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Das wäre schlimm genug. Aber sie stecken auch noch das Geld ein ...
Therapie funktioniert nur dann, wenn man sich nicht nur die Rosinen raus pickt, sondern wirklich zuhört und auch die unangenehmen Dinge für sich mitnimmt.
#12 - Zur Entstehung und Bedeutung meiner transformierten Faravahar-Symbolik
Kreativ inspiriert durch Zoroastrismus
Diese Arbeit als Druck gerahmt in meinem Wohnzimmer, aber auch im Bild von mir zu sehen hier, ist aus einer tiefen Auseinandersetzung mit der Faravahar-Symbolik entstanden – nicht aus dem Wunsch heraus, eine Tradition zu verändern oder zu ersetzen, sondern aus dem Bedürfnis, sie weiterzudenken und in eine zeitübergreifende Gegenwart zu überführen.
Der Faravahar steht seit Jahrhunderten für eine Ethik der Verantwortung:
Für gute Gedanken, gute Worte und gute Taten.
Für die bewusste Entscheidung des Menschen, sein Handeln nicht aus Zwang, sondern aus Einsicht und innerer Haltung heraus zu gestalten.
Diese Grundidee bildet auch das Fundament meiner künstlerischen Arbeit.
Bewahrung durch verwebende, stabile Weiterentwicklung
Traditionen bleiben lebendig, wenn sie nicht erstarren.
In meinem Verständnis ist der Faravahar kein statisches Bild, sondern ein ethisches Prinzip, das in jeder Zeit neu befragt werden darf. Aus diesem Gedanken heraus entstand der Wunsch, die Symbolik nicht zu kopieren, sondern sie in künstlerischer Freiheit zu transformieren – als Ausdruck eines Dialogs zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Dabei war mir wichtig, den Ursprung des Symbols zu respektieren, seine Würde zu bewahren und zugleich sichtbar zu machen, dass Ethik kein abgeschlossener Zustand ist, sondern ein fortlaufender Prozess.
Verbindung der Zeiten
Ein zentrales Element meiner Darstellung ist der gleichzeitige Blick in mehrere Richtungen – nach vorne und nach hinten, nach links und nach rechts.
Dieser Blick steht für die Überzeugung, dass Zukunft nicht ohne Erinnerung entstehen kann und Vergangenheit nur dann Sinn behält, wenn sie in Verantwortung weitergetragen wird.
Die Zeitachsen werden dabei nicht als Gegensätze verstanden, sondern als miteinander verwobene Ebenen. Jede Entscheidung im Jetzt steht im Spannungsfeld dessen, was war, und dessen, was noch kommt. Diese Gleichzeitigkeit ist bewusst Teil der Symbolik geworden.
Geschlechter verbindende Darstellung
Ein wesentlicher Schritt dieser künstlerischen Entwicklung ist die Integration von männlichen und weiblichen Aspekten in einer gemeinsamen Gestalt.
Nicht als Auflösung von Identität, sondern als Anerkennung von Gleichwertigkeit.
Diese Darstellung versteht sich nicht biologisch, sondern ethisch:
Gedanken, Worte und Taten sind nicht geschlechtlich begrenzt. Verantwortung, Würde und Freiheit gehören allen Menschen gleichermaßen.
Gerade im Kontext von Gewalt, Unterdrückung, Genoziden, Femiziden und der systematischen Unsichtbarmachung weiblicher Geschichte erschien es mir notwendig, eine Symbolik zu entwickeln, die nicht trennt, sondern ausgleicht.
Im Geist von Frau · Leben · Freiheit und harmonisch gelebten Feminismus wird Gleichberechtigung hier nicht als Gegenbewegung, sondern als ethische Selbstverständlichkeit sichtbar gemacht.
Transformation als bewusster Auftrag
Dieses Werk erhebt keinen religiösen Anspruch und ersetzt keine Tradition. Es versteht sich als transformierte Weiterentwicklung – als ein neu entstandenes Kunstwerk, das aus Respekt vor dem Ursprung und aus Verantwortung gegenüber der Gegenwart gestaltet wurde für die Zukunft.
Die Faravahar-Symbolik bleibt dabei Trägerin ihrer zentralen Idee; der bewussten Wahl des Guten.
Meine künstlerische Arbeit folgt diesem Prinzip nicht nur im Bild, sondern auch in der Haltung dahinter:
• gute Gedanken als reflektiertes Erinnern und verbindendes Weiterdenken
• gute Worte als achtsame, nicht verletzende Sprache
• gute Taten als sichtbare Verantwortung im Heute, doch schon zielgerichtet und lösungsorientiert aus der Basis als stabiles Fundament.
Schlussgedanke
Dieses transformierte Symbol ist kein Abschluss, sondern ein offenes Zeichen.
Es lädt dazu ein, Tradition nicht als Grenze zu begreifen, sondern als Wurzel.
Nicht als Dogma, sondern als Orientierung.
In dieser Haltung sehe ich meine Arbeit:
Als alles verbindender unendlicher Kreis, als Brücke zwischen Zeiten,
als verbindendes Bild zwischen Geschlechtern,
und als künstlerischen Ausdruck eines ethischen Auftrags, der immer neu gelebt werden will.
Auf den Flügeln in die Welt und zu allen Zeiten und Richtungen sicher getragen und in der Krone der Feuer-Schöpfung erhellend, gemeinsam tragend, wärmend vereint.
#12 #cwg64d #oculiauris #cwghighsensitive #sensactus #florianatopfblume #zoroastrismus #zoroastrism #kunstundkultur #kunstundphilosophie #weiterentwicklung #femizid #erweitertewahrnehmung #hsp #mecfsart #artofmecfsperson
©️®️CWG.2025/2026
Ich bin Teil dessen, was sich gerade erst zu mir formt.
Wenn aus einem zurückhaltenden, ängstlichen Mädchen voller Selbstzweifel und Verlustängsten eine Frau mit klarem Blick wird, die sich schützend vor Mädchen stellt, um ihnen die übelsten Erfahrungen zu ersparen. Alles aus eigenem Antrieb. Alles aus innerlichster Überzeugung. Dann kann die Entwicklung nur richtig sein.
Und das ist auch gut so.
Husky & Malamute
willensstark
ausdauernd
richtungsweisend
kälteresistent
freundlich
sanftmütig
aufmerksam
kontaktfreudig
intelligent
willig
stark
mutig
widerstandsfähig
treu
verspielt
würdevoll
eigenständig
herausfordernd
Und Du?
Wer bist Du?
Übrigens, ich bin Husky, der Wanderer...
Der Wanderer
Einst ging ein junger Wandersmann und klopfte an der Wahrheit an. Er sah, erkannte und verstand, doch da kam er ins fremde Land. Dort traf er eine Königin, die hielt sich für ne‘ Herrscherin. Sie gab dem Wandersmann, ‘s wahr, eine sehr schwere Aufgabe dar. Doch, siehe, er löst sie geschwind mit Herz und Mut und sie gelingt. Stolz tritt er vor die Königin Und beugt das Haupt leicht vor ihr hin. Doch da sie aufsteht und beklagt: „Hab ich’s nicht deutlich g’nug gesagt? Du tust und handelst hier herum, doch deine Lösung, die ist dumm.“ Da hebt sich Wandersmann empor und sagt: „‘s dumm zu hören auf ‘nen Thor.“ Dann dreht er sich stolz aufrecht um, die Königin, die schaut nur dumm. Der Wandersmann, zutiefst gekränkt: „Ich nur meine Kraft verschwend. Da will ich helfen in der Welt, und siehe wie man’s mir vergelt.“ Da trifft er auf die Zauberin, die weist ihn auf die Wunden hin. Erinnerungen sie nun teilen, sodass die Wunden können heilen. Dann zieht er los mit neu Elan und in ihm reift ein neuer Plan. Er zieht mit Gottes Hilfe los und Gott trägt ihn so wie ein Floß. So wandert er, von Ort zu Ort und hilft den Menschen immerfort. Der Wandersmann jetzt endlich frei, denn Fluch und Schwur sind nun vorbei. Und fröhlich singt er neue Lieder und gibt sie allen Menschen wieder. Er ist jetzt frei, zurück der Friede, verbreitet auf der Welt nun Liebe.
Und ich bin Malamute, die den Weg gefunden hat...
Ein Hoch auf Gott
Angst! Panik! Alles kracht Wut! Hass! Die Erde erwacht Keiner und Niemand müssen gehen, Einer und Jeder greifen ein ins Geschehen, Gott hat die Welt sich neu erdacht, Gott hat dem Bösen ein Ende gemacht. Gut und Böse tanzen im Reim, Gut lässt die Wolken im Himmel neu schein‘, Keiner und Niemand können’s nicht sehen, Keiner und Niemand müssen nun gehen.
Eine Parabel
„Männer, es ist soweit! Der Wind hört auf zu wehen, wir müssen uns in die Riemen legen, wenn wir ans Ziel kommen wollen“, rief der Käpt’n. „Rudert!!! Und eins… und zwei…“
Ein großes Murren ging durch die Mannschaft: „Kann man das Ziel nicht anders erreichen, ohne so eine große Anstrengung? Wieso müssen wir uns jetzt dermaßen verausgaben und alles selbst in die Hand nehmen?!“ Aber der Käpt’n hatte kein Erbarmen. Er hatte sich ein Ziel gesetzt, was es galt, auf jeden Fall so schnell wie möglich zu erreichen.
„Lasst nicht nach! Strengt euch mehr an! Wir müssen Fahrt aufnehmen! Rudert! Rudert! Schneller! Weiter! Nicht schlapp machen! Strengt euch mehr an!“, schallte es immer wieder über Bord. Die Mannschaft gab ihr Bestes. Sie ruderte was das Zeug hielt. Über viele Jahre ging es so. Die Mannschaft laugte langsam aus. Konnte das noch lange gut gehen? Wird der Käpt’n sein Ziel erreichen?
Immer wieder gab es Unruhen in der Mannschaft. Einige unter ihnen schrien und bekamen Angst. Andere wollten meutern und wandten sich an Gott, ihren eigentlichen Herrn, und riefen um Hilfe: „Bleibe bei uns, Herr, und hilf uns, wir gehen unter!“ Aber der Käpt’n veränderte nichts zugunsten der Mannschaft. Ganz im Gegenteil. Er erhöhte sogar noch die Schlagzahl des Ruderns und hoffte, so die Querulanten endlich mundtot zu machen. Und wenn dies dann doch nicht gelang, ließ er sie einfach plötzlich und unerwartet über Bord fallen. Einige aus der Mannschaft riefen: „Mann über Bord, Mann über Bord!“ Aber der Käpt’n rief laut und unüberhörbar: „Egal! Zieht an! Gut, dass sie weg sind, so können sie uns nicht mehr aufhalten, wir haben an Gewicht verloren und kommen somit schneller voran!“ Er trieb seine Mannschaft weiter an, Höchstleistungen zu bringen. Ihm war es egal, was mit den anderen Wenigen war, die sich trauten, den Mund aufzumachen, und murmelte leise in seinen Bart: „Vielleicht nehme ich sie ja auf der Rückfahrt mit … vielleicht aber auch nicht.“
Der Käpt’n sonnte sich in Erinnerung an seine ach so schöne Zeit als hochangesehener Mann. Er wollte noch mehr Ansehen haben, um dadurch mehr Kontrolle über die Fahrten zu bekommen, die er noch unternehmen wollte. Die Mannschaft unterlag weiter seinem Kommando und wog sich dadurch zumindest in Sicherheit, versorgt zu sein. Dabei verlor sie immer mehr das große Ziel aus den Augen. Aber was war das große Ziel?
„Mach, dass du an die Seite kommst, das ist meine Schlafkoje, ich habe hier das Sagen!“, rief der Steuermann einem anderen Offizier entgegen. „Aber du bist hier nicht der Alleinherrscher, auch ich habe ein Anrecht darauf. Also geh mir aus dem Weg!“, entgegnete der Offizier. Immer wieder gab es mehr und mehr Rangeleien um die besten Positionen und auch um die Schlafkojen. Denn je näher man dem Käpt’n kam, desto eher hatte man die Chance, die Fahrt gut zu überleben. Allerdings hatte das Ganze auch seinen Preis: Stiefellecken, Druck, Erpressung und Verrat waren angesagt. Nicht nur bei den Offizieren, nein, auch beim Rest der Mannschaft, die sich einerseits um des Überlebens willen und andererseits um der Macht willen bei den Offizieren einschleimte. Ja, man kann es kaum glauben, so entstand tatsächlich eine Art Gemeinschaft, wenn auch eine sehr kranke Art der Gemeinschaft.
„Ihr könnt doch so nicht weitermachen! Das ist nicht gut für uns und unsere Fahrt, wir gehen dabei drauf. Hört doch endlich auf, euch selbst so zu verraten!“ Ein angeekeltes Schweigen ging unter Deck von Mann zu Mann. Böse Blicke trafen den Einen, der es wagte, sie alle in Frage zu stellen. Und wieder dröhnte die leise Stimme, die aber lauter und lauter wurde, durch die Stille: „Kehrt um, hört auf, sonst gehen wir alle unter!“
Plötzlich durchbrach eine dunkle Gestalt aus dem Hintergrund mit ernstem Blick das eisige Schweigen der Mannschaft. Es war der Käpt’n: „Was willst du hier, du Unruhestifter?! Was fällt dir eigentlich ein, auf meinem Schiff so einen Unsinn zu reden?! Pass dich gefälligst an oder du wirst dein blaues Wunder erleben!“
Der Eine aber, der es wagte, sich gegen diese Strukturen zu erheben, wartete ab, wurde ruhiger und ruhiger und fragte dann plötzlich laut und unvermittelt: „Was ist eigentlich das große Ziel, von dem hier an Bord immer gesprochen wird? Was ist diese Ewigkeit, die hier so hochgehalten wird? Stimmt die mit Gottes Ewigkeit überhaupt überein?“
Der ernstblickende Mann aus dem Hintergrund kam auf den Einen zu und zog inzwischen eine wütende Grimasse. Er knurrte fast und presste ein paar Worte aus dem Mund, die sich anhörten wie: „Runter von meinem Schiff, du hast hier nichts mehr zu suchen!“
Aber der Eine dachte gar nicht daran und fragte unbeirrt und eindringlicher weiter: „Und was ist das für eine Gemeinschaft? Kann man überhaupt von Gemeinschaft sprechen, wenn jeder jeden bekämpft? Was, wenn wir in Not geraten? Rettet sich jeder nur selbst? Ist das das große Ziel?“
Die Mannschaft reagierte nicht, blieb wie versteinert, aber doch kochend vor Wut unter Deck stehen und blieb ihm die Antworten schuldig. Selbst dem Käpt’n blieb die Spucke weg. „So eine Dreistheit ist ihm noch nie untergekommen“, dachte er bei sich und überlegte, wie er den Einen am besten ausschalten könnte ohne seinen Ruf zu verlieren. Er spielte viele Möglichkeiten durch.
Unterdessen schaute der Eine in die Runde, blickte jedem Einzelnen tief in die Augen und stimmte dann mit fester und lauter Stimme ein Lied an. Dieses Lied drang in jede einzelne Zelle eines jeden Körpers. Er sang so laut, dass es auch die Offiziere und den Käpt’n wie ein Schlag traf, und sie fingen alle an zu zittern.
Was macht dieser Eine da? Glaubte er wirklich an die Ewigkeit Gottes? Wie konnte er es wagen, immer wieder erneut dieses Lied zu singen, lauter und lauter, inbrünstiger und inbrünstiger, dann ruhiger und ruhiger, leiser und leiser. Dann sagte er: „Du bist dran.“ Und dann wartete er. Er wartete, bis eine Entscheidung des Käpt’n gefallen war.
Während dessen sang er dieses Lied immer und immer wieder vor sich her, mal laut, mal leise und nach einiger Zeit – fast eine kleine Ewigkeit – brannte sich der Text immer mehr in die Köpfe der Besatzung ein. Dieser Text! Diese Melodie! Ganz allmählich stimmten mehr und mehr Stimmen in diese Melodie mit ein. Mal laut und dann wieder leiser. Mal mit voller Überzeugung und mal etwas zurückhaltender. Aber es war ansteckend, diese Melodie. Sie verebbte niemals ganz. Immer wieder kam sie unmerklich zum Vorschein und wurde lauter. Immer wieder wurde dieses Lied voller Hoffnung, Glaube und voller Liebe gesungen. Dieser Text, diese Melodie. Es war das Lied: „Ein Schiff, dass sich Gemeinde nennt“.
Übrigens sehr zum Verdruss des Käpt’ns, der dadurch seinem Ziel einfach nicht näherkam, aber das Ziel Gottes, Ewigkeit, kam immer mehr in Sichtweite.
Hast Du Lust, mehr zu erfahren? Dann bleib dabei und lies weiter.
Hier findest du regelmäßig Inspirierendes und Kritisches über Gott und die Welt in Form von Parabeln, Geschichten, Gedichten und Input für Smallgroups mit Arbeitsfragen.
Den Liedtext zur Parabel und die dazugehörigen Arbeitsfragen findet Ihr hier:
1.In welcher Rolle findest Du Dich am ehesten wieder? Bist Du ein Mannschaftsmitglied, Offizier, Käpt’n oder der Eine? Oder sind das vielleicht alles auch nur Anteile in uns, die wir zu unterschiedlichen Zeiten alle einmal leben?
2. Welche Muster oder Strukturen erkennst Du in der Parabel?
3. Was heißt für Dich Gemeinde, Gemeinschaft, Smallgroup?
4. Wie sieht Deine Gemeinde, Gemeinschaft, Smallgroup aus, welche Strukturen sind vorhanden? Gibt es dort solche Strukturen, wie sie hier in der Parabel zu finden sind? Sind Dir diese bewusst und inwieweit werden sie von anderen oder auch von Dir bedient? Möchtest Du vielleicht etwas daran ändern?
5. Wieso ist es so schwer, der Eine zu sein?
6. Wie sehen unsere Gesellschaftsstrukturen aus? Bestehen sie auch eher aus „höher, schneller, weiter“, Geld, Macht und Ansehen? Bringt uns das vom großen Ziel ab?
7. Was sollte unser Ziel sein?
8. Was bedeutet Gottes Ewigkeit? Ist sie wirklich erst dann vorhanden, wenn wir sterben? Oder gibt es Gottes Ewigkeit auch schon zu Lebzeiten auf Erden? Und wie würde sie aussehen können?
9. Singen wir das Lied auch voller Inbrunst, Liebe, Hoffnung und Glaube? Oder plätschern wir einfach nur so dahin?
10. Wie magst Du deinen Kaffee? Heiß oder lieber lauwarm? Brennst Du für Jesus oder reicht es Dir, Dich anzupassen, vielleicht sonntags in die Kirche zu gehen?
11. Wo und wie rufst Du: „Wacht auf! Wollt Ihr denn ewig so weitermachen?“
12. Wo schaust Du weg und greifst nicht ein, nur weil es für Dich bequemer und leichter ist (z.B. bei Rassismus, Populismus, Antisemitismus)?
13. Wie verhältst Du Dich, wenn Unrecht geschieht? Traust Du Dich, für Gerechtigkeit einzutreten? Oder ist das alles eine Identifikationssache mit dem einen oder anderen (Täter/Opfer)?
14. Gibt es Opfer, gibt es Täter? Wodurch wird jemand zum Täter?
15. Hast Du einer ranghöheren Person schon einmal Deine Meinung gesagt? Wie hast Du Dich dabei gefühlt? Hat es etwas verändert? Hast DU Dich dadurch vielleicht verändert?
16. An wen richtet sich die Aufforderung: „Du bist dran.“?
Vielleicht geht es bei deiner Reise gerade nicht um Liebe im Außen.
Vielleicht geht es bei deiner Reise gerade um dich.
Vielleicht ist dies die Zeit, in der du herausgefordert wirst, dein eigener Retter zu sein, dein eigener sicherer Ort.
Vielleicht wirst du gerade daran erinnert - dass die Leute, die weggegangen sind, dich immer nur zu dir selbst zurückgebracht haben, dich immer nur hierher geführt haben.
Und hier bist du ganz allein. Hier erneuerst du dich. Hier adaptierst, flickst und holst dir all die Anteile zurück, die du weggehen lassen hast.
Hier bist du freundlicher zu deiner Seele, du gibst dir selbst die gleiche Art von Liebe, die du immer anderen gegeben hast.
Hier hetzt du dein Herz nicht, du bist nicht von einem anderen Menschen abhängig, um es zu reparieren. Stattdessen machst du das für dich allein.
Hier heilst du.
Bianca Sparacino