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Pittsburgh: August 2nd, 2015.
Es ist 2:30 der 24.10.15 und ich liege nach einer Herz-Op im Krankenhaus.Da mein Schlafrhythmus jetzt ziemlich gefickt ist, habe ich entschlossen, einfach mal etwas zu schreiben, auch wenn ich in sowas grotten schlecht bin, aber egal. Manchmal weiß ich einfach so überhaupt nichts mit meinem Leben anzufangen, alles kotzt mich an, jeden Tag das selbe, jeden Tag das selbe Essen, jeden Tag das gleiche tun, alles ist so eintönig. Wenn ich teilweise dann im Bett liege und die Playlist “Sommerferien 2015” in meinem Handy durchscrolle, bleibt mir immer wieder die Luft weg. Jedesmal kommen mir die Tränen, jedesmal fängt mein Herz an zu rasen und ich muss mich automatisch an die Zeit zurück erinnern. Manchmal wünsche ich mir nichts sehnlicheres, als die Zeit zurück drehen zu können und alles besser machen zu können. Mir ist in den letzten Stunden so viel klar geworden. Ich will so vieles ändern oder zumindest versuchen zu ändern oder besser machen.. Ich möchte nicht mehr jeden Tag im Bett halb vergammeln und von meinen Gedanken aufgefressen werden, oder darauf warten, dass mich irgendwer nach draußen holt und ich mir dann im Endefekkt eh nur wieder die Birne zukiffe. Ich möchte das alles nicht mehr. Ich möchte endlich eine richtig gut laufende Beziehung haben, ich möchte meine Schule schaffen, ich möchte richtige Freunde haben die nicht jedesmal denken ich würde sie anlügen, ich möchte später heiraten, ich möchte mit meinem Freund zusammenziehen, ich möchte alt werden, ich möchte mit ihm zusammen sterben. Ich möchte endlich alles hinbekommen. es ist normal, dass es einem mal nicht gut geht, aber so wie es mir manchmal geht ist übertrieben. Ich weiß nicht, wie ich das ändern soll, dass es mir nicht mehr jedesmal auf’s neue so schlecht geht, in eine Psychiatrie will ich auf keinen Fall! Ich habe das Gefühl, dass mir keiner helfen kann. Wenn ich dann mit jemandem reden will kommt etwas wie “Du musst in die Psychiatrie, da kann dir so akut keiner helfen” “Warum suchst du dir keinen Therapeuten” oder “Du lässt dir ja auch nicht helfen, brauchst du dich auch nicht wundern” Klar. Ich lasse mir nicht helfen, deswegen rede ich gerade ja auch mit dir, um mir nicht helfen zu lassen. Und wenn ein Therapeut mir jedesmal damit droht, mich in die Psychiatrie zu stecken, brauch man sich nicht wundern, wenn ich mir keine spezielle Hilfe suche. Ich würde unheimlich gerne mal wieder mit jemanden reden. Auch wenn es nicht lange ist. Ich würde mich einfach mal wieder so gerne bei jemandem auskotzen, der mich dann auch in der Arm nehmen würde, wenn ich weinen muss oder so. Warum versteht das keiner. Es ist egal was ich sage, es ist sowieso falsch. Es ist egal was ich tu, es ist sowieso falsch. Es ist egal wie sehr ich mich bemühe irgendwas richtig zu machen, es gelingt mir nicht. Nicht mal ansatzweise. Egal was, es ist IMMER falsch. Deswegen traue ich mich heute kaum noch irgendwas zu machen, weil mir jeder sagt, dass es falsch ist. Noch nie in meinem Leben wurde mir auch nur einmal gesagt, was richtig ist. Wahrscheinlich habe ich einfach deswegen das Gefühl, alles falsch zu machen. In den letzten Wochen, war es mir eigentlich so ziemlich egal, ob ich clean bin oder nicht, weil ich wusste, dass ich mich spätestens in ein paar Wochen eh wegen nichts geritzt hätte, einfach weil der Druck so groß gewesen wäre. Auch das möchte ich ändern. Wenn ich mir Menschen anschaue, die schon über 100 Tage clean sind, bewundere ich das total und habe echt Respekt. Sowas habe ich in den letzten 4 Jahren nicht einmal geschafft. Bin halt anders als andere Menschen. Brauche viel Liebe, Zuneigung und und und.. Manchmal verstehe ich mich selbst kein bisschen. Manchmal verstehe ich einfach gar nichts. Was ich am meisten im Moment nicht verstehe ist meine Beziehung. Ich möchte keines Falls jetzt irgendwas öffentlich preisgeben, außer, dass er das beste ist was mir jemals passiert ist und ich stolz auf die Beziehung bin, auch wenn es nicht gut läuft im Moment. Ich verstehe einfach nicht was ich falsch mache. Ich verstehe dieses ganze hin und her nicht, wenn er etwas ändern will, bin ich komisch gelaunt, wenn ich etwas ändern will, ist er komisch gelaunt. Ich verstehe es einfach nicht mehr. Ich würde gerne etwas ändern, aber dieses Gefühl, dass ich wieder etwas falsch mache ist zu groß. Ich bin ziemlich froh darüber, dass ich gerade ganz erträgliche Depressionen habe. Vor ein paar Tagen, hatte ich schon ziemlich starke Depressionen in denen ich dachte, ich wäre von einem Dämon besessen. Es hatte sich wirklich so angefühlt, weil ich keinerlei Kontrolle über mich und meinen Körper hatte, keine Kontrolle über meine Gefühle, über meine Wortwahl oder sonst irgendwas. Ich konnte absolut nichts machen. Dieser Dämon hätte fast alles zerstört. Ich weiß nicht wo er hin ist, aber ich möchte es auch gar nicht wissen. Ich hoffe nur, dass ich jetzt endlich meine Ruhe vor ihm habe. Mittlerweile ist es 3:00 und ich schreibe immer noch. Es ist ziemlich anstrengend die richtigen Worte zu finden, vor allem muss ich aufpassen was ich schreibe, weil ich nicht zu viel von mir bekannt geben möchte. Es ist ziemlich anstrengend, die Beziehung aufrecht zu erhalten und nicht einfach aufzugeben, es ist ziemlich anstrengend immer so zu tun, als ginge es mir super gut dabei würde ich gerne sterben, weil alles in meinen Augen so sinnlos erscheint, es ist ziemlich anstrengend in der Schule immer gut zu sein, wenn heutzutage deine Noten deine Zukunft entscheiden, es ist ziemlich anstrengend sich städnig den Auseinandersetzungen der Eltern zu stellen, es ist ziemlich anstrengend sich dem ganzen Stress zu stellen. Damals konnte ich noch sehr gut mit meinem Vater über mich, die Welt und Probleme reden, heute ist er genau wie meine Mutter, macht nur Vorwürfe, hört mich nicht richtig zu, bringt Gegenargumente die mich wieder verletzen ins Spiel und und und. Es tut einfach unglaublich weh, zu wissen, dass es keinen auf der Welt gibt, mit dem man so reden kann, dass es einen nicht verletzt. Mein Kopf ist gerade so voll, ich weiß nicht mehr wohin mit all dem in meinem Kopf. Ich muss ununterbrochen an ihn denken, was er wohl gerade macht, wie es ihm wohl gerade geht, wo er gerade wohl ist, mit wem er wohl gerade schreibt, an was er wohl gerade denkt. Manchmal tut es weh, dass es so läuft wie es läuft, sehr sogar, aber ich habe mich damit langsam abgefunden und mich daran gewöhnt. Ändern wird sich zwischen uns nichts, ich weiß es einfach. Auch wenn ich es mir noch so sehr wünsche, auch wenn ich noch so sehr auf ihn einrede, auch wenn ich ihm noch so sehr damit drohe mich zu trennen. Es bringt einfach nichts. An dieser Stelle mache ich erstmal einen Cut, weil ich meine Gedanken jetzt erstmal sortieren muss, vielleicht während ich schlafe. Ich wünsche mir so sehr, das bald alles besser wird..
“Lebe dein Leben, aber sei nicht depressiv. Wenn was passiert, egal scheiß drauf.”
Quay về rồi thì làm sao, mở block rồi thì làm sao? Vốn dĩ đã không còn như trước, sẽ không còn cái gọi là chủ quan tin tưởng nhau, sẽ không còn ai kia lúc nào cũng muốn kể mọi việc với tôi, sẽ không có câu trả lời cho mấy câu hỏi theo lệ, ăn hay chưa ăn hay chưa. Tất cả chỉ là dấu chấm tròn mà phía dưới trước nó một màn màu trắng quẹt quẹt vài đường đen
Pittsburgh, August 2nd 2015. +
Edisi hangout bareng pandhewi ♡ #minusdiniahana #instafriend #pandhewi #020815 #IPB (at Mall Taman Anggrek)
Pittsburgh, August 2nd 2015. +