Bis heute hat es gebraucht, damit das Einarbeiten des Lektorats zu einem ânormalenâ Dazugehören wurde. Der Widerstand ist weg, und aber auch das verbissene Ich-Muss-Noch. DarĂŒber bin ich sehr froh.
Und jetzt muss ich mich mal kurz etwas Luft verschaffen! Grrrrr! Mit der Deadline, da ist es obermĂŒhsam. Sie wurde ja vorverschoben, anstatt alle zwei bis drei Monate eine Fortsetzung ab Juni abzugeben, plötzlich auf Oktober alles zusammen, was mich in einen riesen Stress brachte. Macht es doch ein ganzes Jahr Unterschied! (Zur Weissglut trieb mich dann noch der Kommentar vor zwei Wochen, ICH hĂ€tte das ja so gewollt, alles zusammen abzugeben! Das ist einfach nur Oberquatsch. Ich sagte nĂ€mlich: die Texte zeige ich nicht, bevor ich alles geschrieben habe, da sich die Geschichte erst am Schluss zusammensetzt. Und das ich es super fĂ€nde, die Fortsetzungen dann nach und nach zu ĂŒberarbeiten und abzugeben). Nicht nur fĂŒr meinem Zeitmanagement warf es alles durcheinander, sondern auch weil ich es es mit Lektorin und Korrektor besprochen und organisiert hatte. Jetzt wird die Zusammenarbeit mit der Grafikerin konkreter. Sie hat fĂŒr die erste Fortsetzung Termine geschickt, wann was ansteht. (Dazu gleich mehr, denn ich finde diesen Prozess zu erleben superspannen!) Die Grafikerin schickte also die Termine, woraufhin ich ausrechnete, sie braucht fĂŒr alles zusammen, inklusive zwei Wochen Puffer, zwei Monate. Somit schrieb ich zurĂŒck, dann wĂŒrde ich ihr die restlichen neun Fortsetzungen am 12. November senden (anstatt schon im Oktober, was ich aber nicht reinschrieb), damit hat sie, da die nĂ€chste Ausgabe Ende Februar in Druck geht (bzw. alles wird aus KostengrĂŒnden gleichzeitig gedruckt), dreieinhalb Monate Zeit fĂŒr alles. Satz steht ja dann schon und alle Cover wird die Grafikerin bis dahin schon gemacht haben, so die Vorabsprache. Die Grafikerin daraufhin voll die super Reaktion: âDas reicht bei Weitem, auch zwei Monate wĂ€ren noch genugâ. Ich: Aufgeatmet! Super, kann also sogar Dezember werden. Dann aber kommt eine Mail von der Organisatorin, die im cc immer dabei ist: âAlso wir hatten abgemacht, alles zusammen mitte August (sprich: jetzt), aber ja, dann eben, wenn es der Grafikerin reicht, können wir es schon erst im November machen.â Das ZĂ€hneknirschen hat man richtig mitlesen können. Was sollte denn das nun schon wieder??? Ehrlich, es fĂŒhlt sich echt beschissen an, wenn die eigene Arbeit nicht ernst genommen wird. BĂŒcher schreiben sich nicht von selbst. Das ist imfall ein Vollzeitjob. Wann bitteschön wurde aus Oktober denn August? Das macht mich so WĂTEND! Sogar Schriftliches von der Person - also Oktober - gilt nicht! Und wenn ich etwas dazu sage - NETT sage, versteht sich - greift sie mich an, lĂ€sst mich nicht mehr zu Wort kommen, fĂ€llt mir also dauernd in den Satz. Und dann ihre Gestiken! Gibt es Leute, die mit so jemandem zusammenarbeiten wollen, wenn diese einem die HandflĂ€chen entgegenstreckt um zu unterstreichen, man solle die Klappe halten? Das ist zum Aus-der-Haut-fahren. Unterste Schublade. Bringt mich immer wieder an den Rand, alles hinzuwerfen. Phu. Sorry. Das musste einfach mal raus. Nicht alles nur rosig. Jetzt bin ich einfach mal total froh, konnte ich das mit der Grafikerin so gut regeln. Nun kann niemand mehr so tun, als wĂ€re da noch ein anderes Datum. Darum: Endlich anfangen zu entsprannen hier.
Was nun gemĂ€ss der Grafikerin mit Teil eins passieren wird: letzte Ănderungen von meiner Seite, das war bis Vorgestern. In vier Tagen kommt der Covervorschlag. Da bin ich echt mega gespannt! Ebenfalls bis dann kommen VorschlĂ€ge fĂŒr Layout, Schrift, Satz. Bis am 22. August wird der ganze Text gelayoutet, sowie das Impressum gesetzt. Die nĂ€chsten zwei Wochen ist der gesetzte Text bei mir und dem Korrektor fĂŒr letzte Anpassungen. Bis ende September werden diese von der Grafikerin angepasst. Dann Puffer von zwei Wochen, falls noch etwas ist. Und am 15. Oktober geht das ganze in Druck! Woaaaaaa!