in der schule lernen wir,
glas ist doch allda und -hier
eine amorphe flüssigkeit,
ob lang, schmal, dick, kurz oder breit
nach der schule, eins, zwei, drei,
vergessen menschen dererlei,
und fang'n aus gläsern an, den hehren,
den Flüssigtag'sbedarf zu leeren,
ohne groß zu hinterfragen,
gern auch in härtesten gelagen,
bis dereinst dann auf die schnelle
die gläserne gesundheitsdelle
des menschen hybris demoliert
und nachdem er hier entschwirrt
ein letztes mal ihn hochzuleben
die gläser wir tun auf ihn heben,
gefüllt mit geistigem getränk,
eins, zwei, hopp, rasch und gelenk
verschwindet's uns in unserm magen,
um's gehirn nicht mehr zu plagen
mit fragen über tod und leben,
getränke fest in flüssig weben,
so dümpelt es sich weiterhin,
halb schlau, halb dumm, zum end zu hin












