15th Entry 17.6.2016 / Mein Spaziergang durchs Paradies
Wie jetzt Paradies? Hier in Neuseeland? Wo das denn ?
Der Ausdruck Paradies hört sich anfangs vielleicht etwas überzogen an, aber so kann man den Abel Tasman einfach am einfachsten beschreiben. Paradieshafte Strände in wunderschönen Buchten, türkises Wasser, uriger Regenwald, Sonnenschein ohne Ende...So würde für mich das Paradies aussehen wenn ihr mich fragt. Und so sieht der Abel Tasman Nationalpark aus. Nicht umsonst ist es der wahrscheinlich beliebteste Great Walks Neuseelands, und nun weiß ich auch warum. Denn genau den habe ich jetzt hinter mir, und es waren 4 wundervolle Tage in der Natur. Es war zudem meine erste Wanderung über mehrere Tage, und es hat so Spaß gemacht.Ich habe die Wanderung mit 4 anderen Mädels gemacht, die allesamt um die 30 rum waren. Ich hatte ja schon im letzten Eintrag erzählt, dass ich die Silke wieder getroffen habe und sie überhaupt die Idee hatte das gesamte Ding zu starten. Wir hatten dann noch Amrei (30 ?, Deutscheland), Gloria (äääh 29?, Deutschland), Zelah (28 ?, Holland) ans Bord geholt. Amrei haben wir im Hostel in Nelson vorher getroffen und Silke kannte Zelah schon vorher und hat sie dann nach Nelson geholt quasi. Wir waren echt so ne coole Truppe. :D
Es ging also natürlich erstmal los mit der Planung am Sonntag. Am Tag davor hatten wir uns entschieden den Track zu machen und dann gesagt, dass wir den am Montag starten. Am Sonntag sollte schlechtes Wetter werden, deswegen dachten wir uns wir nehmen den Tag dann als Vorbereitungstag, aber hauptsächlich chillen. Daraus wurde dann nichts, denn am Vormittag waren wir shoppen in der City von Nelson. Glaube ich jedenfalls, vielleicht war das auch Freitag. Wir waren auf jeden Fall irgendwie in der Stadt unterwegs und chillig war es dann eigentlich überhaupt nicht. Wir waren auf jeden Fall Mittags im Supermarkt und haben Proviant für unsere Wanderung gekauft.Nachdem das geschafft war, sind wir zur I-Site um letzte Fragen zum Track zu klären und um unseren Kayak-Trip zu buchen, denn Silke, Zelah und Ich wollten den ersten Teil der Wanderung mit dem Kayak fahren. Also haben wir das erstmal für uns gebucht.Das hat so irgendwas mit 60 Dollar glaube ich gekostet.
Als das dann auch erledigt war, wollten wir n Käffchen trinken gehen, was aber dann aber auch gescheitert ist. Denn 1. sind wir nur an einem Café vorbei gelaufen, und 2. war es zu. Dann waren wir zu faul zurück in die City zu laufen und sind einfach zurück zum Hostel, total gefrustet keinen Kaffee bekommen zu haben.Im Hostel haben wir nach dem Schmollen, erstmal gechillt und dann unsere Hütten für den Track gebucht. Der Spaß hat dann 96 Dollar gekostet, aber da Silke und ich mit der Kreditkarte nicht zahlen konnten, hat Amrei erstmal mit ihrer für uns gezahlt. Später hatte ich ihr das dann zurück gezahlt.Das war alles insgesamt relativ unentspannt, aber dann musste ich noch meinen Blog-Eintrag zu ende schreiben, für den Trip vorkochen und meinen Rucksack packen. Das ging also erstmal los mit meinem Blog-Eintrag zu ende schreiben, was mal wieder eine gefühlte Ewigkeit gedauert hat. Als ich damit fertig war, haben wir uns allerdings erstmal ein richtig fettes Curry gekocht, was dann richtig lecker war. Danach musste ich allerdings für meinen Trip etwas Essen vorkochen. Meine Strategie war einfach so viel es geht vorzukochen, um auf dem Trip nicht kochen zu müssen. Eigentlich ziemlich bescheuert, hat aber funktioniert. So hatte ich mir dann 3 Tupper-Boxen voll mit Nudeln gemacht, was dann im Endeffekt auch perfekt gereicht hatte. Während ich das gezaubert habe, hatte ich mich mit einem Franzosen unterhalten der irgendwie übelst der Kletterprofi war. Der hat mir dann Videos gezeigt wie er dann so einen 3000-er Nahe dem Mt. Cook rauf gestiegen ist, das war richtig beeindruckend.Als ich mit dem Essen vorbereiten fertig war, habe ich dann nur noch meinen Rucksack gepackt und bin dann Pennen gegangen.
Am nächsten Tag ging es dann relativ früh los, da wir bei dem Kayak-Verleih am Anfang des Nationalparks schon um 8:30 sein mussten. Das war so ca. eine Autostunde von Nelson entfernt also haben wir uns so um 7 auf den Weg gemacht, um sicher zu gehen.
Die Sonne ist dann während unserer Autofahrt aufgegangen, was dann echt schön war. Es war zudem auch unfassbar kalt. In der Kälte haben wir dann ein Safety-Briefing bekommen, und das mit dem Wassertaxi geklärt, denn wir wollten ja nicht irgendwie im Nationalpark stecken bleiben, sondern man muss dort ein Wassertaxi buchen, was einen dann zum Anfang des Abel Tasmans, nach Marahau, zurückbringt. Das hat dann auch nochmal 46 Dollar pro Person gekostet.Nachdem der Typ vom Verleih uns all das Safety-Zeug erklärt sind wir dann los gekayakt. Ich war in einem Doppel-Kayak mit Silke und Zelah war in einem Einer. Bei uns war fast alles Gepäck verstaut deswegen wog das Kayak dann auch 10 Tonnen. Ins Wasser haben wir es aber dann doch bekommen. Die Route ging dann natürlich an der Küste lang aber es gab auch 2 Inseln die wir uns anschauen konnten, und das haben wir dann auch natürlich. Nach 1 Stunde haben wir eine Pause auf Adele Island gemacht. Da haben wir dann erstmal relaxt und das schöne Wetter genossen. Es war allerdings immer noch relativ kalt, wurde aber immer wärmer mit der stärker werdenden Sonne. Nach der Pause haben wir am Ende der Insel ein paar Robben an der Küste gesehen, und sind auch relativ nah ran gekommen, aber natürlich nicht zu nah. Die waren so krass süß, nur machen die Geräusche, da denkst du da kommt ein Wildschwein im Sterben auf dich zu. Hört sich aber gleichzeitig auch extrem lustig an, wenn man bedenkt, dass das Robbenbabies sind die so rumgrölchzen.
Die restlichen 2 Stunden von der Kayak-Tour sind dann relativ reibungslos verlaufen.Nachdem wir die Inselgruppe (2 Inseln) verlassen haben gings es noch ein bisschen an der Küste mit ihren wunderschönen Sandstränden und verlassenen Buchten entlang, bis wir dann bei unserer ersten Hütte in Anchorage angelangt sind. Da wohnen doch tatsächlich Leute im Nationalpark. Neben der Hütte in der gleichen Bucht war da wirklich ne richtige Villa schon fast. Ist ja auch egal, sollen die Bonzen halt machen. Angekommen haben wir uns natürlich erstmal gefreut und haben unser Zeug aus dem Kayak raus genommen und in die Hütte genommen wo wir dann einen Raum beschlagnahmt haben. Wir waren auch fast die einzigen bzw. die Ersten. Amrei und Gloria, die das erste Stück gewandert sind, sind etwas später eingetroffen, als wir gar nicht bei der Hütte waren. Da wir schon so um halb 2 angekommen waren, und uns dann die Amerikanerin Sarah (33) gefragt hat ob wir mit ihr zu Cleopatra's Pool, ein Ort 1 Stunde von der Hütte, gehen wollten, sind wir dann eben zu diesem Ort nochmal schnell hingelaufen. Das war zwar ganz hübsch aber jetzt bei kalten Temperaturen auch eben nur das. Das war dann nämlich so ein kleines Schwimmbecken innerhalb eines Bachlaufes mit einer Art kleinen natürlichen Wasserrutsche. Im Sommer muss das ein super Ort zum Baden sein, aber bei so 14 Grad war es dann doch etwas zu kalt. Von der Wassertemperatur will ich gar nicht erst anfangen.
Aber der "Winter" hier hat natürlich auch seine Vorteile. Als wir zurück bei der Hütte waren haben wir mit so einem Führer von so einer Reisegruppe die da auch grade war gesprochen, und der meinte dass im Sommer so ca. 2000 Menschen täglich den Track laufen. Ich stell mir das dann wie so eine Menschenschlange vor, die sich langsam über den Wanderweg schleppt. Als wir den jetzt gemacht hatten waren das höchstens 30 am Tag oder so. Also so konnte man die Natur so richtig genießen und es waren nicht überall die Campingplätze und Hütten bis zum Rand gefüllt.
Nach dem Cleopatra's Ding haben wir dann in der Hütte gechillt und haben ein Feuer in dem Ofen gemacht. Die anderen haben sich Essen gekocht, ich habe meine köstlichen Nudeln verspeist.Das etwas kuriose an der Hütte war, dass es WLAN gab. Kein Scheiß. Ne Hütte in der Wildnis, mit WLAN. Bei mir hat das nur kurz funktioniert, dann hat er nur noch gesagt, dass es bei bestimmten Seiten geht. Andere von uns hatten aber vollen Access. Verrückt.Nachdem alle gegessen haben und wir beim Feuer gechillt hatten, haben wir Karten gespielt, so 3 Stunden lang. Das Spiel hieß "Sucker" und hat eigentlich auch richtig Spaß gemacht. Ging darum das man die niedrigsten Punkte sammeln musste und irgendwann dann "Sucker" schreien sollte. Das haben wir dann auch jeden der folgenden Abende immer gespielt.
Am nächsten Tag gings dann von der Anchorage Hut über 23 Kilometer zur nächsten Hütte in Awaroa. Es war wieder wunderschönes Wetter, aber immer noch leicht kalt.Mit der Sonne sind wir dann alle aufgestanden und haben gefrühstückt. Zum Frühstück hab ich immer mir 2 Scheiben Brot genommen und da Erdnussbutter rauf gehauen. Am Anfang hatte ich sogar noch Bananen, die haben sich aber nicht sonderlich lange gehalten. Gereicht hat es aber nachher dann trotzdem noch.
Da wir eine ordentliche Strecke vor uns hatten, sind wir alle früh aufgestanden und wollten so um 8 Uhr los laufen. Hat sich dann aber etwas verspätet, was aber auch nicht wirklich schlimm war.
Auf dem Weg haben wir dann heiter geschnackt und die Natur genossen. Manchmal sind welche von uns allein gelaufen, um mal kurz Ruhe zu haben und manchmal haben wir eine gemeinsame Pause gemacht. Der Weg führte hauptsächlich durch Wald, aber auch hin und wieder kam man an einer Bucht raus und konnte die Aussicht genießen.
Irgendwann hatte uns dann Sarah wieder eingeholt, die auch beim Karten spielen am Vorabend mitgemacht hat. Sie wurde dann auch quasi Part von unserer Gruppe, denn sie hatte auch die gleichen Hütten wie wir gebucht und wir kamen auch alle super mit ihr klar. Irgendwann haben wir uns dann in kleinere Grüppchen aufgeteilt, manche haben sich Zeit gelassen, ich bin mit Zelah voraus gesprintet. Es ging das Gerücht um, dass es kurz vor der Awaroa Hütte ein Café geben würde, also es stand auf der Karte, und daher haben sich alle Hoffnungen auf einen köstlichen Kaffee mit Aussicht auf eine der wunderschönen Buchten gemacht. Diese Hoffnungen wurden leider zerstört, da als wir fast angekommen waren, ein Schild uns sagte, dass das Café im Winter geschlossen wäre. nachdem wir dann unsere Trauer verarbeitet hatten, bin ich dann nach weiteren 40 Minuten Fußmarsch mit Zelah bei der zweiten Hütte angekommen.Vor uns angekommen war dann noch ein französische Mädel, Elodie. Die Uhrzeit als wir angekommen waren, war so ca. 3 Uhr Nachmittags. Die anderen sind aus Gründen irgendwie dann eine Stunde später angekommen. In der Zwischenzeit hatten wir mit Elodie geschnackt, und da dort überraschenderweise eine Dusche war, haben wir uns erstmal den Schweiß abgeduscht, was richtig gut getan hat. Das Wasser war nur unfasslich kalt, gefühlt so warm wie Eis. War es aber komplett wert.Da der Tag echt schon ziemlich anstrengend gewesen war, haben wir auch als die anderen gekommen sind nur gechillt. Zwischendurch haben wir das Feuer im Kamin gestartet und relaxt. Um 5 rum haben sich dann die anderen ihr Essen gekocht, ich hab meine Spaghetti runtergewürgt. Geschmeckt haben sie aber noch.Später haben wir dann wieder angefangen Karten zu spielen, diesmal mit einer etwas größeren Runde da Elodie auch noch mitgespielt hat. Aus welchem Grund auch immer haben wir gefeiert als wir die 20 Uhr Marke überschritten hatten, einfach so. Haben wir jeden Abend gemacht.Nachdem wir die 21 Uhr Marke überschritten hatten, sind wir allmählich alle ins Bett gegangen und haben gepennt. Mein Schlafsack war auch glücklicherweise noch warm genug, da es in der Nacht schon recht kalt wurde. Amrei zum Beispiel hat immer total gefroren weil ihrer zu dünn war.
Da wir für den nächsten Tag nur 13 Kilometer vor uns hatten, und wir gleich als erste eine kleine Flussmündung überqueren mussten, die man aber nur bei Ebbe überqueren kann und Ebbe so richtig erst um 10 war, haben wir uns dazu entschieden, einen entspannten Morgen zu haben und uns keinen Stress mit losgehen zu machen.Daher sind wir nach einem entspannten Frühstück auch erst um 10 losgegangen. Vor dem richtigen losgehen haben wir allerdings noch eine große Menge bescheuerte Gruppenbilder gemacht, was richtig lustig war. Als wir losgegangen sind haben wir dann Paul getroffen, der auch aus den Niederlanden kam. Der hatte dann auch den gleichen Plan wie wir und dann auch quasi Part von unserer Truppe geworden.Der Spaziergang durch das Watt war länger als gedacht und ich bin dann einfach voraus gelaufen alleine, und war das dann auch bis zur Mitte der Strecke. Der Campground in Totaranui lag dann auf eben der Hälfte der Strecke, wo ich dann auf die anderen gewartet habe. Dort haben wir dann eine Mittagspause eingelegt und etwas entspannt, bis wir dann (fast) alle zusammen weiter gelaufen sind. Die nächste Hütte war dann nahe der nördlichen Spitze des Nationalparks, am Whariwharangi Bay. Ein paar von uns sind direkt zur Hütte gelaufen, aber es gab auch die Möglichkeit einen Umweg über den Seperation Point zu laufen, was ich dann auch gemacht hatte.
Das war dann eigentlich nur ein kleiner Ausblick von dem man auf der rechten Seite des Horizonts die Malborough Sounds gesehen hat, was man eh schon die ganze zeit gesehen hat. Links konnte man dann allerdings erstmals auf den Golden Bay mit dem Farewell Spit blicken. War ganz hübsch anzuschauen, da habe ich dann etwas alleine entspannt und den Blick aufs Meer genossen.
Danach hab ich mich auch auf den Weg zur Hütte gemacht, was dann nochmal ne Stunde gedauert hat. Kurz vor der Hütte hab ich noch zu Silke, Amrei und Zelah aufgeschlossen. Die Hütte war dann sehr viel uriger als die Hütten zuvor und hatte ein Dachgeschoss, wo wir uns dann eingesiedelt haben.Obwohl der Weg eigentlich ja viel kürzer gewesen war, sind wir wieder so um 3 rum eingetroffen. Nach dem einsiedeln haben die anderen erstmal wieder Essen gekocht, Amrei hat wieder das Feuer im Kamin entfacht, und ich hab meine Nudeln gegessen.
Es gab dort dann auch wieder eine Dusche, und wir alle haben dann wieder geduscht, mit eiskaltem Wasser. Nachdem es dann dunkel wurde haben wir wieder angefangen Karten zu spielen und das hat auch wieder ne Menge Spaß gemacht. Auf dem Kamin konnten wir uns immer dann Teewasser kochen, und so hab ich die ganze Zeit an einem erwärmenden Tee schlürfen können. Die Abende waren immer geprägt von Jux und Heiterkeit, wir waren schon echt ne lustige Runde. :D
Wir haben wieder gefeiert,dass es 8 und 9 wurde, und danach sind wir alle ins Bett gegangen. Zwischendurch hatten wir eine Yoga-Stunde, da Sarah eine Yoga-Lehrerin war. Also konnte sie uns ein paar effektive Stretch-Übungen zeigen. Das hat richtig gut getan. Die Nacht habe ich auch relativ gut geschlafen danach.Das war dann auch unsere letzte Nacht gewesen, für den nächsten Tag hatten wir uns dann überlegt früh wieder los zugehen, damit wir das Wassertaxi um 11 kriegen konnten. Aber das war dann auch früh Aufstehen ohne rumtrödeln. Ich wurde von Lärm und Geschrei geweckt, der Paul hat seinen Rucksack gepackt und Schuhe angezogen, und ich dachte nur ich hätte komplett verschlafen, aber ne, alle hatten einfach nur übelst Stress geschoben, obwohl es grade erst Viertel nach 6 war, und wir um halb 8 eigentlich erst los wollten. Aber irgendwie genervt war ich davon überhaupt nicht, hab nur mit den anderen darüber gelacht, und dann haben wir mehr oder weniger entspannt gefrühstückt. Hektisch haben wir dann alle unsere Sachen zusammengepackt, und waren dann im Endeffekt früher fertig als wir eigentlich dann los wollten, was auch gar nicht so doof dann war. Los gelaufen sind wir dann um ca. halb 8, und so hatten wir genügend Zeit zum Totaranui Camping-Platz zurückzukehren, wo dann uns das Wassertaxi abholen sollte. Wir hatten vorher eigentlich das Taxi für 14:45 gebucht, also mussten wir denen erst nochmal bescheid sagen, dass wir früher um 11 abgeholt werden wollten.
Den Weg zurück sind wir dann über den Inland-Track gelaufen, der relativ steil über einen 400 Meter hohen Hügel führte. Die Aussichten waren mal wieder wundervoll, diesmal mit super Ausblicken auf den Golden Bay. Nachdem wir den Hügel so 30 Minuten rauf gelaufen sind, ging dann auch die Sonne auf, was auch mal wieder wunderschön war. Nachdem wir dann fast die Spitze des Hügels erreicht hatten, haben wir die Wassertaxi-Firma angerufen, und unser Taxi auf 11 Uhr umgebucht. Das war so um 9, und wir waren schon quasi über den Hügel rüber, also hieß es dann so gut wie nur noch bergab, und noch 2 Stunden Zeit. Gebraucht haben wir dann nur 1 Stunde, und waren um 10 beim Strand vom Campingplatz, und haben aufs Taxi gewartet. Zelah ist dann nochmal ins Wasser gerannt und hat für 1 Minute in dem eiskalten Wasser gebadet, was ganz lustig mit anzuschauen war. Wir haben dann noch ein paar schöne Gruppenbilder gemacht, die ich aber leider noch nicht habe. Irgendwann kam dann auch mit ein bisschen Verspätung das Wassertaxi und wir mussten uns vom Abel Tasman langsam aber sicher auch schon wieder verabschieden. Das Wassertaxi war dann relativ klein, aber reingepasst haben wir alle. Der Skipper hat uns dann an der hübschen Küste entlang wieder zurück nach Marahau gebracht, wo wir ja vorher mit den Kayaks losgefahren sind. Dementsprechend waren dort unsere aller Autos geparkt.Wir haben uns dann dazu geschlossen zur Feier unseres abgeschlossenen Trips, so richtig schön ein Kaffee in Motueka trinken zu gehen. Da bin ich dann mit Paul aufm Beifahrersitz den anderen hinterher gefahren. Als wir anach ner halben Stunde angekommen waren, habe ich gemerkt das irgendwie auf einmal das Zentral-Verriegelungssytem (oder wie das auch immer heißt) von meiner Karre nicht mehr ging. Das war dann erstmal extrem nervig, den Kaffee konnte ich aber trotzdem genießen. Zum Käffchen hatte ich dann noch ne ordentliche Portion Pommes, was auch mal wieder richtig gut tat.Nach unserm Klönschnack sind wir allesamt wieder zurück zum Tasman Bay Backpackers gefahren, wo wir uns nochmal für eine Nacht eingecheckt hatten. Wir waren dann so um 14 Uhr rum wieder zurück im Hostel, und konnten wieder so richtig relaxen und vor allem warm duschen. Auch mal keine verschwitzten Klamotten anziehen zu müssen war auch ganz schön.
Den Nachmittag haben wir dann so richtig entspannt, und die Beine hochgelegt.Wir haben uns außerdem dazu entschieden am Abend Essen zu gehen. Wir sind dann in eine Pizzeria gegangen, die für Gloria das Beste in Nelson in Sachen gewesen ist.
Es war dann auch echt geil.Wir sind so um halb 7 los gegangen und haben uns mit Paul wieder getroffen und uns auf den Weg zur Pizzeria gemacht. Wie lange ich schon keine Pizza mehr gegessen habe.. Das hat so gut geschmeckt, und auch den anderen hat es gefallen. Nachdem wir gegessen hatten sind wir noch in eine Bar nebenan auf ein Bier gegangen und haben etwas Karten gespielt. Da wir aber alle ziemlich müde waren sind wir schon um 10 zurück zum Hostel gegangen. Insgesamt war das ein richtig schöner Abend, bzw. Tag oder noch besser, Tage gewesen. Das war echt eine richtig schöne Zeit die 4 Tage mit den Mädels auf Wanderung, wir hatten echt eine riesen Menge Spaß.
Am nächsten Morgen gestern haben wir dann nochmal das Deutschland-Spiel geschaut, was auch nochmal ganz nett war, nur das Spiel war scheiße. :D
Nach dem Spiel haben wir dann alle unsere Sachen gepackt und uns so langsam fertig gemacht wieder weiterzureiten. Die Mädels Silke, Amrei und Zelah haben sich zusammengeschlossen und haben sich auf den Weg zum French Pass in den Malborough Sounds gemacht. Was da genau ist, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall wunderschöne Natur. Da ich ja nicht mehr so viel Zeit hatte, hab ich mir gedacht mir vor der Arbeit nochmal Picton anzuschauen, wo ich dann mit einem anderen Robert ausm Hostel hingefahren bin, da der so schnell es geht zur Fähre auf die Nordinsel wollte.Dann hab ich mich also auch schon wieder von den Mädels verabschiedet und wir sind wieder getrennte Wege gegangen.
War ziemlich cool dann auf der Fahrt nach Picton nochn Beifahrer zu haben, und der Robert war auch super zum schnacken über alles mögliche. Die Fahrt hat dann ca. 2 Stunden gedauert, bis ich ihn dann bei der Fähre abgeliefert habe, und ich mir ein Hostel für die Nacht gesucht habe. Ich bin dann in das Tombstone Backpackers eingecheckt, weil es die besten Bewertungen hatte. Das war dann auch ein echt nettes Hostel, nur war ich mal wieder fast der einzige. Den Nachmittag habe ich dann mit Auto rumfahren, Einkaufen und ein bisschen Spazieren gehen verbracht. So sonderlich viel gab es in der Stadt aber nicht wirklich zu sehen, nur die Gegend umzu, die Malborough Sounds, waren ganz hübsch anzusehen. Am Abend habe ich dann bisschen an diesem Eintrag geschrieben, und mit Oli geskypet. Aber hauptsächlich diesen Eintrag geschrieben, der schon wieder viel zu lange dauert. :D
Heute morgen hab ich dann im Hostel mir das Spiel Spanien gegen Türkei über einen Livestream angeschaut und hab mich dann nach dem Frühstück auf den Weg nach Kaikoura gemacht.
In Kaikoura war ich ja schon einmal für ein paar Tage im Januar gewesen, und ich bin auch wieder in den gleichen Backpacker wie damals eingecheckt, der Albatross Backpackers. Diesmal aber nur auf Durchreise, und nicht komplett ohne Plan wohin mit mir. Ich hab dann auch wieder nur an diesem Eintrag eigentlich geschrieben, seitdem ich hier angekommen bin, und ein bisschen auf dem Klavier rumgeklimpert.
Jetzt ist es grade noch und ich guck gleich wahrscheinlich irgendeinen Film oder so.Morgen fahre ich dann Judy und David besuchen, wo ich ja Mitte Februar gewooft habe.Da bleibe ich dann nochmal eine Nacht, und dann fahre ich Montag morgens in einem Rutsch zurück zur Lake Ohau Lodge und beginne meine 3 Monate Arbeit. Ich freu mich schon tierisch darauf wieder meine Kollegen und Freunde dort wiederzusehen. :) Ich hab aber gehört, dass ne Menge von dem Schnee wieder geschmolzen ist, und ich habe auch immer noch nichts davon gehört wo ich dann jetzt eigentlich einquartiert bin. Aber das wird alles schon.Ich glaube allerdings, dass ich in der Zeit nicht mehr viel Zeit für meinen Blog haben werde, also ich werde vielleicht alle 2 Wochen mal ein paar Bilder raushauen, mal schauen. Ich will mich halt auf das Leben dort konzentrieren, und mir keinen Stress mit Ellenlangen Blog-Einträgen machen, bzw. mich dazu zwingen müssen was zu schreiben. Nicht dass mir das kein Spaß macht den Blog zu führen, aber eine Pause könnte ich davon schon doch ganz gut gebrauchen, ist wirklich anstrengend manchmal.
Bilder und kleinere Updates werde ich aber hin und wieder hochladen, denke ich.
Ich bin ready für den Winter hier, ich hoffe bei euch kommt der Sommer so langsam ins Rollen und euch geht es allen gut.
Also fürs erste einmal bis bald, denn ich weiß nicht wann ich dann wieder einen Eintrag schreibe. Auch skypen wird wahrscheinlich in der Zeit eher sehr schwierig. Aber Whatsapp und Facebook habe ich ja noch.
Also bis irgendwann in der Zukunft, Robert :)