Ich träume davon, dass di plötzlich vor meiner Tür stehst. Unangemeldet, mitten in der Nacht. Aus einem Impuls heraus, einem Reflex, einem schwachen Moment. Und es zieht dich zu mir nach all der Zeit, trotz allem, was war.
Rückblickend betrachtet war es jedoch immer ich, sie vor deiner Tür stand. Nach jedem Streit und oft genug einfach aus Sehnsucht und dem Wunsch, dich nur ein paar Minuten zu sehen. Direkt am Morgen, nach dem Aufwachen, noch ganz verschlafen, ungewaschen und zerstrubbelt. Zu müde und sich zu wehren gegen meine Anwesenheit. Du heißt einfach die Decke und lässt mich mich an dich schmiegen.
Jedes Mal, wenn es an meiner Tür klingelt, hofft ein Teil von mir, dass du es bist.
Wann lerne ich endlich, dass deine Finger nie wieder meine Klinke streifen werden?














