Abgesang auf Bücher? Nicht mit uns!

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Abgesang auf Bücher? Nicht mit uns!
Ein guter Tag zum Sterben - Bookface-Style
Rowohlt-Mitarbeiter beim vollen Einsatz für #Bookfaces
Willy Brandt als #Bookface
Buchgesicht-Selfie: #Bookfaces der Redaktion mit "Amon"
Rowohlt-Mitarbeiter und ihre #Bookfaces: Der Tag, an dem du stirbst
Rowohlt-Mitarbeiter und ihre #Bookfaces: Die Frau im blauen Mantel
Die Glücksparade. #Bookface
Der Schwimmer. #Bookface
Rowohlt-Mitarbeiter und ihre #Bookfaces
Rowohlt-Mitarbeiter und ihre #Bookfaces
Ganz tolle Idee!
Nils Mohl
Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Frankfurter Buchmesse? Was war damals anders?
Ich hatte damals nur einen Termin und bin danach gleich wieder zum Bahnhof marschiert. Dort ist mir aufgefallen, dass ich auf der Buchmesse kein einziges Buch angefasst habe. Daher nehme ich inzwischen fast zwangsartig so viele Bücher wie möglich in die Hand.
Dürften Sie einmal in Ihrem Leben den Literaturnobelpreis verleihen – wer bekäme ihn?
An Rolf Dieter Brinkmann posthum - oder Bob Dylon.
Es heißt, jeder Messebesucher habe abseits des ganzen Trubels einen Ort des Rückzugs, des Innehaltens und Erholens – Sie auch?
Es gibt hinter den Ständen ja ein geheimes Stollensystem. Ich erinnere mich gern an letztes Jahr, da hatte ich eine Audienz beim Verleger, wobei sich herausgestellt hat, dass er ein toller Geschichtenerzähler ist.
Mit welcher Autorin, welchem Autor würden Sie gern einmal essen gehen?
Jonathan Franzen.
Diese Frage müssen Sie jetzt nicht mit Rowohlt beantworten: Gibt es für Sie unter all den Verlagsfesten, Partys, Stehempfängen und Umtrünken einen absoluten Favoriten?
Für mich war die Party des Jugendliteraturpreises letztes Jahr die beste ;-)
Holly-Jane Rahlens
Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Frankfurter Buchmesse? Was war damals anders?
Anders war, dass ich damals hochschwanger war und ich hier mit einem dicken Bauch rumgedackelt bin. Außerdem gab es noch keine Taschenkontrollen bei der amerikanischen Halle und noch keine Paninis. Und vor allem gab es noch keine Manga-Kids.
Dürften Sie einmal in Ihrem Leben den Literaturnobelpreis verleihen – wer bekäme ihn?
Auf jeden Fall nicht Philip Roth! Wenn man auch tote Autoren nennen kann, wähle ich den genialen Oscar Wilde.
Es heißt, jeder Messebesucher habe abseits des ganzen Trubels einen Ort des Rückzugs, des Innehaltens und Erholens – Sie auch?
Mein Geheimnis ist, dass ich mit meinem alten Presseausweis ins Pressezentrum gehe.
Mit welcher Autorin, welchem Autor würden Sie gern einmal essen gehen?
Mit Nora Ephron, die ja leider gestorben ist. Sonst mit David Nicholls, der schreibt wirklich tolle, intelligente Unterhaltungsromane.
Diese Frage müssen Sie jetzt nicht mit Rowohlt beantworten: Gibt es für Sie unter all den Verlagsfesten, Partys, Stehempfängen und Umtrünken einen absoluten Favoriten?
Ich gehe am liebsten zu Freunden. Morgen gehe ich zu meiner Agentin, ihr Mann Matthias Altenburg kocht für uns und wir könne richtig tratschen.
Sabine Ludwig
Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Frankfurter Buchmesse? Was war damals anders?
Das erste Mal war 1989 und ich fand es damals schon wahnsinnig anstrengend. Ich weiß noch, wie ich danach halbtot in der Abfertigungshalle am Flughafen lag. Aber: es war anregender und es gab früher öfter zwischendurch ein Glas Prosecco. Früher war die Buchmesse die Kür, jetzt ist sie Pflicht.
Dürften Sie einmal in Ihrem Leben den Literaturnobelpreis verleihen – wer bekäme ihn?
Mark Twain - auch wenn er nicht mehr lebt. Denn für mich macht einen guten Autor aus, dass man ihn auch noch nach 200 Jahren lesen kann.
Es heißt, jeder Messebesucher habe abseits des ganzen Trubels einen Ort des Rückzugs, des Innehaltens und Erholens – Sie auch?
Großartig war letztes Mal die Halle vom Gastland Island, das war eine richtige Oase.
Mit welcher Autorin, welchem Autor würden Sie gern einmal essen gehen?
Mit Paul Auster. Und zwar in einem Lokal in Brooklyn - und er bezahlt.
Diese Frage müssen Sie jetzt nicht mit Rowohlt beantworten: Gibt es für Sie unter all den Verlagsfesten, Partys, Stehempfängen und Umtrünken einen absoluten Favoriten?
Bei der Oetinger Gruppe gibt es einen tollen Abend in dem urigen Lokal "Wasserweibchen". Dort gibt es immer ein riesiges Stück Rindfleisch mit Grüner Soße und nachher Kaiserschmarrn.
Jennifer Teege
Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Frankfurter Buchmesse? Was war damals anders?
Ich bin dieses Jahr das erste Mal auf der Buchmesse und finde es natürlich toll, von so vielen Büchern umgeben zu sein.
Dürften Sie einmal in Ihrem Leben den Literaturnobelpreis verleihen – wer bekäme ihn?
John Milton
Es heißt, jeder Messebesucher habe abseits des ganzen Trubels einen Ort des Rückzugs, des Innehaltens und Erholens – Sie auch?
Hier, hinter dem Rowohltstand. Aber im Ernst: Ich bin es gewöhnt, in einer hohen Schlagzahl zu arbeiten. Einmal beruflich und natürlich hat man auch als Mutter immer mehrere Dinge zu handeln. Daher empfinde ich es hier nicht als anstrengend.
Mit welcher Autorin, welchem Autor würden Sie gern einmal essen gehen?
Ich würde sehr gern mit Annette Mingels Essen gehen, die ich als Journalistin kennengelernt habe. Sie ist selber adoptiert und hat ihre Geschichte geschrieben, wie sie ihre Mutter erst spät kennen lernen durfte.
Diese Frage müssen Sie jetzt nicht mit Rowohlt beantworten: Gibt es für Sie unter all den Verlagsfesten, Partys, Stehempfängen und Umtrünken einen absoluten Favoriten?
Die Rowohltparty soll ja eine der besten sein und ich war ganz traurig, dass ich dieses Jahr nicht dabei sein konnte. Aber nächstes Jahr will ich auf jeden Fall auf der Gästeliste stehen.
Friedrich Christian Delius
Erinnern Sie sich noch an Ihre erste Frankfurter Buchmesse? Was war damals anders?
Ich war vor exakt 50 Jahren das erste Mal hier, als ich einen studentischen Ferienjob im Lektorat bei Klaus Wagenbach bei Fischer gemacht habe. Das fand in der Alten Messehalle statt und hatte die Dimensionen einer Puppenstube im Vergleich zu heute. Die Luft war unerträglich stickig, es gab kaum Cafés und es war insgesamt magerer und weniger luxuriös. Inzwischen hat sich die Messe unglaublich veredelt und man kann sich hier gut aufhalten, wenn man will.
Dürften Sie einmal in Ihrem Leben den Literaturnobelpreis verleihen – wer bekäme ihn?
Ich würde gern in Richtung lateinamerikanische Literatur gucken, aber man sollte Philip Roth doch mal den Preis geben, da er es verdient hat und damit das Gezerre endlich aufhört.
Es heißt, jeder Messebesucher habe abseits des ganzen Trubels einen Ort des Rückzugs, des Innehaltens und Erholens – Sie auch?
Ich gehe ins Hotel, das zum Glück nicht weit weg von der Messe ist.
Mit welcher Autorin, welchem Autor würden Sie gern einmal essen gehen?
Mit Helga Novak, mit der ich früher Bücher gemacht habe und die ich seit Jahrzehnten nicht gesehen habe. Mit ihr würde ich gern eine anständige Kartoffelsuppe essen.
Diese Frage müssen Sie jetzt nicht mit Rowohlt beantworten: Gibt es für Sie unter all den Verlagsfesten, Partys, Stehempfängen und Umtrünken einen absoluten Favoriten?
Mich juckt es nicht mehr, von einer Party zur anderen zu springen, sondern ich weiche dem Gedränge inzwischen lieber aus. Auf der Rowohltparty gab es hinter der Bar eine ruhige Ecke mit Tischen, wo ich tolle und intensive Gespräche führten konnte .