ohne name
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der zapfanlage
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entrinnt die plörre ohne
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"I'm Dorothy Gale from Kansas"
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@samsi6
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der zapfanlage
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entrinnt die plörre ohne
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Ausriss aus einem Tag, einem Sonntag, nennen wir ihn heute (auch wenn die Bezeichnung schon morgen von gestern sein wird), etwa 13 Uhr; das Bild bezeichnet eine Stelle der Metropole am Main, die Ortskundige sicher sofort als einen Point of View an der Straßenbahnstation "Melibocusstraße" identifizieren. Kurz vor Aufnahme der Szene entstieg ich einem Personenkraftwagen, der mich bis zur der der Straßenbahnstation vorgelagerten Ampelanlage brachte. Zwei junge Frauen warteten mit mir an der Verkehrslichtstation auf die lichtsignalene Erlaubniserteilung zum Überqueren der Verkehrswege. Bei Grün gingen wir, überquerten Straße und Schienen, bogen dann nach links ab, um uns dort auf den Halt einer ankommenden Straßenbahn vorzubereiten. Eigentlich mag ja niemand beim Warten oder Einsteigen unangemessen agieren. Trotzdem gelang es mir nicht zu verhindern auf dem welligen Knochensteinbelag kurz hängen zu bleiben, was dem von mir eher souverän intendierten Auftritt eine zur Lächerlichkeit neigende, äußerlich eher unsichere Note verlieh, innerlich gerierte sich die Gemütslage eher in Richtung verherenden Ausmaßes, durchflutete mich doch für Sekundenbruchteile eine Panik, ich könne vielleicht komplett die Kontrolle über meine Handlung verlieren, was sich zwar schnell anders darstellte, aber die Irreversibelität des Geschehens, das von den beiden jungen Damen in meinem Rücken gewiss beobachtet wurde, behagte mir nicht. Wieder sicheren Schritts ging ich weiter zu einer Stelle, die mir als adäquat für das Absolvieren der übrigens Wartezeit bis zur Ankunft des ausgewählten Verkehrsmittels erschien. Als ich nach oben schaute, sah ich einen Laternenpfahl mit einem daran befestigten Schild und einer Leuchtmittelquellenhalterung sowie Himmel, einige Zweige und einen weiteren Pfahl. Ich machte eine photographische Aufnahme. Die ist da oben zu sehen und die Umstände zu ihrem Entstehen sind bis hierher nachlesbar.
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A snapshot from a day—a Sunday, let’s call it today (even if that designation will be "yesterday" by tomorrow)—around 1:00 p.m. The image depicts a spot in the metropolis on the Main River that locals will surely instantly recognize as a specific vantage point near the "Melibocusstraße" tram stop. Shortly before this scene was captured, I stepped out of a passenger car that had dropped me off right at the traffic light system situated just ahead of the tram stop. Two young women were waiting there with me for the signal to change, granting us permission to cross the roadway. When the light turned green, we set off—crossing the street and the tracks—and then turned left to position ourselves for the arrival of an approaching tram. Generally speaking, no one likes to make a clumsy spectacle of themselves while waiting or boarding. Yet, despite my best efforts, I failed to avoid briefly stumbling on the uneven cobblestone pavement. This lent my intendedly suave entrance a rather ridiculous—and outwardly quite unsteady—air; internally, my emotional state veered toward the catastrophic, as for a split second I was flooded with panic that I might completely lose control of my movements. Although that fear quickly proved unfounded, the irreversibility of the incident—which was undoubtedly witnessed by the two young women walking behind me—did not sit well with me. With my stride once again steady, I continued on to a spot that seemed appropriate for passing the remainder of the wait until my chosen mode of transport arrived. When I looked up, I saw a lamppost with a sign attached to it and a light fixture, as well as the sky, a few branches, and another pole. I took a photograph. It can be seen above, and the circumstances surrounding its creation are recounted in the text leading up to this point.
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Der Trick ist, zur rechten Zeit hoch genug am rechten Ort mit einer Kamera mit Weitwinkeloptik zu sein, dann sieht ein Photo von Frankfurt auch so aus...
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The trick is to be high enough in the right place at the right time with a wide-angle camera; then a photo of Frankfurt will look like this...
Das Montagsgedicht Stichwort 22/26: Ohne Namen
Wir laden herzlich ein zum Montagsgedicht. Wer möchte, kann mitmachen: Einen selbst verfassten Text zum Thema am Montag, 1. Juni auf den eigenen Blog hochladen. Bitte mit "montagsgedicht" und "ohne namen" taggen. Um 16 Uhr wird der Wortspielplatz geöffnet. x
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zwischen all dem sinn
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verbarg sich eine spur voll
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bitteren kleinkrams
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Vollkommen frei von Zwischentönen, dabei aber auch gänzlich blasiert, zeigt dieses Photo eine Straßenszene aus Frankfurt am Main. Das alles ist die Beschreibung eines Momentes, sinnfrei, aber nicht ohne Spaß erstellt. Letztlich ist Sinn sowieso komplett überbewertet, etwa wie Fahrrad fahren oder Königsberger Klopse. Also verzichtet dieser Text auf Sinn, um der Aufnahme gerecht werden zu können...
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Completely devoid of nuance, yet also utterly blasé, this photograph depicts a street scene in Frankfurt am Main. It's all a description of a single moment, meaningless, but not without a certain amount of fun. Ultimately, meaning is completely overrated anyway, much like riding a bicycle or eating Königsberger Klopse (meatballs). So this text forgoes meaning in order to do justice to the photograph...
Heute habe ich ja auch schon wieder so eine Weile herumexistiert. Ich nahm, während Atemzüge in mich hinein- und aus mir herausfuhren, wahr, dass ich bin. Existenz, fuhr es mir dabei durch den Sinn, ist zwar eine Einbahnstraße, aber sie ist mehrspurig und auf Spurwechsel angelegt. Das brachte mich zwar nicht weiter, weiter trägt mich allein die Zeit und die tut sonst nichts, als durch sie hindurchzutransportieren, das macht sie diesbezüglich zum Professional, aber der Gedanke erfüllte meinen Kopf, durchdrang ihn schwammartig und unterhielt mich, während andere davon nichts ahnten. Um nicht die ganze Menschheit in ihrer Grundgänze in schicksalhafter Ahnungslosigkeit einer dumpfen, unergründlichen Depression der Wissensleere zu überantworten, habe ich diese Zeilen verfasst und ermögliche so denen, die bereit sind der Buchstabenfolge dieses Textes ihre Aufmerksamkeit zu schenken, indem sie die Buchstaben zu Worten zusammenfügen und aus diesem Gefüge heraus einen Gesamtzusammenhang zuzulassen bereit sind, sich einen partiellen Wissensvorsprung zuzulegen, der ihen zwar nicht prinzipiell zusteht, aber, falls erworben, dies zurecht geschah und gegen dessen Anwendung ich nicht nur nicht protestieren, sondern auch keine Rechtsmittel einlegen werde. Dankebittegerngeschehen.
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Today I've been existing for quite a while again. As breaths flowed in and out of me, I became aware that I am. Existence, it occurred to me, is indeed a one-way street, but it has multiple lanes and is designed for changing lanes. This didn't really get me anywhere; only time carries me further, and time does nothing else but transport me through it—that's what makes it so professional in this respect. But the thought filled my mind, permeated it like a sponge, and entertained me while others remained completely unaware. To prevent all of humanity from being condemned to a dull, unfathomable depression of ignorance, I have written these lines. This allows those willing to pay attention to the sequence of letters in this text, to assemble them into words, and to discern a coherent whole from this structure, to gain a partial advantage in knowledge. While this advantage is not inherently theirs, if acquired, it is justified, and I will not only refrain from protesting its application, but will also take no legal action against it. Thankyouyou'rewelcome.
Wie Zeit immer wieder Veränderung zeitigt... Noch nicht so lange her, da war diese Stelle regelmäßiger Teil meiner persönlichen Folklore. Nun, wo ich quasi ständig in der Peripherie der Stadt arbeite, bin ich nur noch selten hier. Das macht mich per se weder zufriedener noch unzufriedener, es ist galt eine Veränderung...
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How time brings about change... Not so long ago, this place was a regular part of my personal routine. Now that I'm practically always working on the outskirts of the city, I'm only here rarely. That doesn't make me any more or less satisfied in itself; it's simply a change...
... until now
Das Montagsgedicht Stichwort 21/26:
Kleinkram
Wir laden herzlich ein zum Montagsgedicht. Wer möchte, kann mitmachen: Einen selbst verfassten Text zum Thema am Montag, 25. Mai auf den eigenen Blog hochladen. Bitte mit "montagsgedicht" und "kleinkram" taggen. Um 16 Uhr wird der Wortspielplatz geöffnet.
Das Montagsgedicht Stichwörter 20/26: Möbelhaus, Baumarkt, Gartencenter
Wir laden herzlich ein zum Montagsgedicht. Wer möchte, kann mitmachen: Einen selbst verfassten Text zum Thema am Montag, 18. Mai auf den eigenen Blog hochladen. Bitte mit "montagsgedicht" und dem Objekt oder den Objekten eurer Wahl taggen. Um 16 Uhr wird der Wortspielplatz geöffnet.
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steinzeit ist zeitmaß
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des sinkflugs eines steins bis
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zum meeresgrunde
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Das Montagsgedicht Stichwort 19/26: Steinzeit
Wir laden herzlich ein zum Montagsgedicht. Wer möchte, kann mitmachen: Einen selbst verfassten Text zum Thema am Montag, 11. Mai auf den eigenen Blog hochladen. Bitte mit "montagsgedicht" und "steinzeit" taggen. Um 16 Uhr wird der Wortspielplatz geöffnet. x
Alte Liebe, sagt man, rostet nicht - vielleicht sagt man es auch nicht, aber das ging mir halt bei Ansicht dieses Bildes durch den Kopf -, jedenfalls konnte ich, als ich diese Szene sah, nicht widerstehen zu versuchen ein Photo zu machen, natürlich wieder so, wie es meine Art ist, mal so dahingeknipst, aber warum auch nicht, immerhin war es mein Eindruck, mein Apparat, mein Moment innerhalb meiner Zeit, ich nahm also auf, hatte tatsächlich DIESE Alte Liebe vorher noch nicht so wahrgenommen und dachte also, hey, dachte ich, cool, mal sehen was du daraus machst, machte erst einmal nichts daraus, bis jetzt, jetzt machte ich etwas daraus, nämlich das hier, einfach so, ziellos, planlos...
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Old love, they say, never rusts – maybe they don't say it, but that's what went through my head when I saw this picture – anyway, when I saw this scene, I couldn't resist trying to take a photo, of course, in my usual way, just snapping away, but why not? After all, it was my impression, my camera, my moment within my own time. So I took the picture, I hadn't actually noticed THIS old love like this before, and I thought, hey, I thought, cool, let's see what you can do with this. I didn't do anything with it at first, until now. Now I'm doing something with it, namely this, just like that, aimlessly, without a plan... ("Alte Liebe", the name of the restaurant, means "old love" in English)
Das Montagsgedicht Stichwort 18/26: Akustische Rückwärtsfahrwarnung
Wir laden herzlich ein zum Montagsgedicht. Wer möchte, kann mitmachen: Einen selbst verfassten Text zum Thema am Montag, 4. Mai auf den eigenen Blog hochladen. Bitte mit "montagsgedicht" und "akustische rückwärtsfahrwarnung" taggen. Um 16 Uhr wird der Wortspielplatz geöffnet.
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im hinteren eck
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ein beutel blau darin ein
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feudel, ach nein, schau
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Man kann es gut aushalten, in Volkach am Main. Es ist kuschelig, historisch, die Menschen sind freundlich (sie leben vom Tourismus), ja, man kann es aushalten...
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Volkach am Main is a good place to live. It's cozy, historic, the people are friendly (they live off tourism), yes, it's quite pleasant...
Das Montagsgedicht Stichwort 17/26: Beutel
Wir laden herzlich ein zum Montagsgedicht. Wer möchte, kann mitmachen: Wie an fast jedem Montag ist es möglich, einen selbst verfassten Text zum Thema am Montag, 27. April auf den eigenen Blog hochzuladen. Bitte mit "montagsgedicht" und "beutel" taggen. Um 16 Uhr wird der Wortspielplatz geöffnet. Das Stichwort wurde so oder so ähnlich vorgeschlagen von @windschiefe-worte. Vielen Dank! Viel Vergnügen! x