorstadt Sounds Festival war einer davon gar an einem Openair, Heimspiel sozusagen. Von den ersten Gehversuch im Bereich der Moderation habe nicht nur extrem viel gelernt, sondern noch viel mehr Lust auf weitere Momente auf der Bühne bekommen.
Ganz nebenbei oder eigentlich vor allem befinde ich mich im Abschlussjahr zu meiner Ausbildung zum Kaufmann. Erste Abschlussprüfung sind bereits Geschichte. Weitere folgenden in den kommenden Monaten, bevor ich dann im Juli das Fähigkeitszeugnis in den Händen halten kann. Wie es danach weitergeht? Keine Ahnung! Was ich weiss ist, dass ich egal welchen Weg ich einschlage, ich Dinge mache, die mir Freude bereiten!
Ein grosses Dankeschön an alle Leute, die mich auf meinem Weg begleiten und unterstützen.
Das Bündner Musik mehr ist als Gimma, wissen wir alle. Spätestens nach den Jungs von From Kid wissen wir jetzt, dass sie auch national wirklich mithalten kann. Frisch und eingängig, so ist der Sound der Newcomer, deren Namen man sich definitiv vormerken muss.
In diesem Jahr durftet ihr das St.Galler Publikum noch auf der kleinsten Bünne mit eurem Sound verzaubern. Ist euer Ziel, bald schon auf der Sitterbühne spielen zu dürfen?
Andrin: Es wär natürlich schön, mal auf der ganz grossen Bühne spielen zu dürfen. Ob in zwei, drei Jahren oder überhaupt einmal, steht noch in den Wolken. Ein Ziel ist es aber sicher.
Während eines Auftritts von euch ist das Publikum, passend zu eurer Musik, eher etwas zurückhaltend. Ist es nicht etwas komisch, nicht auf direktes Feedback zu stossen?
Andrin: Nein, aber ich glaub, das braucht es auch nicht. Vor allem unserem Musik, denke ich, kann man am besten geniessen, wenn man ruhig ist und zuhört.
Gian Reto: Ich finde es ein wunderschönes Bild, wenn die Leute zuschauen und nicht sprechen.
Als doch noch relativ unbekannte Band, könnt ihr ohne grossen Leistungsdruck auftreten. Geniesst ihr das noch?
Gian Reto: Ich finde es momentan recht angenehm, dass wir noch nicht die ganz grossen Sachen machen, weil es doch noch ein sehr junges Projekt ist. Wir haben so die Chance, uns noch etwas auszuprobieren und abzuändern, da unsere Musik doch noch in der Entstehungsphase ist.
Reizt es euch nicht, auf eurem Dialekt Musik zu machen?
Gian Reto: Das spüre ich gar nicht. Ich denke, wir können Emotionen auf Englisch besser herüberbringen, als auf "Churerdütsch". Meiner Meinung nach ist das Schweizerdeutsche allgemein nicht so eine singbare Sprache.
Meist seid ihr ja akustisch unterwegs. Was braucht es, dass ihr dann auch eine Band dabei habt?
Andrin: Bei grösseren Auftritten haben wir jeweils eine Band dabei. Ich finde es halt auch mega geil, mit Band anstatt Computer zu spielen. Es kommt wie auch besser rüber.
Das Thema Album müssen wir jetzt doch noch ansprechen. Wo bleibt es?
Andrin: Es ist auf dem Weg. Wir sind jetzt im Juli drei Wochen im Studio und nehmen unser Debüt-Album auf, welches dann Ende 2014/Anfang 2015 erscheinen wird.
Was erwartet uns denn?
Andrin: Elf geile Tracks!
Ja, das habe ich angenommen. Aber etwas mehr ins Detail gehen dürftet ihr gerne noch.
Gian Marco: Es fasst glaub sehr unser bisheriges Schaffen zusammen. Es gibt auch einige Songs, die wir aktuell noch nicht live spielen. Zu viel möchten wir da aber noch nicht verraten.
Warum überhaupt mussten wir denn so lange auf euer Debüt-Album warten?
Andrin: Also grundsätzlich gibt es From Kid offiziell erst seit letztem August.
Was meint ihr mit offiziell?
Andrin: Wir haben schon vorher miteinander gespielt. Mit dem ersten Single-Release hat das für uns angefangen. Wir wollten auch schauen wie unsere Musik ankommt. Wir machen das Album auch wegen den Rückmeldungen und den Leuten, die uns supporten.
OpenAir St. Gallen - DAS Openair unter den Openairs
Das 28. OpenAir St. Gallen ist nun schon wieder Geschichte. Tolle Performances, Schlamm und atemberaubende Stimmung machten das Wochenende unvergesslich. Wir schwelgen nochmals in Erinnerungen.
Donnerstag:
Are you serious?! Die Wartezone bei Eingang West glich am Donnerstagabend eher einer Müllhalde, als einem Festivalgelände. Ein riesen Lob an die tapferen Helferinnen und Helfer, die dieses Gelände innerhalb von 24 Stunden wieder auf Vordermann brachten.
Mit Left Boy wurde das Festival dann auch gebührend eröffnet. Spielend leicht unterhielt der Österreicher das Publikum. Gekonnt wurden Charthits eingebaut und die Bühne in einen Kinderspielplatz verwandelt. Kurz gesagt: Der perfekte Startschuss in ein Wochenende voller Highlights!
Freitag:
Ja, ich war der Idiot, der freitags wie ein Blöder durch die Warteschlange gedrängelt ist, um pünktlich ans Interview mit YOKKO zu kommen. Aber hey: Ich hab's geschafft! Das Interview war dann eine Gespräch der Sonderklasse. Die Jungs sprachen über Skandalnudel Miley Cyrus, die Major-Labels und den Druck, den Fans gerecht zu werden. Ich sags euch: GROSSES KINO! Den ganzen Talk gibt es dann ab September im Jugendmagazin 4-TEENS nachzulesen.
Musikalisch ging es ebenfalls hoch zu und her. The Naked and Famous lieferten im Sittertobel DIE Show schlechthin ab. Ihr Musik lud zum Träumen ein. Zum träumen von einer ganz anderen Welt. Während des Konzert war man so fern vom Alltagsstress und konnte so richtig abstellen.
Im vergangen Jahr durfte ich Ellie Goulding bereits am Zürich Openair sehen. Ihre Bühnenpräsenz war damals grandios. Die Frau eroberte das Publikum im Sturm. Am OASG war aber irgendwie alles. Irgendwie hatte die Britin mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Anfangs schien der Funken noch nicht wirklich übergesprungen sein. In der zweiten Hälfte des Konzerts ändert sich dann aber alles schlagartig. Ellie riss das Publikum mit und man spürt diese Freude, die ihr die Musik bereitete.
Mit London Grammar konnte das OpenAir eine Band mit enormem Potenzial verpflichten. Ein Potenzial, das leider nicht ganz ausgenützt wurde. Meiner Meinung nach war die Stimmung während des Konzerts nicht das Gelbe vom Ei. Die Indie-Pop-Band konnte irgendwie nicht diese Leichtigkeit vermitteln, die ihre Musik in meinen Augen ausmacht. Echt schade. Trotzdem glaube ich fest an London Grammar. Denn das enorme Talent kann der Band niemand nehmen.
Samstag:
Auch heute hiess es wieder: Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Also ab zum Interview mit den Bündner Musikern From Kid. Häh From Kid?! Wer ist das? Dieser Frage gehen wir in den kommenden Tagen nach. Same place, same time oder so....
Den musikalischen Startschuss setzte für mich Knackeboul. Mit seinem neuen Album Picasso habe ich das Multitalent noch nie live gesehen. Deshalb war ich umso gespannter auf den Auftritt. Auf gewohnt souveräne Art und Weise legte der Berner auf der Sitterbühne eine Show hin. Doch irgendwie hat etwas gefehlt. Von mehreren Seiten im Publikum hörte man negative Stimmen gegenüber des Auftritts des joiz-Moderators. Für mich fehlte an seinem Auftritt der Überraschungsmoment. Auch hätte es der Stimmung nicht geschadet, wenn er den Song "Pixelparty" performt hätte.
Weiter ging's mit Casper. Der deutsche Überflieger ist wohl der Garant für tolle Stimmung. Mit ihm wurde der Abend so richtig eingestimmt und der Startschuss zu einer langen Partynacht abgegeben. Er verstand es, neue wie auch alte Songs auf der Bühne so von sich zu geben, so dass niemand mehr still stehen konnte. Casper oder einfach ein absolutes Ausnahmetalent!
Ein weiteres Highlight vom Samstag waren für mich Chvrches. Die Schotten sind kurz davor den Musikmarkt zu erobern, umso mehr freute ich mich sie live zu sehen. Jegliche Kritiker erstummten nach kürzester Zeit. Chvrches überzeugte so ziemlich jeden im Zelt mit ihrem Elektropop. Nicht mal im Traum hätte ich so einen super Auftritt erwartet. Kurz gesagt: Chvrches, merkt euch den Namen!
Sonntag:
Regen? Ja, Regen! Was wäre das OASG schon ohne die gewisse Portion Wasser von oben? So blieb das Sittertobel auch in diesem Jahr nicht verschont. Petrus bescherte dem Areal so die gewisse Ladung Schlamm.
Musikalisch hatte der Sonntag so einiges zu bieten! Bastille, Sportfreunde Stiller und Imagine Dragons warteten nur darauf den Schlamm rocken zu dürfen. So setzten die Briten von Bastille dann auch den perfekten Start für den letzten Festivaltag. Dan wusste genau, wie er das Publikum zu unterhalten hat. So begab er sich auf Tuchfühlung und marschierte in Gummistiefeln durchs Publikum. Musikalisch war der Auftritt ein wahres Feuerwerk, welches leider viel zu schnell zu ende ging.
Dem Openair setzte Imagine Dragons ein gebührendes Ende. Warum der Hype um die Indie-Rocker schon so lange andauert ist mir nun definitiv kein Rätsel mehr. Ihre Musik begeisterte einfach von A-Z. Als sich dann während dem Konzert die Sonne noch kurz blicken lies, war er da, der Openair-Moment.
Um das Fazit kurz zu fassen: OpenAir St. Gallen, see you next year!
Unmengen an Fotos befinden sich auf unser aller Mobiltelefone und nur ein gefühltes Prozent davon ist brauchbar. Was macht man nun mit diesem Prozent der Fotos? Ja genau, Instagram ruft schon förmlich nach ihnen!
Instagram oder auch andere soziale Netzwerke sind ein schöner Ort, um Bilder mit seinen Mitmenschen teilen zu können, aber als wirkliche Erinnerung dienen die dort nicht, oder? Um Fotos als Erinnerung aufbewahren zu können, ist es in meinen Augen unumgänglich, den Gang zum Fotodrucker zu wagen. Doch sind diese Fotos nicht so 0815?
Und für genau das gibt es mit PhotoLove jetzt eine wunderbare Alternative. PhotoLove druckt deine Bilder als Vintage Print im Polaroid Style. Wer bis anhin seine kleinen Kunstwerke in diesem Stil haben wollte, musste wohl oder übel eine Polaroid-Kamera mitschleppen. Dem ist nun ein Ende gesetzt.
Auf der Website kannst du dich bequem registrieren und dann geht's schon los mit dem Spass. Verbinde dich mit Instagram, flickr, Facebook und Co., um auf diese Bilder zuzugreifen können. Alternativ kannst du auch die Fotos auch uploaden. Im nächsten Schritt kannst du auswählen, welche Fotos du als Print erhalten möchtest. Beachte dabei, dass nur Pakete mir 4, 12 oder 24 Bildern versendet werden. Bestellst du also weniger Bilder, als die nächst höhere Bestellmenge, bezahlst du trotzdem den höheren Preis! Noch kurz die Adresse angeben und die Zahlungsart bestimmen und deine Fotos wären bestellt.
Das Beste kommt noch: Aktuell ist der Versand weltweit kostenlos! Du kannst somit auch problemlos aus der Schweiz bestellen. Ich empfehle lediglich, mit einer Kreditkarte oder PayPal zu bezahlen, damit ihr nicht wie ich Bankspesen von Fr. 15.- bekommt.
Die Ergebnisse sind wunderschön! Hätte man doch nie gedacht, dass aus Instagram-Bildern mal ein solch schönes Kunstwerk entsteht. Das Start-Up hinter PhotoLove ist mit Leidenschaft am Ganzen dabei, eine Leidenschaft, die man jedem einzelnen Foto anmerkt. Eine innovative Projektidee, die ihr definitiv ausprobieren solltet!
Der Name James Hersey sagt dir nichts? Kein Problem, hat er mir bis vor kurzem auch nicht. Leider. Denn seine Musik hat dieses kleine Etwas, das zu ganz grossen Emotionen führt.
Doch fangen wir ganz von vorne an. Vor gut einem Monat spielten Milky Chance ein Konzert in Zürich. Vor ihnen sollte so ein unbekannter Act die Leute einstimmen. Kurz vorm Auftritt von den deutschen Überfliegern in der Halle sein, war also angesagt. Gesagt, getan.
In der Halle angekommen herrschte eine unglaubliche Stimmung, aber vor allem ertönte wunderbar schöne Musik. Und ja, es war dieser James Hersey. Ein Song von ihm überzeugte mich mehr, als das ganze Konzert von Milky Chance.
"Ein österreichischer Elekropop Künstler", soviel habe ich mit einer kurzen Recherche über ihn in Erfahrung gebracht. Aber irgendwie fehlen die ganz grossen Informationen. Alles ist sehr kurz gehalten. Auf YouTube und Spotify fand man bis vor kurzem noch die ein oder anderen Songs, doch sucht man aktuell vergebens danach. Ein einminütiges Video ist wohl das Einzige, was man noch im Internet findet.
Es würde mich nicht wundern, wenn wir den Österreicher bald ganz alleine auf den grossen Bühnen sehen. Der grosse Durchbruch ist bei ihm nur noch eine Frage der Zeit.
Morgen ist es endlich soweit, das Debüt-Album von Fraui ist nach fünf Jahren Vorbereitung endlich auf dem Markt. Von sich zu hören machte der Mundartsänger bereits vor 1.5 Jahren, als er dem Projekt Round The World mit dem Titelsong seine Stimme lieh. Der damals noch unbekannte Musiker glänzte mit seiner warmen Stimme und zog breites Interesse auf sich. Auf YouTube lief der Song mit mehr als 300'000 Views wohl rauf und runter. Der Grundstein für neue Album ist damit gelegt.
Ein Mundartalbum der Extraklasse erwartet uns in den kommenden Tagen. Man merkt, mit welcher Leidenschaft und welchem Herzblut Fraui an seinem Album gearbeitet hat. Jeder der Songs ist genau durchdacht und ist wiederspiegelt zu 100% Fraui selbst.
Neben 13 Songs legt Fraui nochmals einen drauf. Für jeden der einzelnen Songs hat er einen eigenen Clip produziert. Ein spezielles Extra, das er sich leisten kann, weil er sie mit der eigenen Produktionsfirma aufnehmen konnte.
Fraui ist in meinen Augen eine Mischung aus Adrian Stern und Baschi. Mit Sony Music hat er ein Majorlabel im Hintergrund, das alles daran setzen wird, ihn fest im Schweizer Markt zu etablieren. Doch die Frage ist, ob sich in der junge Musiker seinen Platz im Schweizer Musikmarkt finden kann oder ob er das One-Hit-Wonder bleibt.
Was bringt 2014 mit sich? Was könne wir aus der Welt der Stars und Sternchen, des Sports und des Fernsehens erwarten? Mal sehen, ob ich mit meinen Vermutungen richtig liege.
Georgina Fleur landet ganz vorne in den deutschen Charts. Also so um Platz 50.
Snapchat wird für einen riesigen Geldbetrag verkauft.
In der neusten Staffel von DSDS wird kein Schweizer mehr gewinnen.
Justin Bieber tritt wohl doch nicht zurück.
Die Schweizer Delegation schneidet an den Olympischen Winterspielen leider unter den Erwartungen ab.
An der Fussball WM müssen wir uns mit dem 3. Platz in der Vorgruppe zufrieden geben, obwohl mehr drin gelegen wäre.
Auch der nächste Schweizer Bachelor findet seine "grosse Liebe" so toll, dass er seinen Beziehungsstatus gar nicht auf "in einer Beziehung" ändern muss.
Nach dem diesjährigen Dschungelcamp gibt es endlich mal kein Pärchen.
"Last Christmas I gave you my heart..." oder doch lieber "All I want for Christmas is you..."? Am besten gar nichts, sondern nochmals richtig gute Musik, die mich durchs Jahr begleitet hat. Ums ganz vorsichtig zu sagen, gibt es heute sogar die ultimativ beste Musik des Jahres.
Von wem anders als von Casper könnte die Musik heute denn auch stammen. Sein neustes Album ist ein voller Erfolg. Platz eins in den deutschen Charts und Platz drei bei uns hier in der Schweiz. Der einzigartige Klang seiner Stimme hebt seine Musik von der Konkurrenz ab. Trotzdem bleibt der Deutsche vollkommen bodenständig.
Bodenständig war er auch, als ich ihn in diesem Jahr für einen Interview treffen durfte. Casper zu interviewen war etwas ganz anderes als alle anderen Interviews, die ich zuvor führen durfte. Mit ihm war es mehr so, als ob du einen Freund zum Quatschen triffst. Kurz gesagt, ein echt sympathischer Herr.
Casper wird im Sommer während des Openair St. Gallen das Sittertobel zum Kochen bringen. Mich wird man bei seinem Auftritt also ziemlich sicher antreffen. Ähm... und ach ja: MERRY CHRISTMAS!
Gestern hatten wir es von Weekend und irgendwie dadurch auch vom Mann mit der Panda-Maske. Cro ist das Sinnbild der deutschen Musik und sein Stil RAOP eine neuen Form von Musik. Er schafft abseits der Musik das, was vielen Musikern nicht gelingt: Er trennt Job und Privatleben. Dank seiner Maske, weiss man eigentlich nicht genau, wie der Deutsche aussieht. Somit ist er auch von Paparazzis geschützt und kann in seinem Privatleben tun und lassen was er will.
Bei der Musik von Cro trifft Rap auf Pop. Wie Cro das nennt? RAOP! Ob der Name jetzt kreativ ist oder nicht, lassen wir jetzt bei Seite. Innovativ ist seine Musik auf jeden Fall. Davon konnte ich mich im Rahmen des Lipton City Festivals in St. Gallen überzeugen. Still stehen ist bei einem Konzert von ihm ziemlich unmöglich.
Im nächsten Herbst kommt Cro zum Start der Tour in die Schweiz. Am liebsten würde ich die Interview-Anfrage ans Plattenlabel schon jetzt raushauen, nur um sicher zu gehen einen der begehrten Slots zu ergattern.
Beim Label Chimperator gibt es neben Cro auch weitere tolle Künstler, die im vergangenen Jahr einen grossen Schritt heraus aus dem Schatten des Mannes mit Panda-Maske machten. Weekend ist einer von diesen. Am Wochenende Rapper und unter der Woche Sozialarbeiter, das ist das Leben von Weekend oder war es zumindest mal.
Weekend provoziert mit Titel wie "Schatz, du Arschloch", er spielt auf witzige Art und Weise mit Vorurteilen und nimmt die Damenwelt doch etwas auf den Arm. Mit seiner kreativen Art ergänzt er Cro perfekt. Er gehört auch zur grossen Veränderung, welche die deutsche Musikwelt gerade durchmacht.
Im 20 Minuten friday habe ich mal von einem Vergleich von Ellie Goulding und Alex Hepburn gelesen. Hepburn wurde da als "neue Ellie Goulding" vorgestellt. Die Parallelen lagen mit dann doch etwas fern. Aber zumindest beschäftigte ich mich durch den Artikel mal etwas genauer mit der Musikerin, die irgendwie aussieht, als ob sie die Sängerin von "Call me Maybe" sei.
Dank joiz hatte ich die Chance, mich von der wunderbaren Stimme von Alex Hepburn zu überzeugen. Alle Vorschusslorbeeren waren so etwas von verdient. Die Stimme der Britin ist durch diese leicht kratzige Art etwas ganz Spezielles. Man könnte ihr stundenlang zuhören, doch leider war das Konzert doch etwas sehr kurz gehalten.
Wie angekündigt, gibt es heute mehr von Steff la Cheffe. Das Meitschi vom Breischt kann auf ein erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken. Mit "Vögu zum Geburtstag" hat sie nach langer Zeit endlich wieder ein Album veröffentlicht. Ein Album, dass es in sich hat. Ein frischer Sound gehört genauso zum Album, wie die Freude an der Musik, die Steff la Cheffe auslebt.
Zu Steff la Cheffe habe ich aber auch eine ganz spezielle Beziehung. Eines meiner ersten Interviews überhaupt und vor allem mein erstes Interview mit einem Musiker. Unterstützung für Interview hatte ich von einem Redaktionskollegen, mit dem ich vor dem Interview hauptsächlich darüber sprach, ob Steff echt total abgehoben und arrogant sei. Zu wenig Zeit blieb aber um weiter darüber nachzudenken.Denn Steff sass schon mit ihrem Produzenten Dodo bei uns und das Interview ging los. Jeglicher Zweifel an der Sympathie für Steff waren im Nu weg. Eine echt aufgestellte junge Dame, die es verstand auf jede Frage gekonnt eine Antwort zu geben. Das Interview verlief mehr als nur wunschgemäss, die beiden blieben so gar noch etwas und plauderten noch mit uns. Okay, vielleicht waren sie auch nur so nett, weil ich ihnen einen Kuchen mitgebracht habe, aber tun wir mal so, als ob es an mir gelegen hat.
Heute machen wir es kurz! Warum? Morgen gibt es nochmals einen Song, von der Künstlerin, die mich durchs Jahr begleitet hat. Interviews, Auftritte, spannende Gespräche und verdammt geilen Sound, that's Steff la Cheffe!
Y-Titty steht für Comedy auf YouTube. Doch seit diesem Jahr setzen die deutschen YouTube-Stars nicht nur auf die Karte Comedy, sondern machen auch Musik. Schon in den Vorjahren veröffentlichten sie erste eigene Songs und Coverversionen. In diesem Jahr kam dann das Album der Deutschen.
"Stricksocken Swagger" schlug ein wie eine Granate. OG, TC und Phil schafften es ganz vorne in den Charts mitzumischen. Die Songs sind nicht purer Ernst, sondern sind abgerundet mit einer sehr grossen Portion Comedy. Kurz gesagt: Musik, die einfach gute Laune macht.
Mit ihrem neuen Album geht Y-Titty auch auf Tour! Sie werden im kommenden Jahr auch einen Abstecher nach Zürich machen.
Milky Chance... "häh wer?!", hätte es noch vor einem Jahr geheissen. Jetzt ist das Duo in aller Munde. Noch vor wenigen Minuten rockten sie das Zürcher Mascotte im Rahme des 20 Minuten Showcase. Ihre Musik beweist, wie wenig es braucht um Erfolg zu haben. Dies bezieht sich nicht nur auf die sehr einfach gehaltene Musik, sondern auch darauf, wie sie sich vermarkten. Ohne grosses Label im Hintergrund gehen die Musiker ihren Weg, ganz fokusiert auf ihre Musik und nicht auf sich selbst. Etwas, wovon sich ganz viele Stars ein Beispiel nehmen können!
Gestern Abend gingen die Credit Suisse Sports Awards über die Bühne und ich war für 4-TEENS mittendrin. Es wurde mir ermöglicht mit den Nominierten schon vorab einen kleinen Talk zu führen. So durfte ich beispielsweise mit Stanislas Wawrinka meine frisch erworbenen Kenntnisse der französischen Sprache auf die Probe stellen oder mit dem Snowboarder Iouri Podladtchikov über sein Verhalten an Tankstellen sprechen. Aber das richtige Highlight kam in Anschluss an die Show. Mit unserem Bundespräsidenten Ueli Maurer durften ich ein kleines Gespräch über die Chance der Schweizer Delegation an der Olympiade 2013 führen.
Die Live-Show verbrachte ich gemeinsam mit allen Medienvertretern im Medienzentrum vom SRF. Das Highlight der Verleihung war meiner Meinung nach die Performance von Bastian Baker mit Unterstützung des Hockeystars Eric Blum. Baker schafft das, was in den letzten Jahr kaum mehr jemand geschafft hat. Er ist grenzenübergreifend erfolgreich. In Deutschland konnte er beispielsweise vor über einer halben Million Menschen ein Konzert im Rahmen des Coke Festival of Happiness spielen.
"Wer sind die Newcomer des Jahres?", überlege ich mir gerade. Eigentlich gibt es darauf die eine Antwort: Bastille! Die Briten rund um Dan Smith eroberten die Herzen der Musikliebhaber in kürzestem Zeitraum. 2013 war ihr Jahr. Nicht nur in ihrer Heimat werden die Alternative-Rocker gefeiert, sonder auch bei uns im deutschsprachigen Raum. Ausverkaufte Konzerthallen gehören schon zu ihrem Tagesgeschäft.
Wieso Bastille so erfolgreich sind? Anstatt eine grosse Erklärung abzuliefern, sehen wir uns doch lieber den Video-Clip zu ihrem Song Pompeii an. Ein Konzert der erfolgreichen Musikern zu sehen steht ganz oben auf meiner ToDo-Liste!