Wenn Schweigen Gold ist, so ist der Mut, unaussprechliches in die Welt zu tragen, unbezahlbar.
(via wortbewegt)
Jesus.... Ja....

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@seelenkind
Wenn Schweigen Gold ist, so ist der Mut, unaussprechliches in die Welt zu tragen, unbezahlbar.
(via wortbewegt)
Jesus.... Ja....
#Seelenkind , #Gedicht , #Gedanken , #Liebe , #Seelenverwandt , #Endless
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Auf ein Wort
Manchmal kommt man immer wieder an einem Punkt, wo man sich selbst reflektieren und hinterfragen muss. Wir Menschen sind alle psysisch und emotional anders aufgestellt. Das ist auch gut so. Aber eines ist uns doch allen gleich. Die Liebe zu unseren Mitmenschen. Liebe in ihrer unterschiedlichsten und facettenreichsten Form zu den unterschiedlichsten Menschen die uns umgeben. In unserer Liebe, Zuneigung und Fürsorge zu unseren Mitmenschen müssen wir manchmal erkennen, das sie freilich ihre Grenzen haben. Menschen die seit je her so stark und unerschütterlich auf uns gewirkt haben, bedürfen auf einmal unsere Hilfe. Und andere, die wir als schwach und zerbrechlich wahr genommen haben, zeigen ihre wahre Stärke. Liebe beinhaltet so viele Worte deren wir uns erst in Anbetracht mancher Situation bewusst werden und dann entscheiden müssen, wie wir agieren können und vor allem wollen. Wenn sich ein geliebter Mensch nun in einer scheinbar ausweglosen Situation befindet, treffen wir die Entscheidung unseres Handelns. Wir können tröstende Worte und unser Mitgefühl äussern. Aber manchmal reicht das eben nicht aus. Und manchmal ist es nicht genug, sich Dinge positiv zu denken, sondern es bedarf einer Veränderung. Einer Veränderung die nur gemeinsam geschaffen werden kann. Manchmal befindet man sich in eine Situation, die einem selbst die Wahl nimmt. Umstände und Personen lassen dies nicht zu. Dann bedarf es Hilfe von Aussen, von Menschen, die bereit sind, mit einem durch die Situation zu gehen, sie zu meistern und gemeinsam eine Veränderung zu bewirken. Das ist der Punkt, dieser kleine, wunde Punkt in jedem von uns. Hilfe kann so vielfältig sein und ein tröstendes Wort vermag so manch kleine Wunde zu schließen, doch eben nicht immer. Wenn die Grenzen des Ertragbaren erreicht sind, reichen Worte nicht mehr aus und es werden Hände gebraucht, die einen auffangen und mit anpacken, etwas zu verändern. Veränderungen sind nicht immer leicht. Es liegt in der Natur des Menschen Angst vor dem Unbekannten zu haben, so bedeutet eine Veränderung immer viel Kraft und Mut aber auch Willen und Vertrauen. Niemand kann den richtigen Weg und die Konsequenz einer Entscheidung hervor sagen, doch weg zu schauen und zu hoffen, das alles gut wird und sich von alleine richtet ist keine Wahl, die man trifft, sondern eine Einstellung zu sich und seiner Umwelt. Denn wenn ein Mensch an dem Punkt gekommen ist, wo ihm alles egal ist, schien er das Gefühl zu haben, nicht genug zu sein. Nicht genug was er hätte geben können, nicht genug, was er war. Vielleicht hätte dieser Mensch Berge versetzt, vielleicht wäre er durch Ozeane geschwommen, vielleicht hätte er nicht die äussere Welt verändern können, aber vielleicht- nur vielleicht die innere Welt. Ein Mensch bleibt ein Mensch, dem Grenzen gesetzt sind. Niemand von uns ist befähigt, diese Grenzen zu verlassen. Grenzen sind dehnbar, aber auch ein Gummiband reißt irgendwann. So gebt Acht, auf die Menschen die ihr liebt und schaut, wie dehnbar eure Grenzen sind. Denn wieviel schlimmer als das nichts tun ist am Ende die Reue, die man empfindet, wenn nichts von dem bleibt, was einst so sicher schien? Das Leben kann eine launische Diva sein. Es kümmert das Leben nicht, wie wir empfinden oder uns fühlen, weil das Leben einfach passiert. Jetzt, genau in diesem Moment, wo du das liest. Das Leben ist nicht grundsätzlich schlecht. Es sind Umstände und Menschen, die es schlecht und unerträglich machen für die einen und genussvoll und bejahend für die anderen. Es liegt an uns, was wir aus dem Leben machen, denn wir allein tragen für unser Leben die Verantwortung. Doch manchmal erlaubt uns das Leben nur einen Zuschauerplatz bei unserem eigenem persönlichem Drama, denn so sehr wir die Verantwortung für UNSER Leben tragen, müssen wir uns auch bewusst darüber sein, dass unser Leben auch andere Akteure beinhaltet, die Einfluss nehmen. So wie wir auch deren Leben beeinflussen. Es ist wie eine Autofahrt. Das Auto selbst mit uns als Insassen spiegelt unseren Bereich wieder, die anderen Autos, das der anderen. Wir können mit aller größter Vorsicht fahren, aber nicht das Verhalten der anderen Fahrer bestimmen. Leben prallen aufeinander und ergeben eine Situation- manchmal kurzweilig, manchmal bleibend. Wie wollen wir damit umgehen? Und viel wichtiger: Welchen Platz wollen wir einnehmen, wer wollen wir sein Zuschauer oder Regisseur ?
Bedien dich
Kraftloses Bein Zieht mich durch die Lande Mein Herz, es wollte schreien Doch die Stimme ist gebunden an der Bande
Kein Mut ist aufgebracht Kein Gedanke angedacht Mich zu erretten vor den Qualen Der Mensch er scheut seine eigene Wahlen
So steht mein Ich neben mir Zwischen dir und hier Verblasst der Schein, der Sternenstaub fällt ins Bodenlose, schlägt auf taub
Denn die Hülle ist noch da sie funktioniert ganz wunderbar Spielt, agiert ganz mechanisch Lächelt tragisch
Der Clown erliegt der Masse Tausend Füße ohne Klasse Rollen steinegrollend tonnenschwer Was bleibt ist bedeutungslos leer
Ketten schlagen eisern klirrend kalt Um die Knochen, die brechen bald Es wird serviert, ich gebe alles her am Ende bleibt eine Leere schwer
Bedien dich an mir
Ich weiß gerade nicht ob ich weinen oder lachen soll. Lachen, weil er so ein Überraschungspaket ist oder weinen, weil es uns wieder mal vor Augen führt, wie voreingenommen wir Menschen sind. Es ist nicht die Tatsache, das er singen kann wie eine Operndiva, sondern vielmehr die Tatsache, das es ihm niemand zugetraut hätte. Das er zu speziell für die Gesellschaft erscheint, als das man ihm wahr bzw ernst nehmen würde. Das er als Aussenseiter und eben als “Anders” abgestempelt wird, weil er scheinbar nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht. Doch irgendwann werden vielleicht auch die letzten von uns verstehen lernen, es ist oft nicht mehr als ein schöner Schein, der trügt. Hinter der Maske der “Gesellschaftstauglichkeit” verbergen sich mehr Monster als hinter den Gesichtern, der sogenannten “Aussenseitern”. Was der Menschen mit seiner Vorstellung geformt hat, ist nichts weiter als ein billiges Schmierentheater- doch bleibt es letztlich an uns, welche Rolle wir spielen wollen. Authentisch oder identisch?
Entwicklung
Wenn ich so durch die Zeiten gehe, ich nicht immer verstehe, was ich sehe. Doch ich staunen kann und hier und da und einmal schon irgendwann, bewunderte, mal beneide, mal lache mal weine, all der Dinge dieser Welt, so perfekt und unvollkommen, gerade so, das es mir gefällt, von der Vielfalt völlig eingenommen. Ich also dann erkennen muss, das Vergnügen und Verdruss, alles Schöne und auch Hässliche, anmutende und grässliche, symbiotisch ineinander greifen, von einander lernen und begreifen, dass das eine nicht ohne das andere geht. Denn im Einklang der Dualität, man erst versteht, dass das Gute ohne das Schlechte nicht wäre das Rechte. Der Unterschied einem wäre nicht klar und man liefe Gefahr, gefühllos und wahllos und offenbar unscheinbar, ohne Konsequenz und ohne zu hinterfragen, sich durchs Leben zu tragen. Ein jeder wäre einem gleich, kein Anblick machte uns weich, kein Antrieb wäre da, keine Verlockung so nah, das man gewillt wäre, jede noch enorme Schwere, auf sich zu nehmen, um nach seinem Glück zu streben. Es gäbe nichts zu bedauern, Niemanden zu betrauern. Es gäbe keine Wunder zu bestaunen, keine Wagnisse zu erlauben, kein Fortschritt, keine Heilung, keine Einheit, keine Teilung. Kein Krieg und kein Frieden, nichts zu erobern und nichts zu besiegen. Und wenn ich es genau bedenke und dabei an unsere Geschichte denke, die uns vieles hat gelehrt und viele Wege auch erschwert, uns aber auch nennenswert, zum Wandel bekehrt. Das wir erkennen, was wir Gutes nennen. Das wir Leid ertragen, Unrecht beklagen, um die Fähigkeiten zu besitzen Freude zu empfinden, sich auf das Vermächtnis der Vergangenheit zu stützen, um zu uns selbst zu finden. Recht von Unrecht zu unterscheiden, zu helfen, wenn andere leiden. Ich sehe ein, das muss wohl sein.
Am Fenster
Ich sehe die Sonne vom Fenster aus, fühle die Wärme auf meiner Haut. Sehe ein Vögelchen auf dem Dach vom Haus, doch es zwitschert und piepst, als wenn es sich nicht traut. Ich sehe die Menschen auf der Strasse unten Arm in Arm zusammen gehen. Sehe ein Lächeln schöner als die Sonne funkeln und kann die Laute des Glücks vernehmen. Ich höre den Ruf und lausche dem Wind, wie er einsam zieht durch die Bäume. Und über ein herab gefallenes Blättlein freut sich ein Kind, ein Lachen erschallt, ein Lachen der Träume. Und ich sehe das Blau am Himmel, seine Unendlichkeit über den Dächern vom Haus, welches sich erstreckt über fröhliches Gewimmel- das alles sehe ich vom Fenster aus. ein aus meiner Kindheit stammendes Gedicht
Ihr Wolken Ihr Wolken nehmt mich mit- nur ein kleines Stück Ihr Wolken, lasst mich mit euch ziehen und mit den Vögeln ein wenig über die Erde fliegen Ihr Wolken, lasst mich vom Himmelszelt runter schauen auf die tränenreiche Welt, lasst mich vom Himmelszelt runter schauen und sehen wann der nächste Regen fällt Ihr Wolken, nehmt mich mit- nur ein kleines Stück, ich will sehen, wo der Frieden ruht und ihn Heim bringen zur tobenden Flut.
Der Fels
Der Fels ist weg, er war doch da der große uns beschützende, unverwundbar Die Wellen haben ihn abgetragen immer wieder etwas von ihm fort getragen. Der Fels ist weg, keiner hat es kommen sehen, jeder meinte er würde ewig stehen. Er hält das aus, der Große unbezwingbar für jedermann zu sehen und doch unsichtbar Der Fels ist weg, ganz langsam ist er verschwunden, keiner hat es gesehen, die tiefen Risse und Wunden. Jede Last hat er getragen, jedem Sturm standgehalten all die Jahre stumm jede Brandung aufgehalten. Der Fels ist weg, nur ein leerer Platz ist geblieben. Der Fels in der Brandung, die Zeiten haben ihn aufgerieben. Als er noch stand, der große Berg, hat ihn keiner gesehen, nun sieht man sie ratlos und weinend am Fuße stehen.
Wer hat Recht Wer hat Unrecht? Ich sehe was, was du nicht siehst...